Die besondere Note im Eintopf

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Ekel Masturbation Unreinlichkeit Neid Arbeit Rietberg

Ich (m/31) arbeite als Beikoch in der Kantinenküche eines großen Maschinenbau-Unternehmens. Täglich bieten wir mindestens einen Eintopf für die Mitarbeiter an, der auch sehr gut angenommen wird. Ich selbst kann diese Schmierfinken in Blaumännern nicht leiden, da sie den ganzen Tag über einen lauen Lenz schieben und trotzdem wesentlich mehr Geld bekommen als ich. Das Essen ist von unserem Chef auch noch subventioniert. Wir Mitarbeiter in der Küche bekommen alle mindestens 30 Prozent weniger, als der dümmste Mitarbeiter in der Fertigung. Ich selbst verfüge über Abitur, bin aber aufgrund zeitweiser Depressionen in einen niederschwelligen Beruf gegangen. Meistens bin ich psychisch stabil, dann bin ich ein echter Leistungsträger. Weil ich so zuverlässig bin, hat man mir mittlerweile die Verantwortung für die Zubereitung des Eintopfes übertragen. Die Mitarbeiter sind immer wieder von meinen Eintöpfen begeistert und manche fragen mich sogar nach den Rezepten. Dabei habe ich ein Geheimnis, das ich bisher noch keinem verraten habe. Jeden Tag, es ist wie ein Zwang, masturbiere ich mindestens einmal während der Arbeitszeit in einen Becher, den ich anschließend in den Eintopf unterrühre. Egal, ob Bohnen-, Erbsen-, Möhren- oder Gulascheintopf, es passt einfach immer! Es ist die besondere Note - und allen schmeckt es. Wenn diese Schmierfinken wüssten, dass sie alle schon meinen Samen geschluckt haben. Auf der einen Seite erregt es mich, auf der anderen Seite weiß ich natürlich, dass es eine Schweinerei ist, und bereue täglich, was ich tue. Deshalb bitte ich um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00032353 vom 05.12.2013 um 19:07:43 Uhr in 33397 Rietberg (Worthstraße) (44 Kommentare).

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Der Deckel der Gewürzdose

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Falschheit Engherzigkeit Studentenleben

Ich studiere an einer Fachhochschule und esse dort auch häufiger in der Mensa. Zwischen der Pommesausgabe und der Kasse befindet sich eine Dose mit Pommesgewürz, die eigentlich jeder benutzt, da die Pommes recht fad schmecken. Normalerweise ist das auch kein Problem, aber eines Tages fiel der Deckel der Dose ab, als ich sie benutzte und der komplette Inhalt wäre fast in meinem Essen gelandet - zum Glück verteilte er sich jedoch nur über Tablett und Boden. Ich fand das auch selbst recht lustig, obwohl ich natürlich sofort losgepöbelt habe. Und letztens habe ich dann den Deckel selbst ein bisschen abgedreht, als ich in der Schlange stand, und bin weiter gegangen. Als ich das Tablett zurückbrachte, sah ich das Gewürz über den ganzen Boden verteilt. Ich lachte mir amüsiert ins Fäustchen, aber da ich weiß, wie asozial die Aktion war, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032351 vom 05.12.2013 um 12:07:43 Uhr (7 Kommentare).

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Die Statistik meines Lebens

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Manie Zwang Sucht Neurosen Rheda-Wiedenbrück

Die Statistik meines Lebens
Ich möchte beichten, dass ich fast alles statistisch erfasse, was ich tue und erlebe. Ich (33) mache das seit meinem zehnten Lebensjahr. Seitdem habe ich z.B. 1.623 Trainingseinheiten in meinem Fußballverein mitgemacht, 474 Spiele absolviert, 92 gelbe und 12 Rote Karten kassiert, 41 Tore geschossen, 78 verschiedene Trikots in 6 verschiedenen Farben getragen, und so weiter. Ich habe 16.772-mal die Zähne geputzt, habe mich 4.221-mal geduscht und insgesamt 129 verschiedene Hosen, 202 Hemden, 111 Unterhemden, 223 Unterhosen, 443 verschiedene Paar Socken, 61 verschiedene Jacken oder Mäntel und 98 Paar Schuhe getragen. Ich bin 188-mal in die Kirche gegangen, bin bis heute 415.489 Kilometer mit 82 verschiedenen Fahrzeugen gefahren, hatte für meine Autos bis heute 92.000 Euro Anschaffungsgebühren und Reparaturen und habe 31.145 Euro an Benzin bezahlt. Ich hatte 11 verschiedene Frauen, 1.821-mal Sex, davon 842-mal oral und 245-mal anal. In 624 Fällen lag ich unten und 62-mal rollte ich ohne Orgasmus ab. Seit meinem 15. Lebensjahr habe ich 3.215-mal masturbiert. Ich trank insgesamt 11.423 Liter Wasser, 2.312 Liter Bier, davon 1.642 Liter aus Flaschen, 662 Liter Rotwein, 224 Liter Weißwein und so weiter. Selbst meine Urinmenge habe ich festgehalten. Es sind, wenn ich mich nicht verrechnet habe, 12.711 Liter. Das würde reichen, um eine riesige Gülletonne zu füllen. Mein urinreichstes Jahr war übrigens 2012, als ich 621 Liter ausschied. Auf dem PC habe ich eine Excel Datei angelegt und Veränderungen werden mir in Diagrammen oder Kurven angezeigt. Ich weiß, dass das alles nicht gesund ist, ich kann es aber einfach nicht lassen.

Beichthaus.com Beichte #00032349 vom 04.12.2013 um 20:51:32 Uhr in 33378 Rheda-Wiedenbrück (Varenseller Straße) (49 Kommentare).

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Die falsche Entscheidung

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Mord Verzweiflung Schwangerschaft

Ich (w/19) hatte vor zwei Jahren eine Abtreibung. Damals kam es mir wie die richtige Entscheidung vor. Ich war doch erst 17 und selbst noch ein Kind. Ich habe zu dem Zeitpunkt nicht einmal die Verantwortung für mich selbst übernehmen können. Wie sollte ich dann noch Verantwortung für ein Baby übernehmen, das voll und ganz auf mich angewiesen ist? Zeit und Geld spielten ebenfalls eine Rolle. Außerdem wollte ich es auch nicht wahr haben, schwanger zu sein. Ich bereue es so sehr. Mittlerweile denke ich ganz anders über die Sache. Ich habe mein Kind verloren. Ich hätte auf sie aufpassen müssen und ich hätte alles tun müssen, um sie zu beschützen. Aber das habe ich nicht. Ich habe eine falsche Entscheidung getroffen und den größten Fehler meines Lebens gemacht. Ich werde mir das selbst niemals verzeihen können. Alles, was ich jetzt noch tun kann, ist zu hoffen, dass es ihr im Himmel gut geht und dass ich sie irgendwann, wenn ich selbst da oben bin, wiedersehe. Ich denke jeden Tag an sie. An das, was ich verloren habe. An den riesigen Fehler, den ich gemacht habe und den ich immer - mein ganzes Leben lang - bereuen werde. Und nein, ich weiß nicht, welches Geschlecht mein Kind gehabt hätte. Aber in meinen Gedanken war es immer ein Mädchen.

Beichthaus.com Beichte #00032347 vom 04.12.2013 um 20:03:34 Uhr (81 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Fahrertür statt Weihnachtsgeld

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Rache Diebstahl Auto & Co. Chef Weihnachten Bielefeld

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mir ein nagelneues Auto gekauft. Meinen bulligen SUV pflege ich natürlich wie ein Freak. Als ich den Wagen vor vier Wochen wieder mal in der Garage polierte, passierte es. Während ich eifrig den Wagen polierte, berührte ich mit dem Fuß mein Fahrrad, das plötzlich mit dem Lenkrad gegen die Fahrertür knallte. Ich habe mich fürchterlich über die Delle geärgert, war richtig wütend. Das juckt mich natürlich als stolzer Autobesitzer. Nur konnte ich ja nichts machen, ich hatte es selbst verbockt. In meiner Firma arbeite ich im Außendienst und fahre genau dasselbe Auto, es hat sogar die gleiche Farbe. Mein Chef kaufte es etwas später als ich. Vor zwei Wochen gab es bei uns dann eine Betriebsversammlung, in der uns mitgeteilt wurde, dass wir in diesem Jahr kein Weihnachtsgeld bekommen. Ich war unglaublich sauer darüber, da ich mir dieses Jahr wirklich den Arsch für die Firma aufgerissen und Rekordumsätze erzielt habe. Als ich am Wochenende den Firmenwagen zu Hause hatte, kam mir die Idee. Ich baute einfach die Fahrertür meines Wagens in den meines Chefs und die Seine in meinen Wagen. Nun habe ich zwar kein Weihnachtsgeld, aber wenigstens ist mein Flitzer wieder wie aus dem Ei gepellt. Ich weiß, dass das nicht die feine englische Art ist, aber irgendwie hat mein Chef es nicht anders verdient.

Beichthaus.com Beichte #00032341 vom 03.12.2013 um 21:51:04 Uhr in 33739 Bielefeld (Dorfstraße) (31 Kommentare).

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