Mein unsympathischer Nachbar

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Lügen Hass Boshaftigkeit Nachbarn Studentenleben

Ich hatte während meines Studiums einen ziemlich unsympathischen Wohnheimnachbarn. Ich kannte ihn schon von früher, er ist ein wahnsinnig fauler und dreister Mensch, der andere Leute seinen Dreck wegräumen lässt, nie irgendetwas tut und dann von anderen die Lösungen für sämtliche Aufgaben haben will. Und damit kommt er immer durch, weil er sehr charmant sein kann, wenn er denn will, und alle darauf reinfallen. Deswegen hasste ich ihn sowieso, aber als er neben mir wohnte, nervte er auch noch durch Lärm.
Das Wohnheim war eigentlich sehr gut lärmisoliert, aber er trampelte die ganze Nacht hindurch wie eine Horde Elefanten immer wieder über den Flur zur Küche und zurück, denn tagsüber musste ja geschlafen werden. Als ich ihn darauf ansprach, wurde es besser, aber dafür laberte er dann den ganzen Tag wahnsinnig laut über Skype oder Teamspeak, teilweise die ganze Nacht hindurch. Und zwar so laut, dass ich mitsprechen konnte. Dazu kam, dass er fast nie in der Uni auftauchte, und sich trotzdem immer über die ganze Arbeit beschwerte und anderen das Essen aus dem gemeinsamen Kühlschrank stahl. Irgendwann reichte es mir.

Eines Tages schrieb mich seine Freundin bei Facebook an und fragte mich, ob mit ihm alles ok wäre, denn sie würde sich Sorgen machen, weil er sich nie meldete. Ich schrieb ihr dann ganz verwundert, dass sie doch gar nicht mehr zusammen wären, und erzählte dann, er hätte uns gesagt, dass sie sich getrennt hätten, und seine neue Freundin ginge ständig bei ihm ein und aus.
Natürlich war die Beziehung damit beendet und ein wenig später fiel der Typ durch sein Studium, weil ihm das Abschreiben von Antworten diesmal nicht geholfen hat. Er zog dann aus und war total geknickt. Aber es war endlich ruhig. Und ich bin froh, dass er wenigstens einmal im Leben nicht mit seiner arrogant-dreisten Art durchgekommen ist.

Ein wenig leid tut es mir höchstens für seine Ex-Freundin. Aber die war selbst auch eine dumme Schickse, die mich vorher immer wie Scheiße behandelt hatte.

Beichthaus.com Beichte #00031485 vom 23.06.2013 um 01:30:35 Uhr (10 Kommentare).

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Mein ekelhafter Nachbar

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Ekel Feigheit Zorn Nachbarn

Mein Nachbar ist ein Schwein. Er wiegt sicher 200 Kilo und stöhnt jedes Mal wie ein Tier beim Wasserlassen. Also kein befreiendes "Aaah", sondern ein tiefer, angestrengter Laut, ja, beinahe schon ein Brüllen. Generell höre ich alles, was er im Bad von sich gibt, auch bei geschlossenen Fenstern und Türen. Jetzt, da es wärmer ist und die Fenster meist geöffnet, sowieso. Fast jeder Schritt ist mit diesem Stöhnen begleitet und beim Duschen rotzt er zusätzlich pausenlos rum. Ich hoffe, dass er bald die Treppen in den dritten Stock nicht mehr schafft und deshalb ausziehen muss. Ich wohne schon seit über einem Jahr hier und es ist fast nicht auszuhalten, so ekelhaft ist das. Nur gut, dass ich viel zu tun habe und oft unterwegs bin und es deshalb nicht den ganzen Tag zu hören bekomme. Ich traue mich nicht, anzuklopfen und ihn darauf anzusprechen. Und beim Vermieter anschwärzen gehört sich irgendwie nicht. Dabei hatte ich bei dem Fußballer, der beinahe täglich ein anderes monoton kreischendes Mädel vögelte - die Geräuschkulisse war vergleichbar mit einem Formel-1-Rennen inklusive Crashs - keine Probleme, einfach anzuklopfen. Genau, wie ich mir auch wünschen würde, darüber in Kenntnis gesetzt zu werden, wenn ich jemanden störe. Ich meine, ist er sich seiner "Lebensgeräusche" etwa nicht bewusst, oder macht er das sogar absichtlich? Meine Beichte ist meine Feigheit und dass ich dem Kerl sogar neulich einen Herzinfarkt gewünscht habe, als ich zu Hause etwas länger für die Uni lernen musste.

Beichthaus.com Beichte #00031443 vom 16.06.2013 um 22:55:43 Uhr (14 Kommentare).

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Yoga auf der Terrasse

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Engherzigkeit Morallosigkeit Nachbarn Sport

Ich beichte, dass ich (w) mich die letzten Tage köstlich über meine Nachbarin amüsiert habe. Seitdem das Wetter endlich sommerlich ist, macht sie nachmittags Yogaübungen auf ihrer Terrasse. Sie fühlt sich dabei wohl unbeobachtet. Tatsächlich kann man die Terrasse von der Straße aus nicht sehen und in dem Nachbarhaus, in dem ich wohne, gibt es zwar Fenster, die zu dieser Seite zeigen, aber die Bewohner im Erdgeschoss und im ersten Stock können die Terrasse auch nicht sehen, da Bäume und Sträucher davor stehen. Ich, von meiner Wohnung im zweiten Stock, kann aber gerade noch darüber schauen und habe Einsicht auf die Terrasse.
Was so lustig daran ist? Meine Nachbarin ist wirklich sehr dick und durch ihre Körperfülle sehen ihre Yogaübungen echt ulkig aus. Ich weiß, es gehört sich nicht, sich über Dicke lustig zu machen, besonders wenn sie versuchen ihre Pfunde durch Sport los zu werden, aber es sieht einfach zu lustig aus, wie sie sich wie eine gestrandete Seekuh auf ihrer Matte herumwälzt.

Beichthaus.com Beichte #00031423 vom 14.06.2013 um 17:04:18 Uhr (16 Kommentare).

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Der kinderfeindliche Nachbar

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Boshaftigkeit Zorn Morallosigkeit Nachbarn Kinder Oldenburg

Mein Nachbar ist dermaßen gegen Kinder, dass er uns das Leben zur Hölle macht. Er ist so "hörempfindlich", dass er uns vor allem dann hört, wenn wir gar nicht da sind! Mittlerweile schreit er uns an und belästigt uns damit enorm und brüllt sogar unser Kleinkind an. Da er laut Arzt nur noch wenige Monate zu leben hat - aber der Typ lebt wahrscheinlich ewig, nur um uns das Leben zur Hölle zu machen - halte ich mich wirklich zurück. Ich beichte, dass ich nach der heutigen, lautstarken Unterstellung, dass ich Krebs auslöse, darum bete, dass ihn doch endlich der Schlag treffen sollte. Und dass ich daran dachte, dass ich mir in dem Fall die drei Kondolenzkarten, mehr bekommt er wahrscheinlich eh nicht, aus dem Briefkasten klaue und die 3,50 Euro darin auf das Konto meines Kindes einzahle - als Entschädigung für die grausamen Qualen! Es tut mir leid, dass ich solche Gedanken habe.

Beichthaus.com Beichte #00031383 vom 07.06.2013 um 21:41:13 Uhr in 26121 Oldenburg (Auguststraße) (18 Kommentare).

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Als der Mörder meiner Nachbarin klingelte

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Verrat Mord Missbrauch Nachbarn

Als der Mörder meiner Nachbarin klingelte
Vor etwa sieben Jahren war ich (w/23) wie jeden Freitag alleine zu Hause, da meine Mutter arbeiten musste. Damals lebte ich mit meiner Mutter in einer kleinen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Ich war also am besagten Nachmittag alleine und machte meine Hausaufgaben, als es klingelte. Vor der Tür stand ein fremder Mann, den ich noch nie vorher gesehen hatte. Er machte eigentlich einen recht sympathischen Eindruck auf mich. Der Mann nannte den Namen meiner Nachbarin, die erst vor wenigen Wochen hergezogen war, und fragte mich, ob ich sie kennen würde. Nachdem ich ihm erklärt hatte, dass sie ein Stockwerk tiefer wohnt, bedankte er sich und ging. Etwa drei Tage später erzählte mir meine Mutter, dass diese Nachbarin tot in ihrer Wohnung aufgefunden wurde. Wie sich später herausgestellt hat, war dieser Mann, der bei uns geklingelt hat, ihr Ex-Freund. Als sie ihn nach vier Jahren Beziehung verlassen hatte, wollte er anscheinend Rache üben. Nachdem ich diesem Mann erzählt hatte, wo die Frau wohnt, ist er zu ihr gegangen, hat sie vergewaltigt und anschließend mit einem Kissen erstickt. Ich frage mich heute noch, wieso denn niemand etwas gehört hat. Es tut mir wahnsinnig leid. Dieses arme Mädchen war gerade mal 25 Jahre alt und hatte noch ihr ganzes Leben vor sich. Hätte ich ihrem Ex-Freund nicht verraten, wo sie wohnt, wäre sich vermutlich noch am Leben. Ich habe wirklich schreckliche Schuldgefühle, aber immerhin hat das Schwein seine gerechte Strafe bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00031264 vom 23.05.2013 um 23:25:20 Uhr (32 Kommentare).

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