Mein Vorsatz fürs neue Jahr

12

anhören

Engherzigkeit Falschheit Ignoranz Morallosigkeit Partnerschaft Fürth im Odenwald

Ich beichte, dass ich mir als Vorsatz für das Jahr 2013 vorgenommen hatte, meine Freundin zu verlassen. Obwohl wir uns das ganze Jahr lang fast jede Woche so richtig gestritten haben, werde ich mein Vorhaben wohl nicht mehr erfüllen. Aber im nächsten Jahr mache ich es definitiv. Alleine schon aus finanziellen Gründen! Denn ab dem Sommersemester werde ich ins Repetitorium gehen, was monatlich ja nicht gerade wenig kostet. Außerdem brauche ich dann auch ein neues Auto - vielleicht einen BMW oder so.

Beichthaus.com Beichte #00032377 vom 10.12.2013 um 21:57:53 Uhr in Fürth im Odenwald (64658) (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die unfreundliche Menschheit

19

anhören

Zorn Engherzigkeit Ignoranz Gesellschaft

Ich bin eigentlich immer ein freundlicher, offener Typ gewesen, aber so langsam reicht es mir. Als der Sturm Xaver am Donnerstag bei uns wütete, wurde ein Baum umgeknickt, der dann halb auf der Straße hing. Man sah ihn kaum und ich wäre fast reingefahren. Also habe ich die Feuerwehr und die Polizei verständigt und habe mit allem, was ich hatte, die Unfallstelle abgesichert, damit niemandem etwas passiert. Ich wollte so lange warten, bis die Einsatzkräfte eintreffen. Nun stand ich dort fast zwei Stunden lang und habe den Verkehr geregelt und die Leute gewarnt, bis endlich die Polizei kam. Anstatt in irgendeiner Weise "Danke" zu sagen, bekam ich einen Rüffel, weil ich auf der Straße stand und eine Verwarnung, weil ich falsch geparkt hatte. Nett, oder? Nach dieser Aktion bin ich stinksauer und klitschnass nach Hause gegurkt. Heute bin ich in meine Schrauberhalle gefahren, um etwas am Auto zu machen. Im Kreuzungsbereich wollte ein Radfahrer die Straße überqueren, aber da ich Vorfahrt hatte, bin ich auch durchgefahren. Der nette Herr reagierte darauf mit wüsten Beschimpfungen und wollte mir aufs Auto spucken. Ich wusste gar nicht, wo oben und unten ist, denn ich hatte eh Vorfahrt und er hätte warten müssen. Zehn Meter weiter habe ich ihn dann überholt und der alte Sack zeigte mir ganz dreist den Mittelfinger! Da war es vorbei. Ich habe die Geschwindigkeit gehalten, habe ihm eine Schimpfwortsalve an den Kopf geknallt und ihm gedroht, ihm in die Fresse zu schlagen. Bin dann aber weiter gefahren. Und nun beichte ich, dass ich mich weiter so verhalten werde, da die Menschheit mich mit ihrer Unfreundlichkeit nur noch ankotzt. Wer nett zu mir ist, zu dem bin ich auch nett. Aber so etwas lasse ich mir nicht mehr bieten!

Beichthaus.com Beichte #00032364 vom 07.12.2013 um 14:40:15 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Nur mit der richtigen Unterwäsche

13

anhören

Selbstsucht Hochmut Ignoranz Dating

Angefangen hat alles in der Primarschule, was schon eine ganze Weile her ist, ich bin inzwischen zwanzig. Einer meiner Klassenkameraden hat mir in der vierten Klasse beigebracht, wie man anhand der Bewegungen einer Frau erkennen kann, welche Art Unterwäsche sie trägt. Sein älterer Bruder hatte ihm das wohl beigebracht - und ich starrte von da an ständig auf weibliche Hintern und analysierte diese. Und mit ungefähr fünfzehn Jahren habe ich dann begonnen, die Zuverlässigkeit dieser Technik zu testen, in diesem Alter wird man ja langsam sexuell aktiv. Seit ich weiß, dass diese Methode sehr zuverlässig ist, wandert mein Blick bei Frauen nach dem Allgemeincheck grundsätzlich zum Hintern, damit ich meine "Fernforschung" weiterführen kann. Inzwischen ist es so, dass mich Frauen mit Slip nicht anziehen - die Art der Unterwäsche ist also schon ein extrem wichtiger Part bei der Auswahl einer Frau. Einerseits bin ich froh, dass ich diese Gabe habe, andererseits schäme ich mich für meine Ignoranz, da ich mein Ästhetikgefühl über das Wohl der Frauen stelle. Zudem komme ich mir oft auch pervers vor, wenn ich mich dabei erwische, wie ich ein weibliches Hinterteil erforsche. Ich hoffe, mir wird vergeben - ich kann ja auch kaum etwas dafür, das beruht auf Erfahrungen und Routinen, die ich schon in meiner Kindheit geprägt habe. Ich kann es nicht einfach aus meinem Kopf löschen und damit aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00032332 vom 02.12.2013 um 15:37:37 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Schweinefleisch in der Moschee

34

anhören

Ignoranz Verzweiflung Kinder

Ich (w/31) bin zweifache Mama, eine türkische Muslimin und glücklich verheiratet. Mein Sohn ist sechs Jahre alt, seine kleine Schwester erst ein Jahr. Meinen Sohn habe ich in dem "Kindergarten"-Unterricht einer Moschee angemeldet, der jeden Samstag stattfindet, denn er soll nicht so unwissend aufwachsen wie ich. Diese Gruppe war aber auch echt schwer zu finden, die meisten Moscheen sind zu altbacken und spießig. Die kleinen Kinder sollen dort nur auf ihrem Platz sitzen und stur die Suren auswendig lernen - was natürlich total schwachsinnig ist. Aber am Ende habe ich diese bunte und fröhliche Gruppe gefunden, in der die Kinder viel singen, spielen und basteln. Als ich alles geregelt hatte, kam endlich der erste Samstag, an dem mein Sohn dort hingehen sollte und ich hatte vergessen, den Wecker zu stellen! Ergo habe ich verschlafen und beeilte mich dann wie eine Irre, nur um dann kurz vor dem Ziel zu bemerken, dass ich vergessen hatte, meinem Kleinen sein Frühstück zu packen. Da in der Nähe nur eine kleine Tankstelle war, dachte ich mir, dass ich ihm dort etwas zum Essen kaufen würde und damit wäre die Sache erledigt. Aber denkste! Der Ofen war defekt und sie hatten deshalb nur noch Croissants mit eingebackenen Würstchen. Schweinefleisch-Alarm! Da mein Kleine zu Hause aber nur seinen heißen Kakao runtergespült hatte, konnte ich ihn nicht ohne etwas zum Essen dort hinschicken. Tja, und so kam es, dass ich meinen kleinen Sohn mit einem Schweine-Wurst-Croissant in eine muslimische Moschee schickte.

Beichthaus.com Beichte #00032324 vom 30.11.2013 um 21:30:43 Uhr (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der asoziale Schmarotzer

27

anhören

Feigheit Neid Zorn Ignoranz

Seit einem halben Jahr habe ich (w/21) einen Freund, der einfach der größte Schmarotzer ist. Trotzdem beneide ich ihn irgendwie, weil es ihm einfach so gut geht. Ich mache zurzeit eine Ausbildung und studiere nebenbei - deshalb muss ich auf jeden Cent achten, während der Monsieur mit einem Minijob und seinem Arbeitslosengeld auf knapp 2.000 Euro monatlich kommt. Wir zoffen uns deshalb nahezu täglich - mir geht sein verschwenderisches und faules Verhalten einfach auf die Nerven. Er arbeitet nur drei Tage in der Woche, während ich jeden Tag Überstunden schiebe und danach noch den Haushalt schmeiße und seinen Dreck wegmache, obwohl ich eigentlich lernen sollte. Noch dazu zahle ich das Essen alleine und er wohnt generell quasi auf meine Kosten - er denkt nicht darüber nach, was passiert, wenn er jeden Tag eine halbe Stunde lang duschen geht oder die Fenster aufreißt, während die Heizung hochgedreht ist. Ich habe auch noch nie einen Cent von ihm gesehen. Wenn ich ihn bitte, etwas für mich zu erledigen, zettelt er einen Streit an, haut dann ab und gibt sein Geld für Alkohol und Marihuana aus, anstatt damit mal Lebensmittel kaufen zu gehen.


Ich bin in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und musste schon immer auf mein Geld achten. Ich habe ständig Angst, pleitezugehen, weil ich von niemandem finanzielle Unterstützung bekommen würde, wenn etwas passiert. Ich bin auf mich alleine gestellt - aber mein Freund versteht nicht, warum ich an jeder Ecke spare. Aber das aller Schlimmste ist, dass er meine Arbeit überhaupt nicht schätzt. Er meckert jeden Tag rum, dass die Wäsche nicht gewaschen ist, warum kein Fleisch auf dem Teller liegt und beschwert sich auch, dass ich nicht oft genug die Beine breitmache. Ich hingegen erledige seinen Papierkram für die ganzen Ämter und die Polizei - was ziemlich oft nötig ist, da er so viel Scheiße baut. Ich habe ihm sogar mein ehemaliges WG-Zimmer überlassen, nur, damit er den Mietvertrag nicht unterschreibt und unter meinem Namen dort wohnt. Ich möchte beichten, dass ich total neidisch auf sein einfaches Leben bin, obwohl ich weiß, dass er ein asozialer Schmarotzer ist. Außerdem, dass ich nicht den Mut habe, ihn endlich rauszuschmeißen.

Beichthaus.com Beichte #00032323 vom 30.11.2013 um 17:26:21 Uhr (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!