Die Sticheleien meiner Ex

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Rache Boshaftigkeit Zwietracht Ex Falkenhagen

Die Sticheleien meiner Ex
Ich fürchte, ich muss wohl auch mal was beichten. Es gibt eine Sache, die mir seit ein paar Tagen nicht mehr aus dem Kopf geht. Vor ungefähr einem Monat habe ich (29, freiberuflicher Programmierer, wohne in einer ziemlich konservativen Kleinstadt in Bayern) meine 3-jährige Beziehung mit meiner Freundin beendet. Es ging einfach nicht mehr weiter so wie es war. ständig hat sie mich, ohne wirklich einen Grund zu haben, kontrolliert (Handys, Briefe) oder mir hinterher spioniert. Dabei hat sie es eigentlich nicht nötig dermaßen eifersüchtig zu sein. Weder ist sie unattraktiv noch dumm oder sonst was, und unser Liebesleben war toll und ausgiebig. Mit ihren Eltern habe ich mich auch gut verstanden und habe sogar für ihren Vater (ein ebenfalls arg konservativer Katholik) in dessen Logistikunternehmen (in dem sie auch gearbeitet hat) die Software und die Datenbanken optimiert. Ich habe sie von Herzen geliebt und ihr das auch bei jeder Gelegenheit gezeigt und gesagt. Des Öfteren habe ich versucht ihr klar zu machen, dass ich mich eingeengt fühle und dass Vertrauen die Grundlage einer vernünftigen Beziehung sein muss. Aber vergebens. Vor fünf Wochen war es dann soweit. Ich konnte den Druck einfach nicht mehr aushalten und habe die Beziehung beendet - in der Hoffnung, dass sie vielleicht die Zeit nutzen würde um mal über sich selbst nachzudenken, und wir vielleicht dann noch mal einen Neuanfang starten könnten.

Ich brauche euch wohl nicht zu schreiben, warum das total "in die Hose" gegangen ist. Sie hat sich total aufgeregt, gemeint ich hätte eh schon lange eine Andere und dass sie ja sowieso die ganze Zeit über Recht hatte. Dann hat sie sich nach einer Woche einen Neuen gesucht und ist mit ihm durch die Nacht gezogen. Sie muss mich wirklich unglaublich geliebt haben. Zu etwa der gleichen Zeit gingen auch ihre Sticheleien los. Sie behauptete in unserem gemeinsamen Freundeskreis sie hätte die Beziehung beendet, da ich sie betrogen hätte und verbreitete auch sonst an jeder erdenklichen Stelle Unwahrheiten über mich und unsere Beziehung. Viele Dinge waren auch deutlich unterhalb der Gürtellinie. Da ich sie immer noch liebte und grundsätzlich ein sehr entspannter Kerl bin, ließ ich das Alles über mich ergehen und dementierte nur bei meinen engsten Freunden die ein oder andere zu "abgefahrene" Geschichte. Bis letzte Woche Freitag. Ich bin ja wirklich ein netter Mensch und lasse mich normalerweise durch solche Handlungsweisen nicht dazu provozieren, mich auf das gleiche Niveau herabzulassen, aber das ging eindeutig zu weit. Beim checken meiner E-Mails fand ich eine Mail von ihr im Postfach mit angehängten Bilddateien. Eigentlich habe ich mich ziemlich gefreut, da ich immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben hatte sie könnte vielleicht zur Vernunft gekommen sein. Die Freunde verflog innerhalb von Sekundenbruchteilen als ich die leere Mail und die Anhänge öffnete. Fotos von ihr und ihrem neuen Freund im Bett in eindeutigen Posen. An diesem Punkt war für mich der Spaß vorbei. Das hat das Fass, wie ihr vielleicht verstehen könnt, einfach zum Überlaufen gebracht. Wie niederträchtig und hasserfüllt muss man sein um zu versuchen seinem Ex-Freund dermaßen weh zu tun? Ich hatte vermutlich schon weiter oben erwähnt, dass wir beide erwachsen sind? Dachte ich zumindest. Bis zu diesem Tag eben.

Was Madame allerdings in ihrer unbeschreiblichen Wut offenbar vergessen hatte war, dass ich trotz unserer Trennung, und auch dem daraus resultierenden Kontaktabbruch zu ihren Eltern, immer noch externen Zugang zum Firmen-Netzwerk ihres Vaters hatte und in selbigem immer noch als Administrator geführt wurde. Ich habe also die Bilder zu einer netten Diashow verarbeitet, diese mit dem Song „Engel“ von Rammstein unterlegt und das alles schön in eine Datei verpackt. Dann habe ich mich über einen externen Proxy-Server abends in das Netzwerk der Firma eingeloggt und die Datei gut versteckt und geschützt als Autostart auf dem Server abgespeichert. Da außer mir und ihrem Vater niemand von den zwölf Mitarbeitern in der Firma (auch sie nicht) in diesem Netzwerk Administratorrechte hatte und ihr Vater meist erst am späten Vormittag in die Firma kam, war somit sichergestellt, dass jeder, der den Rechner an seinem Arbeitsplatz hochfuhr, als allererstes mein kleines "künstlerisches Werk" zu Gesicht bekam. Ich wäre an diesem Tag so gerne dort gewesen. Das könnt ihr euch sicher vorstellen. Zum Glück kenne ich ja den ein oder anderen von den Leuten dort privat, und einer davon gehört eben auch zu meinen besten Freunden die schon vorher diese ganzen Gemeinheiten von ihr mitbekommen haben. Also hab ich zumindest aus zweiter Hand erfahren, was an diesem Tag dort los war. Meine Ex hat einen nicht enden wollenden Heulkrampf gekriegt und die Mitarbeiter haben sich mehr oder weniger köstlich amüsiert. Als dann ihr Vater in die Firma gekommen ist, ist die Bombe erst richtig geplatzt. Da ist wohl der ein oder andere Kraftausdruck gefallen, was sicher nicht dazu beigetragen hat, den Heulkrampf meiner Ex zu beenden. Das Ergebnis ist: Meine Ex wurde auf unbestimmte Zeit von ihrem Vater beurlaubt und sucht jetzt wohl einen anderen Job, da sie die Blicke der anderen Mitarbeiter einfach nicht ertragen kann, ohne in Tränen auszubrechen. Sie hat, um nicht total mit ihrer Familie zu brechen, die Beziehung zu ihrem Freund beendet.

Sie traut sich kaum mehr aus dem Haus, da sich diese Geschichte natürlich in unserem kleinen Städtchen wie ein Lauffeuer verbreitet. Aus oben genannten Gründen ist sie nun in psychiatrischer Behandlung. Irgendwie tut es mir leid. Noch nicht einmal, dass ich getan habe, was ich getan habe, sondern dass sie es geschafft hat, mich auf dieses Niveau runterzuziehen. Ich hoffe damit ist dieser „Rosenkrieg“ endgültig beendet. Vielleicht hat sie ja etwas daraus gelernt. Gutmütigkeit ist keine Dummheit, und auch die Gutmütigkeit hat irgendwo ihre Grenzen!

Beichthaus.com Beichte #00021991 vom 10.06.2007 um 08:05:42 Uhr in Falkenhagen (112 Kommentare).

Gebeichtet von Mo
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Ich habe meine Nachbarn für ein Handy beklaut!

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Diebstahl Waghalsigkeit Habgier Nachbarn

Ich weiß, dass, wenn meine Nachbarn weggehen, sie die Hintertür offen lassen. Gestern, gegen mittag, sind sie Einkaufen gegangen. Ich habe mich in das Haus geschlichen und habe 150 Euro geklaut. Dann bin ich in den nächsten Supermarkt gelaufen und habe mir ein Handy gekauft. Meiner Mutter habe ich erzählt, ich hatte es gefunden. Aber meine Nachbarn tun mir nicht leid, ich glaube, ich werde es wieder machen.

Beichthaus.com Beichte #00021985 vom 09.06.2007 um 03:44:52 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Leben eines Sünders

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Lügen Morallosigkeit Diebstahl Falschheit Fremdgehen Verschwendung

Ich bin 27 Jahre alt und seit meinem 20. Lebensjahr ist alles eine einzige Lüge. Ich habe sechs Semester studiert. Angeblich. Ich war nur das erste Semester da, danach nie mehr. Dafür habe ich in Studentenkneipen gearbeitet und immer größere Beträge aus der Kasse geklaut. Außerdem jeden angelogen, mich besser gemacht, als ich war. Danach meine Freundin ein Jahr lang immer wieder mit derselben Frau betrogen, jeden Tag. Meine Eltern lüge ich bis heute bei jeder Kleinigkeit an. Meinen Eltern klaue ich auch heute noch regelmäßig Geld. Meiner Freundin auch, allerdings nicht regelmäßig. Sie kotzt mich manchmal echt an. Ich würde aber nicht mit ihr Schluss machen, weil ich Angst habe, alleine zu sein. Beim Wichsen denke ich mal an meine Freundin, an ihre besten Freundinnen, an meine Mutter, meine Oma oder einen Kumpel von früher. Manchmal auch an meinen Chef oder wer mir sonst so am Tag über den Weg läuft. Ich wichse gut fünf bis sechs Mal täglich. Ich wohne noch bei meinen Eltern. Ich bin hoffnungslos verschuldet. Manchmal klaue ich auch meiner Mutter Unterwäsche, trage sie eine Zeit lang und verkaufe diese dann übers Internet an irgendwelche Kerle. Dabei schicke ich immer ein Foto von meiner Freundin mit. Mit der Kohle gehe ich entweder in den Puff oder in irgendeine Spielhalle - bis alles weg ist. Danach ist wieder Mamas Geldbeutel dran. Ich habe auch schon Handynummern von Freunden an irgendwelche Klotüren geschrieben mit eindeutigen Sprüchen und mich darüber amüsiert, wer dann alles bei ihnen anruft. Außerdem habe mal einen guten Freund bei der Polizei gemeldet, weil er angeblich Kinderpornos auf seinem Rechner hatte. So, das langt für heute.

Beichthaus.com Beichte #00021982 vom 08.06.2007 um 22:34:48 Uhr (8 Kommentare).

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Früher führte ich ein mittelständisches Leben

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Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (/ 14) lebe in einer großen Stadt im Ruhrgebiet. Als ich in der 4. Klasse war und es um den Übertritt in die besseren Schulen ging passierte etwas Tragisches: Meine Eltern kamen bei einem Autounfall beide ums Leben, ich zog in ein Heim. Ich ging eine Zeit lang nicht zur Schule und konnte auch danach nicht mehr genügend gute Noten sammeln um den Übertritt zu schaffen. Mir blieb nichts anderes übrig, als in die Hauptschule zu wechseln. Das blöde daran ist aber, dass ich die einzige richtige Deutsche in der Klasse bin (eine von 11 an der ganzen Schule), ansonsten sind lauter Türken, Ägypter,... an der Schule. Eigentlich bin ich ja nicht die Blödeste, aber das Problem ist, dass einen die Mitschüler gleich schlagen sobald man eine gute Note hat. Also schrieb ich absichtlich schlechte, um akzeptiert zu werden. Auf eine andere Schule kann ich aber so nicht wechseln. Mir bleibt aber nichts anderes übrig als so weiterzumachen und mich so zu geben wie die ganzen lieben Mitschüler. Jetzt laufe ich also in extragroßen Fubu-Klamotten rum und zieh mir so Nike Schuhe an in die ich einen Schwamm reinleg. In die Haare habe ich mir rote Stränchen machen lassen, ich sehe aus wie der größte Depp. Aber mein Leben ist eh nimmer zu retten, jetzt rauche ich mittlerweile zwei Schachteln am Tag und trink schon in der Früh Wodka. Was für ein Abstieg für jemand aus einer mittelständischen Familie. Naja, einen Job kriege ich mit dem Abschluss eh keinen mehr, also versaue ich mir mein Leben so richtig. Und das alles nur weil meine verdammten Eltern einen Unfall bauen mussten.

Beichthaus.com Beichte #00021971 vom 08.06.2007 um 20:22:07 Uhr (6 Kommentare).

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Sehnsucht nach Erziehung

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Diebstahl Selbstsucht Friedland

Ich (m/25) habe in meiner Jugend das örtliche Altersheim bestohlen. Ich habe einfach regelmäßig den "Leergutkäfig" im Hinterhof geplündert. Zum Teil geschah dies am Ende sogar per Auto und Metallzange. Die Zange hatte ich auf einer Baustelle mitgehen lassen. Im Laufe der Jahre habe ich bestimmt 2.000 Euro zusammengeklaut. Aber da nie Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, bereue ich nichts. Zudem hatte ich so nie Geldprobleme als Jugendlicher. Allerdings hoffte ich besonders am Anfang, so mit 14, erwischt zu werden, um einmal kräftig den Arsch versohlt zu bekommen. Zu Hause geschah dies nämlich nie. Erst später entwickelte sich eine lukrative Geldquelle. Den erhofften "Arschvoll" habe ich dann mit Ende 15 zusammen mit meiner damals 14-jährigen Freundin erhalten, als wir auf einem Bauernhof beim Klauen erwischt wurden. Wir konnten nur so eine Anzeige und Anruf bei den Eltern verhindern.

Beichthaus.com Beichte #00021956 vom 06.06.2007 um 02:27:56 Uhr in Friedland (1 Kommentare).

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