Der Skorpion im Zoo

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Diebstahl Kinder

Ich (w) war vor ein paar Jahren mit meiner Familie im Zoo. Am Eingang des Zoos gibt es immer einen Souvenir-Shop, in dem es Taschen, T-Shirts, Kuscheltiere und kleine Gummitiere gibt. Ich habe mich an dem Tag bei diesem Shop umgeschaut und mein Blick fiel auf einen schwarz-roten Gummiskorpion, den ich total cool fand. Da meine Eltern ihn mir nicht kaufen wollten, wartete ich, bis niemand zu mir sah, und schnappte mir einen der Skorpione. Mein großer Bruder hatte damals bald Geburtstag und ich hatte noch kein Geschenk. Also schenkte ich ihm kurzerhand den gestohlenen Skorpion. Ich beichte also, dass ich etwas gestohlen habe und es dann meinem Bruder geschenkt habe.

Beichthaus.com Beichte #00036036 vom 28.06.2015 um 20:57:32 Uhr (2 Kommentare).

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Das Karma und die Mobber

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Engherzigkeit Rache Overath

Ich (m/32) stamme aus sehr einfachen Verhältnissen. Mein Vater war Gelegenheitsarbeiter, wir lebten in einer sehr kleinen Wohnung zu sechst, doch ich hatte ein großes Ziel: Irgendwann rauskommen aus dieser Spirale, aus diesen beengten Verhältnissen und diesem Ghetto. Schon in der Grundschule war das für mich klar, und so schaffte ich nach der vierten Klasse den Übertritt aufs Gymnasium. Dummerweise gab es in der Nähe unserer Siedlung kein Gymnasium, und so musste ich auf eine Schule, die in einem sehr gehobenen Wohnviertel lag, und die meisten meiner Mitschüler kamen aus ebensolchen Familien. Natürlich war schnell bekannt, dass ich aus ärmlichen Verhältnissen komme, und war ab diesem Zeitpunkt als das asoziale Dreckskind bekannt. Ich litt still, denn auf meine sachlichen Wehrversuche wurden lediglich mit Gelächter und weiterem Mobbing reagiert. Schlagen wollte ich nicht, denn mir war klar, dass ich dann endgültig als das böse, asoziale Kind abgestempelt war. Das psychische Mobbing - Gewalt war nicht dabei, aber Verbales kann genauso schlimm sein - ging die ganzen Jahre weiter, bestand nicht nur während der ersten Jahre, als man ja noch ein Kind war, sondern auch in den späteren Stufen als Jugendlicher. Und ich hatte denen ja nichts getan. Es war nicht jeder aktiv beteiligt, aber die Mitläufer lachten zumindest mit und das verurteile ich genauso. Ich überstand die Schulzeit, konzentrierte mich auf meine Leistungen, studierte und wurde Maschinenbauingenieur. Zu den beiden großen Klassentreffen, zu denen alle eingeladen wurden, ging ich nicht hin - warum auch. Scheinheilig.<br /> <br /> <br /> Vor zwei oder drei Jahren brannte in einem anderen Ortsteil unserer Stadt ein großes Einfamilienhaus bis auf die Grundmauern aus. Todesopfer oder Schwerverletzte gab es zum Glück nicht, aber das junge kinderlose Ehepaar, beide im gleichen Alter wie ich und meine Frau, stand vor dem Nichts. Es war quasi nichts übrig. Ich fand das furchtbar, doch dann las ich in der Zeitung den Namen der Familie: XY. Moment einmal, den Namen kennst du doch, dachte ich, denn der Name ist recht selten. Ich fand heraus, dass es sich tatsächlich um meinen ehemaligen Klassenkameraden vom Gymnasium und einen der aktivsten Mobber, handelte. Ich erfuhr außerdem, dass die Guten nicht ordentlich versichert waren. Und das Haus war noch längst nicht abbezahlt, sie hatten es wohl während des Studiums fast ohne Eigenkapital gekauft. Ich beichte, dass ich an diesem Tag mit einem zufriedenen Grinsen ins Bett gegangen bin. Meine Frau hat den Leuten etwas gespendet, ich wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen. Ich bin kein Mensch, der an Rache denkt. Aber als dann ohne mein Zutun etwas geschah, spürte ich doch innere Zufriedenheit. Wären Kinder mit im Spiel gewesen, wäre das nicht so gewesen, das weiß ich. Ich bitte trotzdem um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036035 vom 28.06.2015 um 20:18:58 Uhr in Overath (15 Kommentare).

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Meine Brüste sind zu klein!

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Verzweiflung Eitelkeit Partnerschaft

Ich (w/17) bin seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen. Er hat mich immer so akzeptiert, wie ich bin. Ich bin zwar nicht hässlich, habe aber eine ziemlich schmale Oberweite. Ihm machte das nie etwas, er meinte immer, sie sind wunderschön und perfekt. Das hat mir immer ein Gefühl des Glücks gegeben, da ich sehr unter meinen Miniglöckchen leide. Doch vor einer Woche gestand er mir, dass er sich manchmal schon fragt, wie es wohl ist, mit großen Glocken. Ihr wisst, was ich meine. Und dass er sich manchmal größere Dinger an mir wünscht. Das hat mich richtig fertiggemacht. Ich habe mir natürlich nichts anmerken lassen, weil ich nicht wollte, dass er sich schlecht fühlt. Aber es hat mich schon sehr verletzt, zumal ich Komplexe habe, was meine Dinger angeht. Ich kann ihm aber doch nicht seinen Geschmack und Meinung vorwerfen, nur weil sie mich verletzt. Ich habe danach stundenlang geweint, weil ich nicht damit klargekommen bin. Und weil ich Angst hatte, dass er mich wegen so einer verlässt.

Beichthaus.com Beichte #00036033 vom 28.06.2015 um 11:11:38 Uhr (34 Kommentare).

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Raser auf der Autobahn

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Zorn Auto & Co.

Ich bin gestern von einer Dienstreise auf der Autobahn zurückgefahren. Bei einer Auffahrt zog dann auf einmal jemand vor mir auf die Spur, sodass ich ziemlich kräftig bremsen musste und spontan die Hand in einer Geste gehoben habe, die bedeuten sollte: "Was soll der Mist?" Daraufhin ist der Wagen vor mir, ziemlich billig und in schlechtem Zustand, noch eine Spur nach links gezogen, langsamer gefahren und die beiden Personen im Wagen haben mich heftig beschimpft - die Gestik war eindeutig - bevor ich die Abfahrt nehmen musste. Meine Beichte? Ich rege mich auch noch einen Tag später darüber auf, obwohl es ja eigentlich komplett sinnlos ist, sich noch weiter zu ärgern.

Beichthaus.com Beichte #00036027 vom 27.06.2015 um 15:21:50 Uhr (5 Kommentare).

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Auseinandersetzung mit Verletzten

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Aggression Gewalt Trunksucht Last Night

Ich (m/31) muss beichten, dass ich vor Jahren mal eine Auseinandersetzung hatte, bei der ich jemanden verletzt habe. Es muss 2005 gewesen sein. Ich war mit Freunden auf einer Party. Es floss entsprechend Alkohol und so verliert man die Hemmung und einem ist alles egal. Es kam also, wie es kommen musste. Ich fühlte mich nicht gut, also bin ich rausgegangen. Draußen sah ich einen Mann, der wohl ungefähr 35 Jahre alt war. Er war auf irgendetwas sauer. Ich meine sogar, dass ein Ausländer seine Freundin angemacht hatte, und er beschwerte sich verbal und war sichtlich sauer. Er zeigte auf mich und meinte: "Solche Typen sind es, die mich aufregen." Er beleidigte dann allgemein jeden mit Migrationshintergrund. Sauer ging ich zu ihm, obwohl er einen Kopf größer war. Er wollte erst gar nicht diskutieren und ich merkte, dass er zum Schlag ausholen wollte. Wie durch einen Geistesblitz zog ich meinen Kopf zurück und rammte ihm diesen ins Gesicht. Ich hörte sein Nasenbein brechen. Auf Anweisung des Türstehers lief ich dann weg, da sie schon die Polizei gerufen hatten. Mich plagen immer noch Gewissensbisse.

Beichthaus.com Beichte #00036026 vom 27.06.2015 um 01:42:44 Uhr (20 Kommentare).

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