Die DDR-Grenzkontrolle

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Betrug Falschheit Waghalsigkeit Helmstedt

Als ich etwa um die 30 war, habe ich eine Urlaubsbekanntschaft aus Bulgarien von München aus in der DDR besucht. Und zwar in Ostberlin, der ehemaligen Hauptstadt der DDR. Mein Bekannter in der DDR wünschte sich das Buch von Gehlen "Der Dienst". Das war natürlich nicht so einfach und ziemlich gefährlich. Also bin ich mit dem Zug gefahren und habe das Buch in den Umschlag von "Der Graf von Montecristo" eingepackt. Der Buchumschlag hatte genau gepasst. Bei der DDR-Grenzkontrolle habe ich dann das Buch einfach auf der Ablage liegen lassen. Wir mussten ja alle das Abteil verlassen, während es durchsucht wurde. Niemand hat etwas bemerkt und mein Freund hat sich über das Buch sehr gefreut. Auf der Rückreise habe ich dann alle 8 Bände von "Die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" mitgenommen. Eines habe ich in den Umschlag von "Der Graf von Monte Christo" verpackt und die Anderen in den Koffer. Bei der DDR Grenzkontrolle wieder das gleiche Spielchen, nur dieses Mal wollte der Grenzbeamte das Buch sehen. Der staunte nicht schlecht über den Inhalt und mein Kommentar "Die anderen sieben Bände finden Sie in meinen Koffer". Ich hatte das Gefühl, der Mann war sehr frustriert. Sorry guter Mann, damals eben Pech gehabt.

Beichthaus.com Beichte #00026559 vom 23.06.2009 um 13:52:00 Uhr in Helmstedt (8 Kommentare).

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Zwischen King Kong und dem Phantomzug

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Drogen Unglaube Last Night Auto & Co.

Ich (w) habe bis vor zwei Jahren noch ziemlich übel gekifft. Ich war mit dem Auto bei einem Kumpel, der mir sowohl was zu rauchen anbot als auch Kakao mit Dope drin. Als es spät wurde, musste ich nach Hause, weil ich am nächsten Tag arbeiten musste. Hackebreit stieg ich in meine Karre. Ich musste über eine Bahnschranke, aber die war zu. Ich hörte den Zug aber schon rauschen und wartete, weil ich dachte, er kommt gleich und die Schranke geht auf. Pustekuchen. Als ich nach ungefähr zwanzig Minuten dann den Umweg fuhr, hörte ich den Zug immer noch rauschen. Ich fuhr weiter, und plötzlich sah ich am letzten Haus vor dem Wald jemanden stehen, den ich gleich erkannte - King Kong. Der gigantische Schattenriss des Riesengorillas, so scharf, dass ich jede abstehende Haarsträhne des Affen erkennen konnte. Ich dachte noch so, das könne doch nicht sein, und hatte den Rest des Weges bei jeder Kurve Angst, meine Augen würden mir einen Streich spielen. Als ich das Auto sicher daheim abgestellt hatte, war ich nass geschwitzt und fertig wie ein Lachsbrötchen. Am nächsten Tag stellte ich fest, dass dort, wo ich den Affen gesehen hatte, nicht mal ein Baum stand.

Beichthaus.com Beichte #00026558 vom 23.06.2009 um 13:35:08 Uhr (32 Kommentare).

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Wie man richtig Altöl entsorgt

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Dummheit Verschwendung Arbeit

Als ich noch in der Ausbildung war, sollte ich mit einem anderen Azubi mehrere Liter Öl in der benachbarten Halle entsorgen. Allerdings standen in der Halle zwei verschiedene Fässer, die beide ca. 1.000 Liter fassten. In dem einen Altöl, in dem anderen altes Kühlschmiermittel. Da wir uns nicht sicher waren, in welchem Behälter das Altöl gelagert wird, kippten wir das Öl einfach in irgendeinen Behälter. Wie sich später herausstellte, war es natürlich der falsche Behälter. Einige Monate später rief unser Chef alle Azubis zusammen und erzählte uns, dass die Entsorgung des Kühlschmiermittels um mehrere Tausend Euro teurer geworden sei, weil irgendwelche Deppen Öl dazugekippt hätten. Er wusste natürlich nicht, dass mein Kollege und ich es waren.

Beichthaus.com Beichte #00026548 vom 21.06.2009 um 15:37:20 Uhr (13 Kommentare).

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Der schwimmende Freund

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Ungerechtigkeit Zorn Chef Köln

Der schwimmende Freund
Vor ein paar Jahren habe ich in einer Firma in einem wirklich guten Team gearbeitet, nur der Chef war ein etwas seltsamer Zeitgenosse. Für einen Teamauftrag gab es damals eine ziemlich dicke Prämie, die mein egoistischer Chef einfach in einen Pool für sich und seine Familie investiert hat. Die komplette Belegschaft hatte nichts davon, außer dass wir ihm zusätzlich bei seiner Pool Einweihungsfeier noch als profilneurotische Projektionsfläche und billige Alternative für Party Personal herhalten mussten. Während der Party war ich so etwas von angesäuert, dass ich beim Baden einfach die Buchse runtergelassen und ihm eine Wurst in den Pool gedrückt habe. Den restlichen Abend habe ich dann von meinem Service Platz zugesehen, wie mein schwimmender Freund neben ihm und seinen anderen Gästen durch den Pool trieb.

Beichthaus.com Beichte #00026541 vom 19.06.2009 um 21:24:13 Uhr in Köln (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Wochenende mit der Internetbekanntschaft

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Internet Dating Regensburg

Das Wochenende mit der Internetbekanntschaft
Ich habe auch etwas Schlimmes zu beichten. Ich muss allerdings auch gleich dazu sagen, dass für mich für eine Beichte Reue gehört, und ich bereue es zwar, würde es aber in der selben Situation wieder ähnlich handhaben. Vielleicht ein wenig anders, aber im Grunde genauso.
Nun zu meiner Beichte: Vor etwa vier Jahren habe ich (m/damals 20) im Internet eine Frau, etwa im gleichen Alter, kennengelernt. Wir haben uns super verstanden und uns auch über intimere Dinge unterhalten. Das ging über mehrere Monate so und wir fanden uns wirklich sehr anziehend, da wir uns auch über Webcam gesehen haben. Da ihre Eltern in den Urlaub gefahren waren und sie das Haus alleine hütete, lud sie mich schließlich zu sich ein, um das Wochenende miteinander zu verbringen. Es sollte auch auf jeden Fall auf Sex hinauslaufen, weil wir wirklich sehr scharf aufeinander waren.
Ich kam also zu ihrem Haus, parkte mein Auto davor und ging zur Tür. Was dann geschah, hatte ich so wirklich nicht erwartet. Ich klingelte und eine äußerst dicke Frau mit sehr schmalem Gesicht öffnete die Tür, es war sie. Im Nachhinein fiel mir natürlich schon auf, dass ich sie immer nur bis zu den Schultern gesehen hatte.

Da ich mich nicht einfach umdrehen oder rausreden konnte, begrüßte ich sie und sie küsste mich und schob mir doch tatsächlich gleich mal ihre Zunge in den Hals. Um ehrlich zu sein, fand ich das mehr als ekelhaft, aber ich ließ mir immer noch nichts anmerken, obwohl ich im Kopf bereits verschiedenste Szenarien für einen geordneten Rückzug durchging. Als sie mich dann noch durchs Haus führte und mir mit den Worten "das ist das Bett, in dem wir schlafen", ein circa zwei Meter langes und 90 Zentimeter breites Bett, zeigte wusste ich, dass ich das unmöglich auch nur eine weitere Stunde überlebe.
Ich sagte also zu ihr, dass ich kurz meine Klamotten aus dem Auto holen muss. Ihr Angebot, mir zu helfen, lehnte ich höflich ab. Die nächsten Minuten liefen wie im Film ab, rein in die Karre und mit quietschenden Reifen losgefahren.
Während der nächsten zwei Stunden (mein Heimweg von diesem Haus) rief sie mich 50 Mal an und schrieb mir SMS, in denen sie mir den Teufel an den Hals wünschte. Ich allerdings war einfach nur froh, da weg zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00026534 vom 18.06.2009 um 19:25:23 Uhr in Regensburg (80 Kommentare).

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