Die Frauen können mir gestohlen bleiben

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Selbstsucht Gesellschaft

Ich (m/24) möchte beichten, dass mir die Frauenwelt ab heute gestohlen bleiben wird. Ich verdiene mein eigenes Geld, und das nicht einmal so schlecht, sehe gut aus, bin überdurchschnittlich intelligent, gebildet und weiß, was ich will. Ich tue Frauen gern etwas Gutes, bin für sie da, wenn sie mich brauchen, und kann gut zuhören. Was das Problem ist? Ich darf zusehen, wie die Frauen, die mir ins Ohr säuseln ich sei toll und süß und das was sie suchen, sich dann ein Arschloch krallen, der sie ignoriert, schlecht behandelt und noch dazu die Intelligenz einer Senfgurke hat. Das geht inzwischen schon so, seit ich mich für Frauen interessiere. Gnädige Damen, wenn ihr reif genug seid, und ihr euch nach Sicherheit, Kindern und einem Kerl sehnt, der euch nicht ignoriert, sitze ich an meinem Pool, trinke mein Bier und lasse mir Callgirls kommen.

Beichthaus.com Beichte #00024891 vom 04.10.2008 um 00:32:15 Uhr (33 Kommentare).

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Die Suche nach dem Sinn

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Trägheit Verzweiflung Unglaube Gesellschaft

Die Suche nach dem Sinn
Ich bin 18 Jahre alt und eigentlich habe ich auch nichts zu beichten. Ich habe noch nie eine Freundin betrogen, auch nie irgendwas Relevantes geklaut. Ich habe in meiner Kindheit nur mittelmäßigen Unsinn angestellt und auch sonst habe ich mir wenig bis nichts zuschulden kommen lassen, denke ich zumindest. Ich bin auch nicht jedes Wochenende dauersteif und habe auch noch nie in meinem Leben Drogen genommen. Ich gehe auch nie auf Bräutejagd um meinen Samen zu säen und meinen Trieben die Oberhand über mein ICH zu gewähren. Ich onaniere auch nur selten, höchstens um der Pollution vorzubeugen. Ich habe Respekt vor jedem Menschen und ich denke, dass alles seine Existenzberechtigung hat, auch Schmerz, Leid und Ungerechtigkeit, sonst würde man die schönen Dinge im Leben doch gar nicht zu schätzen wissen. Es verleiht dieser Welt doch die nötige Vielseitigkeit. Deswegen rege ich mich auch nicht über Menschen auf, die sich von Grund auf moralisch unsittlich benehmen und die Natur und den Menschen nicht zu schätzen wissen und somit natürlich auch seine Gefühle. Ich habe nie Rachegedanken oder aggressive Vorstellungen. Ich rede eigentlich auch nie von mir, deswegen gebrauche ich in dieser Beichte auch so oft das Wort "ich".

Aber das Wichtigste im Leben, dieses Gefühl, dass man mit sich selbst im Reinen ist, das fehlt irgendwie. Und ich suche und suche und suche - und finde nichts - ich habe kein Ziel, ich sehe keinen Sinn in alledem. Die meisten Jugendlichen in meinem Alter kümmern sich einen Dreck um so etwas, ich beneide sie, ich würde so gerne aufwachen können und einfach meinem Alltag nachgehen, meinen Wünschen nachgehen, das tun, was mich glücklich macht. Aber ich habe keine Wünsche, mich macht nichts glücklich, zumindest erfüllt mich keine Handlung oder kein materieller Gegenstand so, um dieses Gefühl von Glück und Zufriedenheit zu spüren. Es fehlt mir ja eigentlich an nichts. Ich habe ein Dach über dem Kopf und eine intakte Familie. Die Natur hat mich mit einem soliden Intellekt ausgestattet und mit einer guten Portion Bescheidenheit und Realismus. Anstatt den vermeintlich schönen Dingen des Lebens zu folgen, die unserer Gesellschaft suggeriert werden, teile ich an Wochenenden abends Essen für Menschen, die an der Existenzgrenze leben, aus und besuche immer mittwochs eine an Parkinson erkrankte Seniorin, die ich mit dem Rollstuhl spazieren fahre. Ja - ich muss sogar zugeben, dass ich es nicht nur für die anderen Menschen mache, um ihnen etwas Gutes zu tun, sondern auch für mich selbst. Ich versuche, meine innerliche Leere durch das Leid anderer zu füllen. Ich schäme mich manchmal dafür, aber im Grunde genommen profitieren diese Menschen davon, da sich jemand um sie kümmert und ich mache das ja auch sehr gerne. Manchmal bekomme ich aber Angst, dass ich in ein paar Jahren eine andere Sichtweise auf die Welt und ihre Rätsel bekomme und es bereuen werde, meine Jugend nicht exzessiv ausgelebt zu haben. Mensch! Ich lebe in Berlin - ich könnte zweimal die Woche ins Sonnenstudio gehen und mir die Augenbrauen zupfen und mir schöne Freunde suchen, mit denen ich die heißesten Clubs der Stadt "abchecken" könnte und den ganzen Tag feiern könnte und Mädchen klar machen! Menschen konsumieren, so hart es geht und mein Selbstwertgefühl somit steigern, so wie es meine Ex-Freundin jetzt macht.

An der liegt nämlich sogar vielleicht meine Abgestumpftheit zu meinem Leben. Übermorgen wären es 5 Jahre gewesen - ganze 5 Jahre und jetzt treibt sie es mit einem 25-jährigen Software-Entwickler. Er sei ja so lustig und würde einfach nur in den Tag hinein leben - und dann hoppelt sie mit ihrem neuen ICH, auf Oberflächlichkeit getrimmt, in der Schule vor mir rum und alles, was ich von dem Menschen, dem ich so viele Jahre meines noch jungen Lebens gewidmet habe, den ich praktisch miterzogen habe, zu hören bekomme sind Dinge wie: "Deine neue Jacke ist cool!"

Ich verstehe so etwas nicht, wir haben jahrelang - praktisch ein Viertel unseres gesamten Lebens - zusammengelebt, unsere Seelen ausgetauscht und einfach... Ich könnte heulen, jetzt wo ich das schreibe. Dabei war sie doch immer die kleine Zerbrechliche, die doch so oft traurig und nicht zufrieden mit sich selbst war. Ich habe sie aufgemuntert, wenn ihre Freunde sie ausgegrenzt haben und sie weinend zu mir kam oder wenn sie ihre Theorieprüfung versemmelt hatte. Ich musste ihr sagen, dass sie sehr schön sei und gar nicht dick. Ich habe ihr nicht gesagt, dass ich sie liebe, das hat sie gestört. Ich bin aber der Meinung, dass man den anderen spüren lassen sollte, dass er etwas ganz Besonderes sei und es ihm nicht jeden Tag sagen sollte. Jetzt ist alles vorbei und kaputt. Sie hat gelernt, sich richtig zu schminken und aufreizende Klamotten anzuziehen, hat die Brille gegen Kontaktlinsen eingetauscht und wackelt mit ihrem süßen Po sodass die ganzen spitzen Schlosser natürlich alle anfangen zu hupen, und da sie ja jetzt von der allgemeinen Masse so viel Aufmerksamkeit bekommt, kann sie auf Leute wie mich verzichten. Ich verstehe sie und ich gönne ihr auch ihr Glück aber insgeheim weiß ich, dass ich ihr menschlich immer noch überlegen bin - auch wenn ich ihr so einiges beigebracht habe. Ich trage natürlich eine Mitschuld an allem, klar. Immerhin hab ich ihr "vergöttern" früher nicht genug geschätzt. Aber das lag eh nur an ihrem Kindeseifer in diesem Alter. Sie wird wahrscheinlich nie wieder jemanden so lieben können - oder sich einbilden können, jemanden so zu lieben, wie sie mich geglaubt hat zu lieben. Es ist schon erstaunlich, wie sich Menschen entwickeln, vor allem in der Pubertät. Es ist sicherlich eine wichtige Lebenserfahrung. Nichts ist wohl von Ewigkeit aber wenigstens Liebe muss doch unendlich sein, alles andere ist doch Illusion. Alles andere macht doch noch weniger Sinn. Ich könnte noch so viel schreiben, aber es reicht jetzt. Mal sehen, wo ich lande, wo ich in fünf Jahren bin, vielleicht beichte ich ja dann, dass ich Frauen schlecht behandele und im Alkohol versunken bin. Ich bin gespannt. Danke fürs Lesen. Hat gut getan.

Beichthaus.com Beichte #00024860 vom 29.09.2008 um 19:32:06 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Der Meister der Tarnung

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Trägheit Stolz Ungerechtigkeit

Mein Einkommen ist unverschämt hoch und spiegelt in keinster Weise meine berufliche Leistung wider. Zufall und verdammt viel Glück haben mich so hochgespült. Von Anfang an konnte ich beruflich eigentlich nie die in mich gesteckten Erwartungen erfüllen, es ging trotzdem immer weiter nach oben. Mir wurden all diese Dinge quasi auf dem Tablett serviert. Ich musste nur noch zugreifen. Dabei leben ich weder vom Erbe meiner Eltern, noch verfügte ich zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn über Referenzen, Verbindungen, Erfahrungen oder Beziehungen. Es lief einfach alles von alleine. Ich konnte mich gegen meinen beruflichen Aufstieg und Erfolg nicht wehren. Warum auch? Innerhalb eines Jahres habe ich mit damals 28 Jahren eine große, erfolgreiche Abteilung bekommen, einen fetten, nigelnagelneuen 5er BMW mit Vollausstattung als Firmenwagen, konnte mir ein großes Haus kaufen und habe dreimal pro Jahr fett Urlaub in den Traumregionen dieser Welt gemacht. Ich will hier auch gar nichtrumposen, von wegen was für ein geiler Macker ich bin und alle für mich arbeiten lasse usw. Denn so ist es nicht. Die Abteilung läuft von selbst. Geleitet wird sie eigentlich nur durch die grundsätzlichen Firmendirektiven an die sich alle Mitarbeiter halten und von zwei meiner Assistenten, die sich deswegen schon längst nicht mehr mit mir absprechen. Kurios auch, dass mein Rat gerne gehört wird und ich in viele Sondergremien und sogenannten Arbeitsgruppen gebeten werde und man mich als absoluten Gewinn in einer solchen Runde empfindet. Dort sind die Schamgefühle besonders schlimm. Denn es ist so, dass ich schon so wahnsinnig lange keine meiner angelernten bzw. studierten Fähigkeiten eingesetzt habe, dass ich sie alle wieder verlernt und vergessen habe. Ich kann fast gar nichts mehr. Neulich hätte ich auf das gesamte Repertoire zurückgreifen müssen und habe kläglich versagt. Ich konnte es aber überspielen in dem ich auf Allgemeinplätze umschwenkte und lockere Witzchen im Plauderton in die Runde warf. Ich bin nach wie vor ein Meister der Tarnung und des Vertuschens. Ich schäme mich. Aufgrund meiner Position werde ich auch nicht in Frage gestellt. Ich bin totunglücklich über diese Situation, bin aber inzwischen geistig so gelähmt und verblödet, dass ich mich keinen Meter mehr bewegen kann. Ich wüsste 1000 Dinge die ich machen könnte, damit es mir besser geht, ich noch mehr Provision bekomme und es der Firma helfen könnte. Aber ich tue nichts dergleichen. Meine Bequemlichkeit und Faulheit hat die Oberhand gewonnen. Mein größtes Problem jeden Tag ist womit ich meinen Stundenzettel füllen soll. Ein Stundenzettelsystem, dass ich selbst zur Erzielung von mehr Effizienz entwickelt habe und in der kompletten Firma genutzt wird. Da ich nichts mache tagsüber muss ich mir immer etwas aus den Fingern saugen. Größtenteils schreibe ich die Stundenzettel meiner Assistenten ab. Ich sehe ganz klar, wie das alles mit großen Schritten einem katastrophalen Fiasko entgegen geht, aber ich kann bzw. will da nicht gegensteuern. Leuten mit ähnlichen Problem rate ich, sie sollen endlich mal über ihren Schatten springen und den Arsch hochkriegen. Ich bin kein Kiffer, trinke wenig Alkohol und treibe regelmäßig Sport. Ich selber bin aber total platt und befinde mich im Zustand der geisten Stase. Wie lange soll das noch gutgehen? Ich könnte ja auch nicht woanders arbeiten. Dafür kann ich inzwischen viel zu wenig. Jeder Uni-Absolvent würde mich outperformen. Teufelskreis!

Beichthaus.com Beichte #00024654 vom 03.09.2008 um 17:05:10 Uhr (20 Kommentare).

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Neue Bekannte dank StudiVZ

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Eifersucht Verzweiflung Neugier Internet

Hallo Leute, ich habe ein Riesenproblem und ich weiß, dass es falsch war. Also erstmal allgemeine Infos. Meine Freundin ist eine sehr sehr eifersüchtige Person, die sogar schon ausrastet, wenn irgendwo eine etwas leichter bekleidete Person ist. Da ich damit jedoch früher nie ein Problem hatte, habe ich aus Spaß immer so Anmerkungen gemacht, wenn ein Mann, der ebenfalls leicht bekleidet war, zusehen war. Was anfänglich Spaß war, hat sich allmählich verstärkt, und wurde auch zu einer leichten Eifersucht. Und grade eben ist es passiert, ich ging an unseren gemeinsamen PC und wollte ins StudiVZ. Jedoch hat sie vergessen, sich das letzte Mal auszuloggen und so kam es, dass ich auf ihre Startseite kam. Neugierig, weil dort neue Nachrichten stand, und geprägt durch meine Eifersucht, sah ich Nachrichten von zwei verschiedenen Kerlen, an welche sie viele Nachrichten mit Inhalten geschrieben hat, wie z.B.: "Och bist du aber Schnuckelig.." oder "Auf so Typen wie dich stehe ich ja am meisten!". Und jetzt frage ich euch liebe Community. Was soll ich bitte tun? Ich bin echt verzweifelt, da ich sie wirklich liebe, aber das ist der absolute Schock für mich. Ich weiß, dass es falsch war, aber jetzt weiß ich es nun mal und es geht nicht mehr aus meinem Kopf. Ich halte das hier nicht mehr aus.

Beichthaus.com Beichte #00024529 vom 20.08.2008 um 15:36:08 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bei der Selbstzerstörung zusehen

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Drogen Trunksucht Verzweiflung Partnerschaft Velgast

Ich bin seit einem 3/4 Jahr mit meinem Freund zusammen. Es könnte auch alles ganz wunderbar sein, wenn ich mit seinem Lebensstil nur halb so gut klar kommen würde, wie er mit meinem. Er hat es da einfacher - ich habe einen relativ normalen Lebensstil. Gut, ich trinke oft und viel, aber bin meilenweit davon entfernt Alkoholikerin zu sein. Bei ihm sieht es schon anders aus, denn er kann nicht mehr wirklich ohne. Auch wenn es dann meist nur bei 4 Bier über den Tag verteilt bleibt, so ist die Sucht nicht mehr abzustreiten, da er keinen einzigen Tag darauf verzichten kann. Hinzu kommt, dass er kifft. Mittlerweile weniger als vor einem Jahr und er nimmt auch nichts chemisches mehr. Als wäre das nicht genug, ist er auch noch arbeitslos. Seit einem knappen Jahr. Die wenigen Euros, die er hat, gibt er natürlich für Bier und Gras aus. Schon einige Male habe ich mit ihm geredet und er hat auch ein paar Bewerbungen geschrieben - allerdings eher halbherzig, was die Firmen wohl bemerkt haben, denn er wurde nicht genommen. Besonders attraktiv ist er auch nicht, eher das Gegenteil. Ich wurde schon von vielen gefragt, weshalb ich mich so unter meinem Wert verkaufe. Wie gesagt, die Gespräche mit ihm fruchteten nur minimal, auch wenn er meinen Standpunkt versteht und alles tun will, um mich zu halten. Also, was will ich mit ihm? Ich, jung (23), mit ausgesprochen schönem Erscheinungsbild gesegnet, ohne finanzielle und sonstige Sorgen, mit vielen Freunden, Bekannten und Verehrern, was finde ich bloß an einem Komplettversager (so betiteln ihn andere)? Für mich ist das einfach zu beantworten: seine Intelligenz. Man könnte es wegen seines Lebensstils nicht meinen, doch er hat die Matura und, da ich sehr wohl weiß, dass das allein noch nicht von Intelligenz zeugt, verfügt über ein exorbitantes Allgemeinwissen, blitzschnelle Auffassungsgabe und auch emotionale Intelligenz. So ist das eben, manche Männer werden bei Blondinen schwach, manche Frauen bei dicken Bankkonten und ich erliege dem unwiderstehlichen Charme der Intelligenz. Was ich nun beichten möchte? Dass ich die Beziehung nicht beende, obwohl ich zu 100% weiß, dass sie keine Zukunft hat. Was man wohl als Falschheit bezeichnen könnte? Denn ich möchte ihn einfach noch nicht gehen lassen, obwohl ich weiß, dass es später noch schwerer werden wird. Aber bis dahin quäle ich mich weiter, indem ich ihm bei seiner Selbstzerstörung zusehe und meine warnenden Worte mit einem Kasten Bier zum versiegen bringe.

Beichthaus.com Beichte #00024468 vom 02.08.2008 um 23:46:46 Uhr in Velgast (24 Kommentare).

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