Die verschwundenen Schlüssel

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Arbeit

Als ich Anfang der 80er Jahre bei der Post AG in der Briefkastenleerung gearbeitet hatte, habe ich den Autoschlüssel vom Kollegen in seinem Transit versteckt. Obwohl ein Reserveschlüssel vorhanden war wurde er vom Vorgesetzten nicht herausgegeben. Der Wagen stand ziemlich lange im Weg herum und blockierte den Hof. Kurz bevor ich selbst mit meiner Tour anfangen musste, habe ich den Schlüssel wieder ans Tageslicht gezaubert. Der Kollege war ein absolutes Schwein. Immer bekifft - die selben Klamotten an und hat Sprüche aus der untersten Schublade abgelassen ("Wer Schlüpfer klaut und Popel kaut, der kauft auch das was Opel baut."). Warum habe ich bloss den Schlüssel wieder rausgerückt???

Beichthaus.com Beichte #00021040 vom 01.02.2007 um 04:18:43 Uhr (0 Kommentare).

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Innerlich leer

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Faulheit Feigheit Verzweiflung Gesellschaft

Ich bin nicht dumm, aber dabei, mein einziges Leben aus Bequemlichkeit zu vergeuden. Ich beichte, dass ich nicht mutig genug bin, etwas zu wagen und mehr aus mir zu machen. Dank der Anonymität hier habe ich mir das endlich mal mit fast 40 eingestanden. Leider zu spät!
Ich merke, wie mich dieser Konflikt immer weiter runterzieht, ich mehr und mehr resigniere und Jüngere beneide, die sich Dinge trauen, obwohl sie nicht so viel auf dem Kasten haben. Ich glaube es ist an der Zeit, dass ich mal wieder was kiffe. Das macht mich zwar noch gleichgültiger aber wenigstens hebt es die Stimmung für ein paar Stunden.
Wenn ihr meine Gefühle mal nachvollziehen wollt besucht mich im Netz unter about:blank. Ich hoffe, ihr erkennt euch nicht wieder!

Beichthaus.com Beichte #00021032 vom 31.01.2007 um 23:27:16 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ich schaue trotz Ehe einen anderen Mann an

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Begehrlichkeit Verzweiflung Studentenleben

Ich bin derzeit 21 Jahre alt und seit gut drei Jahren verheiratet. Mein Mann ist übrigens ein gutes Stück älter als ich und wohl mit Abstand der liebste, tugendhafteste und freundlichste Mensch, den ich kenne. Ich wünschte, ich wäre ebenfalls so gut wie er - bin ich auch, zumindest bis jetzt. Also, ich habe vor kurzem einen Studentenjob bei uns am Lehrstuhl angenommen und bin dort einem Jungen (26 oder 27 Jahre alt) unterstellt. Also eigentlich fand ich nichts Besonderes an ihm - klar bin ja auch glücklich verheiratet, aber mittlerweile ich weiß nicht - ich wünschte, ich würde ihn total ätzend finden, denn normalerweise verabscheue ich seine Art von Jungs (Sunnyboy-mäßig) und trotzdem...

Ich hatte vor Kurzem einen Traum - recht komisch. Es war so, dass ich gerade betete und mein Chef (also besagter Junge) setzte sich auf einmal direkt neben mich und war aus irgendeinem Grund total verzweifelt - so als ob er Hilfe bräuchte. Es war ein ulkiger Traum und ich denke noch oft über seinen verzweifelten Gesichtsausdruck nach. - Er hat die wohl schönsten blauen Augen, die ich je gesehen habe. Er ist witzig und scheint recht nett zu sein und jedes Mal, wenn er sich im Büro neben mich setzt, könnte ich tot umfallen vor Nervosität. Gott, ich hasse es, wie ich mich verhalte und ich wünschte, ich würde ihn auch hassen und meinem Mann gegenüber dankbarer sein. Es macht mich verrückt, dass mein Chef vermutlich nicht einmal ansatzweise irgendetwas an mir findet - vermutlich aber ganz gut so. Ich glaube, ich habe eine Macke. Leider bin ich gelegentlich etwas reserviert ihm gegenüber und irgendwie verhalte ich mich auch seltsam Der Grund dafür ist allerdings nur, dass er mich mit seinem verdammt süßen Lächeln total aus der Bahn bringt. Allerdings endet der Job bald und dann werde ich ihn wohl nie wieder sehen. - Hoffe ich zumindest, sonst drehe ich noch total durch. Na gut, sorry für das erstaunlich unreife Geblubber - aber irgendwie war es auch mal ganz gut das loszuwerden. :-)

Beichthaus.com Beichte #00021019 vom 31.01.2007 um 09:13:57 Uhr (6 Kommentare).

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Hilfe, ich stehe total auf meine Kollegin

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Begehrlichkeit Masturbation Schamlosigkeit

Ich glaube, ich werde langsam schizophren. In einer unserer Nachbargruppen gibt es eine Kollegin, auf die ich total stehe, obwohl sie charakterlich höchst fragwürdige Züge hat. Auf gut Deutsch, sie ist meistens ein Miststück. Manchmal wenn ich eine Weile nichts mit ihr zu tun hatte, denke ich mir, so schlecht ist sie doch gar nicht, bis sie das in Sekunden mit einer Bemerkung zunichte macht. Sie kann so egozentrisch und übel sein, das ist unbeschreiblich. Die meisten in ihrer Arbeitsgruppe meinen jedoch, sie habe sich gebessert. Ich werde leider ausgiebig Gelegenheit dazu bekommen, das herauszufinden, weil sie jetzt nämlich zu uns versetzt wird. ARRGGH! Ich versuche mir ständig einzureden, dass ich keine tieferen Emotionen für sie habe, sondern das nur reine körperliche Begierde ist, da sie gut aussieht, aber ich weiß echt nicht, was nach einer Weile geschehen wird, wenn ich jetzt gezwungen bin, mit ihr zu arbeiten. Herr, steh mir bei!

Manchmal genügt eine kurze Begegnung auf dem Flur und ich eile im Laufschritt zur Toilette, um mir tierisch einen runterzuholen. Wo soll denn das hinführen? Seit geraumer Zeit lade ich mir Bilder von nackten Frauen runter, die ihr vom Typ her Ähnlich sehen, um mir daheim Erleichterung zu verschaffen. Ich kann nur hoffen, dass sie immer noch so eine Bitch ist wie früher, damit ich meine verklärte rosa Brille abnehmen kann und keine Dummheit begehe. Lieber ernüchtert und enttäuscht als unglücklich verliebt zu sein! Denn abgesehen davon, dass Beziehungen am Arbeitsplatz bei uns nicht geduldet werden, sieht sie mich nicht einmal mit dem Arsch an; offenbar ist sie sich zu fein für mich. Gut, soll mir recht sein!

Beichthaus.com Beichte #00020972 vom 30.01.2007 um 05:22:10 Uhr (3 Kommentare).

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“Folge

Vollblutweib oder Emanze?

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Vandalismus Boshaftigkeit Auto & Co.

Ich bin ein Vollblutweib und ja ich fühle mich auch als gemein geläufig verschriene Emanze. Ich fahre mit dem Zug zur Arbeit. Ich fahre erst gegen acht Uhr und die Parkplätze am Park&Ride sind immer schnell belegt. Jeden Tag rege ich mich darüber auf, dass ich ganz oben auf dem Parkplatz parken muss und die ersten Plätze ganz vorne immer belegt sind. Besonders ärgere ich mich darüber, dass einige Spezies mit besonders dicken Schlitten (meist Merced*) so parken, dass sie zwei Parklücken belegen. Der verbleibende Platz ist so klein, dass hier kein Wagen mehr rein passt. Mich kotzt das so sehr an, dass ich nicht mehr weiß wohin mit meiner aggressiven Wut.

Diese Ignoranz einiger Leute nur weil man einen fetten Wagen hat zu meinen man könne sich über die Markierungen auf dem Parkplatz hinweg setzen oder man besonders viel Platz zum Ein-/Aussteigen sich selbst genehmigt. Widerlich! Aus Frust, weil ich so weit laufen muss, verstelle ich im Vorbeigehen die Spiegel. Bei besonders dicken Autos haue ich auch schon mal mit dem Schlüsselspitze in das Glas, damit es springt, und letztes habe ich bei einem Wagen sogar den Spiegel abgetreten. Es wird immer schlimmer und ich komme davon nicht mehr los. Heute habe ich mich erwischt, dass ich den ganzen Parkplatz abgelaufen bin und nicht nur die Wagen auf dem Weg zum Zug demoliert habe. Dabei habe ich den Zug verpasst und musste einen Zug später fahren. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal alle durch habe, einige wiedererkannte Wagen mit kaputten Spiegeln parken nun auf jeden Fall ordentlich.

Beichthaus.com Beichte #00020933 vom 28.01.2007 um 13:37:48 Uhr (5 Kommentare).

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