Ein Kind aus Perversion

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Ekel Fetisch Vorurteile Internet

Ich habe gestern aus Neugier im Internet nach gewissen Sachen gestöbert. Dabei bin ich auf der Seite eines Fetisch-Studios gelandet. Fremdbesamung, etc. Das Angebot und die Infos zur Fremdschwängerung sowie die Kommentare der Nutzer haben mir jeglichen Boden unter den Füßen weggerissen. Ich muss beichten, dass ich damit gar nicht zurecht kam, mir die Welt eklig und pervers vorkommt und ich mich einen Moment lang gefragt habe, ob ich so als Mensch noch sein will. Außerdem beichte ich, dass ich finde, dass so gezeugte Kinder eigentlich eine Art ungeliebter "Abschaum" sind - nicht entstanden aus Liebe, sondern nur aus Perversion. Verklemmt bin ich eigentlich nicht, wie gesagt, Fremdbesamung ohne Schwanger zu werden hätte ich ja noch verstanden, aber das Kind muss meiner Meinung nach dann doch von jemandem sein, den man liebt.

Beichthaus.com Beichte #00038749 vom 22.09.2016 um 13:55:22 Uhr (21 Kommentare).

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Mobbing wegen Übergewichts

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Zorn Maßlosigkeit Dummheit Kollegen

Manche Übergewichtige nerven mich - oder eigentlich nur diese eine spezielle Kollegin. Wenn sich Einzelne mit ihrem Gewicht wohlfühlen, ist mir das recht, nur das Gejammere, wenn es um das Gewicht geht, vertrage ich von manchen nicht. Über Schönheit lässt sich streiten und über persönliche Schönheitsideale will ich nicht richten, das geht mich nichts an. Egal ob dünn oder dick, mir soll es recht sein. Nun habe ich aber seit knapp einem Jahr eine neue Arbeitskollegin, die mit ihrem Gewicht nicht zufrieden ist. Mit etwas unter 1,70 Metern wiegt sie laut eigener Aussage im Moment 125 Kilo und ist damit recht voluminös. Mir wäre das ja egal, wenn sie sich nicht dauernd über ihr Gewicht beschweren würde und nun auch den Betriebsrat eingeschaltet hat. Bislang hat jeder Bürotag bei ihr - nach einem Frühstück zu Hause - aber folgendermaßen ausgesehen:

09.00 Uhr: 2. Frühstück - 2 Wurstsemmeln, 0,5 Liter Kakao, ein Schokoriegel (Mars, Twix, Bounty, etc), 2-3 Cola light. 12.00 Uhr: 3-Gänge-Menü beim Italiener nebenan mit Vorspeise, Pizza oder Pasta im Hauptgang, eine Nachspeise und dazu immer ein großes Glas Cola, gelegentlich auch light. 15.00 Uhr: Kaffeepause - Kuchen, wahlweise auch eine Tafel Schokolade und Cappuccino, manchmal auch zwei. Zwischendurch gibt es dann immer Limo oder Energydrinks, niemals Wasser. Obst und Gemüse habe ich sie überhaupt noch nie essen sehen.

Jetzt Mal ehrlich, jeder der solche Mengen isst, wäre unweigerlich dick, das hat nichts mit schweren Knochen, einem Drüsenproblem oder einer Erkrankung zu tun. Bei meiner Kollegin ist es im Speziellen so, dass sie sich laufend darüber beschwert, immer mehr zuzunehmen, obwohl sie ihrer Meinung nach ohnehin so wenig isst. Weil wir alle im Büro wissen, dass das ein heikles Thema ist, haben wir nie etwas dazu gesagt, denn Ernährung und Gewicht ist für uns alle Privatsache. Leider ging ihr Gejammer aber immer weiter und weiter, bis dann ein eher ruhiger Kollege mal zu ihr gesagt hat, dass es doch vielleicht an der Menge und Art der Speisen liegen könnte, die sie zu sich führt. Der Effekt war, dass diese Dame sofort zu unserem Betriebsrat gelaufen ist, um Mobbing anzuzeigen.

Mobbing - absoluter Quatsch, wir sehen nur seit einem Jahr alle, was für Mengen sie in sich hineinstopft und ertragen dazu noch ihr Gejammer über enge Sitze, die geringe Kleiderauswahl und angeblichen schiefen Blicken von schlanken Menschen. Meine Beichte? Ich glaube, diese Frau steckt in dem Körper, der zu ihr passt.

Beichthaus.com Beichte #00038748 vom 22.09.2016 um 11:11:09 Uhr (17 Kommentare).

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Wenn Liebe mit einer Lüge beginnt

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Lügen Falschheit Selbstsucht Verzweiflung Internet

Vor etwa neun Jahren, damals war ich 13 Jahre alt, haben eine Freundin und ich aus purer Langeweile beschlossen, uns auf einem Onlineportal anzumelden und dort jemanden zu veräppeln, um uns die Zeit zu vertreiben. Man muss dazu sagen, dass meine Kindheit und Jugend sehr schwierig waren - meine Eltern sind arbeitslose Alkoholiker. Ich legte mir ein Profil mit den Bildern meiner Cousine an und gab mich als 17-Jährige aus. Kurz darauf ging es auch schon los und ich lernte einen Österreicher, der damals 22 Jahre alt war, kennen. Er fiel darauf herein und war von Anfang an von "mir" und meinen Bildern angetan. Es kam, wie es kommen musste. Ich schrieb immer öfter mit ihm, wenn mir langweilig war, wir telefonierten auch - und das Lügengerüst baute sich immer weiter auf.

Wie sich später herausstellte, entsprach alles, was er mir erzählte, der Wahrheit. Unser Verhältnis zueinander lag mittlerweile irgendwo zwischen inniger Freundschaft und mehr. Wir erzählten uns alles. Auch ich blieb dabei von meiner Seite aus bei der Wahrheit. Einem Treffen, bei dem alles auffliegen würde, entging ich immer mit einer Ausrede. Warum er das so hinnahm, verstehe ich bis heute nicht. Als ich dann fünf Jahre nach unserem Kennenlernen 18 wurde, verliebte ich mich in ihn und er sich wohl auch in mich, denn er beharrte mehr denn je auf ein Treffen, was ich ja eigentlich dann auch unbedingt wollte. Funktioniert hätte das aber aufgrund der Lüge bezüglich meines Alters nie, was ich auch wusste. Mir wurde klar, dass ich damit aufhören musste und ihm keine Hoffnungen auf etwas machen konnte, was nie so sein würde. Zuerst aber schenkte ich meiner Cousine reinen Wein ein.

Wie zu erwarten war sie stinksauer, vor allem auch wegen der Bilder, hat mir aber Gott sei Dank alles verziehen. Allerdings habe ich mich nie getraut, meinem Österreicher die Wahrheit zu sagen, weil ich Angst vor der Reaktion hatte. Aus purer Verzweiflung heraus habe ich dann von einem Tag auf den anderen jeglichen Kontakt abgebrochen und auch dafür gesorgt, dass er mich nirgendwo mehr kontaktieren kann. Mir ging es lange Zeit sehr schlecht deswegen. Heute, ein paar Jahre und eine Therapie später, habe ich übrigens einen tollen Studienplatz und einen wundervollen Partner an meiner Seite, zu dem ich immer ehrlich bin und den ich über alles liebe.

Beichthaus.com Beichte #00038747 vom 22.09.2016 um 07:01:56 Uhr (11 Kommentare).

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Arbeitet euch nicht kaputt!

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Verzweiflung Verschwendung Dummheit Zorn

Ich (m/23) habe derzeit Probleme, mein Leben noch aufrechtzuerhalten. Ich bin ein Mensch, der seit seinem 15ten Lebensjahr wöchentlich 40 Stunden arbeiten gegangen ist, nach der Arbeit und am Wochenende zu Hause im Betrieb geholfen und seit meinem 18ten Lebensjahr offiziell in der Lehrfirma Überstunden gemacht hat. Eine 60-Stunden-Woche nur in der Lehrfirma war normaler Durchschnitt. Leider hatte ich daher nie wirklich viel Zeit um Leute zu treffen oder neue Freunde zu finden. An eine Freundin war gar nicht zu denken, da mir einfach die Zeit dazu fehlte.

Mittlerweile haben wir unseren eigenen Betrieb geschlossen, und ich hatte aufgrund eines Burn-outs einen Autounfall während der Arbeitszeit und kann seit mittlerweile 15 Monaten nicht länger als 2-3 Minuten gehen, an Autofahren zu denken ist komplett ausgeschlossen, selbst das Liegen im Bett ist nicht zum Aushalten, laut den Ärzten ist eine Heilung fast ausgeschlossen. Jedenfalls habe ich mittlerweile seit knapp zwei Monaten starke Depressionen. Und zwar ich nur noch daran denke, dass ich vermutlich nie eine Frau finden und nie Kinder haben werde, oder dass meine restlichen Freunde und auch meine Familie mich ich im Stich gelassen haben.

Ich kann mich über das Geld für die Arbeit damals nicht beschweren (immer schwere Tätigkeiten, Getränkelieferant, Gärtnerei, Rohbau Elektroinstallationstechniker), allerdings wenn ich nun zurückdenke, hätte ich lieber die Hälfte verdient und stattdessen mein Leben gelebt als nun am "Ende" zu sein. Ich beichte daher, dass ich gerne wieder gesund sein und ein normales Leben führen möchte. Ich will nicht bis ans Ende meiner Tage alleine zu Hause sitzen. Die Moral meiner Geschichte? Geht lieber normal arbeiten und verdient weniger - Geld macht im Moment glücklich, aber auf keinen Fall gesund und eine Familie kann man sich auch nicht kaufen!

Beichthaus.com Beichte #00038746 vom 22.09.2016 um 06:01:06 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wenn das Glory Hole süchtig macht

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Neugier Fremdgehen Fetisch Waghalsigkeit Bochum

Ich habe vor Kurzem erfahren, dass es bei mir in der Nähe ein sogenanntes Glory Hole in einer öffentlichen Herrentoilette gibt. Ich fand es immer schon aufregend und meine Neugier hat mich dann irgendwann dazu gebracht, dahin zu fahren - frei nach dem Motto: Gucken wir doch zumindest, wie so etwas aussieht. Ich ging in die Kabine und sah schon das Loch in der Wand. Ich schloss die Tür hinter mir und ging näher dran. In der Nachbarkabine hatte scheinbar schon jemand drauf gewartet, steckte seinen Penis durch das Loch und wackelte ein wenig damit rum.

Ich setzte mich auf das Klo davor und fing an, ihn erst mit der Hand zu befriedigen, nahm ihn dann schließlich in den Mund und beendete das angefangene Werk oral. Dann war es auch schon wieder vorbei - die Tür nebenan ging auf und verschwunden war er. Ich beichte hiermit, dass ich, obwohl ich in einer glücklichen Beziehung bin, ab und zu diesen Ort aufsuche, um andere Männer absolut anonym oral zu befriedigen. Ich bereue es zum einen immer wieder, aber obwohl wir ein aufregendes und abwechslungsreiches Sexleben haben, kann ich es doch nicht lassen.

Beichthaus.com Beichte #00038745 vom 21.09.2016 um 17:07:59 Uhr in 44879 Bochum (Hattinger Straße) (22 Kommentare).

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