Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen

38

anhören

Zwietracht Boshaftigkeit Kollegen Motten

Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen
Ich habe meine Ausbildung in einem großen Telekommunikationsunternehmen gemacht. Das Ganze ist jetzt sechs Jahre her, aber ich denke immer noch sehr gerne an diese Zeit zurück. Ich war also ein kleiner Azubi in dieser Abteilung und sollte den Vertrieb unterstützen. Sprich, alles machen, worauf die Herren keine Lust hatten. So war dann auch mal die Aktion dran, ehemalige Kunden anzurufen und den Versuch zu starten, ihnen wieder unsere Verträge aufzudrücken. Die meisten Vertriebler waren ganz in Ordnung, ein wenig steif, aber trotzdem nett. Aber einen gab es, der war der absolute Vollassi. Beschissene Zahlen und trotzdem ein Verhalten, als würde der Laden ihm gehören. Eine Woche vor dem Tag, über den ich beichten möchte, habe ich am Telefon den Jackpot geknackt und ein großes Wohnheim mit über 300 Anschlüssen für das Unternehmen zurückgewonnen. Da Azubis keine Provision bekommen, dachte ich, ich wäre nett und habe sie den Vertrieblern angeboten. Die meinten, ich sollte sie Herrn B. zuschustern, da seine Zahlen doch noch arg im roten Bereich lagen. Also bin ich zu ihm hin und habe ihm alle Unterlagen und Verträge gegeben, sodass er sie unter seinem Namen einbuchen konnte. Er hat sich nicht einmal bedankt, ganz im Gegenteil. Drei Tage später war ich für einen seiner Kollegen damit beschäftigt, die Interessenten einzupflegen, als der Abteilungsleiter kam und gemeint hat, dass sich Herr B. beschwert hätte, da ich faul wäre und nur herumsitzen würde. Kurz gesagt, er wollte, dass ich weiterhin für ihn telefoniere - aber da es ja noch andere Vertriebler gab, die sehr viel netter waren, half ich einfach lieber diesen. Das Ganze hat sich auf alle Fälle schnell geklärt, da ich ja einfach nur anderweitig beschäftigt war. Von diesem Tag an hat er mich allerdings nur noch gepiesackt und mir keinen Frieden mehr gegönnt. Aber genug der Vorgeschichte.

Wenn er lange Gespräche hatte, ist er danach immer auf den Balkon gegangen und hat eine knapp fünfzehnminütige Pause gemacht, in der er, wenn möglich, die Sonne genoss. Allerdings muss er für diese Sonnenpause den Balkon auf der anderen Seite des Gebäudes nutzen. Also habe ich zu Hause eine E-Mail verfasst, die von abartigen Praktiken mit Tieren auf dem Bauernhof seiner Eltern berichtete - natürlich so formuliert, als wäre sie an einen Gleichgesinnten gerichtet. Das Ganze habe ich mit einem USB-Stick zur Arbeit gebracht und die Sonnenpause des ungeliebten Kollegen dazu genutzt, eine Mail an den Gebäudeverteiler zu schicken (im Gebäude waren 12 Abteilungen). Dann bin ich unbemerkt wieder in mein Büro gehuscht. Es dauerte keine zehn Minuten, bis ich die Ersten richtig laut lachen hörte. Seit diesem Tag war er bei allen nur noch der Ziegenf*cker. Aber ich fühle mich nicht schlecht, auch wenn er das Unternehmen gewechselt hat. Er hätte doch nur einmal Danke sagen müssen. Dann wäre das alles nicht passiert!

Beichthaus.com Beichte #00025718 vom 19.02.2009 um 14:39:35 Uhr in Motten (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die begehrten Fensterplätze

34

Aggression Boshaftigkeit Zwietracht

Letze Woche im Kaufhausrestaurant: Meine Mutter und ich hatten einen schönen Platz am Fenster ergattert. Diese Plätze sind immer sehr beliebt. Wir haben unsere Jacken schon mal über die Stühle gelegt, damit jeder weiß: Hier ist bereits besetzt und sind zurück in die Kantine gegangen, um uns Essen auszusuchen. Ich bin dann schon mal eher zurück zum Platz, um dort auf meine Mutter zu warten und den Platz zu besetzen. Als ich ankam, stand dort jedoch ein älterer Mann mit Kinderwagen. Ich habe mich hingesetzt, und er fragte, ob hier noch drei Plätze frei sind. Nein, habe ich gesagt. Der Tisch hatte vier Plätze, zwei für meine Mutter und mich, dann hätte er nur zwei und keine drei Plätze. Die Diskussion ging los, während wir diskutierten bat ich ihm den Fensterplatz neben unserem an, wo nur ein Herr alleine saß. (Also drei Plätze frei.)

Nungut, er saß dann ziemlich schnell an unserem Tisch und wurde immer unfreundlicher. Die anderen Menschen haben alle schon geguckt. War mir aber egal. Ich dachte mir, so nicht mein Lieber! Ganz freundlich und ruhig, antwortete ich auf seine reine Provokation, sich einfach hinzusetzen und zu diskutieren, damit, dass ich ihm anbot, doch bitte sitzen zu bleiben, weil ich es als Missverständnis sah. Ich dachte er hätte drei Plätze zu besetzen, da ich jetzt aber verstand, er braucht nur zwei Plätze (für seine Frau und ihn, das Kind bleibt ja im Kinderwagen). Was für ein hohler Mann, sagt mir erst dass er drei Plätze benötigt. Tja, mit so einer Reaktion von einer jungen Dame hatte er nicht gerechnet. Er erwartete absolute Gegenprovokation. Da er diese nicht bekam, konnte er auf einmal doch aufstehen, seine Frau kam, fragte was los wäre, und er sagte ihr: "Ach, diese Göre da. Lange habe ich nicht mehr so eine freche Göre gesehen." Ich habe laut losgelacht, ihm gesagt, dass er wohl seinen starken Schwanz verloren hat, weil er nicht mit so einer Nettigkeit ihm gegenüber gerechnet hat, und nun leider den Platz verlassen hat.

In Gedanken sagte ich mir noch, man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Meine Mutter kam, wir aßen und ich erzählte ihr von dem netten Mann. Als wir weiter shoppen gingen, sah ich, dass er mit seiner Frau an einem Fensterplatz saß. Dieser Tisch war nicht besetzt gewesen, als er sich an unseren setzte. Es tut mir nicht leid, was ich zu dem Mann gesagt habe, mich plagt jedoch mein Hassgefühl solchen Menschen gegenüber! Der hat doch nur so einen Aufstand gemacht, weil er gesehen hat: "Ohhh da wollte sich jemand den Platz reservieren, wische ich denen mal eins aus."

Beichthaus.com Beichte #00025513 vom 05.01.2009 um 14:04:53 Uhr (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Extreme Schweißproduktion

12

Boshaftigkeit Zwietracht Ungerechtigkeit Ekel Unreinlichkeit

Ein Kumpel von uns hat die blöde und auch unvorteilhafte Angewohnheit, sehr viel zu schwitzen und demnach auch etwas unangenehm zu riechen, wofür er ja eigentlich nichts kann. Obwohl es sehr gemein ist, lassen meine Kumpels und ich es uns nicht nehmen, ihn damit aufzuziehen, obwohl er ja nichts für seine hohe Schweißdrüsenproduktivität kann. Gestern Abend haben wir den Bogen etwas überspannt, und waren mehr als nur gemein. Es tut uns leid.

Beichthaus.com Beichte #00025470 vom 27.12.2008 um 17:42:01 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Arbeitskollegin ist unfähig!

17

Verrat Zwietracht Vorurteile Engherzigkeit Kollegen

Mir (w/24) steht so richtig Ärger ins Haus. Vor Kurzem habe ich bei meinem Job eine Kollegin wiedergetroffen, die ich noch von einer anderen Stelle her kenne. Dazu muss man wissen: Wir hassen uns gegenseitig wie die Pest. Jedenfalls ist diese Kollegin definitiv unfähig und meine neuen Kollegen haben mir bestätigt, dass sie zwei Fehler - die sie schon den ersten Job, bei dem wir zusammen gearbeitet haben, gekostet haben - ständig und immer wieder macht. Nun habe ich heute eine andere Kollegin aus der alten Arbeit getroffen und ihr erzählt, dass ich die Tussi in meinem neuen Job wieder getroffen habe und dass sie immer noch nur Mist baut. Leider habe ich nicht gewusst, dass die beiden befreundet sind. Naja, meinen Hintern habe ich mir schon zuvor abgesichert, was die neuen Kollegen angeht, aber das gibt sicher Stress, denn 10 Minuten später hatte die wohl schon angerufen und gepetzt. Warum kann ich auch mein großes Maul nicht halten.

Beichthaus.com Beichte #00025368 vom 11.12.2008 um 19:51:59 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Beichte

Nikolausgeschenk für die Schwägerin

40

anhören

Ekel Rache Zwietracht Weihnachten Familie Schleswig-Holstein

Nikolausgeschenk für die Schwägerin
Meine Ex und ich hassen beide ihre Schwägerin wie Fußpilz. Sie hat nämlich die ganze Familie in Aufruhr gebracht. Da kam ich dann auf die geile Idee (als ich bei meiner Ex auf nen Kaffee war), wir könnten der alten Zippe doch ein nettes Nikolausgeschenk machen und in nen, mit Folie ausgelegten, Karton kacken. Obwohl wir beide Tränen gelacht haben, zogen wir das Ding durch. Da lagen nun die zwei Haufen in der Schachtel. Zugegeben, ich habe echt fast gekotzt, aber das war einfach zu geil. Um den Karton haben wir Alufolie gewickelt wegen des Geruchs und dann noch ne Lage Weihnachtspapier. Ein Kollege hat einen Zettel mit ihrem Namen drangehängt, damit sie unsere Schrift nicht erkennt. In der Nacht zum 6.12. haben wir das Präsent vor die Tür gelegt. Morgens rief von meiner Ex der Bruder an und hat sich bald überschlagen, als er ihr erzählt hat, das irgendein Kranker inne Schachtel geschissen hat und es seiner Frau hat zukommen lassen. Eines bedaure ich an der ganzen Sache: Das wir ihr Gesicht nicht sehen konnten! Die hat es echt verdient!

Beichthaus.com Beichte #00025334 vom 09.12.2008 um 01:10:44 Uhr in Schleswig-Holstein (40 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000