Mein Wunsch nach Aufmerksamkeit

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Betrug Begehrlichkeit Morallosigkeit Partnerschaft Germany

Ich (w/18) bin in einer glücklichen Beziehung und wir lieben uns sehr. Bei ihm war es Liebe auf dem ersten Blick. Wir sind jetzt schon ein Jahr zusammen und so richtig gestritten haben wir noch nie. Ich habe allerdings vor einigen Monaten einen anderen Jungen (22) kennengelernt. Er steht auf mich und gibt mir das auch gut zu verstehen. Unser erstes Treffen war total schön. Mein Freund wusste davon, hatte aber nichts dagegen, weil wir einander vertrauen. Beim zweiten Treffen lud mich der Kerl zu sich nach Hause ein, zu einem DVD-Abend. Mit Wein. Ich habe mich auf das Treffen eingelassen, obwohl ich wusste, worauf das hinauslaufen kann. Damals war mir aber noch nicht klar, dass er beziehungstechnisch was von mir wollte. Erst saßen wir nur nebeneinander, dann wollte er, dass ich meinen Kopf auf ihn lege und irgendwann, dass wir kuscheln. Irgendwann begann er, mich zu befummeln und ich genoss es ein wenig. Es waren nur Streicheleinheiten, im Nachhinein schäme ich mich aber dafür. Es war trotzdem schön, so berührt zu werden. Er hat die ganze Nacht probiert, mit mir zu schlafen und wollte mich küssen, aber ich konnte das meinem Freund nicht antun. Ich bin froh, dass ich mich so gegen ihn gewehrt habe. Seitdem versucht er, mich ins Bett zu bekommen und mir meinen Freund auszureden. Ich werde meinen Freund allerdings niemals für ihn verlassen. Hiermit beichte ich, dass ich trotz allem die Aufmerksamkeit des 22-Jährigen genieße. Ich sage ihm zwar klipp und klar, dass er keine Chance hat, jedoch schreibe ich ihm oft und ich glaube, ich bin Schuld, dass er nicht von mir loskommt. Und das nur, weil ich ihn nicht in Ruhe lasse. Es wäre zwar das Beste für beide Seiten, aber ich liebe die Aufmerksamkeit, die mir andere Männer geben.

Beichthaus.com Beichte #00030493 vom 26.11.2012 um 08:18:54 Uhr in Germany (Griesheim) (26 Kommentare).

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Der ungewollte Mitfahrer

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Betrug Feigheit Lügen Last Night Nürnberg

Ein Freund und ich wollten vor fünf Jahren auf ein Konzert fahren, das 50 Kilometer von uns entfernt stattfand. Am Abend vor besagtem Konzert haben wir uns kräftig besoffen und dieses dann einem ehemaligen Klassenkameraden schmackhaft gemacht. Er könne sogar bei uns mitfahren, haben wir das Konzert angepriesen. Am nächsten Tag kam der geballte Schlag der Reue als der Bekannte anrief und freudig mitteilte, dass er jetzt auch ein Ticket für 27 Euro gekauft hatte und sich sehr freue, mit uns dorthin zu fahren. Denn wir wollten ihn jetzt, in nüchternem Zustand, nicht mehr dabei haben. Also trafen mein Freund und ich uns und tankten das Auto voll, währenddessen wir dem Bekannten am Telefon sagten, dass wir wohl zu müde und mitgenommen von der vorherigen Nacht wären und besagtes Konzert ausfallen lassen müssten. Ich wusste damals schon, dass es nicht schön und falsch war. In diesen Tagen jährt sich das Ereignis zum fünften Mal und mein Gewissen ist nach wie vor sehr belastet.

Beichthaus.com Beichte #00030488 vom 23.11.2012 um 22:01:10 Uhr in Nürnberg (Fürther Straße) (13 Kommentare).

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“Beichte

Mein Spielautomat

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Boshaftigkeit Betrug Engherzigkeit Freunde Geld

Ich (m) war eine lange Zeit spielsüchtig. Hatte vor einem Jahr einen Rückfall, der mir allerdings in der staatlichen Spielbank circa 23.000 Euro einbrachte. Anstatt das Geld sinnvoll beiseite zu legen, habe ich mir einen eigenen Spielautomaten zugelegt. Nun ist es so, dass man bei den Dingern einstellen kann, ob sie eine komplette Fressphase bekommen oder vehement Gewinne ausschütten. Ich habe größtenteils alleine daran gespielt und war erschrocken, als ich es nach einem Monat öffnete. Ich hatte zirka 800 Euro "verspielt". In diesem Moment kam mir die Idee, das Gerät bei meiner Geburtstagsfeier im Keller aufzustellen. Natürlich stellte ich eine Fressphase ein und meine Gäste verzockten an dem Abend 200 Euro. Seit diesem Tage an stelle ich den Automaten immer bei jeder Feier auf. Wenn meine Gäste von dem Spielautomat verärgert sind, stelle ich ihn heimlich auf Gewinnausschüttung um und spiele selbst daran. Dadurch sind die anderen dermaßen beeindruckt, dass sie direkt wieder Geld hineinschmeißen, welches mir dann zugute kommt. Ich habe schon auf diese Art und Weise 2000 Euro verdient und schäme mich dafür, meine Freunde auszunehmen. Aber keiner zwingt sie zum Spielen.

Beichthaus.com Beichte #00030479 vom 22.11.2012 um 11:01:44 Uhr (23 Kommentare).

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Schwarzfahren in Nürnberg

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Geiz Lügen Betrug Bahn & Co. Nürnberg

Ich fahre täglich schwarz mit U-Bahn und Bus. Wenn ich kontrolliert werde, behaupte ich, ich hätte meine Marke Zuhause vergessen, zeige dann das Monatsticket eines Kommilitonen vor, der seine Verbundspassnummer nicht auf das Ticket schreibt und zahle die zwei Euro Bearbeitungsgebühr. Anschließend radiere ich meine Nummer wieder aus und gebe ihm das Ticket zurück. Ich mache das nicht, weil ich zu geizig bin, oder kein Geld für eine Fahrkarte habe, sondern aus Prinzip: Das Semesterticket in Nürnberg liegt 225 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt und inkludiert nicht die Semesterferien. Außerdem fährt unter der Woche die letzte U-Bahn um 0.30 Uhr und die Busverbindung zu mir ist auch mehr als beschränkt. Selber schuld, andere Städte bekommen auch anständige Preise hin, obwohl sie eine viel bessere Anbindung haben.

Beichthaus.com Beichte #00030464 vom 17.11.2012 um 14:15:31 Uhr in Nürnberg (Lange Gasse) (23 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Herrenloser Spickzettel

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Betrug Lügen Schule Ravensburg

Es wurde mir in die Wiege gelegt, Lehrerliebling zu sein. So richtig erklären konnte ich mir das nie, denn ich war relativ unscheinbar. Die Lehrer haben mich aber stets bevorzugt: Für dieselben Antworten bei Klassenarbeiten erhielt ich immer mehr Punkte als meine Klassenkameraden und auch bei Referaten schnitt ich mit durchschnittlichen Leistungen immer als einer der besten ab. Ich habe eigentlich gar nicht in das Schema des Lehrerlieblings gepasst: Ich habe regelmäßig gekifft und Klassenarbeiten stets mithilfe von Spickzetteln bewältigt. Besonders beliebt war ich bei meinem Geschichtslehrer - bei ihm genoss ich vollstes Vertrauen. In der letzten Geschichtsklausur bei ihm im elften Schuljahr deckte sich der Inhalt meines Spickzettels perfekt mit den Fragen ab. Meiner Eins stand also rein gar nichts im Wege. Meine Klassenkameraden hatten ihre Arbeiten schon alle abgegeben und ich war eigentlich auch schon fertig, aber aus Tradition bleibe ich immer, bis niemand mehr da ist, auch um nochmals alles zu überprüfen.


Routiniert wollte ich schließlich meinen Spickzettel vom Tisch entfernen, aber ein Missgeschick ließ diesen vor meinen Tisch flattern. Um den Zettel mit dem Fuß zu erwischen, fehlten mir nur wenige Zentimeter. Gleichzeitig hätte die Situation für den Lehrer klarer nicht aussehen können. Es fehlte eigentlich nur noch ein Pfeil auf dem Spickzettel, der auf mich deutet, um das Maximum an Eindeutigkeit rauszuholen. Mir blieb nur die Hoffnung, dass ich den Zettel in einem unbeobachteten Moment beim Herausgehen erwische. Ich gab die Arbeit ab und der Lehrer blickte mich mit einem stolzen Blick an, den ich nur mit einem aufgesetzten Lächeln erwiderte. Als er gerade dabei war, meine Arbeit in die Hand zu nehmen, veränderte sich sein Blick ruckartig. Er drehte sich zur Seite, schärfte seinen Blick mit zugekniffenen Augen und ging auf das "Sündenblatt" zu. "Das ist doch nicht etwa ein Spickzettel?" Mit euphorischer Stimme antwortete ich: "Spickzettel?" - "Ja, sieh doch her! Hier muss jemand betrogen haben! Unfassbar!" Plötzlich eröffnete sich mir spontan Plan B: "Ja. Sie haben Recht! Aber das lässt sich ja leicht herausfinden. Wir gehen einfach alle Klassenarbeiten durch und vergleichen die Schriften!" Der gute Mann war mit meinem Vorschlag hochzufrieden und die ganze Mittagspause verbrachten wir damit, die Schriften mit denen meiner Klassenkameraden zu vergleichen. Als er kurz einen Kaffee holen gegangen war, nutzte ich die Gelegenheit und steckte mein Heft in den Haufen mit den Arbeiten, die bereits überprüft wurden. Kurioserweise konnten wir den Betrüger nicht aufdecken. Mit einem kollektiven Schulterzucken stempelten wir die Sache als eine groteske Gegebenheit ab. Fünf Jahre später habe ich ihm bei einem Volksfest als kleine Entschuldigung ein Bier ausgegeben. Ich hoffe, er erfährt es niemals.

Beichthaus.com Beichte #00030454 vom 14.11.2012 um 15:51:06 Uhr in Ravensburg (13 Kommentare).

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