Wenn die Beziehung nicht mehr ist, was sie mal war

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Verzweiflung Begehrlichkeit Fremdgehen Partnerschaft

Ich (w) bin in einer langjährigen Beziehung und habe einen kleinen Engel, der mein Leben bereichert! Die Beziehung ist schon lange nicht mehr das, was sie mal war. Mein Freund ist nur unterwegs - Partys, mit Freunden oder sonst irgendwo. Es ist nicht so, dass ich etwas dagegen habe, wenn mein Partner feiern geht oder sich mit Freunden trifft, aber er ist wirklich jeden Tag unterwegs und kommt nur zum Schlafen oder Duschen nach Hause. Ich habe das Thema auch schon oft angesprochen. Doch die Reaktionen darauf waren jedoch nur Beleidigungen und psychischer Terror. Von den Handgreiflichkeiten fange ich gar nicht erst an. Jetzt sagt bestimmt jeder: "Dann trenne dich doch einfach!?" Tja, das versuche ich leider schon seit einem Jahr! Es gibt keine Schmetterlinge mehr im Bauch, keine Komplimente, gemeinsame Unternehmungen schon lange nicht mehr und meine Liebesschwüre sind nur so dahergesagt. Aber er ist ja angeblich so verliebt und akzeptiert es einfach nicht! Er lässt mich nicht in Ruhe und droht mir damit, dass er mir das Kind wegnimmt.

Ich könnte auch in einer Nacht- und Nebelaktion verschwinden, aber er würde so lange suchen, bis er mich findet. Jetzt zu meiner eigentlich Beichte: Ich habe einen Mann kennengelernt. Es war Zufall, dass ich ihn im Internet gefunden habe. Ich hatte das Bedürfnis, ihn anzuschreiben und habe dies auch getan. Noch am gleichen Abend haben wir uns getroffen. Wir saßen nachts am Wasser und ich habe meinen "Freund" geleugnet und dass wir noch zusammenleben. Ich hatte Schmetterlinge im Bauch, als ob ich wieder ein Teenager wäre. Wir haben uns geküsst, aber auch nicht mehr. Seitdem kann ich nur noch an ihn denken! Ich will endlich mein Leben zurück!

Beichthaus.com Beichte #00036610 vom 11.09.2015 um 18:47:11 Uhr (13 Kommentare).

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Angst vor Gastronomie-Personal

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Misstrauen Vorurteile Falschheit

Ich (w/20) beichte, dass ich das Personal in der Gastronomie viel freundlicher als alle anderen Menschen behandele. Das hat nur einen einzigen Grund: Dank Beichthaus habe ich Angst, dass sie mir ins Essen rotzen oder Ähnliches, wenn sie denken, ich sei arrogant oder unhöflich.

Beichthaus.com Beichte #00036601 vom 10.09.2015 um 14:11:05 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Die Süßigkeiten der Kollegen

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Diebstahl Ernährung Kollegen

Ich muss von meinem kleptomanischen Zwang in der Arbeit beichten. Seit einigen Jahren schon arbeite ich in einem recht großen Unternehmen in Deutschland. In meiner Abteilung gibt es viele Teilzeitkräfte und die wenigen Vollzeitkräfte fangen meist schon um sechs Uhr an und gehen auch dementsprechend eher. Da ich aber gerne mal länger schlafe, bin ich dann auch länger bei der Arbeit als der Rest und somit oft nachmittags alleine im Büro. Ich habe dann angefangen die Schränke der anderen zu durchsuchen, einfach nur aus Langeweile und Interesse. Arbeit gibt es nachmittags eh nicht mehr. Was man dort so alles findet. Unglaublich! Von abgelaufenen und schimmligen Lebensmitteln bis hin zu geheimen, privaten Unterlagen und leckeren Süßigkeiten ist wirklich alles dabei. Letzteres kommt mir immer zum Verhängnis.


Hiermit beichte ich, dass ich mich gerne kostenfrei an fremden Leckereien bediene und mir dann dermaßen das Lachen verkneifen muss, wenn sich jemand wundert, wieso seine Sachen so schnell leer werden. Die meisten meiner Kollegen sind eh unkollegial und nicht nett zu mir, deswegen geschieht es ihnen eigentlich Recht! Trotzdem habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Des Öfteren bediene ich mich auch am Toilettenpapier, wenn ich nichts mehr zu Hause habe!

Beichthaus.com Beichte #00036600 vom 10.09.2015 um 14:00:43 Uhr (11 Kommentare).

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Schwanger von einem manipulativen Arschloch

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Verzweiflung Schwangerschaft

Ich (w/23) möchte beichten, dass ich im vierten Monat schwanger bin und es dem Erzeuger des Babys verschweige. Bevor jetzt die Moralprediger ankommen: Ich weiß, es ist scheiße. Ich fühle mich unheimlich schlecht deswegen, aber ich habe meine Gründe. Ich habe Angst um das Wohl meines Kindes und vor allem um mein Eigenes. Mit dem Erzeuger war ich etwa ein Jahr zusammen. Erst schien er mir der netteste Mensch der Welt zu sein, aber schon nach ein paar Monaten erwies er sich als manipulatives, intrigantes Arschloch. Seelische Gewalt war in dieser Beziehung Normalzustand, es fiel mir allerdings erst später auf, da es seine Spezialität ist, das versteckt und unbemerkt abspielen zu lassen.


Ich begann ehrlich an mir zu zweifeln. Vor allem an meiner psychischen Gesundheit. Ständig redete er mir ein, ich wäre paranoid und ernsthaft gestört. Erst als mich andere Menschen (Freunde, Bekannte, selbst mein Bruder) darauf aufmerksam machten, ging mir ein Licht auf. Allerdings ließ er keine Trennung zu. So musste ich in einer Nacht und Nebelaktion mithilfe meines Bruders meine Sachen packen und abhauen. Und zwei Wochen später dann der positive Test. Ich weiß nicht, wie das passiert ist, da ich, wie vorgeschrieben, die Pille nahm. Nun stehe ich da und mich zerfressen die Schuldgefühle und die Ungewissheit, was auf mich zukommt. Abtreiben kann ich nicht, ernsthaft ich habe es versucht, ich bin aus der Praxis geflitzt wie von der Tarantel gestochen. Mit dem Gedanken an ein Kind habe ich mich mittlerweile angefreundet, aber alles, was mit ihm war, das beschäftigt mich noch immer. Ich will nicht, dass er davon weiß! Ich will nicht, dass er es sieht. Ich will auch sein Geld nicht. Er hat in meinem Leben, im Leben meines Kindes und generell in dem Leben von niemandem etwas verloren.

Beichthaus.com Beichte #00036599 vom 10.09.2015 um 11:50:47 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Auslandsaufenthalt oder Jobsuche?

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Lügen Falschheit Verzweiflung Arbeit

Ich (m/25) beichte, dass ich mein gesamtes Umfeld belüge. Ich habe vor Kurzem mein Studium abgeschlossen und allen erzählt, dass ich erst mal 3-4 Monate im Ausland bin, bevor ich mich um einen Job bemühen will. Die Wahrheit ist, dass ich immer noch hier in Deutschland verweile und nur so tue, als wäre ich nicht da. Zum Glück wohnen alle Freunde und engere Verwandte am anderen Ende der Republik, sodass keiner zufällig hier vor der Tür stehen würde. Der Grund für meine Lüge? Ich bin studierter Ingenieur und finde einfach keinen Job. Ich habe einen Schnitt von 2,3, was nicht wirklich weltbewegend ist, aber doch ganz okay in meinen Augen. Es hagelt eine Absage nach der anderen. Es werden eigentlich nur junge, motivierte 20-Jährige mit mindestens 30 Jahren Berufserfahrung gesucht. Und wenn mal eine Stelle als Trainee oder Einsteiger ausgeschrieben ist, dann soll es doch bitte jemand mit einem 1,0 Schnitt sein, der schon vier Jahre Praktika Erfahrung hat und am besten noch vier Jahre Praktika-Erfahrung im Ausland gesammelt hat.


Würde ich mein Umfeld nicht belügen, würde sich inzwischen jeder darüber wundern, dass ich mehr als zwei Monate nach dem Abschluss immer noch keinen Job in Aussicht habe. Es kotzt mich einfach an, dass ich nach weit über 100 Bewerbungen noch nicht einmal eine einzige Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen habe. Meine Bewerbung habe ich sogar mit fachmännischer Hilfe noch mal komplett aufpoliert, ohne Erfolg.

Beichthaus.com Beichte #00036597 vom 09.09.2015 um 23:45:22 Uhr (17 Kommentare).

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