Probleme einer Kopftuch-Trägerin

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Begehrlichkeit Feigheit Neugier Kirchzarten

Ich (w/21/muslimisch) würde mich am Liebsten wie eine Nutte aufführen. Ich trage jedoch ein Kopftuch und gebe mir Mühe damit, nicht irgendwie meinen Trieben nachzugeben. Zugegebenermaßen habe ich natürlich meine Fehler und Macken. Mit 15 hatte ich Sex, bin also keine Jungfrau mehr. Dabei hatte ich jedoch nur Schmerzen und keinen Orgasmus. Ich habe seitdem aber nichts Sexuelles gehabt und so wie es aussieht, wird sich auch nie etwas ergeben. Worüber ich einerseits sehr froh bin, auf der anderen Seite - so nötig, wie ich es habe, das ist unglaublich. Ich hätte auch nichts dagegen, mit einer Frau zu schlafen oder gar meine Sexualität auszuleben, aber da ich aus freien Stücken islamisch sein will, würde ich es bewusst nie tun. Aber da ist der springende Punkt, es wird sich eh nie etwas ergeben. Und das nervt mich. Manchmal will ich es bewusst herbeiführen, aber wie soll ich aktiv werden, um an Sex zu kommen? Nie würde sich einer auf eine Frau mit Kopftuch einlassen. Und das ist wohl auch besser so, da ich immer mit einem gewissen Respekt behandelt werde - eigentlich. <br /> <br /> <br /> Außerdem unterstütze ich die homosexuelle Ehe, da der Staat eine gewisse Neutralität bewahren muss, was Religionen betrifft. Und wer Toleranz wünscht, muss selbst eine gewisse Toleranz aufbringen und damit würde die Toleranz in unserer Gesellschaft gefördert werden. Ich beichte, dass ich als Muslimin den starken Drang habe, meine körperlichen Bedürfnisse auszuleben - also auch optisch und anders. Außerdem beichte ich, dass ich zu unfähig dafür bin, dass es zu sexuellen Handlungen kommt - auch wenn ich gleichzeitig froh darüber bin. Aber ob richtiger Sex mich überhaupt befriedigen kann? Ich meine, meine Hände können es doch auch! Was ist denn mit einem echten Partner nur anders?

Beichthaus.com Beichte #00036416 vom 21.08.2015 um 22:40:25 Uhr in Kirchzarten (21 Kommentare).

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Meine Suche nach der perfekten Frau

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Verzweiflung Begehrlichkeit Fremdgehen Gesellschaft

Ich (m/23) möchte hiermit beichten, dass ich aufgegeben habe. Alle meine Erfahrungen mit Frauen lassen sich auf ein einfaches Wort herunterbrechen: Betrug. Versteht mich nicht falsch. Ich selbst habe nie eine Partnerin betrogen. Fakt ist, dass alle Frauen, die ich kennengelernt habe und die mich interessant fanden und Sex mit mir wollten, zu dieser Zeit einen Freund hatten. Oft habe ich das auch erst erfahren, nachdem wir Sex hatten und meine Frage, wem denn die Boxershorts auf dem Flurboden gehören, zu einem freudigen: "Meinem Freund" führte. Wäre das nur einmal passiert, würde ich ja nichts sagen, aber ich komme inzwischen auf acht Frauen, die mit mir ins Bett wollten, während sie eigentlich vergeben waren. Ich habe immer abgelehnt, wenn ich wusste, dass sie eigentlich vergeben waren. Ich sehe weder besonders toll aus, noch vermittele ich den Eindruck, ein guter ONS-Partner zu sein.<br /> <br /> Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ich gebe auf. Mir wurde öfter gesagt, wie liebevoll ich mit Menschen umgehe, die ich wirklich mag. Aber ich höre in meinem Umkreis nur noch, dass alle ihre Partner betrügen, betrogen haben oder auf der Suche nach einem ONS sind. Ich habe mich immer selbst vertröstet, dass die Richtige noch auftauchen wird, aber nie hat mich eine Dame wertgeschätzt. Als Reaktion habe ich jetzt endgültig aufgegeben, einer der Damen geschrieben, die letztes Jahr ihren Partner mit mir hintergehen wollte, und für nächste Woche ein Date ausgemacht, das sicher auf Sex hinauslaufen wird. Unsere Gesellschaft ist eh nur auf Sex ausgelegt und jeder behauptet von sich, beziehungsunfähig zu sein. Ich breche also meinen eigenen Moralkodex, was mir ehrlich leidtut und verabschiede mich von dem Gedanken, eine liebevolle Partnerin zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00036415 vom 21.08.2015 um 21:44:24 Uhr (13 Kommentare).

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Die geplatzten Träume der Flüchtlinge

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Vorurteile Ungerechtigkeit Engherzigkeit

Ich (m/57) arbeite ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft, weil ich mich moralisch dazu verpflichtet fühle. Seit Jahren bin ich auf Jobsuche, finde aber nichts. Keiner stellt im IT-Bereich alte Säcke ein, da sie noch aus der "alten Schule" sind. Das ist natürlich Unsinn, schließlich habe ich mich dauernd fortgebildet. Nun ja, nach jahrelanger Arbeitslosigkeit und Rumgammelei wollte ich mal etwas Sinnvolles tun. Von den Nachrichten bekam ich das Versorgungschaos mit, sodass ich gleich am nächsten Tag mit anpacken wollte. Die Arbeit macht mir an sich Spaß, weil ich mit Flüchtlingen ins Gespräch komme. Oft erzählen sie mir von der strapazierenden Flucht durch den Balkan, was mich ehrlich gesagt sehr mitnimmt. Einige hingegen bringen ihre Zukunftspläne zu Wort. Ein Großteil der Flüchtlinge möchte Arzt, Anwalt oder Ingenieur werden. Woher diese hanebüchenen Wünsche herkommen, weiß ich nicht. <br /> <br /> Wahrscheinlich hat denen ein Schleuser was von einer rosaroten Kuschel- und Spaßzukunft in Deutschland erzählt. Schleuser müssen ja auch werben. Jedenfalls bringe ich jeden dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Versteht mich nicht falsch, klar kann jeder irgendwann seine Ziele erreichen. Nur sind einige teilweise über 20 Jahre alt, können nur gebrochenes Englisch und sind nicht sehr intelligent. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie so jemand mal ein Studium beginnen soll. Dafür müsste man erst mal noch die allgemeine Hochschulreife erlangen. So kommt es halt, dass ich den glühenden Fantasien der Flüchtlinge ein Ende setzen muss. Ich will sie nicht kränken, trotzdem passiert genau das ziemlich oft. Ungeachtet dessen gebe ich aber Vorschläge. Den Immigranten rate ich eine Ausbildung im Handwerksbereich, da wir in Deutschland diese Stellen nicht vollständig besetzen und diese Berufe geistig weniger anspruchsvoll sind. Gerade in den Pflegeberufen mangelt es an Azubis. <br /> <br /> <br /> Irgendwie fühle ich mich nach solch einem Gespräch immer schlecht, obwohl ich eigentlich geholfen habe. Man merkt meinen Gesprächspartnern an, dass für sie ein Traum geplatzt ist. Aber so ist das Leben. Deutschland ist kein Schlaraffenland. Selbst ein topausgebildeter IT-Spezialist wie ich findet keine Arbeit. Ich beichte hiermit, regelmäßig Flüchtlinge zu enttäuschen, obwohl sie nach einer schlimmen Reise nettere Worte bräuchten.

Beichthaus.com Beichte #00036414 vom 21.08.2015 um 20:33:59 Uhr (17 Kommentare).

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Ich lebe nur in Second Life!

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Sucht Ignoranz Maßlosigkeit Masturbation Games

Ich (m/40) möchte beichten, dass sich mein ganzes Leben von der realen in die virtuelle Welt verlagert hat. Genauer gesagt: ich lebe nur noch in Second Life. Ich habe dort ein Avatar, das meiner realen Person ziemlich ähnlich ist. Mit diesem Avatar mache ich alles, wovon ich in der realen Welt nur träumen kann. Ich habe mehrere Häuser, alle direkt am Meer auf traumhaften Grundstücken, zwei Yachten, und natürlich Mädchen ohne Ende. Einer geregelten Arbeit gehe ich nicht mehr nach, ich lebe von Hartz IV, und das reicht mir auch völlig. Ich brauche ja nichts weiter als meine kleine Wohnung, meinen Computer und einen schönen großen Bildschirm. Vor dem sitze ich den ganzen Tag von früh morgens bis spät abends, nur etwa alle drei Tage gehe ich mal kurz aus dem Haus, um etwas zum Essen zu kaufen. <br /> <br /> Morgens nach dem Aufwachen schalte ich den Computer an, gehe auf Second Life und schlüpfe in meinen Avatar. Als Erstes habe ich Sex, das heißt, mein Avatar nimmt sich ein unglaublich hübsches Mädchen und vögelt es nach Strich und Faden, wobei ich alle meine Fantasien auslebe. Dabei onaniere ich vor dem Bildschirm. Das wiederholt sich noch zwei Mal am Tag, wobei ich die letzte Sitzung immer abends direkt vor dem Schlafengehen habe. Ansonsten vergnüge ich mich in meinen diversen Häusern, fahre mit einer meiner Yachten spazieren oder mache im Internet diverse Spielchen, vorzugsweise Poker. Darin bin ich inzwischen so gut geworden, dass ich mir damit ein schönes Zubrot zu meinem Hartz IV verdienen kann. So genieße ich den Tag, Jahr aus Jahr ein, und freue mich meines Lebens. Was will ich mehr?

Beichthaus.com Beichte #00036410 vom 21.08.2015 um 02:53:49 Uhr (18 Kommentare).

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Versteckte Angst vor Flüchtlingen

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Feigheit Vorurteile Zorn Gesellschaft

Ich (w/20) traue mich am Abend, wenn es dunkel wird, nicht mehr alleine auf die Straße. Der Grund dafür? Die steigende Anzahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Bevor deswegen der Shitstorm ausbricht, möchte ich sagen, dass ich nichts gegen Ausländer habe und erst recht nichts gegen vom Krieg verfolgte Menschen. Aber Fakt ist: Je höher der Prozentsatz an Migranten in einer Gegend ist, desto höher ist dort auch die Kriminalitätsrate. Ich pflege eine unheimliche Abneigung, vor allem gegen jene, die meinen, nach Deutschland zu kommen, sich auf die faule Haut zu setzen und zu denken, ohne Gegenleistung alles in den Allerwertesten eingeführt zu bekommen. Es gibt viele, die sich nicht einmal bemühen, Deutsch zu lernen und sich dann in ihren Gettos abschotten, wo dann natürlich auch nur die eigene Landessprache gesprochen wird. <br /> <br /> Meine eigentliche, hauptsächliche Wut gilt der Regierung, die sich offensichtlich einen Dreck darum schert, wie es der eigenen Bevölkerung geht und es nicht für nötig hält, etwas dagegen zu unternehmen. Alle Aufmerksamkeit gilt den Flüchtlingen, die inzwischen schon so viel von allem haben, dass viele Spenden schon im Abfall landen. Letztens durfte ich einen Flüchtlingsjungen an der Supermarktkasse dabei beobachten, wie er sich statt etwas zu Essen eine Flasche teuren Sekt gekauft hat. Ein Anderer hat sogar vor meinen Augen angebotenes Essen im Mülleimer entsorgt. Meine Beichte ist meine verkappte Denkweise. Ich schäme mich dafür und bitte um Absolution. Ach ja, ich arbeite übrigens ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft und das mit Herz und Seele.

Beichthaus.com Beichte #00036408 vom 20.08.2015 um 19:19:11 Uhr (34 Kommentare).

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