Ohne Essen werde ich zur Diva!

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Völlerei Maßlosigkeit Zorn Ernährung Ladelund

Wenn ich eine Weile keine Nahrung bekomme, werde ich unausstehlich - auch meinen Freunden gegenüber und das tut mir sehr leid. Ich spreche dabei nicht von zwei Stunden, sondern von einem ganzen Tag ohne die Gelegenheit, richtig zu essen. Leider Alltag, wenn man studiert. Man isst morgens das Frühstück und hat vielleicht noch etwas Kleines mit, aber weil irgendein Professor an der Uni gnadenlos überzieht oder ein Bus ausfällt, schafft man es nicht mehr zur Mensa, da diese begrenzte Öffnungszeiten, aber auch sehr lange Wartezeiten hat. In diesen Momenten könnte ich alles kurz und klein kloppen, vor allem, wenn dann noch sechs Stunden Vorlesungen folgen. Vielleicht ist das ein bisschen wie in der bekannten Schokoriegelwerbung. Ich entschuldige mich für mein zickiges und trotziges Verhalten, das Unschuldige deshalb schon mitmachen mussten. Aber ich brauche mittags einfach etwas Anderes, als schon wieder ein Brötchen oder einen Imbissbesuch, der drei Mal so viel wie die Mensa kostet.

Beichthaus.com Beichte #00036705 vom 25.09.2015 um 09:34:12 Uhr in Ladelund (12 Kommentare).

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Beziehungen mit verschiedenen Frauen

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Fremdgehen Maßlosigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich beichte hiermit, dass ich es nicht schaffe, monogam zu leben und aktuell vier Beziehungen parallel führe - ich bin jeder der betreffenden Frauen unehrlich gegenüber, bekomme es aber nicht hin, eine Beziehung zu beenden. Ich habe eine Beziehung zu einer Frau - seit acht Jahren - und ich liebe sie aufrichtig und möchte sie nicht verlieren. Emotional ist es auch die Beziehung, die mir am Meisten bedeutet. Aber diese Beziehung ist seit drei Jahren platonisch, weil sie keine Lust mehr auf körperliche Nähe oder Sex hat. Das ist, oder war, auch der Antrieb, überhaupt andere Beziehungen anzufangen. Alle Gespräche darüber haben nicht zu einem Ergebnis geführt.

Daneben habe ich seit zwei Jahren eine Beziehung mit einer Frau in einer anderen Stadt und sie ist davon überzeugt, ich wäre nur mit ihr zusammen. Der Sex ist wirklich grandios. Beziehung Drei existiert seit etwa einem halben Jahr und basiert ausschließlich auf Sex. Und ihr gegenüber habe ich auch eine andere Beziehung erwähnt, bevor wir uns näherkamen. Tja, und Beziehung Nummer Vier ist jetzt zwei Wochen alt - wieder in einer anderen Stadt und die Frau ist davon überzeugt ich sei Single und möchte mit ihr eine gemeinsame Zukunft. Und auch mit ihr ist der Sex grandios. Ich habe also manchmal in einer Woche Sex mit drei verschiedenen Frauen und lebe mit jeder von ihnen eine zeitlich befristete Beziehung, und egal, wie oft ich es versuche, ich komme davon nicht los. Ich werde also mit Pauken und Trompeten auf dem Highway to Hell unterwegs sein, wenn meine Zeit gekommen ist, aber doch sind mir die Frauen und ihre Gefühle nicht egal. Und manchmal hasse ich mich für das, was ich ihnen antue. Ich werde jetzt professionelle Hilfe suchen und hoffe, dass damit lösen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00036690 vom 23.09.2015 um 09:22:45 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mit Nadeln gegen Schläge

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Gewalt Maßlosigkeit Zorn Familie

Ich war ungefähr 14 Jahre alt und lebte damals noch bei meiner Adoptivmutter und ihrem neuen Mann. Ein Engel war ich als Kind natürlich nicht, aber ich empfinde es trotzdem als viel zu heftig, dass sie mich alleine oder zu zweit, mit einem Gürtel, einer Hundeleine […]
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Beichthaus.com Beichte #00036680 vom 21.09.2015 um 18:41:57 Uhr (22 Kommentare).

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Dank Alkohol auf der Intensivstation

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Diebstahl Maßlosigkeit Trunksucht Last Night

Ich (w) habe bei meiner ersten ernsthaften Erfahrung mit Alkohol maßlos übertrieben. Ich war 14 und wusste nicht, dass das Zeug ganz schön gefährlich sein kann, vor allem, wenn man noch nichts verträgt. Die Erinnerungen lassen rapide ab nach dem Zeitpunkt, da ich aus einer Flasche Klarem von der Tankstelle trank, als wäre es Wasser, nachdem ich sie im Schnee gekühlt hatte. Ich war mit einer Freundin unterwegs und wir sind nur sinnlos mit Straßenbahnen herumgefahren, ich sollte bei ihr schlafen. Wir hatten uns Personalausweise von Schülerinnen aus höheren Klassenstufen geklaut, die uns ähnlich genug sahen, um damit in Clubs durchzukommen. Ich wachte dann jedenfalls nach sechsstündigem Koma in der Intensivstation auf, ohne zu raffen, wo ich bin. Als meine Freundin, die sich nicht ganz so krass abgeschossen hatte, wie ich, mich darüber aufklärte, was geschehen war, und dass ich eine Analsonde in meinem Po hatte, musste ich derbe lachen, weil ich noch nicht wieder nüchtern war. Sie aber schon, dementsprechend unerfreut zeigte sie sich über meine Reaktion.


Während meiner geistigen Abwesenheit hatten sich so einige unerfreuliche Dinge zugetragen. Ich hatte mich eingekotet, eingenässt und mich auch sonst sehr peinlich verhalten - unsere Eltern waren da und beim Entleeren unserer Taschen war natürlich auch unser Diebesgut entdeckt worden. Es war der absolute Vertrauenbruch. Meine Mutter verlangte selbstverständlich von mir, dass ich mich bei dem Mädchen, deren Ausweis ich hatte, entschuldige und ihr diesen zurückgebe. Ich versprach, dies zu tun, dachte aber nicht im Traum daran. Zu allem Überfluss kannten wir sie auch noch persönlich, denn es war die große Schwester meiner besten Kindergartenfreundin. Ich hinterlegte den Ausweis dann Monate nach dem Vorfall auf einer Mädchentoilette unserer Schule, wegen meines schlechten Gewissens und meinem Wunsch, ihn einfach los zu sein. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036673 vom 20.09.2015 um 18:32:31 Uhr (10 Kommentare).

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“Folge

Immer erreichbare Smartphone-Zombies

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Verzweiflung Maßlosigkeit Verrat

Mich nerven Smartphones und Laptops bzw. PCs im Allgemeinen sehr. Immer muss man überall und für jeden erreichbar sein. Eine Nachricht schreiben geht ja ganz schnell. Ich bin ein sehr unspontaner Mensch und hasse es, dann durch eine Nachricht drängelnd vor eine Entscheidung gestellt zu werden. Es ist ja schon dreißig Sekunden her, dass ich sie empfangen habe und online bin ich auch noch zu sehen, also bin ich direkt verpflichtet zu antworten, sonst sind mindestens zwei Leute sauer. Sage ich, ich habe keine Lust nach einem langen Tag noch auszugehen, wird direkt im Chat eine Diskussion gestartet, geht ja ganz einfach und mobil. Da kocht mir die Wut hoch. Selbst wenn man am Handy abstellt, dass sie sehen können, wann man zuletzt online war, wird genau dokumentiert, wann eine Botschaft auf das Gerät eingegangen ist, wann sie gelesen oder zur Kenntnis genommen oder geöffnet wurde. Das beichte ich als junger Mensch aus der Smartphonezombiegeneration. Ich lasse mir immer extra lange Zeit zu antworten oder habe das Handy mal eine Woche aus. E-Mails haben grundsätzlich eine Wartezeit von einer Woche oder mehr, wenn sie nicht wirklich dringender Natur sind, und das sind die wenigsten. Das Warten katapultiert einigen wohl den Blutdruck in die Höhe, aber meinen senkt es dafür auf Normalmaß. Dennoch entschuldige ich mich, dass ich Leute so hinhalte.

Beichthaus.com Beichte #00036667 vom 20.09.2015 um 00:04:08 Uhr (17 Kommentare).

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