Die Smartphone-Sucht

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Lügen Feigheit Boshaftigkeit Telefon

Ich möchte beichten, dass ich auf Partys immer gemein zu meinen Freunden bin. Denn sobald jemand nicht hinsieht, entwende ich immer die Smartphones, um sie dann zu verstecken. Sofern genug Zeit ist, stelle ich dann auch noch Ton und Vibration aus. Es geht mir nämlich tierisch auf die Nerven, wenn jemand in geselligen Runden plötzlich das Handy zückt und irgendwo rumsurft. Am Schlimmsten sind die Idioten, die ihrem Sitznachbarn SMS schreiben! Wo leben wir denn? Dann werden sie immer panisch und versuchen ihre geliebten Handys zu finden. Bevor alles eskaliert, finde ich dann "zufällig" das gesuchte Telefon. Oft finden sie es aber auch selbst - man glaubt gar nicht, wie akribisch die Leute werden, wenn es um ihre Telekommunikationssucht geht! Es tut mir leid, dass ich nicht den Schneid habe, meinen Freunden ins Gesicht zu sagen, wie dämlich ich ihre Handysucht finde. Und außerdem möchte ich beichten, dass ich tierisch Angst davor habe, erwischt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00032508 vom 03.01.2014 um 15:06:27 Uhr (13 Kommentare).

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Alles für den Sitzplatz

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Lügen Selbstsucht Morallosigkeit Engherzigkeit Bahn & Co. Zürich

Es war an einem kalten Donnerstagabend und ich hatte gerade einen anstrengenden Tag in der Schule hinter mir. Der Gedanke, das Ganze morgen wieder durchmachen zu müssen, machte mich einfach fertig. Und als ich in den Zug stieg, um meine recht lange Zugfahrt anzutreten, musste ich feststellen, dass zu allem Überfluss sogar Stehplätze Mangelware waren und der Zug einfach hoffnungslos überfüllt war. Ich wartete ein paar Stationen, aber der Zug wurde nur immer voller. Dann kam ich auf die geniale Idee, einfach jemanden von seinem Sitzplatz zu verscheuchen. Und ein Mädchen, das seine Sporttasche unter dem Sitz verstaut hatte, schien mir das perfekte Opfer. Ich packte mir also heimlich die Tasche und niemand hinderte mich daran. Einige waren zu sehr mit ihren Smartphones beschäftigt, die sie fünf Zentimeter vor ihrer Nase hielten, genau wie das Mädchen selbst. Anderen war es schlicht und einfach egal. Ich habe die Tasche dann irgendwo am Ende des Abteils abgestellt. Ich sprach sie darauf an und erzählte ihr, dass so ein Typ versucht hätte, ihre Tasche zu klauen - sie aber am Ende des Abteils wieder abgestellt hätte. Sie schaute mich dann eine Weile an und erwartete wohl, dass ich die Tasche für sie hole. Schließlich stand sie dann auf, bedankte sich für die Info und drängelte sich zum anderen Ende des Abteils durch. Und ich setzte mich einfach hin. Als sie zurückkam, sah sie mich natürlich dort sitzen und starrte mich eine ganze Weile lang ausdruckslos an. Ich schmunzelte zurück und sah dann einfach weg. Sie wechselte scheinbar kurz darauf ins nächste Abteil. Ich sehe sie oft auf dieser Strecke, ihre ganze Clique verstummt, wenn ich mal zufällig am Bahnsteig oder im Zug vorbeilaufe. An ihrer Schule bin ich wohl bekannt als "das Arschloch, das im Zug die Leute verarscht."

Beichthaus.com Beichte #00032448 vom 23.12.2013 um 19:28:30 Uhr in 8000 Zürich (Stadelhofen) (12 Kommentare).

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Das gestohlene Smartphone

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Diebstahl Ungerechtigkeit Engherzigkeit Falschheit Studentenleben

Vor knapp einem Jahr war ich zufällig anwesend, als einer Studienkollegin das Smartphone gestohlen wurde. Da sie es schon häufiger in ihrer Tasche suchte, weil sie es verlegt hatte, dachte ich mir dabei nichts Schlimmes. Jedenfalls, bis sie mich per Mail darauf hinwies, dass ich ihr gefälligst ihr Handy wiedergeben solle, oder sie müsse die Polizei einschalten. Entsetzt und wütend wehrte ich mich gegen diese Anschuldigungen, ich ließ sogar eine Hausdurchsuchung über mich ergehen, um das Problem zu lösen. Doch die Anschuldigungen nahmen einfach kein Ende. Erst, als ich jeglichen Kontakt abbrach, kehrte Ruhe ein. Ich frage mich oft, wieso mir das passieren musste. Immer, wenn ich sie irgendwo auf dem Campus sehe, wünsche ich ihr, dass ihr eines Tages auch so eine Ungerechtigkeit zuteilwird. Im nächsten Moment bereue ich diesen Gedanken aber auch schon wieder. Denn sie wird wohl nie verstehen, was sie mir damit angetan hat.

Beichthaus.com Beichte #00032444 vom 23.12.2013 um 17:50:22 Uhr (12 Kommentare).

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Kostenlose Nachlieferung

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Lügen Habgier Shopping Paulinenaue

Ich beichte, dass ich einen bekannten Online-Händler beschissen habe. Ich hatte mir ein Spiel für 40 Euro bestellt, das per Brief verschickt wurde. Wie jeder weiß, ist ein Brief nicht verfolgbar und nicht versichert. Das Spiel kam mit etwas Verspätung an, ich meldete aber bei dem Online-Händler, dass nichts bei mir ankam, woraufhin ich eine erneute und kostenlose Lieferung bekam. Dafür habe ich heute irgendwo einen 50-Euro-Schein verloren. So etwas nenne ich Karma, und ich weiß, dass ich den Verlust verdient habe. Es tut mir leid und wird nicht mehr vorkommen.

Beichthaus.com Beichte #00032404 vom 15.12.2013 um 21:52:49 Uhr in Paulinenaue (7 Kommentare).

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Die verwanzte Wohnung

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Zwang Masturbation Neugier Morallosigkeit

Ich (m/36) beichte, dass ich oft junge Frauen zu mir einlade. Nicht, um unbedingt mit ihnen Sex zu haben - aber wenn sich das ergibt, habe ich natürlich nichts dagegen. Ich habe jedes Zimmer meiner Wohnung mit Aufnahmegeräten gepflastert und hoffe diese Frauen irgendwo mal masturbieren zu hören. Ebenso hoffe ich, mehr über ihre Haltung zu mir rauszufinden, zum Beispiel könnte sie ja noch etwas murmeln, wenn sie ins Bett geht, oder sogar noch telefonieren. Ich kann nicht anders. Ich muss einfach alles belauschen. Dazu benutze ich inzwischen sechs Aufnahmegeräte mit empfindlichen Mikrofonen, die ich unter Tischen oder in Schubladen verstecke. Ich beichte also, dass ich ein misstrauisches, notgeiles Arschloch bin.

Beichthaus.com Beichte #00032384 vom 11.12.2013 um 16:57:35 Uhr (19 Kommentare).

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