Das Penis-Licht

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Falschheit Morallosigkeit

Ich möchte etwas beichten. Ich habe mir vor ein paar Wochen, zu meinem 26. Geburtstag neue Lampen gegönnt, allerdings keine gewöhnlichen, sondern diese neuen, welche man via Smartphone in der Farbe verstellen kann. Und da gibt es auch die Funktion, dass man ein Foto macht und dann mit einer Farbpipette einzelne Farben auswählt. Die Lampen leuchten dann natürlich genau in der ausgewählten Farbe. Ja, das sind technische Spielereien, aber ich möchte beichten, dass ich besondere Farben habe, für den Fall, dass mich jemand besucht. Ich mache dann ein Foto meines besten Stücks und beleuchte die Wohnung mit dezentem Penis-Licht. Aber auch die After-Beleuchtung kam bisher gut an. Irgendwo tut es mir leid, wie ich alle verarsche, aber es ist einfach zu komisch, wenn ich die besagten Farben einstelle und mein Besuch aus dem Staunen nicht mehr rauskommt.

Beichthaus.com Beichte #00032344 vom 05.12.2013 um 03:55:32 Uhr (11 Kommentare).

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Die Kirche verschmutzt

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Ekel Unreinlichkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (m/34) bin Handwerker und habe heute in einer Kirche gearbeitet. Ich war dort ganz alleine, nicht einmal die Sekretärin, die mich reingelassen hatte, blieb dort. Als ich dann irgendwann pinkeln musste, hatte ich keine Lust wieder aus der Kirche zu gehen und im Büro nach der Toilette zu fragen - deshalb hielt ich einfach an, bis der Druck zum Schluss zu stark wurde. Mir war klar, dass ich unbedingt irgendwo pinkeln musste, und ich habe mich dann in eine versteckte Ecke gestellt und dem Ganzen freien Lauf gelassen. Ich weiß, ich bin ein Schwein und es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032288 vom 25.11.2013 um 22:41:59 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Verrückte Präsentation im Baumarkt

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Peinlichkeit Manie

Ich (m/34) benehme mich manchmal so, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank. Ich habe einen Job, in dem ich angesehen bin, und komme sehr gut über die Runden. Ich löse Probleme, diskutiere gerne und bin ein sehr geselliger Typ. Meine Kollegen mögen mich. Mir geht es im Alltag einfach gut. Wenn ich aber alleine bin - oder auch nur irgendwo unbemerkt, unterhalte ich mich manchmal mit mir selbst. Zwar relativ leise, aber wenn jemand in wenigen Metern Entfernung vorbeigehen würde, würde er es bestimmt hören. Vor Kurzem habe ich mich wieder dabei ertappt, dass ich im Baumarkt wirres Zeug geredet habe. Es war der Text für eine Präsentation bei meinem Abteilungsleiter für die Akquise neuer Kunden und Vorstellung der gefährlichsten Konkurrenten. Es war alles so plastisch, als wäre ich schon beim Abteilungsleiter und würde präsentieren. Als ich dann wieder nach Hause gefahren bin, habe ich mir im Auto, die Teilnehmer der Präsentation vorgestellt und was sie wohl darüber denken. Ich habe versucht, mich in sie hineinzuversetzen. Ihre Emotionen habe ich dann in Grimassen ausgedrückt, die ich während der ganzen Fahrt geschnitten habe. Ich bin reihum die Kollegen durchgegangen und habe dann ihre Emotionen gespielt.


Bei einem cholerischen Kollegen habe ich wie bekloppt im Auto herumgeschrien und mit einer Hand wild herumgefuchtelt, auf die anderen Verkehrsteilnehmer gezeigt und mich generell wie verrückt aufgeführt. Nach ein paar Minuten bin ich dann zu dem ängstlichen Kollegen übergegangen und habe auf alles ängstlich reagiert - ich fuhr immer langsamer, als ich sollte, und habe mich erst in die Lage hineinversetzt, ehe ich mir vorstellte, wie der ängstliche Kollege auf mein präsentierendes Ich reagiert. Ich habe Sätze angefangen, mich vom präsentierenden Ich unterbrechen lassen und generell spielte ich die Rolle echt gut - bis ich dann nach Hause kam. Ich bin dann in den zweiten Stock gelaufen, und in meine Wohnung - auch auf der Treppe schnitt ich für jeden Kollegen eine bestimmte Grimasse, die die vorherrschenden Emotionen während der Präsentation darstellte. Es wäre mir unglaublich peinlich, wenn mich jemand so im Treppenhaus sehen sollte, aber trotzdem kann ich es nicht lassen. Das Beste passierte allerdings in meiner Wohnung. Dort angekommen hatte ich Lust auf einen Kaffee. An der Küchentür habe ich dann haltgemacht, da dort das Parkett in Fliesen übergeht. Ich dachte mir, dass man in seinem Leben Risiken eingehen und Grenzen überschreiten muss, damit man bekommt, was man möchte und bin dann von dem einen auf den anderen Bodenbelag gehüpft. Danach habe ich mich echt gut gefühlt, aber ich fürchte, ich habe nicht alle Latten am Zaun.

Beichthaus.com Beichte #00032285 vom 24.11.2013 um 10:02:17 Uhr (13 Kommentare).

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Meine makabere Faszination

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Sucht Engherzigkeit Arbeit Unfall

Ich bin Rettungsassistent bei der Berufsfeuerwehr und erlebe jeden Tag viel Leid und Kummer. Ich bin eigentlich ein geschätzter und zuverlässiger Kollege. Dabei sehe ich Bilder, die sich die meisten Normalbürger nicht im Entferntesten vorstellen können. Verletzte und Tote, die so entstellt sind, dass man sie nicht mal mehr erkennt und die unerträglich anzusehen sind. Zermatschte Schädel, verbrannte Körper, abgetrennte Gliedmaßen - klar, so etwas ist nicht alltäglich, aber genau diese Einsätze sind meine Beichte. Ich bin süchtig danach und muss so etwas einfach sehen. Davon bin ich regelrecht fasziniert und nicht einmal angewidert. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meinen Beruf und rette Leben, aber wenn irgendwo wieder ein Auto hinter einen Lkw reingedonnert und ein Ehepaar zermatscht ist, ist die Vorfreude am Unfallort wieder riesengroß. Auch im Hinblick auf das tragische Schicksal.

Beichthaus.com Beichte #00032261 vom 19.11.2013 um 22:21:02 Uhr (36 Kommentare).

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Seemannsgarn

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Vorurteile Unglaube Falschheit Lügen Familie

Ich möchte stellvertretend für meine ganze Familie beichten. Wir haben uns jahrelang über meinen Großvater lustig gemacht, da er uns immer wieder mit einer Geschichte von einem Riesenkraken gekommen ist. Er war in den sechziger Jahren mal Fischer, und während er mit seinem Fischkutter irgendwo rumschipperte, um die Netze einzuholen, kam ein Riesenkrake und hat sich den Fang geholt. Der Schreck hat auf jeden Fall so tief gesessen, dass er ein paar Jahre später zu einer Landratte geworden ist. Die Freude an der See hatte ihm der Krake wohl genommen. Allerdings hat ihm die Geschichte nie jemand abgekauft und praktisch jeder hat ihn damit verarscht. Wir waren einfach davon überzeugt, dass es sich um eine dieser Seefahrergeschichten handelt. Als er dann schon seit einigen Jahren verstorben war, kam raus, dass es diese Riesenkalmare wirklich gibt! Deshalb glaube ich bis heute, dass er doch recht hatte, dem Kraken erschien das Netz wohl einfach als lohnende Beute. Ich kann mir heute gut vorstellen, was das für ein Schock gewesen sein muss, da es sich damals ja um Fabelwesen gehandelt hat. Umso mehr tut es mir leid, dass ihm niemand glaubte.


Beichthaus.com Beichte #00032243 vom 16.11.2013 um 17:11:31 Uhr (9 Kommentare).

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