Dumme Menschen

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Dummheit Vorurteile Hass Gesellschaft Rheine

Ich möchte beichten, dass ich dumme Menschen hasse. Ich hasse Menschen, die am laufenden Band nur Rechtschreibfehler machen, sich nicht vernünftig ausdrücken können, und absolut kein Allgemeinwissen haben. Ich gebe zu, dass ich deswegen wohl ein sehr schwieriger Mensch bin und ich war schon damals in der Schule immer diejenige, neben der man entweder auf "gar keinen Fall" oder auf "jeden Fall" sitzen wollte, denn ich habe meine Mitschüler ständig korrigiert und so Sprüche wie "Was? Wie kannst du das denn nicht wissen?" gebracht. Ich hasse Dummheit einfach.

Ich denke mal, dass das auch ein Grund für mein Single-Dasein ist, aber ehrlich gesagt bin ich lieber alleine und glücklich als an einen ungebildeteren Menschen vergeben und unglücklich dadurch. Auf Online-Partnerbörsen gebe ich immer an, ich wäre nicht interessiert an Gesprächen mit Menschen, deren IQ unter 50 liegt. Ich will meine Zeit einfach nicht an solche Personen verschwenden. Es tut mir ja schon irgendwie leid, dass ich manchen Menschen damit auf die Füße trete und von mir aus kann ja auch jeder machen, was er möchte, aber ich weiß auch, dass sich viele Menschen durch mich beleidigt fühlen. Und insgeheim hoffe ich immer noch, dass ich zufällig dem Mann meiner Träume über den Weg laufe und mit ihm zusammen über die Dummheit von einigen unserer Mitmenschen lästern kann.

Beichthaus.com Beichte #00035680 vom 10.05.2015 um 14:23:25 Uhr in Rheine (Grüner Weg) (39 Kommentare).

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Die Tritte meiner Mutter

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Gewalt Trunksucht Familie

Ich (w/23) möchte etwas beichten, was ich mir bis heute nie verzeihen konnte. Zur Vorgeschichte sollte man wissen, dass meine Mutter seit meinem dritten Lebensjahr alkoholkrank war. Dabei musste ich als Kind regelmäßig Schläge und Tritte sowie wüste Beschimpfungen über mich ergehen lassen und wurde auch das eine oder andere Mal in mein Zimmer eingesperrt. Da ich in einem kleinen Dorf aufwuchs, wurde viel Wert darauf gelegt, dass die Fassade der glücklichen Familie nach außen hin aufrechterhalten wurde. Dafür sorgte mein Vater. Auf der anderen Seite konnte meine Mutter aber auch sehr liebevoll sein, obwohl sie eigentlich permanent angetrunken war. Jedoch konnte die Stimmung binnen Minuten umschlagen. Beispielsweise konnte ich, als ich nachmittags Hausaufgaben für die Grundschule machte, eine Matheaufgabe nicht gleich lösen. Meine Mutter redete erst auf mich ein, dass diese Aufgabe doch nicht so schwer sein könne. Da ich die Aufgabe warum auch immer einfach nicht lösen konnte, rastete sie plötzlich aus und fing an, wie von Sinnen auf mich einzuschlagen. Schluss war erst, als ich gekrümmt auf dem Boden lag und furchtbar weinte. Mein Vater war zu der Zeit noch auf der Arbeit und ich traute mich auch im Nachhinein nicht, es ihm zu verraten.

Das eigentliche Ereignis, um welches es geht, fand aber erst ein paar Jahre später statt. Ich war etwa 13 Jahre alt und hatte inzwischen begonnen, Klarinette zu spielen und besaß daher auch einen Notenständer. Dieser musste dieses Mal herhalten, als meine Mutter ausflippte und zuschlug. In dem Moment war es, als legte sich bei mir ein Schalter um, also habe ich ihr den Notenständer aus der Hand gerissen und einmal zurückgeschlagen. Dafür hasse ich mich bis heute. Sie fing direkt an zu schreien und zu weinen wie ein kleines Kind, was mich so schockierte, dass ich in mein Zimmer rannte und mich dort einschloss. Im Laufe der Jahre wurden die Schläge weniger, bis sie irgendwann ganz aufhörten, da meine Mutter aufgrund des immensen Alkoholkonsums immer schwächer wurde. Es blieben dann nur Beschimpfungen.

Bis heute tut es mir leid, dass ich mich nicht entschuldigt habe. Als ich 17 Jahre alt war, starb sie dann an multiplem Organversagen aufgrund einer Leberzirrhose. Sie klagte einige Tage vorher über Bauchschmerzen und erbrach schließlich Blut. Als sie ins Krankenhaus kam, fiel sie aufgrund des Blutverlusts in ein Koma, aus dem sie nie wieder erwachte. In den Moment, als sie starb, war ich nicht an ihrer Seite, weil ich kurz die Intensivstation verlassen hatte, weil ich es in dem Zimmer nicht mehr aushielt. Mittlerweile habe ich einige Therapien hinter mir und kann mit dem Geschehenen recht gut umgehen. Da ich vor 3 Jahren weit weggezogen bin, konnte ich Abstand zu allem gewinnen. Dennoch bereue ich meine Reaktion und bitte daher um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035679 vom 10.05.2015 um 12:50:31 Uhr (18 Kommentare).

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Muttertag ist auch für schlechte Mütter

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Hass Zorn Familie

Muttertag ist auch für schlechte Mütter
Ich hasse meine Mutter. Oberflächlich tun wir immer so, als wäre alles in Ordnung, aber tief im Inneren verstehe ich nicht, wie sie mir mit ihrem Verhalten meine ganze Kindheit kaputtmachen konnte. Ich bin jetzt selbst Mutter und gebe meinem Kind all die Liebe und Zuwendung, die es braucht. Meine Mutter hat mich nie in den Arm genommen, hat mir nie gesagt, dass ich ihr etwas bedeute. Hatte ich Probleme, sprach sie nicht mit mir, sondern blödelte mich an und bei großer Überforderung schlug sie manchmal zu. Auch als mein Vater gestorben ist, gab sie uns Kindern keinen Halt, sondern zerrte uns weg von der Familie, der gewohnten Umgebung und Freunden und zog mit uns zu ihrem neuen Lover in eine andere Stadt. Ab da war nix mehr. Sie kümmerte sich absolut nicht um uns Kinder. Dass ihr neuer Partner uns mit militärischer Strenge erzog, interessierte sie einfach nicht. Wir waren ihr scheißegal, es ging immer nur um ihre Bedürfnisse.

Heute, mehr als zehn Jahre später, ist man nett zueinander, aber ich empfinde meiner Mutter und ihrem Mann gegenüber nur Verachtung. Sie haben mich zu einem emotionslosen, höflichen Menschen erzogen. Aus Höflichkeit verbringe ich gelegentlich Zeit mit ihnen, obwohl ich das eigentlich zu 98 Prozent nicht will. Zwei Prozent sind vorhanden, weil egal, was ist, es ist immer noch meine Mutter. Ich werde ihr nie den Rücken kehren, ich werde sie aber auch niemals verstehen können. Ich hasse einfach, zu was für einem Menschen sie mich gemacht hat, und dass wir ihr so egal waren. Sie hat zugelassen, dass ihr neuer Mann uns psychisch terrorisiert. Ich hasse ihn auch. Ich hasse es, wie sie mit meinem Kind spielen und einen auf glückliche Familie machen. Ich hasse es, dass ich niemals ein richtiges Familiengefühl entwickeln konnte. Ich habe Angst, dass ich meiner Tochter ein falsches Vorbild sein werde. Und das alles nur, weil meine Mutter auf uns Kinder so geschissen hat. Vielen Dank dafür, Mama.

Beichthaus.com Beichte #00035677 vom 10.05.2015 um 10:20:19 Uhr (14 Kommentare).

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Zu viele Sexpartner?

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Maßlosigkeit Fremdgehen Begehrlichkeit

Ich (w) hatte schon viel zu viele Partner in Sachen Sex. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber ich habe seit einigen Jahren immer mehrere Affären gleichzeitig und ab und zu einen One-Night-Stand. Ich habe damit schon so viele Leute verletzt, weil sie sich mehr erhoffen, was ich allerdings nicht möchte, sie aber trotzdem nicht von mir loskommen. Häufig musste ich auch schon weinen, vor schlechtem Gewissen und Schuldgefühlen, da meine "Opfer" mir zu Teil willenlos ergeben sind. Ich habe die Vermutung, dass dieses Verhalten auf einen langen sexuellen Missbrauch in meiner Kindheit zurückgeht, und war auch schon bei mehreren Psychologen - allerdings habe ich über diese Macke noch nie gesprochen. Ich möchte mich, von ganzem Herzen, bei allen Herren entschuldigen, mit denen ich so schamlos gespielt habe und obwohl ich - vermutlich - den Grund für mein Handeln kenne, trotzdem nichts unternehme.

Beichthaus.com Beichte #00035675 vom 10.05.2015 um 03:23:56 Uhr (13 Kommentare).

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Die Rache einer Prostituierten

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Prostitution Rache Lügen Ex Hamburg

Ich (w/24) arbeite als Prostituierte. Ich weiß, jetzt werden viele Menschen mich gleich verurteilen, aber für mich ist das ein Beruf wie jeder andere auch, der es mir ermöglicht, Geld zu verdienen. Ich mache das weder, weil es mir Spaß macht, noch aus Geldnot. Aber zurück zur eigentlichen Beichte: Vor einiger Zeit kam ein junger Mann zu mir, um meine Dienste in Anspruch zu nehmen. Er war so ungefähr mein Alter und ich nahm ihn mit aufs Zimmer, bereit, meine Pflichten zu erfüllen. Wir küssten uns dann auch eine Weile, aber er fuhr nicht fort, sondern hörte irgendwann auf, und fragte mich, ob ich einfach neben ihm sitzen könnte, um mich mit ihm zu unterhalten.


Ich habe natürlich eingewilligt, es spricht ja nichts dagegen, schließlich hatte er bezahlt und muss wissen, wofür er sein Geld ausgibt, und wir haben dann noch eine Weile da gesessen und geredet, bis er schließlich gehen musste. Eine Woche später dasselbe Spiel, wieder bezahlte er, schlief aber nicht mit mir, sondern wir unterhielten uns nur. Das passierte einige Male, und schließlich musste ich mir eingestehen, dass ich mich verliebt hatte. Wir sahen uns nie außerhalb meiner Arbeit, und ich schlug ihm vor, das doch zu ändern - was wir taten. Wir trafen uns einige Male außerhalb der Arbeit und ich war vollkommen verliebt, ihm schien es genauso zu gehen. Vor zwei Wochen kam er dann zu mir, er wisse nicht, wie er anfangen solle, und das klänge jetzt sehr komisch, aber er wolle nicht mit einer Nutte zusammen sein, das sei ihm vor seinen Arbeitskollegen und generell und überhaupt zu peinlich. Ich war total geschockt, schließlich hatte er mich ja als Prostituierte aufgesucht und kennengelernt, und das hatte ihn nicht gestört. Ich fragte ihn in meiner Liebe sogar, ob es etwas helfen würde, wenn ich meinen Job beenden würde, aber nein, das wollte er mir auch nicht antun, das sei zu viel für eine junge Liebe.


Ich habe ihn zwei Tage später mit einer anderen Frau erwischt, wild knutschend in der S-Bahn, und da war mir klar, dass es nicht an meinem Job lag. In meiner Wut habe ich etwas getan, wofür ich mich sehr schäme, ich habe bei ihm im Büro angerufen - bei seiner Sekretärin - und gemeint, ich riefe als Escort-Dame an, sie sollte doch bitte ausrichten, das Thomas doch keine Sackratten hatte, und ob er nicht nächste Woche wieder zum Schwulentreff käme. Ich weiß nicht, ob ich mich schlecht fühlen muss, oder nicht, aber es hat schon gut getan, vor allem, weil ich weiß, das seine Sekretärin ein Klatschmaul ist. Er hätte schon sagen können, warum es aus ist.

Beichthaus.com Beichte #00035674 vom 09.05.2015 um 20:57:01 Uhr in 20359 Hamburg (Reeperbahn) (14 Kommentare).

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