Brain!

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Vorurteile Dummheit Kinder Dating

Ich (w/26) habe letztens einen sehr sympathischen, gut aussehenden Mann kennengelernt, mit dem ich dann ein Date hatte. Dort erfuhr ich, dass er einen kleinen Sohn hat. Okay, dachte ich, kleiner Schock, aber ich mag ja eigentlich Kinder und man will ja auch Leuten mit Kindern eine Chance geben. Dann erfuhr ich, dass sein Sohn Brian heißt. Okay ein englischer Name bei Deutschen ist jetzt sowieso schon ziemlich assi und dann auch noch "Brian", wie der Trottel in Monty Pythons Film, naja... Aber es kann ja sein, dass die Mutter ihm den Namen aufgezwungen hat. Vielleicht war das ja der Grund für die Trennung. Dann jedoch erfuhr ich ein paar Dates später nebenbei, dass sein Sohn "Brain" geschrieben wird. Da war für mich definitiv Schluss! Ich kann keinen Typen ernst nehmen, der seinen Sohn "BRAIN" nennt. Das hätte er ja wirklich verhindern sollen, wenn das die Idee der Mutter war. Wenn er imstande ist, seinem eigenen Sohn solch einen Namen zu verpassen, wer weiß, wozu er dann noch alles fähig ist?!

Beichthaus.com Beichte #00037490 vom 28.01.2016 um 13:25:23 Uhr (22 Kommentare).

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Mit 18 Jahren ist man nicht erwachsen!

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Ungerechtigkeit Vorurteile

Ich bin jetzt 18 und es regt mich total auf, dass alle plötzlich sagen: Die ist 18, die ist volljährig, die ist erwachsen, die hat sich auch absolut wie eine erwachsene Frau zu benehmen. Als wenn irgendeiner dieser Leute mit 18 Jahren so erwachsen gewesen wäre, wie jetzt mit 30 oder 40. Auch wir haben uns unsere Volljährigkeit mit 18 nicht ausgesucht. Klar sind wir froh, dass es so ist, doch wenn es anders wäre, könnten wir auch nichts dagegen tun. Ich bezeichne mich bestimmt nicht als total kindisch - ich habe mit meinem Studium begonnen, habe konkrete Pläne für mein Leben, kann mit Geld umgehen, habe meine eigene kleine Wohnung. Aber ich bin trotzdem JUNG. Ich gehe mal feiern, muss schon mal in der Öffentlichkeit mit meinen Freundinnen kichern, klebe noch Poster auf und fände es ein klein wenig peinlich, wenn meine Mutti mich in der Öffentlichkeit vor meinen Freunden umarmen würde.

Beichthaus.com Beichte #00037479 vom 26.01.2016 um 17:43:34 Uhr (24 Kommentare).

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Amerikaner alleine in München

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Vorurteile Polizei

Ich (m/40) möchte hiermit etwas beichten, was mich seit einigen Jahren belastet, mir aber, als ich es angestellt habe, nicht im Geringsten leidgetan hat. Und zwar habe ich vor ungefähr 20 Jahren drei junge Amerikaner in eine böse Falle laufen lassen. Ich muss dazu sagen, dass ich Amerikaner lange gehasst habe wie nichts anderes, da meine beiden Großmütter von Besatzungssoldaten gedemütigt, vergewaltigt und die Eine sogar zu einer Art Prostitution gezwungen wurden, sodass meine Großväter nicht bekannt sind. Inzwischen habe ich damit, auch auf Wunsch meiner Omas, meinen Frieden gemacht und möchte als letzten Rest diese Geschichte loswerden. Und zwar spreche ich relativ gut Englisch und verstehe es nahezu perfekt. Jedenfalls wurde ich von diesen drei Jungs am Stachus in München angequatscht und um eine Info gebeten. Sie wollten irgendeine Straße von mir wissen. Die Typen verstanden kein Wort deutsch.


Jedenfalls sah ich 50 Meter weiter drei Polizisten und eine junge Polizistin sehen. Ich sagte, die kennen sich bestimmt aus, aber Polizisten verstehen bei uns wenig Englisch, und sie sollen einfach zu dem Mädel sagen: "Hallo, du kleine grüne Hure, ich möchte meinen dicken Amischwengel in dein dreckiges Ranzloch rammen, du dummes Stück Müll!", dann würden ihnen die Polizisten schon die Richtung zeigen. Es sei ein Zeichen von Höflichkeit, in Bayern stets zuerst die Dame anzusprechen, fügte ich noch hinzu. Sie meinte, das kenne man bei ihnen auch und gaben sich beeindruckt. Eigentlich waren die Jungs total nett, nur etwas dümmlich und ziemlich hilflos, aber das sah ich in meinem Hass damals nicht. Etwas angetrunken waren sie auch, was natürlich bei der Sache nicht für sie sprechen würde.


Sie wiederholten den Satz 5-6 Mal, bis er halbwegs verständlich saß, und schoben ab. Sofort wechselte ich die Position und setzte mich in ein gut besetztes Straßencafé, zog meine Jacke aus, nahm die Mütze und die Sonnenbrille ab. Die drei Jungs schlenderten auf die Beamten zu und sagten den Satz. Sofort waren die Männer in Grün auf Krawall gebürstet und baten die Amis, das noch einmal zu wiederholen. Man muss jetzt dazu sagen, dass bayrische Polizisten wohl eine wesentlich niedrigere Aggressionsschwelle haben als im Rest des Landes. Mit denen spielt man nicht lang, und die fackeln auch nicht lange. Einer der jungen Amerikaner zeigte sogar noch in die Richtung, in der ich zuvor stand. Jedenfalls versuchten die Polizisten sofort, den einen der Jungs, der gesprochen hatte, zu Boden zu bringen und ihn zu fesseln, woraufhin seine Freunde ihm wohl aus Reflex und Unverständnis der Situation helfen wollten. Schwerer Fehler. Das Krachen der Schlagstöcke war damals Musik in meinen Ohren, und letztendlich wurden die Jungs blutend in einem Krankenwagen abtransportiert.


Das Ende vom Lied war, dass sie dem Haftrichter wegen Beleidigung und Widerstand gegen Beamte vorgeführt wurden und als Ausländer ohne Wohnsitz wegen Fluchtgefahr in U-Haft kamen, woraus sie dann aber wohl wenige Stunden später von einem Anwalt, gerufen vom US-Konsulat wieder befreit wurden, welcher wohl klarstellen konnte, dass man die Jungs übel aufs Glatteis geführt hatte. Stand alles schön in der Zeitung. Ich habe mich an der Sache viele Jahre lang ergötzt, doch heute tut es mir nur noch leid. Wenn ich wüsste, wie, würde ich die Jungs ausfindig machen und versuchen, sie irgendwie für das Unrecht zu entschädigen. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037474 vom 26.01.2016 um 09:58:50 Uhr (35 Kommentare).

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Unser Kollege ist nur im Internet!

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Engherzigkeit Vorurteile Arbeit Kollegen

Ich (w/33) bin Beamtin. Ich hatte bis vor anderthalb Jahren einen Kollegen, der schon Anfang 50 ist, aber noch immer die erste Besoldungsstufe hat - und ich, obwohl so viel jünger, die dritte. Er hatte mit 18 angefangen, also kein Späteinsteiger. Sein Arbeitsalltag sah folgendermaßen aus: Morgens ins Büro kommen, im Internet surfen. Dann war um acht Uhr Frühstückspause, die bei ihm eine Stunde dauerte. Dann wurde gesurft bis zum Mittag. Dann ging die Mittagspause gerne mal zwei Stunden. Dann wurde bis Feierabend gesurft. Die Arbeit ließ er liegen, und da die sich immer mehr stapelte, wurde ihm geholfen. Ich habe ihn natürlich darauf angesprochen. Er sagte nur "Alles klar." Es änderte sich aber nichts. Wir haben dann eine Mail verschickt, in der alle darauf hingewiesen wurden, dass der Internetzugang lediglich für Dienstliches vorgesehen ist und auch alles andere Private in die Pause zu verlegen sei, außer, es sei absolut dringend. "Nichts zu tun" gibt es bei uns quasi nie - daher hat man auch keinen Leerlauf. Es änderte sich aber nichts.

Ich schaute ihm einmal über die Schulter, was er denn surft - vielleicht war es ja etwas Wichtiges für ihn - aber ich sah einen Artikel über Stimmlagen von Opernsängern. Das ist nichts Wichtiges. Daraufhin sind wir zu den Vorgesetzten, sein Verlauf wurde durchgesehen, er bekam eine Abmahnung und wurde ins Archiv versetzt - dort gibt es nicht einmal Computer. Einige Zeit später ist mir morgens beim Lesen der Zeitung eine Todesanzeige ins Auge gefallen. Es war seine Mutter, er stand bei der Trauernden ganz oben an erster Stelle.

Ja und dadurch kam dann raus, dass seine Mutter Knochenkrebs hatte und er die ganzen Arbeitsstunden in Internetlexika, Arztseiten und anderem unterwegs war. Da habe ich mich - und auch die anderen - sehr geschämt. Das hieß dann auch im Kehrschluss, dass die Vorgesetzten ihn nicht mal zur Seite genommen haben, die haben ja gesehen, dass er nur auf medizinischen Seiten unterwegs war. Allerdings war es vielleicht auch der Umstand, dass er ja nie befördert worden ist, der dazu geführt hat, dass wir direkt davon ausgegangen sind, dass er einfach nur faul ist. Über das alles haben wir dann auch erfahren, dass er mit über 50 noch bei der Mutter gewohnt hat.

Beichthaus.com Beichte #00037470 vom 25.01.2016 um 03:07:48 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich würde Donald Trump wählen!

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Vorurteile Zorn Politik

Wäre ich Amerikanerin, würde ich angesichts der aktuellen politischen Lage im November Donald Trump wählen. In vielerlei Hinsicht hat er bestimmt zweifelhafte Ansichten, aber eines scheint ihm im Gegensatz zu Deutschland und dessen Politikern am Herz zu liegen: Sein Land. Er will gegen Terror und illegale Einwanderung vorgehen und das macht ihn mir unglaublich sympathisch, auch wenn er ein riesengroßer Bonze ist!

Beichthaus.com Beichte #00037468 vom 24.01.2016 um 17:48:31 Uhr (24 Kommentare).

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