Wieso ich mir eine Prostituierte bestellte..

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Prostitution Verzweiflung Ungerechtigkeit Last Night

Zur Walpurgisnacht bin ich das erste Mal seit Langem wieder ausgegangen. In der Disco angekommen, habe ich mich sofort in die Barkeeperin verguckt. Ich hatte sie vor einigen Jahren schon einmal gesehen und sie kam mir sehr vertraut vor. Später am Abend haben wir uns unterhalten und gut verstanden - letztendlich entsteht in Situationen wie diesen allerdings mein Unglück, die Nemesis, die mich mein ganzes Leben lang begleitet. In der Öffentlichkeit kann ich mich nicht wirklich entspannen, deshalb "regt" sich bei mir erst einmal nichts. Mir ist bewusst, dass Frauen den Männern auf den Schritt gucken, um abwägen zu können, ob man denn zusammenpasst. Und das macht durchaus Sinn, wie sich später zeigen wird.

Aber weiter im Text: Sie hatte etwas zu tun und ich habe mich mit einem Punker unterhalten, der neben mir an der Bar stand. Er war der mit Abstand dümmste und ignoranteste Mensch, dem ich jemals begegnet bin. Nachdem ich auf die Toilette gegangen war, sah ich die beiden miteinander rummachen. So banal ist das Leben manchmal. Ich bin gegangen und war in einer Stimmung, in der sich mir besser niemand in den Weg gestellt hätte. Am darauf folgenden Tag hat sich daran nichts geändert. Ich bin mit einem Freund auf ein Metal-Konzert gegangen, um den Kopf freizubekommen. Eine Menge hübscher Mädels waren da - aber die Situation war natürlich grundsätzlich dieselbe. Ich habe Bier in mich hineingeschüttet und den Abend ausklingen lassen. Am nächsten Tag, schwer frustriert, habe ich mir eine Prostituierte bestellt - normalerweise mache ich so etwas nicht, doch ich habe einfach menschliche Nähe gebraucht und wollte natürlich Sex. Doch ähnlich wie bei dem Bestellen von Essen, sah die "Bestellung" nicht so aus wie auf den Bildern. Nun hatte ich allerdings keine Lust, mit ihr im Hausflur zu diskutieren, also ließ ich sie rein. Sie war also gewiss keine Studentin, und nicht die ästhetische Erscheinung, mit der ich mir "Girlfried-Sex" erhofft hatte. Also das Beste draus machen.

Allerdings musste ich ziemlich schnell feststellen, dass wir nicht "zusammenpassten". Kurzum gesagt war ich "zu groß" für sie und es hätte ihr wehgetan, hätten wir weitergemacht. Ich hatte sie wohl ohnehin etwas mehr strapaziert, als sie es gewohnt war. Als sie schließlich völlig in ihrem Handwerk verzweifelte, und einen Muskelkater im Arm bekam, verging mir endgültig die Lust und ich habe es bei den 1,5 Stunden belassen - auch wenn ich mich gefragt habe, wofür ich da grade so viel Geld ausgegeben habe. Diese Dinge mögen furchtbar banal klingen, doch letztendlich zerstört es mein Leben. Ich sehe nicht schlecht aus, arbeite hart an mir und setze mich letztendlich mit all meiner Energie für eine bessere Welt ein. Und doch bin ich seit etlichen Jahren zu Einsamkeit verdammt - weil ich nicht in der Lage bin, wie ein geiler Bock aufzutreten. Scheißwelt.

Beichthaus.com Beichte #00035735 vom 18.05.2015 um 10:40:22 Uhr (16 Kommentare).

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Berechtigte Schnüffelei?

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Misstrauen Verzweiflung Beedenbostel

Hiermit beichte ich, dass ich die Privatsphäre meiner besten Freundin verletze. Eigentlich ist es dämlich, wie ich mich verhalte und das weiß ich auch. Aber in meinem Leben bin ich schon so oft beschissen worden, dass ich misstrauisch geworden bin. Ob nun meinem Mann gegenüber, oder meiner besten Freundin, die zurzeit bei mir wohnt.
Ich will hiermit beichten, dass ich, wenn sie nicht da ist, heimlich an ihren - eigentlich mein Laptop, mit dem sie arbeiten darf - gehe und mir ansehe, ob sie mit gemeinsamen Bekannten über mich gesprochen hat. Ich lese auch ihr Tagebuch, weil ich ständig denke, es könnte etwas Negatives oder Gemeines über mich drin stehen. Beispielsweise: "Die blöde Kuh lässt sich wunderbar ausnehmen." Es ist falsch, das weiß ich und ich will auch gar nicht so misstrauisch sein, aber ich kann nicht anders.


Ich muss einfach wissen, ob ich ihr vertrauen kann, oder ob sie mir die Freundschaft nur vorspielt, weil sie hier so ein schönes Leben auf meine Kosten führt. Dass ich aber wohl das Problem bin und sie mir misstrauen müsste, weiß ich leider nur zu gut. Ich schnüffele aber auch bei meinem Mann in den Sachen herum, und das aus wirklich gutem Grund: Ich weiß, dass er mich seit Jahren betrügt. Und nun habe ich sogar die Beweise: Er hat drei Kinder mit einer anderen Frau gezeugt, mit der er schon zusammen ist, seit wir gerade mal ein Jahr verheiratet waren, inzwischen sind es 12 Jahre. Hier tut es mir also weniger leid, dass ich misstrauisch bin.

Beichthaus.com Beichte #00035733 vom 18.05.2015 um 08:22:33 Uhr in Beedenbostel (14 Kommentare).

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“Beichte

Beziehung mit einem Chubby Chaser

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Engherzigkeit Völlerei Ernährung Partnerschaft

Beziehung mit einem Chubby Chaser
Ich bin auf einen Feeder reingefallen. Als wir uns vor sechs Jahren kennenlernten, war ich noch schlank, ich wusste auch nichts von seinem Fetisch. Er hat immer gut gekocht und mir oft Snacks mitgebracht, im Nachinein hätte mich das misstrauisch machen müssen, aber damals habe ich noch alles durch die rosarote Brille gesehen. Innerhalb eines Jahres hatte ich dann 20 Kilo zugenommen. Das habe ich nicht weiter beachtet, erschien mir mehr oder weniger normal - in einer Beziehung lässt man sich halt mal gehen. Im zweiten Jahr waren es dann nochmal ungefähr 30 Kilo, dazu hatte ich noch Probleme im Job und mit meiner Familie. Ich habe mir langsam Sorgen wegen meinem Gewicht gemacht, gefiel mir nicht mehr wirklich selbst, aber mein Freund sagte, er liebt jedes Gramm an mir. So weit, so gut. In den vier Jahren Beziehung hatte ich dann schlussendlich insgesamt fast genau 100 Kilo zugenommen, am Ende habe ich mich nur noch gehasst. Das Verhalten meines Freundes kam mir immer komischer vor, ich habe versucht weniger zu essen, während er weiterhin versuchte, mich mit Süßigkeiten vollzustopfen. Das wurde mir dann zu viel und er hat mir dann auch gestanden, dass er möchte, dass ich noch mehr zunehme, er steht drauf, wenn Frauen durch ihn fett werden. Wie ich dann rausgefunden habe, war ich auch nicht das erste Opfer.

Dann war mir alles klar: Wieso ich so auseinandergegangen bin und wozu das noch führen würde. Ich habe Schluss gemacht und versuche seitdem mein Leben wieder halbwegs auf die Reihe zu kriegen. 30 Kilo habe ich bereits wieder abgenommen. Nun zu der eigentlichen Beichte: Ich habe das noch immer nicht verdaut. Ich habe mittlerweile einen neuen Freund, der deutlich schlanker ist als ich. Und ich mache seit ein paar Monaten das Gleiche mit ihm, wie mein Ex mit mir. Auch er hat schon ein paar Kilos mehr. Ich finde das aber nicht schön, denn ich weiß genau, dass ich Schluss machen werde, wenn er mir zu dick geworden ist. Ich mache das nur, damit ich mit meinem Leid nicht alleine bin, die Gewissheit, dass jemand anders genauso leidet, verschafft mir irgendwie Genugtuung. Trotzdem tut es mir leid für ihn.

Beichthaus.com Beichte #00035731 vom 17.05.2015 um 23:43:33 Uhr (29 Kommentare).

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Sex im Schwimmbad

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit Partnerschaft Frankfurt am Main

Ich (w/20) beichte, dass ich mit meinem Freund am Wochenende Sex in einer Schwimmbad-Umkleidekabine hatte, weil wir einfach nicht warten konnten, bis wir zu Hause sind. Dabei hat sogar ein älterer Mann unter der Kabinenabtrennung durchgesehen, obwohl wir uns bemüht haben, so unauffällig wie möglich zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00035729 vom 17.05.2015 um 22:01:48 Uhr in Frankfurt am Main (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Dieb in der Schule

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Diebstahl Selbstsucht Boshaftigkeit Schule München

Ich (m/18) möchte beichten, dass ich in der Unter- und Mittelstufe fast nie richtig auf mein Zeug aufgepasst habe und mir darum sehr oft irgendwas geklaut habe. Stifte und Zirkel, Lineale usw. habe ich mir, wenn ich es wieder verloren oder kaputtgemacht hatte, aus irgendeiner Fundkiste genommen. Und immer, wenn ich mal wieder ein Buch verloren hatte, habe ich mir aus irgendeinem Materialschrank, der Bibliothek oder sogar von anderen Schülern ein neues geklaut. Namensschilder aus dem Einband gerissen und schon war es meins. Alle paar Monate hatte ich mindestens zwei Bücher verloren, einmal habe ich eines sogar weggeschmissen, weil ich gerade keine Lust hatte, es zu tragen. Letztendlich musste sich dann halt jemand anderes ein neues Buch kaufen, da wir immer neue hatten, war das mit 20 Euro pro Buch nicht billig.


Ich habe auch mal einem, den ich nicht konnte, vor der Stunde einer anstehenden Klausur den Taschenrechner aus der Tasche genommen, weil ich es als Einziger nicht auf die Kette bekam, meinen zuverlässig dabei zu haben. Er konnte vom Lehrer kurzfristig einen Ersatz bekommen, aber als ich später merkte, dass ich meinen eigenen Rechner wirklich verloren hatte, habe ich ihn nicht zurückgegeben und er musste sich einen neuen besorgen. Teilweise habe ich mir direkt vor der Stunde irgendwas Fremdes genommen, um nur keine Mitteilung zu bekommen, weil ich kein Material hatte. Manchmal habe ich sogar ein fremdes Heft genommen und schnell die Umschläge getauscht, um "meine" Hausarbeit vorweisen zu können - jemand anders hatte "sein Heft anscheinend vergessen". Da es eh nicht mein Zeug war, bin ich damit entsprechend umgegangen. Irgendwann stellte ich fest, dass es so nicht geht, und habe aufgehört. Ich bin inzwischen sehr organisiert und habe meine Sachen immer beieinander. Trotzdem tut mir dieser unreife Mist leid und das war dauerhaft asozial. Niemand soll mehr unter meinem Pillepalle leiden, und wenn ich was verliere, dann ist es meine Schuld.

Beichthaus.com Beichte #00035727 vom 17.05.2015 um 18:51:50 Uhr in 80999 München (Zwiedineckstraße) (5 Kommentare).

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