Meine verlotterte Ex

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Engherzigkeit Ex

Ich beichte, dass ich meine Ex bei ihrer Vermieterin angeschwärzt habe. Aber hey, sieben Ratten, vier Katzen, einen Hund und den neuen Lebensabschnittsmenschen auf 41 qm zu halten ist erstens unverantwortlich und es stinkt bestialisch. Zudem war die ganze Bude vermüllt. Das kam aber erst, nachdem sie die Beziehung beendete. Sie hat sich dann eine neue Wohnung suchen müssen und laut Erzählungen lässt sie es dort genauso verlottern. Dabei wollte ich sie eigentlich wachrütteln und somit zu einem Neuanfang verhelfen. Ich beichte also, dass ich das Leben meiner Ex unbewusst verschlechtert habe, und sie nun obendrein auch noch Schulden hat, weil sie fast alles neu kaufen musste.

Beichthaus.com Beichte #00035745 vom 18.05.2015 um 23:52:35 Uhr (8 Kommentare).

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Die Wahrheit über die USA

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Dummheit Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (m/24) verbringe gerade ein Jahr in den USA. Ich war nie ein großer Fan des amerikanischen Lifestyles, nichtsdestotrotz übte die amerikanische Kultur immer eine gewisse Faszination auf mich aus. Mir war klar, dass ich es einfach für mich selbst herausfinden muss, ob alles nur Bullshit ist, und all die Klischees wahr sind oder doch etwas dran ist, am amerikanischen Traum. Schließlich sind wir ja selbst in vielen Lebensbereichen stark amerikanisiert. Nur lebe ich seit knapp zehn Monaten im Süden der USA. Ich habe studiert und gearbeitet, in einer Familie gelebt und die Kirche besucht. Ich habe mich amerikanisch ernährt - ums Scheiße fressen kommt man hier schlicht nicht herum und ironischerweise habe ich in den USA abgenommen - Freundschaften geknüpft und Liebeleien gehabt. Meine Beichte ist: Es ist genauso, wie man es sich vorstellt und ich hätte es besser wissen müssen. Die meisten Menschen sind von den amerikanischen Idealen überzeugt. Negative Seiten des Systems werden mit persönlichem Versagen abgetan (He didn't try hard enough) und den Heldentod fürs Vaterland zu sterben, ist für die meisten Menschen, die ich getroffen habe, kein abwegiger Gedanke. Selbst wenn sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass alles auf einer Lüge basiert.

Vielleicht muss man als Volk erst die absolute Katastrophe verursachen und scheitern, um all dem argwöhnisch gegenüberzustehen. Auch der religiöse Fanatismus hat mich unvorbereitet erwischt. Da darf man sich in der Kirche anhören, dass die 68er-Bewegung das Frauenbild versaut hat und dass man zu biblischen Werten zurückkehren müsse, die Frau gehöre an den Herd und habe folgsam zu sein. Homosexualität ist gegen den Willen Gottes und deshalb nicht duldbar, und sexuelle Aufklärung ermutigt die Jugend ja nur dazu, herumzuhuren. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass in dem Amerika, das ich kennengelernt habe, die meisten Frauen unter 20 schwanger werden. Und die Kinder dann mit den Eltern ohne den Erzeuger großziehen. Das kommt eigentlich in fast jeder Familie vor. Und das vor allem aufgrund nicht vorhandener Aufklärung. Da wundert es auch nicht, dass mit Einverständnis der Eltern die Prügelstrafe an Schulen - zumindest bis zur Middle School - noch zum Alltag gehört.

Auch die Medien sind erschütternd. Es ist reinste Propaganda ohne Maß und Blick für das große Ganze. Es wird vermittelt, dass es das Ziel aller Muslime sei, alle Christen zu töten. Das stände im Koran. Und das Schlimme ist: Es wird nicht hinterfragt, sondern geglaubt. Ich habe Menschen kennengelernt, die tatsächlich glauben, dass es das Ziel von über einer Milliarde Menschen auf diesen Planeten sei, sie umzubringen. Darauf, dass es sich dabei aber um Extremisten handelt und deren Beweggründe vielleicht auch im außenpolitischen Auftreten der USA in den letzten Jahrzehnten zu suchen sind, kommt keiner. Dagegen sieht unsere "Lügenpresse" doch auf einmal ganz vertretbar aus. Es sind gerade diese Dinge, die einem als Europäer selbstverständlich vorkommen, die einen hier so hart treffen. Man stellt schlicht fest: Die Amerikaner sind von Gleichberechtigung, Weltoffenheit und persönlicher Freiheit weitaus weiter entfernt, als wir guten alten Europäer. Auch und vor allem der allgegenwärtige Rassismus hat mir zu schaffen gemacht. Man kann sich hier mit Leuten anfreunden, die aufgeschlossen und nett wirken. Erst nach einiger Zeit, wenn sie sich sicher fühlen (denn ein Gespür für "political correctness" haben sie alle), darf man sich Sachen anhören wie "Rassentrennung war nicht das schlechteste Modell." Nicht umsonst gäbe es hier den Spruch "Don’t let the Sun rest on your black ass", was ziemlich offen angekündigt hat, was passiert, wenn sich ein Schwarzer noch nach Sonnenaufgang im falschen Landkreis sehen lässt.

Man bekommt dann auch in Ruhe erklärt, dass eine geladene Waffe im Kleiderschrank zum Selbstschutz eine durchaus gute Idee ist und dass Schwarze im Allgemeinen ungebildet, faul und von niederen Trieben gesteuert sind. Die Angst vor rassistisch motivierten Übergriffen ist hierbei übrigens eine ernst gemeinte, obwohl noch keiner selbst negative Erfahrungen gemacht hat, mit dem ich gesprochen habe. Aber man sieht es ja täglich. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass der KKK hier noch Ende der 70er Jahre vermummt durch die Städte zog - laut Aussage einer Lehrerin die hier aufwuchs. Verwundert hat mich auch, dass man hier ohne Weiteres eine versteckte Feuerwaffe tragen darf. Für das offene Tragen braucht man übrigens gar keine Genehmigung. Es sind aber nicht nur die Weißen, die hier Rassisten sind. Ich habe mich in meinem Leben noch nie unwohler gefühlt, als an dem Abend, an dem ich als einziger Weißer in einem schwarzen Club aufgetaucht bin, um ein Jazzkonzert zu hören - jaja, dummer Tourist. Ich war geduldet. Das war es aber auch. Ich bin dann auch schnell wieder gegangen. Ein ähnliches Erlebnis hatte ich in der Filiale eines bekannten Fast-Food-Restaurants in einer hispanischen Gegend, in der wir nach einer durchzechten Nacht frühstücken wollten. Wir wurden angeschaut und behandelt wie Aliens.

Es gibt übrigens auch die tollen, intelligenten und aufgeschlossenen Amerikaner. Diese sind aber - hier im Süden - schwer zu finden. Und nichts hat mich hier härter getroffen als ein 7-jähriges Mädchen, das in einem "weißen" County aufwächst und Dinge wie: "What do you expect? He is black" von sich gibt. Der Brunnen wird hier schon von klein auf vergiftet. Und es gibt keine Chance für diese Kinder, aus diesen Denkmustern auszubrechen. Sie werden zu Rassisten erzogen. Und sie werden als Rassisten sterben. Erstaunlich ist übrigens auch, dass ich mit meinem bisschen Schulgeschichte in der Oberstufe oft mehr über amerikanische Geschichte weiß, als viele Amerikaner. Zudem habe ich mich noch selten in meinem Erwachsenenleben weniger frei gefühlt. Pinkeln in der Öffentlichkeit wird als "sexual offense" gehandelt und mit Gefängnis bestraft. Trunkenheit in der Öffentlichkeit ist eine Straftat und ratet mal, womit das bestraft wird. Selbiges gilt für alkoholisiertes Fahren, jeglichen Drogenbesitz und stark überhöhte Geschwindigkeit.

Eine ehemalige Freundin von mir muss im Sommer für drei Tage ins Gefängnis, weil sie einen Strafzettel nicht bezahlt hat. Dass sie während dieser Zeit für ihr Master-Studium ans College muss, interessierte den Richter nicht. Hier wird nicht resozialisiert. Gefängnisse sind privat und deren Auslastung ist staatlich garantiert. Meine Beichte? Vieles hiervon wusste ich schon im Voraus. Ich wollte es nur nicht wahrhaben. Ich wollte das schöne, saubere Hollywood-Amerika erleben. Diesen Traum gibt es aber nur in der Traumfabrik. Ich musste mir diese Lektion persönlich abholen. Ich habe das wohl irgendwie gebraucht, um für mich mit dem Thema Amerika abschließen zu können. Das Schöne ist, dass ich Deutschland mehr zu schätzen weiß als je zuvor. Man hat zwar, gerade wenn man die Nachrichten verfolgt, nicht das Gefühl, dass zu Hause allzu viel Vernunft regiert, aber im Vergleich zu dem, was ich hier erlebe, erscheint die Aussicht auf Zuhause einfach nur paradiesisch.

Beichthaus.com Beichte #00035743 vom 18.05.2015 um 22:10:33 Uhr (35 Kommentare).

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Das erste Mal mit 37

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Verschwendung Prostitution Neugier Trier

Ich (m/37) war bis gestern noch Jungfrau. Mir wurde das irgendwann zu viel und ich habe mir deswegen eine Prostituierte gegönnt. Dabei dachte ich immer, dass Sex das schönste Erlebnis auf Erden sein muss, war es aber nicht. Die Prostituierte lutschte mir zuerst meinen Schwanz, was schon sehr enttäuschend war. Hallo? Das, was sie mit dem Mund kann, kann ich doppelt so gut mit der Hand. Dann habe ich angefangen ihre Vagina zu betreten und gerade bei diesem Teil des Geschlechtsverkehrs, steckten meine größten Erwartungen. Tja, es war nicht so meins. Ihre Vagina roch sehr streng, es war ekelhaft nass und mein Penis fühlte sich danach auch "beschmutzt" an. Was soll daran so toll sein, seinen Penis da reinzustecken? Und ihren Orgasmus kaufe ich der Alten auch nicht ab. Überhaupt war ich mit dem Body nicht zufrieden, weil es zu viele Schönheitsfehler gab: Schamhaare, kleine Titten, knochiges Gesicht und vor allem war sie mir ein paar Kilos zu fett. Ich möchte hiermit beichten, so spät mein erstes Mal gehabt zu haben und gleichzeitig diesen nicht so toll gefunden zu haben. An alle "alten Jungfrauen" hier: Die 60 Euro sind besser angelegt.

Beichthaus.com Beichte #00035741 vom 18.05.2015 um 20:22:17 Uhr in 54294 Trier (Luxemburger Straße) (34 Kommentare).

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Die Liebe eines Bodyguards

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Begehrlichkeit Lügen Arbeit Holzdorf

Ich arbeite als Leibwächter für einen bekannten deutschen Geschäftsmann. Seit ein paar Monaten ist es meine Aufgabe, seine Frau zu bewachen und bei alltäglichen Besorgungen zu begleiten. Durch die zeitweilige Präsenz in den Medien werde ich immer öfter engagiert und verbringe somit viel Zeit mit ihr alleine. Ich weiß, das hört sich nun nach einer klischeehaften Bodyguard-Film-Story an, aber ich entwickele langsam immer mehr Gefühle für sie. Besonders deshalb, weil sie mir immer mehr Details und Empfindungen anvertraut, die die Öffentlichkeit und nicht einmal ihr Mann kennt. Sie schaut mich dabei ganz lange an und lächelt so verträumt, das kann ich mir nicht einbilden. Ich habe eigentlich diesen Grundsatz, nie etwas mit einer Schutzperson anzufangen. Aber ich habe auch noch nie jemanden wie sie getroffen. Deshalb ist meine Beichte, dass ich weiterhin für sie da sein werde und schaue, was sich entwickelt. Auch wenn ich damit vermutlich ihre Ehe ruiniere.

Beichthaus.com Beichte #00035740 vom 18.05.2015 um 19:52:40 Uhr in Holzdorf (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nachbarn mit schreiendem Kind

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Zorn Hass Boshaftigkeit Nachbarn Kinder

Vor sechs Monaten bin ich in eine neue Wohnung umgezogen. Eine schöne Dachgeschoss Neubau-Wohnung von denen es in Berlin nicht viele gibt. Nahezu alles war perfekt: gute Lage, Süd-Ost Ausrichtung zur einen Seite. Wunderbar, um sonntagmorgens in der Sonne auf dem Balkon zu frühstücken, nette Nachbarn, ruhig und angenehm. Nun das Übel: Vor drei Wochen sind neue Nachbarn unter mir eingezogen, natürlich mit kleinem Kind. Natürlich immer zu Hause, da das Kind von der Oma zu Hause betreut wird. Schreien, toben, stampfen - all das hört man noch sehr laut auch bei mir. Auch Oma hat natürlich ein sehr lautes Organ und bespielt das Kind immerzu mit ihrer schreienden und krächzenden Altfrauen-Stimme.


Zu Bett gebracht wird das Kind etwa um 23 Uhr, d.h. für mich bleibt noch maximal eine Stunde Ruhe, bis ich schlafen gehe und dann wieder in die Arbeit muss. Nun muss ich mir wohl schon wieder eine neue Wohnung suchen. Allerdings kann ich jetzt noch nicht mal aus dem Mietvertrag, weil der eine Mindestlaufzeit von einem Jahr hat. Der Clou an der Sache? Das ist nicht das erste Mal, dass mir das passiert. In meinen letzten zwei Wohnungen hatte ich genau dasselbe Problem. Erst war alles wunderbar, dann sind Leute mit einem kleinen Kind eingezogen. Zum Kotzen. Im Prinzip habe ich nichts gegen Kinder, ich liebe meine kleine 2-jährige Nichte. Aber Nachbarskinder, die kleinen nervigen Plagen, hasse ich wirklich allesamt, auch wenn mich das zu einem schlechten Menschen macht.

Beichthaus.com Beichte #00035736 vom 18.05.2015 um 12:04:56 Uhr (14 Kommentare).

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