Meine Eltern sind Selfmade-Millionäre

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Habgier Geiz Hochmut Studentenleben Stuttgart

Ich muss etwas beichten, was mir seit langem auf der Seele liegt: Meine Eltern sind stinkreiche Selfmade-Millionäre und finanzieren mir (Studentin, 24) eine 70 qm in der Nähe von Stuttgart, dazu noch 500 Euro monatlich für die Lebenskosten (und, und, und), was ich natürlich vorne und hinten nicht brauche, auf der hohen Kannte habe ich somit über die Jahre einen beachtlichen (fast 6-stelligen) Betrag angespart. Meine Eltern wissen, dass ich das Geld nicht zu Fenster herauswerfe, denn ich kaufe keine teuren Kleider, nur H&M und so, und gehe fast nicht auf Partys. Prasse überhaupt kein Geld heraus, deshalb geben sie mir auch so viel, was ihnen auch überhaupt nicht wehtut.

Das Schlimme daran ist, dass alle meine Freunde (bis auf einen einzigen) überhaupt keine Ahnung von meiner finanziellen Lage haben. Einige kenne ich seit nunmehr 15 Jahren und sie ahnen nichts. Meine Eltern leben selbst auch nur in einer Mietwohnung in einer Mittelstandsgegend und weigern sich, in Stuttgart ein Haus zu kaufen, weil man so wenig fürs Geld bekommt. Doch vor einiger Zeit habe ich ihnen das Immobilien-Kaufen schmackhaft gemacht, weil der Aktienmarkt nicht mehr allzu viel hergibt, also haben sie mir zwecks Zweitstudium in München eine Neubauwohnung in einem angesagtem Viertel gekauft und sich selbst wollen sie nun endlich für ihre Mühen belohnen und sich ein großes Herrenhaus oder ein kleines Schloss in Thüringen (unserer Heimat) kaufen.

An der Uni spiele ich die arme Studentin und laufe in Jeans und T-Shirt rum und spreche, wenn ich von zu Hause rede, nur von meinem "Zimmer", nie von meiner großen Wohnung. Außerdem bin ich hochbegabt (IQ 134, alles offiziell getestet) und habe ein Einser-Abi , werde mein Studium wahrscheinlich als eine der Besten im Jahrgang abschließen und das mit zwei Semestern weniger als der Regelstudienzeit, mache dann noch ein Zweitstudium in Zahnmedizin.

So und nun zu meiner "Sünde": ich fühle mich höchstprivilegiert und genieße es, die Leute im Ahnungslosen zu lassen, aus Angst sie würden mich meines Geldes und meiner Intelligenz wegen hassen. Ich stehe total auf Geld, will mal reich werden, auch ohne das Erbe meiner Eltern. Will als Zahnärztin und Sprachwissenschaftlerin (meinem Erststudium) in einer privaten Klinik arbeiten und wohlhabend werden. Dann noch meinen zweiten Doktor in Sprachen machen. Ja, ich will alles und schaffe alles und Bescheidenheit ist mir extrem fremd, weil der Ehrgeiz mich zerfrisst. Ich hasse Leute, die sich mit weniger zufrieden geben, als sie erreichen könnten. Davon gibt es mehr als genug. Manchmal gelingt es mir zwar nur schwer, meine wahre Identität zu verstecken, aber ich habe bis jetzt immer noch die Kurve gekriegt. Traurig, dieses Versteckspiel, wenn man Angst vor Neidern hat, nicht wahr?

Beichthaus.com Beichte #00024361 vom 30.07.2008 um 11:03:49 Uhr in Stuttgart (72 Kommentare).

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Die Einzige mit einem Orgasmus

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Begehrlichkeit Neugier Masturbation

Ich (w) masturbiere, seit ich neun Jahre alt bin. Ich habe es durch einen Zufall selbst entdeckt und dachte ein oder zwei Jahre lang tatsächlich, dass ich der einzige Mensch auf der Welt bin, der so etwas Schönes wie einen Orgasmus kennt. Da ich dachte, die Anderen seien bestimmt noch nicht darauf gekommen, habe ich dann auch meiner Cousine gezeigt, wie es geht. Sie war erst acht Jahre alt und sie wollte es mir nicht glauben, aber später hat sie es garantiert geblickt. Sie war auch die Erste, mit der ich einen Zungenkuss hatte. Ich habe behauptet, dass alle, die sich mit der Zunge küssen, es erst mit einem Bonbon im Mund machen, weil man sich erst an den Geschmack gewöhnen müsse. Oh Gott - wie ahnungslos ich damals war. Meine Cousine ist übrigens megaheiß, sehr hübsch, lieb und nett wie sonst was. Mittlerweile bin ich 24 und stehe immer noch auf sie. Ich bin lesbisch, sie ist bi, vielleicht wird ja noch etwas daraus.

Beichthaus.com Beichte #00024354 vom 30.07.2008 um 07:26:13 Uhr (26 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Bier und Milch-Shake

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Trunksucht Ekel Schule London

Wir waren auf Klassenfahrt in London. Logo, dass wir bereits am ersten Abend becherten, als gebe es kein Morgen. Ich war schon hackedicht, als wir auf dem Rückweg in unser Hotel noch einen kurzen Zwischenhalt bei einer Fast-Food-Kette einlegten. Plötzlich hatte ich wahnsinnige Lust auf einen Milk-Shake mit Erdbeer-Geschmack. Habe also so einen Shake bestellt und runtergeschüttet. Auf dem Hotelzimmer angekommen, stellte sich dann heraus, dass sich Milk-Shake und Bier nicht vertragen. Ich übergab mich, unser Klo war allerdings von meinem Zimmernachbarn belegt, also entschied ich mich, hinter das Bett meines Kumpels zu kotzen. Nachdem mein Magen auf diese Art ausgepumpt wurde, fühlte ich mich gleich besser.

Dann spülte ich mir meinen Mund mit seiner Wasserflasche aus. Als ich sie wieder auf den Tisch stellte, schwammen noch ein paar eklige Brocken darin. Als mein Kumpel - auch hackedicht - aus dem Klo kam, legte er sich sofort in sein Bett und schlief ein. Am nächsten Morgen fand mein Kumpel, dass es in unserem Zimmer extrem nach Kotze stinken würde. Er beklagte sich auch über den üblen Nachbrand, der so heftig war, dass er mitten in der Nacht aufstehen musste und die ganze Wasserflasche leertrank. Inkl. meiner Kotzebröckchen, von denen er natürlich nichts wusste. Bis zum heutigen Tag habe ich ihn nie aufgeklärt, was für ein Wässerchen er in jener Nacht zu sich genommen hat. Ich möchte das hiermit beichten: S. Sch. aus B., es tut mir leid. PS: Die Putzfrau dürfte auch ziemlich geflucht haben, als sie die Pizza hinter dem Bett meines Kumpels wegkratzen durfte.

Beichthaus.com Beichte #00024332 vom 27.07.2008 um 14:06:08 Uhr in London (26 Kommentare).

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Hilfe, mein Freund ist heiß, aber ich komme trotzdem nicht!

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Lügen Feigheit Wollust Partnerschaft Delligsen

Hallo! Ich (w/19) bin sehr glücklich in meiner Beziehung. Mein Freund sieht gut aus und ist verdammt sexy (was mir ständig durch irgendwelche dummen Girls bestätigt wird, die sich wahnsinnig plump an ihn ranschmeißen, bisher erfolglos), ansonsten ist er mal total […]
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Beichthaus.com Beichte #00024329 vom 27.07.2008 um 13:50:03 Uhr in Delligsen (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Abenteuerliche Heimfahrt

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Diebstahl Trunksucht Waghalsigkeit Last Night

Ich (m/17) war gestern so dicht, dass ich in der Bahn eingeschlafen bin. Als ich aus der Stadt nach Hause fahren wollte und dann Edingen Hbf aufgewacht bin, kam mir ein verdutzter Bahnfahrer entgegen und wies mir den Weg zur nächsten Haltestelle, wo natürlich keine Bahn mehr fuhr, an der Haltestelle habe ich versucht jemanden zu erreichen, der mich abholt, ging aber nirgends jemand ran. Nachdem ich kurz an der Haltestelle gepennt habe, fiel mir der Fahrradständer ins Auge, leider waren alle Räder abgeschlossen, doch ein Rad, wo schon der Dynamo gefehlt hat, war nur mit einem billigen Schloss abgeschlossen, ein Mal kurz dran gerissen und das Fahrrad war meins. Total grundlos machte ich mich grinsend auf den Heimweg. Da ich so dicht war, bin ich einfach durch ein Feld gefahren, bis es plötzlich zu Ende war. Ich spürte nur noch einen Luftzug, bevor ich auf die Fresse gefallen bin, das Vorderrad hatte sich gelöst und lag irgendwo auf dem Weg. Nach einer halben Stunde habe ich es sogar geschafft, das Rad wieder zu befestigen, danach bin ich weitergefahren.

Ich bin den Feldweg noch ein Stück entlang gefahren. Da ich kein Licht hatte, bin ich mit voller Wucht in einen Himbeerstrauch gerast. Nachdem ich mich und das Rad befreit hatte, bin ich zurück zur Straße gefahren, wo ich dann eine Bahn-Haltestelle entdeckt habe, da mir schon alles egal geworden ist, habe ich das Rad einfach die Treppe runter zur Haltestelle geworfen und bin dann hinterher gelatscht, wo mir die anderen Leute komische Blicke zuwarfen. Zum Glück kam wieder eine Bahn und ich konnte den Großteil der Strecke so bewältigen. Dann in Seckenheim bin ich den Rest noch mit Fahrrad gefahren und habe dann das Rad auf dem Damm abgestellt. Ich möchte beichten, dass ich das kaputte Rad geklaut habe, obwohl ich auch einfach an der Haltestelle hätte schlafen können, bis zum nächsten Tag. Die Strafe dafür sah ich am nächsten Morgen, als ich aus Beinen und Händen blutete und mein Knie sich nur mit Schmerzen bewegen ließ.

Beichthaus.com Beichte #00024328 vom 27.07.2008 um 13:33:25 Uhr (27 Kommentare).

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