Verschwundene Feuerzeuge

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Diebstahl Rache Kollegen

Ich arbeite in einem mittelgroßen Betrieb und im Raucherraum liegen immer ein paar Feuerzeuge rum. Mir bereitet es unglaublich viel Freude, immer mal eins oder zwei einzustecken und auf der Fahrt nach Hause aus dem Autofenster zu werfen. Alle regen sich auf, dass laufend Feuerzeuge verschwinden - ich auch. Es macht mir Spaß und ist seit je her schöner als der Feierabend, von diesen verf*ckten Wichsern alles wegzuwerfen, was ich finde. Danke, dass ich einen so großartigen Betrieb habe, und wenn ich dafür in der Hölle schmore, es ist mir egal.

Beichthaus.com Beichte #00021468 vom 11.04.2007 um 01:30:06 Uhr (1 Kommentare).

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Ich bin zu hässlich f

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Verzweiflung Eitelkeit Manie

Ich möchte beichten, dass ich sogar wenn ich alleine zu Hause bin, mit Kapuze über dem Kopf herumlaufe. Ich wohne allein, bin weiblich und Mitte 20. Ich finde mich abgrundtief hässlich. Ich habe gerade die Kapuze auf, weil die Gefahr zu groß ist, dass ich meine Hässlichkeit nicht ertragen kann, wenn ich am Spiegel vorbeilaufe. Ich würde mir am Liebsten das ganze Gesicht zerkratzen, weil ich nicht verstehe, warum man mich mit dieser ekelhaften Visage gestraft hat. Mein ganzes Denken kreist nur um mein hässliches Gesicht, in das andere Menschen den ganzen Tag hineinblicken müssen. Sie tun mir alle leid. Es ist kaum auszuhalten, wenn mich Leute anschauen. Klar weiß ich, dass das Aussehen nicht so wichtig ist und mir das Aussehen anderer auch ziemlich egal. Aber ich kann mich an meinem Charakter, der sonst eigentlich recht vernünftig ist, nicht erfreuen, wenn ich mich im Spiegel sehe und nur noch heulen will. Ich will das einfach nicht sein!! Ich benötige morgens mehr als drei Stunden, bevor ich das Haus verlasse, um nicht so auszusehen. Natürlich ist das sinnlos, weil ich nun einmal so aussehe. Oft kann ich das Haus jedoch nicht verlassen und habe nur noch den Wunsch rauszukommen. Ich will doch raus, aber es fesselt mich hier an den Boden. Ich bin so gefesselt, dass ich mir nicht mal Hilfe holen kann.

Ich mache nicht mal die Rollläden hoch, weil ich im Licht so hässlich bin. Ich mache nicht mal hier Licht. Das einzige Licht ist der PC. Ich schäme mich am Allermeisten vor mir selbst. Ich weiß nicht, ich glaube, so wichtig ist es gar nicht, was die anderen über mich sagen. Also mir. Ich selbst finde mich nur am Allerhässlichsten. Und nur wenn ich mich ok finde, können mich andere ok finden. Anders geht es nicht. Manchmal brauche ich auch acht Stunden, um rauszukommen. Manchmal gehe ich auch erst nachts raus. Und manchmal gar nicht. Ich ersticke. Niemand aus meinem Alltag ahnt ansatzweise, was mit mir los ist. Wer das hier liest, denkt sich wohl: "Naja, Internet-Spinner gibt es immer." Aber ihr wisst vielleicht gar nicht, wie vielen Leuten es so geht, denen man es nur einfach nicht ansieht.

Ich werde niemals einen Job haben und ich habe auch fast alle meine Freunde verloren. Ich konnte ihnen den wahren Grund nie sagen, weil ich mich zu sehr dafür schäme und weil es für andere albern wirkt, es keiner ernst nehmen würde. Aber diese alberne Sache hat mich dazu gezwungen, Menschen, die ich liebe, in die Wüste zu schicken bzw. schicken muss. Es zwingt mich ja dazu. Es tut weh, alles zu verlieren. Und alles nur, weil man das Gefühl hat, so lächerlich auszusehen. Warum konnte ich nicht einfach ein ganz normales Gesicht kriegen? Ich falle in der Öffentlichkeit nicht besonders aus und niemand würde mir ansehen, welche Hölle ich durchmache. Vielleicht denken sie es wäre irgendeine Studentin. Jung, dynamisch, blablabla. Aber ich bin ein Haufen Scheiße. Elendiges Nichts. Aus mir wird einfach niemals etwas werden. Niemals. Für alle, die bis hierher gelesen haben: Wenn euch irgendjemand seltsam vorkommt, dann könnte auch etwas ganz anderes dahinter stecken. Man kann nie wissen. Ich glaube, meine Mitmenschen denken einfach ich bin faul und gleichgültig. Dabei bin ich ein hilfloses, total zerbrechliches Etwas, das das Gefühl hat, keine Berechtigung für seine Existenz auf dieser Welt zu haben. Ich bin es einfach nicht wert zu leben, weil ich so aussehe.

Ich will euch nur sagen, dass ihr vielleicht manchmal jemandem Unrecht tut, der ganz fremdartig wirkt, weil er einen Haufen Scheiße durchlebt und einfach nur nicht anders kann, als komisch zu wirken. Ich möchte mich für alles bei allen entschuldigen. Ich beneide euch um eure "Probleme", die ihr habt, und würde sofort mit euch tauschen. Ich hasse mich und ich komme hier allein einfach nicht mehr raus. Aber niemand auf der ganzen Welt weiß es. NIEMAND. Und es steht nun zum ersten Mal irgendwo auf einer Internetseite. Ich zittere am ganzen Körper, weil ich noch nie darüber "gesprochen" habe. Mich würde es nicht wundern, wenn ich eines Tages einfach umfalle, weil es mich von innen aufgefressen hat.

Beichthaus.com Beichte #00021463 vom 10.04.2007 um 20:49:36 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mein Hetero-Ausrutscher

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Fremdgehen Selbstsucht Verzweiflung

Eigentlich bin ich lesbisch, habe aber letzte Woche mit einem Kerl geschlafen, es war geil und hat mich unglaublich angemacht, aber jetzt weiß ich nicht, was ich will. Eigentlich will ich nicht ihn sondern nur die Fickerei. Er ist allerdings in mich verliebt und ich würde mir schäbig vorkommen, würde ich das jetzt so weiterlaufen lassen, deswegen habe ich reinen Tisch gemacht und er akzeptiert das vollkommen. Jetzt fehlt "er" mir... ich bin ziemlich verwirrt.. Ist es Sehnsucht? Ist es doch irgendwas mit Gefühlen? Eigentlich bin ich seit Monaten mehr oder weniger glücklich verliebt - nicht vergeben, aber verliebt und es ging mir recht gut.

Naja, und zusätzlich, obwohl ich ja nicht in einer Beziehung bin, plagt mich auch noch das schlechte Gewissen ihr gegenüber, weil wegen meiner total verkorkst romantischen Vorstellung von Liebe, ich daran festhalte, dass sobald derartige Gefühle in einem verankert sind, egal ob mit Aussichten auf eine Beziehung oder nicht, ich der Meinung bin, treu sein zu müssen! Jetzt ist alles totally confused. Bin das ich? What the hell, ich weiß es nicht, god damned... Aber es fühlt sich nicht an wie ich... ganz und gar nicht. Was nun? Und warum zur Hölle machen sich Menschen selbst solche Schwierigkeiten?

Beichthaus.com Beichte #00021401 vom 08.04.2007 um 01:57:53 Uhr (3 Kommentare).

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Läuse-Seuche in der Schule

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Ekel Boshaftigkeit Gesundheit Kinder

In meiner Grundschulzeit hatte ich ziemlich oft Läuse. Meine Großeltern nannten mich sogar liebevoll "Hotel". Als ich eines Tages in der 4. oder 5. Klasse an meinen Haaren lieber rumspielte, als dem Unterricht zu folgen, fand ich eine Nisse an einem Haar. Ich riss es aus und schaute grübelnd auf meine Sitznachbarin. Da ich nichts anderes zu tun hatte, legte ich ihr das Haar mit einem unauffälligem Räuspern auf das Haupt. Nach einiger Zeit sprang sie im Biologieunterricht erschrocken vom Stuhl und ging zu dem Lehrer nach vorne.

Dieser bestätigte ihren Verdacht, dass es eine Laus sei. Angewidert schmiss sie diese auf den Boden. Wie kleine gehässige Kinder nun mal sind, wurde heftig gemobbt. Ich war natürlich dabei, obwohl ich eigentlich an allem Schuld war. Als sie sich ein Buch von einem anderen Mitschüler zum Vorlesen ausleihen musste, setzte ich mit den Worten: "Pass auf, dass es danach nicht verseucht ist," eins drauf. Gleich darauf schob sie das Buch von sich und fing fürchterlich an zu weinen. Ich glaube dafür komme ich in die Hölle!

Beichthaus.com Beichte #00021306 vom 20.02.2007 um 20:18:56 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Die Beziehung zu meiner heißen Lehrerin

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Schule

Ich möchte nach 28 Jahren beichten, dass ich immer noch an meine Klassenlehrerin denken muss. Sie war die erste Frau, die ich gerochen und geschmeckt habe, allein das Schreiben über unsere lang anhaltende sporadische Beziehung, lässt mich alles noch einmal und genauso intensiv erleben. Also, unsere Lehrerin trug immer knöchellange Wickelröcke mit einem superlangen Schlitz und war sehr zierlich, sodass sie zwischen uns Schülern kaum auffiel. Zu dem besagten Zeitpunkt lief im Fernsehen der Film: "Die Blechtrommel". Angeregt, in meiner jugendlichen Fantasie, stellte ich mir vor, was ich unter ihrem Rock so alles machen könnte. Ihre unbefangene Art im Unterricht unterstützte meine Fantasien in ungeahnter Art und Weise. Sie setzte sich öfters auf den Lehrertisch und stütze ihr anderes Bein mit den Zehenspitzen auf dem Boden ab.

An ihren wunderschönen Fesseln blinkte ein Silberkettchen mit einem kleinen hellblauen Stein, etwas tiefer begannen die High Heel Sandaletten, ihre kleinen filigranen Zehen guckten hervor und schienen zu rufen: "Küss mich." Wenn sie vor dem Lehrertisch auf dem Stuhl saß, schlug sie die Beine übereinander und ließ sie mitunter minutenlang wippen. Bei ihrem Gang durch die Bankreihen konnte man hin und wieder ihre wunderschönen Beine durch den sich öffnenden Rockschlitz sehen. Die sommerlichen Blusen verrieten gelegentlich ihren Erregungszustand indem sich ihre Knospen überdeutlich abzeichneten. Meine Aufgeregtheit konnte ich nicht verstecken, obwohl ich so tat, als würde mich das nicht anheben. Es kam, was kommen musste, ich konnte die Blicke nicht von ihr lassen, verfolgte sie und nicht den Unterricht. Ich kann mich noch genau erinnern, nach der zweiten Stunde, es gingen alle in die Pause, forderte sie mich auf zu bleiben. Sie setzte sich zu mir, aber auf die Tischkante, dabei rutschte der Rock, der seitlich zusammengewickelt war, am Schlitz herunter. Sie tat als ob nichts war.

Ich saß ca. 50 cm von ihrem Oberschenkel entfernt, in mir drehte sich alles, ich sah einen Teil des weißen Slips, ich wollte sie jetzt und sofort, ich bekam nichts mehr mit, doch dann hörte ich: "Können Sie dann kommen, haben sie Zeit?" Ich war sofort wieder da und sagte zu. "Gut, dann kommen sie morgen um 15.30 Uhr zu mir und wir bereden alles Weitere." Was wollte sie bereden? Ich wusste nichts, bis auf das ich morgen um 15.30 Uhr bei ihr sein sollte. Ich ging zu ihr, mit jedem Meter den ich näherkam packte mich die Angst, ich wurde immer unsicherer. Angekommen, klingelte ich, sie öffnete. Ich ging rein und setzte mich verklemmt hin. "Sie trinken doch Kaffee", fragte sie. Ich sagte ja, und sie stellte mir eine Tasse Kaffee auf den Tisch und einen Weinbrand. Dann verschwand sie, ich saß da wie bestellt und nicht abgeholt. Wie lange ich dort saß, weiß ich nicht, ich trank den Weinbrand und schenkte mir noch zwei Mal ein, in der Hoffnung, dass ich zur Ruhe komme. Weit gefehlt, sie kam die Treppe herunter, das Beinkettchen, High-Heel-Sandaletten, der flauschig weiche weiße Bademantel, die nassen blonden Haare nach oben zusammengesteckt. Binnen weniger Sekunden hatte ich eine feuchte Hose.

Ich saß eingeschüchtert auf der Couch, sie kam zu mir, stellte sich vor mir, öffnete den Bademantel. Oh, ich dachte mein Schw…. würde platzen, er schmerzte stark vor Erregung. Alles andere passierte mehr oder weniger unbewusst. Wir haben in dieser Nacht alles durchlebt, es war nie wieder so, aber immer außergewöhnlich. Bis vor unserem Umzug vor 6 Jahren haben wir uns ca. 2-3-mal im Jahr getroffen. Vor zwei Jahren hat sie ihr Haus verkauft und ist auch weggezogen. Wenn meine Frau davon wüsste, würde sie mich wahrscheinlich zur Hölle jagen, und das mit Recht. Aber ich bereue nichts.

Beichthaus.com Beichte #00021229 vom 06.02.2007 um 07:55:10 Uhr (7 Kommentare).

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