Mehrfamilienhaus in Flammen

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Waghalsigkeit Hochmut Arbeit Kollegen

Mehrfamilienhaus in Flammen
Ich muss hier etwas beichten, dass mir jetzt schon viele Jahre auf der Seele brennt, ich aber noch keinem erzählen konnte. Ich hätte beinahe meinen besten Freund, den ich schon seit dem Kindergarten, also gute 25 Jahre kenne, umgebracht. Wir waren und sind es immer noch beide in der Freiwilligen Feuerwehr. Vielleicht sind hier auch Feuerwehrmänner bzw. -frauen anwesend und ich bitte euch, mich nicht zu verurteilen.
Wir hatten gerade beide erfolgreich unsere PA-Ausbildung, sprich Atemschutzgeräteträger-Ausbildung absolviert und brannten nur so auf einen Alarmruf. Der ließ auch nicht lange auf sich warten. Ein Mehrfamilienhaus stand in Flammen und wir meldeten uns sofort.
Man muss sagen, dass es noch nicht die Überhosen und -jacken gab, wie es heute der Fall ist. Wahrscheinlich wäre dann alles besser verlaufen.
Eine Person wurde noch vermisst und wir sind beide rein. Ein Glück wars nur im Erdgeschoss. Wir also rein und durch die ganze Aufregung machte sich der Sauerstoffvorrat unser beider Flaschen schnell flüchtig. Ich überredete meinen Freund, noch länger in dem Haus zu bleiben und diese Person zu finden, man müsse ja als vermeintlicher "Held" aus der Bude hinausmarschieren, mit der Person in den Armen.
Wie dumm das doch war. Komischer Weise, ich kannte es nur aus Filmen, jedoch habe ich sowas noch nie von PA-Trägern gehört, kamen tatsächlich auf einmal die Balken runter. Die Sauerstoffknappheit machte sich langsam bemerkbar und zu allem Überfluss traf ein Balken meinen Kameraden am Kopf und er wurde ohnmächtig. Wie geschockt stand ich da, als ich ihn am Boden liegen sah. Vereinzelte Balken versperrten mir den Weg und mein Sauerstoffvorrat war aufgebraucht. Alles auf eine Karte gesetzt, die Konsequenzen im Hinterkopf, dass die Balken die Decke stürzen könnten die Maske vom Kopf gerissen, Beil genommen und wie ein Besenkter auf die Balken eingekloppt. Schließlich hatte ich es geschafft und ich hatte "Glück" , dass er nur ohnmächtig war, da er flacher geatmet hatte und somit nicht ersticken konnte.
Mir und ihm die Sauerstoffflaschen abgeschnallt und ihn rausgeschleppt. Als man mich fragte, was denn passiert sei sagte ich, dass es ein Unfall war. Dass es sozusagen meine Schuld war verschweig ich.
Ich kam mit einer schweren Rauchvergiftung ins Krankenhaus und mein freund wegen einer Gehirnerschütterung. Seine Rettung, hat er mir verdankt, dass ich ihn in Gefahr gebracht habe, lässt er mich immer noch zum Spaß merken.
Die folgen der schweren Rauchvergiftung merke ich immer noch. Ich habe es immer schwerer mit meinem Sohn, der die große Welt immer ausgelassener erkundet mitzuhalten. Doch das war es mir wert, da ich meinen besten Freund nicht im Stich lassen konnte. Jetzt ist er der Pate meines Sohnes und ich werde der Pate seines Kindes. Ich möchte somit beichten, dass ich durch meinen Leichtsinn, den ich glücklicher Weise abgelegt habe, beinahe eine wundervolle Zukunft für mich und für meinen besten Freund zerstört hätte. Ich habe nur noch wenige PA-Einsätze absolviert, da mich die Ereignisse immer wieder einholen.

Beichthaus.com Beichte #00027103 vom 13.10.2009 um 16:01:14 Uhr (32 Kommentare).

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Franz Markus Kavka

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Dummheit Peinlichkeit Schule

Ich (w/18) möchte hier meine erste Beichte ablgegen. Bis vor ca. einem Monat hielt ich Franz Kafka für Markus Kavka (Moderator von MTV). Und nein, ich bin keine Schulabbrecherin von der Hauptschule, sondern auf dem besten Wege zum Abitur. Es ist mir wirklich sehr peinlich, doch mittlerweile kann ich darüber lachen. Ich hoffe ich habe hiermit dem Ruf der heutigen Jugend nicht noch mehr geschadet.

Beichthaus.com Beichte #00027089 vom 08.10.2009 um 19:44:05 Uhr (60 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Aufzugsschild

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Nachbarn

Ich (m/21) wohne in einem mehrstöckigen Wohnkomplex mit mehreren Wohnungen, Kellergeschoss und einem Geschoss mit Eingang in einem im selben Gebäude liegenden Laden. Um die Etagen alle schnell und barrierefrei zu erreichen, gibt es dort selbstverständlich auch einen Aufzug. Natürlich muss so ein Aufzug auch ab und an gewartet werden. Die Mitarbeiter der Aufzugsfirma hängen dabei an die Metalltüre des Aufzugs ein kleines magnetisches Schild an dass der Aufzug momentan aufgrund einer Revision außer Betrieb sei und dass sie um das Verständnis der Leute dafür bitten. Bei der letzten Revision habe ich in einem unbemerkten Augenblick eines dieser Magnetschilder mitgenommen, dieses hänge ich seitdem in unregelmäßigen Abständen je nach belieben im Erdgeschoss an die Aufzugstüre um zu beobachten wie sich die Leute ärgern dass der Aufzug gerade jetzt gewartet werden muss (oder schon wieder wenn es Leute sind die hier im Haus wohnen) und dann widerwillig die Treppe nehmen. Ich beichte hiermit dass mir einerseits zumindest manche der Leute zwar teilweise schon Leid tun, besonders wenn sie nicht gut zu Fuß sind, ich es aber andererseits auch irgendwie einfach nicht lassen kann das Schildchen nach Feierabend ab und an mal hin zu hängen und die Leute zu beobachten wenn ich gerade mal nichts besseres zu tun hab. Um mir das ganze schön zu reden sage ich mir einfach, dass die Leute ja selbst schuld sind wenn sie darauf blind hereinfallen nur weil da irgendwas an der Aufzugstüre klebt, sie müssten ja nur mal auf das Knöpfchen drücken, könnte ja schließlich jeder einen Zettel mit der Aufschrift "Defekt" dorthin kleben.

Beichthaus.com Beichte #00027081 vom 07.10.2009 um 00:15:05 Uhr (24 Kommentare).

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Seit 9 Jahren nicht aufgeräumt

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Faulheit Trägheit

Seit 9 Jahren nicht aufgeräumt
Auf meinem Schreibtisch liegen immer noch die Glückwunschkarten zum 18. Geburtstag. Ich bin jetzt 27. Vielleicht sollte ich hier doch mal wieder aufräumen.

Beichthaus.com Beichte #00027080 vom 06.10.2009 um 19:44:52 Uhr (45 Kommentare).

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“Folge

Waghalsige Spritztour

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co.

Waghalsige Spritztour
Als ich 15 war, habe ich zusammen mit einem Kumpel, der auch in meinem Alter war, eine Spritztour mit dem Auto seiner Eltern gemacht. Auf die Idee kamen wir relativ spontan, da seine Eltern gerade nicht da waren und der Autoschlüssel auf dem Tisch lag. Also Schlüssel geschnappt, ins Auto rein und ein paar Runden gedreht. Dabei fuhren wir ein recht begrenztes Straßenstück hoch und runter. Da er sehr abgelegen wohnte, waren wir eigentlich ziemlich sicher, dass uns kein Auto entgegen kommen sollte. Zum Wenden haben wir immer den Garagenhof von einer Rot-Kreuz-Dienststelle genommen, da der ziemlich groß war und in der Dienststelle zu dieser Zeit keiner war, der uns hätte sehen können. An jenem Garagenhof sind wir quasi immer einmal um diese Dienststelle herum gefahren, um dann in die andere Richtung wieder zu seinem Haus zu fahren. Der Schock war jedoch groß, als wir um eine Hausecke der Dienststelle rumfuhren und dort auf einmal ein Polizeiwagen stand. "Scheiße", haben wir uns gedacht, was nun? Also Rückwärtsgang rein und natürlich passiert das, was passieren muss, wenn man noch nicht richtig Autofahren kann und aufgeregt ist, man würgt den Wagen ab. Wir natürlich total in Panik, stiegen aus dem Auto aus und laufen zu einer Seitentür am Haus, in der Hoffnung, dass diese offen ist. In dem Moment kommen die beiden Polizisten um die Ecke und sprechen uns an. Man muss sich jetzt bitte einmal die Situation vor Augen führen: Zwei Jugendliche, die tierisch aufgeregt sind und ein Auto, was mitten im Weg herum steht. Frage vom Polizisten: "Arbeiten Sie hier?" - Mein Freund: "Ja" - Polizist: "Dann kommen Sie doch bitte mal eben mit". Wir haben zu diesem Zeitpunkt mit dem schlimmsten gerechnet, gedacht dass wir jetzt in den Polizeiwagen gesteckt und zur Wache gefahren werden, doch dann... "Schauen Sie mal, wir sind hier gerade lang gefahren und haben gesehen, dass der Altkleidercontainer offen stand, aber da Sie ja hier sind brauchen wir uns ja keine Sorgen machen, oder?" - Mein Freund: "Nein natürlich nicht, muss ich wohl vergessen haben den wieder zu verschließen." - Polizist: "Na dann, schönen Tag noch!" - Wir: "Ebenso". Das war mit Abstand einer DER größten Glücksmomente in meinem Leben. Ich weiß echt nicht, ob die beiden Polizisten irgendwie blind waren, aber eigentlich war die Situation so offensichtlich. Jedenfalls haben wir erstmal gewartet, bis der Polizeiwagen außer Sicht war und sind dann zurück gefahren, haben den Wagen abgestellt und uns geschworen es erstmal mit dem Autofahren sein zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00027072 vom 05.10.2009 um 10:53:06 Uhr (30 Kommentare).

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