Geheuchelte Büroarbeit

7

anhören

Verzweiflung Trägheit Arbeit

Ich habe mittlerweile fast 10 Jahre kaufmännische Berufserfahrung. Meine Beichte ist, dass ich seit Beginn meiner Ausbildung bis heute fast den gesamten Tag sinnlos im Internet surfe. Meine Aufgaben erledige ich sehr gut und zügig. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass es einfach so fürchterlich frustrierend ist, wenn man nichts Ordentliches zu tun hat und der gesamte Tag aus Leerlauf besteht. Selbst an den "arbeitsreicheren" Tagen fühle ich mich, als hätte ich den ganzen Tag nichts gemacht. Ich sehne mich regelrecht nach einer Tätigkeit, welche mir dazu verhilft, dass der Tag schneller vorbeigeht. Ich habe noch nie das Gefühl gehabt, dass ich wirklich etwas vollbracht habe. Ich verspüre höchsten Respekt für Handwerker, die wirklich etwas arbeiten und Dinge zu Ende bringen. Lustigerweise waren alle Büros, die ich besuchen durfte, davon geprägt, dass echte Arbeit geheuchelt wurde. Es ist einfach sehr deprimierend.

Beichthaus.com Beichte #00033570 vom 08.07.2014 um 14:26:09 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Alles Schlechte für Mobber

16

anhören

Hass Zorn Rache Verzweiflung

Es gibt das Sprichwort, dass man etwas, das für einen selbst ganz schlimm ist, auch seinem schlimmsten Feind nicht wünscht. Ich beichte jedoch, dass ich drei bestimmten Menschen all das wünsche - weil die Qualen, die sie mir als Teenager angetan haben, heute noch in meinem Kopf präsent sind und ich immer mal wieder merke, dass deren Mobbing mein Verhalten noch beeinflusst, obwohl ich mit diesen Menschen seit sieben Jahren nichts mehr zu tun habe und am anderen Ende Deutschlands wohne. Dafür hasse ich diese Menschen so unglaublich, dass ich mich gefreut habe, als ich von Bekannten aus der Heimat gehört habe, dass einer von ihnen einen sehr schlimmen Schicksalsschlag erlitten hat. Aber ich dachte mir nur, dass es ihm wirklich recht geschieht. Womöglich denkt der eine oder andere jetzt, dass ich reif für den Onkel Doktor bin, aber wenn ich dahingehen würde, dann hätten sie endgültig gewonnen.


In meinem normalen Leben merke ich die Nachwehen des Mobbings wirklich nur manchmal, und am wütendsten bin ich eigentlich darüber, dass ich das Ganze damals zugelassen habe. Aber als Teenager ist man eben verunsichert und vielleicht musste ich diese Erfahrung auch machen, um so stark zu sein, wie ich heute bin. Es ist schon ein Dilemma, denn ohne das Eine gäbe es das Andere nicht und trotzdem wünsche ich diesen Menschen das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann und noch mehr an den Hals. Aber eine Sache wünsche ich ihnen nicht: den Tod. Denn dann würden sie nicht leiden. Und ich will, dass sie leiden und dass all das, was sie mir angetan haben, durch Schicksalsfügungen auf sie zurückfällt.

Beichthaus.com Beichte #00033565 vom 07.07.2014 um 10:14:05 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Attraktive Schauspieler

8

anhören

Verschwendung Manie Medien

Ich beichte, dass ich hier etliche DVD-Sammlungen habe, die ich mir nur gekauft habe, weil da ein Schauspieler mitspielt, den ich attraktiv finde. Es handelt sich allerdings nicht immer um denselben Schauspieler - ich finde, oder fand, einige attraktiv. Ich recherchiere dann immer im Internet, wo die Herren mitspielen, die ich gerade mag. Leider werden diese Serienfolgen oft nicht im TV gezeigt und es bleibt nur dieser Weg, um sie alle zu sehen. Ich habe zum Beispiel die DVD-Box einer bekannten deutschen Serie gekauft - es sind fast 10 DVDs, aber ich habe, bis auf die Folge mit meinem Schauspieler, keine Einzige gesehen. Ich kaufe die Boxen zwar preiswert im Internet, aber trotzdem ist das ein bisschen verrückt.

Beichthaus.com Beichte #00033561 vom 05.07.2014 um 21:41:25 Uhr (8 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Tee gegen die Libido

36

anhören

Lügen Falschheit Ernährung Partnerschaft Blowatz

Ich (m/21) trinke seit einer Weile regelmäßig Mönchspfeffertee, um meine Libido zu senken. Warum? Weil meine Freundin beim Sex meistens so starke Schmerzen hat, dass wir sowieso nach kurzer Zeit abbrechen müssen. Das hat uns beide frustriert und meine Freundin hat einfach zu viel Angst davor, dass ich sie deswegen verlassen könnte. Ich könnte mir natürlich im Leben nicht vorstellen, sie wegen dieser Sache zu verlassen, aber es belastet mich trotzdem. Ich will auch nicht behaupten, dass sie nicht darunter leidet. Aber ich denke, dass sie einfach nicht mehr so viel Lust hat, weil sie Sex mittlerweile mit Schmerzen assoziiert. Oftmals hatte sie schon Panik, bevor wir überhaupt angefangen haben. Und wieso ich das alles beichte? Weil meine Freundin nicht wollte, dass ich das Zeugs trinke. Sie ist der Meinung, dass derartige Sachen nicht nur die Libido, sondern auch den Menschen selbst verändern können. Bis jetzt merke ich noch nicht viel. Außer, dass ich nach der Arbeit so müde bin, dass ich vermutlich während dem Akt einschlafen würde. Ach ja, und das heimliche Tee trinken funktioniert auch nur, weil wir so unterschiedliche Arbeitszeiten haben, dass wir uns nur nachts und am Wochenende sehen. Also, mein Schatz: Es tut mir leid, dass ich dich belüge und heimlich Tee trinke. Deine Einwände sind womöglich auch begründet, aber denk doch an die Schmerzen, die dir erspart bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00033560 vom 05.07.2014 um 21:35:34 Uhr in Blowatz (36 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Missbrauch der Generalschlüssel

14

anhören

Betrug Morallosigkeit Arbeit

Vor vielen Jahren habe ich bei einem Netzbetreiber als Starkstrommonteur gearbeitet. Dort hatte ich zur Ausübung meiner Tätigkeit mehrere Generalschlüssel, um die Umspannwerke, Trafostationen, Kabelverteilerschränke und Hausanschlusskästen sperren zu können. Vor meinem Ruhestand kam ich dann in den Innendienst und hatte, bis zu meiner Pensionierung, nicht mehr direkt an den Anlagen zu tun. Als ich dann in Pension ging, dachte im Unternehmen niemand mehr an die Schlüssel, die ich noch hatte - und auch ich dachte nicht mehr daran. Im Büro hatte ich nämlich nur berührungslose Zutrittskontrollen und brauchte keinen Schlüssel. Vor einigen Wochen traf ich dann einen Elektriker, der seine eigene Firma besitzt und welchen ich noch aus meiner Zeit im aktiven Betriebsdienst kenne. Er klagte mir sein Leid, wie teuer das Abschalten von Anlagen, an denen gearbeitet werden muss, durch den Netzbetreiber inzwischen geworden ist. Da die Elektriker keinen Schlüssel für die Anlagen haben dürfen, müssen sie dafür mehrmals pro Woche den Netzbetreiber verständigen, welcher für das Ein- und Ausschalten über 70 Euro Gebühren einnimmt. Und das für eine Tätigkeit, die vielleicht zwei Minuten dauert.


Da fiel mir wieder mein Schlüsselbund ein, und ich fragte, ob ich ihn ein bisschen unterstützen soll, indem ich selbst die Abschaltung für lau vornehme. Er willigte natürlich ein und so fuhr ich nach Hause, holte meine Schlüssel und wir trafen uns bei dem Haus, an dem er zu arbeiten hatte. Ich schaltete den Hausanschluss ab, er erledigte seine Arbeiten und zwei Stunden später, als er fertig war, setzte ich die Sicherungen wieder ein. Eigentlich wollte ich kein Geld nehmen, aber er war so dankbar und drückte mir 50 Euro in die Hand. Trotzdem ging ich von einem einmaligen Hilfsdienst aus, allerdings wiederholte sich die Sache und inzwischen rufen auch noch zwei weitere Elektrounternehmer bei mir an, damit ich ihnen einige Abschaltungen durchführe. Ich möchte deshalb beichten, dass ich einen großen, überregional arbeitenden Energieversorger schädige und mir damit etwas zu meiner Rente dazuverdiene. Ich bitte um Absolution für mein Handeln.

Beichthaus.com Beichte #00033556 vom 04.07.2014 um 20:23:39 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000