Der Schlägerpapa

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Zorn Aggression Boshaftigkeit Rache Familie

Mit meinem Vater hatte ich immer schon ein angespanntes Verhältnis, mein kleiner Bruder hat ihn "Schlägerpapa" genannt, weil mein Vater uns die "Gesunde Watschen" lehren wollte, meine Mutter aber war völlig dagegen und hat es als Kindesmisshandlung dargestellt. Leider ist sie auch nicht die beste Mutter, ihre Wohnung ist verdreckt, sie ist faul und kümmert sich kaum, außer Essen kochen und Wäsche waschen, um ihre Kinder. Mit 14 bin ich dann zu meinem Vater gezogen, weil ich dachte, er könnte mir schulisch mehr weiterhelfen, als meine faule Mutter. Das hat allerdings überhaupt nichts geholfen und ich war genauso mies dran wie vorher. Bis ich letztes Jahr die Schule abgebrochen habe. Inzwischen wohne ich seit fünf Jahren bei meinem Vater (bin 19) und wir haben ein unglaublich schlechtes Verhältnis.


Mein Vater denkt immer noch, dass er die Fehler, die meine Mutter im meiner Kindheit gemacht hat, ausbessern muss, selten sogar mit Gewalt, was zur Folge hatte, dass meine Familie mich drei Wochen lang untergebracht hat, als ich weggelaufen bin. Seitdem hat er, glaube ich, Angst gewalttätig zu werden, weil ich dann endgültig verschwinde. Das ändert nichts an der Tatsache, dass er mich zu fünf Mal am Tag laut anbrüllen muss, egal was ich getan, oder eben nicht getan habe. Angefangen von nicht ausgeräumten oder eingeräumten Geschirrspüler, bis hin zu in der Badewanne liegen gelassener Rasierer gab es auch schon vierstündige Predigten, wie faul und vollkommen unnütz ich doch bin. Als sich die Chance ergeben hat, Geld für eine Wohnung vom Staat abzukassieren, hat sich mein Vater plötzlich gegen allen und jeden gestellt und unter allen Umständen verhindert, dass ich ausziehen kann. In einem halben Monat beginnt mein Zivildienst und ich werde nächsten Monat ausziehen, es ist mir völlig egal wohin, ich habe noch keine Wohnung oder WG gefunden, aber ich muss hier weg.


Die eigentliche Beichte: Mein Vater rastet bei mir unglaublich schnell aus, nur wenn ich ihn ansehe, deshalb habe ich begonnen, ihn jetzt absichtlich zu provozieren, bis ihm graue Haare wachsen und er den Kopf durch die Wand schlägt. Ein bisschen tut er mir leid, weil ich wirklich ein ungeheures Arschloch bin, wenn ich wen provoziere, aber ich kann sonst nichts machen.

Beichthaus.com Beichte #00034886 vom 17.01.2015 um 00:06:44 Uhr (5 Kommentare).

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Der Freund der kontrollsüchtigen Schwester

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Verrat Morallosigkeit Selbstsucht Begehrlichkeit Familie Münster

Ich (w/20) muss beichten, dass ich mit dem Freund (25) meiner Schwester (24) eine Affäre habe. Es fühlt sich so schlecht an, aber er ist einfach der Wahnsinn mit ihm. Er ist mit meiner Schwester seit fünf Jahren zusammen. Ich finde, die beiden haben sich auch ziemlich auseinander gelebt und meine Schwester will ihn jedes Mal einengen. Sie hatte sogar schon angefangen, ihm zu verbieten, sich auf einen ruhigen und gemütlichen Abend mit seinen Freunden zu treffen oder sich mit seinen Eltern an einem schönen Sonntagnachmittag einen Spaziergang zu unternehmen. Zwischen uns beiden hat es gefunkt, als wir uns ein Geburtstagsgeschenk für meine Schwester ausgedacht haben. Dabei hat er mir erzählt, wie unwohl er sich fühlt und die Beziehung zwischen ihnen nicht mehr läuft. Der Höhepunkt sei gewesen, dass er gar nicht mehr aussuchen durfte, was er sich selbst zum Essen vorbereiten möchte und andauernd würden sinnlose Kontrollanrufe von meiner Schwester kommen. Sie würde sich wie eine Diktatorin in dieser Beziehung verhalten.


Wir kamen uns immer näher, haben uns über alles mögliche der Welt unterhalten. Der Tag mit ihm hat in uns beiden etwas ausgelöst, außerdem war es eine wundervolle Nacht. Heute, nach knapp acht Monaten sind wir an dem Punkt, wo wir beide sagen, dass wir es meiner Schwester sagen müssen, denn wir können es nicht mehr verheimlichen. Wir haben uns ineinander umständlich und tiefgründig verliebt. Wir verspüren eine riesige Leidenschaft zueinander, wir fühlen uns beide zueinander hingezogen und schmieden auch schon Zukunftspläne. Meine Schwester ahnt von gar nichts, jedoch hat sie mich schon oft darauf angesprochen, dass sie sich ausgegrenzt von ihrem Freund fühlt, da er zurzeit immer irgendwelche Sachen zu erledigen hat und ihr immer wieder absagen muss. Ich tue immer so, als wüsste ich auch nichts. Dabei bin ich der Grund, warum er keine Zeit mehr für meine kontrollsüchtige Schwester hat. Ich fühle mich so schlecht ihr gegenüber. Nur kann ich einfach nicht anders. Ich hoffe, dass sie es vielleicht irgendwann verstehen kann. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00034884 vom 16.01.2015 um 21:17:25 Uhr in 48145 Münster (Pötterhoek) (14 Kommentare).

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“Folge

Erpressung zwischen Nachbarn

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Boshaftigkeit Falschheit Morallosigkeit Missbrauch Nachbarn

Ich habe mit meiner Nachbarin schon lange einen sehr langlebigen Streit. Eigentlich habe ich die Schuld daran, denn dank mir hasst sie die ganze Nachbarschaft, denn ich habe über sie Lügen erzählt und alles dafür getan, damit sie wieder auszieht, aber dass ist leider bis heute nicht geschehen. Vor einem Monat ist der Streit aber eskaliert, ich habe bei ihr Sturm geklingelt, weil sie wieder angefangen hat, ihr beschissenes Klavier zu spielen und das hat mich gestört. Sie speiste mich ab, mit den Worten: "Es ist immer noch Tag und ich darf um diese Uhrzeit Musik machen." Daraufhin knallte sie mir die Tür vor der Nase zu. Aber dass ließ ich mir nicht gefallen und klopfte noch mal kräftig an ihrer Tür und klingelte viele Male. Sie machte die Tür erneut auf und sagte zu mir, dass ich ein behindertes Arschloch sei und doch bitte Ruhe geben soll, weil sie es satthat. Dann sagte sie noch so etwas wie: "Immer diese Schwaben, immer dasselbe mit denen - und sie sind der Schlimmste, der mir je untergekommen ist! Sie sind arrogant, falsch, und ihr Charakter ist total scheiße!"


Danach habe ich angefangen, sie anzuschreien und wollte sie auch anzeigen, weil sie zu mir gesagt hat, dass ich ein Arschloch sei. Aber dann wurde sie ganz ängstlich, sie wollte anscheinend keine Anzeige haben. Ich erpresste sie einen Monat damit, dass ich sie, wenn sie nicht meine Bude jeden Tag aufräumt und meine Wäsche wäscht, anzeigen werde. Zur aller Überraschung tat sie alles, was ich von ihr verlangte und sagte: "Ja, dann ist jetzt alles geklärt und du wirst mich nicht anzeigen", und schaute mich gehässig an. Aber ich habe sie trotz alldem angezeigt, weil sie es einfach verdient hat. Ich habe auch mein Ziel erreicht, sie zieht endlich hier aus, nach so langer Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00034877 vom 16.01.2015 um 10:12:17 Uhr (23 Kommentare).

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Kiffen zu jeder Tageszeit

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Drogen Trunksucht Peinlichkeit Arbeit

Ich (m) will beichten, dass ich, als ich 20 Jahre alt war, meine Freizeit, also nach Feierabend immer in Venlo an der holländischen Grenze verbracht habe. Natürlich in einem Coffeeshop namens Trench-Town. Wir haben immer ordentlich Gras vernichtet und hatten unseren […]
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Beichthaus.com Beichte #00034874 vom 15.01.2015 um 22:58:43 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Der höflichste Bettler der Welt

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (m/24) beichte, dass ich dem freundlichsten Obdachlosen, der auf diesem Planeten existiert, begegnet bin und ihm keinen Cent gegeben habe. Der gute Mann kam auf mich zu und fragte mich im freundlichsten Ton, der mir je untergekommen ist, ob ich ihm ein paar Cent geben könnte. Ich weiß nicht, wieso, aber ich bin einfach weitergegangen und habe ihn nur kurz angeschaut und abgewunken. Erst als ich einige Schritte weiter war, fiel mir auf, dass ich noch nie so nett von einem Menschen, der nichts aber auch gar nichts hat, angesprochen wurde. Der gute Mann hätte es auf jeden Fall verdient, von mir Geld zu bekommen. Naja, ich wurde dann auch von meiner weiblichen Begleitung darauf hingewiesen, dass ich ihm schon etwas hätte geben können. Bei der Alten hatte ich dadurch also fette Minuspunkte gesammelt. Egal. Es ist später im Restaurant eh noch vollkommen eskaliert, weil der Lachs ihr nicht schmeckte. Ich muss nicht erwähnen, dass ich mich dann nicht mehr mit ihr getroffen habe.

Aber zurück zum Thema: Ich schäme mich, weil ich dem Vagabunden kein Geld gegeben habe. Mein Gott, es tut mir leid! Ich muss fast täglich an den Mann denken und ich habe ein schlechtes Gewissen. Das Ganze ist inzwischen schon fast zwei Monate her und ich kann nicht aufhören, mir in den Arsch zu beißen, weil ich wie ein arroganter Vogel an ihm vorbeigelaufen bin. Ich schwöre, wenn ich diesen Penner wiedersehe, dann stecke ich ihm einen 10er zu! Und einen Kaffee kriegt er auch noch gratis von mir! Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00034871 vom 15.01.2015 um 19:19:05 Uhr (11 Kommentare).

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