Maskierter Parkplatz-Scheißer

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Shopping

Vor einigen Monaten hat es sich zugetragen, dass mir das Peinlichste passiert ist, was ich mir ausmalen kann. Ich leide unter psychosomatischem Reizdarm, der so unberechenbar ist, wie die Terroristen von Al Kaida. Alles das, was meinem Hirn nicht passt, schlägt mir auf den Darm. Selbst, wenn ich nicht mal selber realisiere, dass mir etwas nicht passt. Dementsprechend weiß ich nie, ob und wann und wie mein blödes Gedärm wieder zuschlägt. Und jetzt kommt natürlich, was kommen musste. Ich stand im Supermarkt an der Kasse, als ich merkte, dass sich mein ganzer Bauch verkrampft. Unglücklicherweise stand vor mir eine riesige Schlange von Menschen und der Supermarkt befand sich direkt an einer Hauptstraße mit einem kleinen Parkplatz vorne dran. Eigentlich ist es mir echt peinlich, fremde Leute nach einem Klo zu fragen, aber ich habe dann die Kassiererin ganz nett gefragt, ob ich die Örtlichkeiten benutzen dürfte. Mir stand da schon vor Schmerzen der Schweiß auf der gefühlt kalkweißen Stirn. Doch die Dame meinte nur, dass das Klo nur für Mitarbeiter ist und sie mich da nicht drauf lassen kann.


Da ich keine Szene machen wollte - und mir eine solche auch gar nicht leisten konnte, aufgrund des Zeitdrucks - habe ich meinen Einkaufswagen stehen lassen und bin auf den Parkplatz gerannt, wo zehntausend Leute hin und her liefen und habe mich dort zwischen zwei parkende Autos gehockt und gefühlte 20 Liter Wasser geschissen. Meine Beichte ist jedoch nicht, dass ich den Parkplatz verschmutzt habe - die blöden Tanten sind immerhin selbst schuld - sondern dass ich der heutigen Handygeneration so dermaßen misstraue, dass ich mein Geschäft mit einem alten Jutebeutel, in dem ich normalerweise mein Leergut aufbewahre, über dem Kopf getätigt habe, damit bloß keiner von diesen Smartphonesüchtigen meine - im wahrsten Sinne - beschissene Aktion filmt und ich meine Fresse nachher mit diskreditierender Überschrift auf sämtlichen Videoportalen wiederfinde. Das einzig Gute an der Situation war, dass ich durch den Jutesack nicht sehen konnte, wer mich da alles angestarrt und ausgelacht hat. Denn wenn es ein Motto gibt, das sich dadurch bewahrheitet, dann ist es "Wenn ich sie nicht sehe, sehen sie mich auch nicht."

Beichthaus.com Beichte #00035030 vom 06.02.2015 um 14:42:32 Uhr (16 Kommentare).

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Der Herzensbrecher

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Fremdgehen Verzweiflung Schamlosigkeit Selbstsucht Dresden

Ich habe vor ein paar Jahren meine Jugendliebe verlassen - für ein deutlich jüngeres Mädchen. Meine Jugendliebe hat mich kaum noch als Partner wahrgenommen. Die neue Freundin ist wild, gutherzig, liebevoll - ein Traum. Trotzdem betrüge ich sie und suche aus irgendeinem Grund nach etwas anderem. Dabei bin ich keineswegs glücklich, es zerfrisst mich sogar regelrecht, mich mit anderen Mädchen zu treffen. Wenn ich ein neues Mädchen kennengelernt habe und sie sich langsam verliebt, kann ich ihr dann nur schwer das Herz brechen und halte sie irgendwie mit Ausreden bei Laune, warum ich so selten Zeit habe. Zwei davon hatten relativ schnell genug von diesem Unsinn. Eine Dritte ist hartnäckiger und will eine gemeinsame Zukunft erzwingen. Sie ist ein toller Mensch, wie meine Freundin auch - und ich ein Idiot. Warum mache ich das nur? Ich glaube, ich bin tief in mir unglaublich einsam und überkompensiere die Verluste in meinem Leben.

Beichthaus.com Beichte #00035029 vom 06.02.2015 um 14:06:20 Uhr in 01097 Dresden (Leipziger Straße) (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die fette Olga seilt kräftig einen ab

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Aggression Ekel Faulheit Arbeit

In unserer Firma ist eine Putzfrau tätig, die echt abartig ist. Sie ist exorbitant fett, trägt immer die gleichen Klamotten (Marke 9-XL oder so...) stinkt wie drei Wochen nicht gewaschen und redet wie die letzte Asoziale. Ihr Talent beim Putzen ist etwa so groß wie mein Talent beim Singen. Die Frau schafft es nicht mal, die einfachsten Dinge zu erledigen, z. B. Kloreiniger ins Klo und mit der Bürste durchgehen oder den Boden trocken zu wischen. Der Spiegel im Badezimmer sieht auch aus wie Sau. Mülleimer werden auf die Toilette oder auf Stühle abgestellt, Flüssigseife wird jedes Mal ans andere Ende des Raumes gestellt und Handtücher wechseln ist für die Frau ein Fremdwort.

Zusätzlich geht dieses Schwein jedes Mal aufs Firmenklo, um einen übel riechenden Obama ins Weiße Haus zu schicken und danach wird schön mit Kotzduft aus der Dose nachgesprüht. Das Zeug hat sie geholt und nutzt auch nur sie. Fenster öffnen? Fehlanzeige. Meist schafft sie es dann noch, die Klotür offen zu lassen, damit sich der gesamte Darmgestank im Haus verbreitet. Auf Zureden und Hinweise reagiert sie dann einmal und dann ist alles wieder beim Alten. Die Frau ist nicht mal 30 und ich verstehe nicht, wie man so ranzig sein kann. Ich beichte, dass sie dank meiner Hingabe nun schon in der ganzen Firma als die fette Olga bekannt ist (auch wenn sie ganz anders heißt), die jedes Mal kräftig einen abseilt und dann nicht mal die Kackstreifen wegmacht.

Beichthaus.com Beichte #00035022 vom 05.02.2015 um 16:10:49 Uhr (14 Kommentare).

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Mein Nachbar mit den Fieberbläschen

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Neugier Ekel Nachbarn

Ich muss etwas loswerden. Ich hatte es lange Zeit verdrängt, erst eine Beichte hier hat mich wieder daran erinnert. Ich denke, ich war etwa 8-10 Jahre alt, als ein Nachbar von mir, mit welchen wir als Kinder oft gespielt haben, die Idee hatte, alleine zu ihm nach Hause zu gehen. Er ist knapp zwei Jahre älter als ich. Er erzählte mir dann, dass er gerne eine Freundin aus dem Dorf hätte und er im Fernsehen etwas gesehen habe, was er mit mir ausprobieren möchte. Er legte seine Lippen auf meine und lag, soviel ich mich erinnern mag, irgendwann halb nackt über mir. Ich muss es dort abgebrochen haben, ich habe mich so geekelt! Seine vertrockneten Fieberblasen-Lippen und überhaupt - ich verstand damals nicht, um was es ging. Der Kontakt ist danach abgebrochen, ich habe ihm nur mal ausrichten lassen, dass ich nicht seine Freundin sein will. Die ganze Kinderfreundschaft war danach gegessen, ich habe mich auch mit seiner Schwester nicht mehr abgegeben. Auch mein Bruder brach den Kontakt ab. Selbst wenn ich ihn heute sehe, wird mir noch übel, ich hatte aber diese Erinnerung gekonnt verdrängt. Aus ihm wurde ein richtig komischer Kauz, ich ekele mich richtig bei dem Gedanken, dass er mich angefasst hat!

Beichthaus.com Beichte #00035021 vom 05.02.2015 um 14:08:17 Uhr (2 Kommentare).

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“Folge

Verurteilt wegen Vergewaltigung

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Last Night

Verurteilt wegen Vergewaltigung
Im Sommer 2010 war ich auf eine Hausparty eingeladen. Im Laufe des Abends ist viel passiert, wir haben sehr viel Spaß gehabt, haben einiges an Spielen gespielt - wie eine gute Party damals halt war. Gegen Mitternacht habe ich dann die Fete verlassen und mich auf den Heimweg in den Nachbarort begeben. Die Ernüchterung kam dann am darauf folgenden Morgen, als die Polizei in der Tür stand. Auf der Wache wurde mir dann vorgeworfen, mich an einer 17-Jährigen vergriffen zu haben, die auch auf der Party gewesen sei. In unserer Mülltonne wurde ihr BH gefunden, wie der dahin gekommen ist, ist mir bis heute nicht klar. Vor Gericht gab es dann auch noch Zeugenaussagen, welche behaupteten, ich sei stark betrunken gewesen. Ich schwöre bei Gott, ich hatte nur drei Bier getrunken, da ich am darauf folgenden Tag, mittags ab 14 Uhr, hätte arbeiten sollen. Es wurden bei dem Opfer auch Spuren gefunden, die auf eine Vergewaltigung hindeuteten, allerdings keine DNA-Spuren. Ich hatte damit wirklich nichts zu tun! Zumal ich nicht einmal an dieser Straße gewesen bin, da ich den direkten Weg durch den Wald gelaufen bin, aber wie hätte ich das beweisen sollen?

Das Gericht aber glaubte dem Opfer, welches mich "eindeutig identifiziert" habe, und ich wurde zu vier Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Diese Zeit war für mich der schlimmste Horror, man zählt die Tage und fragt sich, wieso man so etwas verdient hat, wenn man nichts gemacht hat. Und man fühlt sich hilflos, weil niemandem einem glaubt, keiner zu einem hält. Nun bin ich wieder zu Hause, angeblich ein "freier Mann". Doch frei bin ich wahrlich nicht. Egal wohin ich gehe, die Leute wechseln die Straßenseite, verspotten mich und wollen mich am Liebsten tot sehen. Meine Freunde und Familie haben sich von mir abgewendet. Mir wird nun nichts anderes übrig bleiben, als weit wegzuziehen, um nach all dem einen Neuanfang zu machen. Ich gestehe also, dass ich nicht weiter weiß und an der Situation verzweifele, alleine dastehe und unschuldig verurteilt wurde.

Beichthaus.com Beichte #00035020 vom 05.02.2015 um 11:14:06 Uhr (39 Kommentare).

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