15 Jahre immer Alkohol

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Trunksucht Maßlosigkeit

Also, das Wochenende war bei mir mal wieder total extrem. Hatte Freitag und Samstag Nacht einen Filmriss, habe Freitagabend um halb acht angefangen zu saufen und Samstagmorgen gegen fünf aufgehört. Samstagmittag ging es schon wieder um halb zwei los, bis Sonntagmorgen um sechs Uhr. So langsam habe ich da echt keinen Bock mehr drauf. Immerhin geht das schon seit mehr als 15 Jahren so. Zwar nicht immer so ganz extrem, aber ein Wochenende ohne viel Alkohol kommt eigentlich höchstens zweimal im Jahr vor.

Beichthaus.com Beichte #00009233 vom 16.05.2006 um 04:30:47 Uhr (1 Kommentare).

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Mit 16 Jahren schon unzufrieden

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Verzweiflung Engherzigkeit Gesellschaft

Wie kommt es dazu, dass ich mit 16 Jahren unzufrieden mit meinem Leben bin, bzw. mit den Leuten, die darin vorkommen und das hier beichte? Ich habe Freunde, die keine Freunde sind, weil sie sich nicht einmal dafür interessieren, wie es mir geht. Ich sitze den ganzen Tag daheim und kann nichts mehr machen, weil mich die Schule so fertigmacht. Ich bin faul. Ich würde gerne abnehmen und schaffe es nicht. Ich bin immer in die Falschen verliebt, hatte noch nie einen Freund. Ich beneide Andere. Obwohl ich weiß, dass ich zufrieden sein sollte, mit dem was ich habe. Jetzt, wo ich das geschrieben habe, finde ich s wieder voll unsinnig. Eigentlich sollten hier ganz andere Leute beichten. Vielleicht mal Politiker, was sie alles falsch machen, oder Menschen aus der Werbebranche, die der Gesellschaft ein völlig gestörtes Bild von einem Leben vorsetzen.

Beichthaus.com Beichte #00008887 vom 06.05.2006 um 03:32:58 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Koffeinüberempfindlichkeit

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Unreinlichkeit Ekel Arbeit Gesundheit

Ich habe eine ganz ganz üble Koffeinüberempfindlichkeit, die sich in Zittern, Herzrasen, extremer Unruhe und Übelkeit äußert. Das wäre jetzt ja an sich gesehen nicht so problematisch, da ich koffeinhaltige Getränke vermeiden könnte, aber ich trinke für mein Leben gern Arabicakaffe und grünen Tee, am liebsten unverdünnt und ohne Milch. Das geht eigentlich nie gut und dadurch ist auch meine beichtenswerte Tat entstanden. Ich bin Psychiater und teile mir meine Praxis mit zwei Psychologinnen. Am Freitag war ich so frei mir nach dem Mittag im Beisein meines "Lieblingspatienten" (labil, agressiv, suizidal, unklare Borderlinesymptomatik) zur Entspannung einen Espresso zu gönnen, der ordentlich stark war. Ziemlich bald bemerkt ich eine Hitzewelle und konnte mich nicht mehr so recht darauf konzentrieren, was mir der Patient an Therapiefortschritten mitteilte. Es gluckerte auch etwas im Bäuchlein. Das zu ignorieren war mein erster Fehler. Der zweite Fehler war einer der ganz üblen Sorte: Der Patient war gerade am gehen, und meine Reaktion auf den Espresso lies etwas nach, als ich in dem mir inne wohnenden männlichen Unverwundbarkeitswahn dachte "Ach was soll's denn, zur Feier des Tages gönnste dir noch einen grünen Tee." Dazu muss ich sagen dass normalerweise schon eine Tasse von dem Zeugs für ein zünftiges russisches Roulette in meinen Eingeweiden reicht, auch ohne mir vorneweg einen starken Espresso in den Rachen zu kippen.
Die nächste und letzte Patientin dieses Tages nimmt Antidepressiva. Sie kam rein und setzte sich, während sich ein spürbarer Aufruhr in meinem Schnitzelgrab manifestierte. Mir stand der kalte Schweiß auf der Stirn und ich zitterte die ganze Zeit der Sitzung wie ein Junkie auf Entzug. Die Patientin guckte etwas komisch, aber ich hielt tapfer durch, zumindest eine Weile, schließlich wurde mir jedoch echt übel. Ich rannte auf die Praxistoilette und übergab den Tee samt restlichen Mageninhalts der Kloschüssel. Wegen des Zitterns war ich allerdings nicht ganz so treffsicher, daher geriet eine ganze Menge daneben. Ich wollte die Bescherung wegmachen, aber das ging nicht wegen des Geruchs, der rief nämlich immer neue Würgereize hervor. Ich schickte die Patientin nach Hause und legte mich erstmal in meinen Therapiesessel. Plötzlich hörte ich einen angeekelten Schrei aus der Toilette. Eine meiner Kolleginnen hatte die Bescherung wohl mitbekommen und kommandierte die Schwester zum Aufputzen. Zum endgültigen Feierabend fragten mich die anderen, ob ich wüsste wer die Sauerei auf der Toilette veranstaltet hätte. Ich sagte ich wüsste es nicht, aber meine letzte Patientin wäre auf Antidepressiva und vertrüge diese nicht so gut, vermutlich wäre das der Grund für die unappetitliche Szenerie. Die anderen glaubten mir das unbesehen. Hoffentlich sprechen sie meine Patientin nächsten Freitag nicht auf den Vorfall an.

Beichthaus.com Beichte #00007707 vom 11.04.2006 um 05:50:33 Uhr (2 Kommentare).

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Die Blütezeit der freien Meinung

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Zorn Schule

Heute war wieder ein Tag, wie er vom Teufel persönlich nicht besser gemacht hätte werden können. Im Deutschunterricht heute wurde ich mehr oder weniger bloßgestellt. Wir sollten eine Aufgabe fertigstellen, zu einem Thema Stellung beziehen und unsere Meinung dazugeben. Also habe ich es getan, wie ich es immer tue. Realistisch, pragmatisch und auf den Text bezogen! Aber nein. Das war für den Leistungskurs nicht angemessen und mir wurde unterstellt, dass ich das alles nicht ernst meine. Eiskalt ein Fullhouse abkassiert (5). Ja wunderbar! Die freie Meinung in Deutschland hat die Blütezeit ihres Lebens erreicht.

Beichthaus.com Beichte #00006803 vom 23.03.2006 um 20:12:20 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ich liebe dich trotz allem!

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Verzweiflung Partnerschaft

Ich muss beichten, dass ich mich von meiner Freundin, mit der ich jetzt fast zwei Jahre zusammen bin, total fertigmachen lasse. Wegen jeder noch so verkackten Kleinigkeit haut sie mir die übelsten Sachen an den Kopf, obwohl sie selbst absolut überhaupt gar nichts auf die Reihe kriegt. Und wenn sie droht Schluss zu machen, heule ich (für mich alleine) rum und krieche ihr in den Arsch. Sie weiß auch, dass ich absolut alles für sie tun würde, ist mir jedoch völlig undankbar, egal was ich für sie mache. Ich habe auch nicht den Mumm, ihr mal so richtig die Meinung zu geigen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Bis vor einer Weile war sie die liebevollste, wunderbarste und einzigartigste Person auf der ganzen Welt. Ich würde echt alles dafür geben, dass es mit ihr wieder so wird wie früher! Ich liebe dich meine Süße, und daran wird sich nie was ändern!

Beichthaus.com Beichte #00006756 vom 22.03.2006 um 19:26:19 Uhr (7 Kommentare).

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