Die Spezial-Currywurst

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Ekel Lügen Völlerei Ernährung

Ich (m/55) betreibe seit gut 25 Jahren einen Imbiss. Der geht seit guten zwei Jahren besser als vorher, weil alle meine selbst gemachte Currywurst essen wollen. Am Tag verkaufe ich da schon um die 500 - 600 Würste und kann, für mich alleine gesehen, sehr gut davon leben. Was ich aber beichten möchte, ist, dass in der Wurst nicht nur Schwein oder Rind zu finden sind, sondern auch andere Tierarten. Es kann auch vorkommen, das man darin Katze vorfindet. Den Leuten schmeckt es und ich kann gut leben. Trotzdem tut es mir für alle Nicht-Asiaten leid, dass sie manchmal etwas drin haben, das normalerweise nie in der Wurst ist. Ich selbst esse davon nichts.

Beichthaus.com Beichte #00033849 vom 30.08.2014 um 22:12:53 Uhr (26 Kommentare).

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Der Auftragskiller

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Morallosigkeit Boshaftigkeit Gesellschaft

Ich beichte, dass ich gerne als professioneller Auftragskiller arbeiten würde, zum Beispiel bei der Mafia. Ich bin durch so viele Enttäuschungen im Leben so gefühlskalt geworden, dass es mir nichts ausmachen würde, jemanden ohne Skrupel zu erschießen, selbst wenn es Kinder sind. Es ist traurig, ja, aber in dieser egoistischen Gesellschaft verliert man leider seine Menschlichkeit.

Beichthaus.com Beichte #00033848 vom 30.08.2014 um 21:21:24 Uhr (24 Kommentare).

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Die Verteufelung des Fremdgehens

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Fremdgehen Ehebruch Vorurteile

Ich möchte beichten, dass sich meine Moralvorstellung bezüglich des Fremdgehens in der letzten Zeit drastisch verändert hat. Vorab weise ich darauf hin, dass es bisher kein Anzeichen gibt, dass sich dies auch auf mein Handeln auswirkt. Ich bin seit vielen Jahren glücklich verheiratet und bin, alles in allem, sehr zufrieden. Ich hatte bisher noch nie das Verlangen außereheliche Abenteuer zu suchen. Generell bin ich eher ein zurückhaltender Mensch und gerate auch so nicht an Versuchungen. Ich hatte auch nie Zweifel an der Treue meiner Frau. Und das ist auch sehr gut so, denn ich habe fremdgehen, betrügen, außerehelichen Sex, oder wie man es nennen will, immer extrem verabscheut und entsprechende Täter verurteilt. Doch jetzt ist ein Ereignis eingetreten, das diese Ansichten ins Wanken bringt. Für meine Partnerschaften war die Ehe meiner Eltern stets ein Vorbild. Die beiden waren ein super Team und führten eine schöne Ehe, bei der beide Partner sich gleichberechtigt um das Wohl der Familie kümmerten. Mein Vater war Ingenieur und arbeitete in einem Ingenieurbüro im Nachbarort, meine Mutter hat für die lokale Zeitung geschrieben. Dieser Tätigkeit konnte sie gut von zu Hause aus nachgehen. Sie war sehr belesen und gebildet und ich habe viel von ihr lernen können. Jedenfalls ist meine Mutter vor einiger Zeit gestorben. Es war nach einer längeren Krankheit und sie ist auch recht alt geworden. Kurz vor ihrem Tod hatte sie mir noch gesagt, dass sie ein erfülltes Leben hatte, nichts bereue und dass es in Ordnung sei, dass sie jetzt stirbt.


Ich war dabei, als mein Vater mit dem Pfarrer ihre Beerdigung vorbereitete und der Pfarrer hat sehr schöne Worte zu ihrer besonderen Partnerschaft und Ehe gefunden, was die Gäste sehr berührte. Die Vorbildrolle dieser Ehe für mich war mir nie so deutlich. Ein paar Monate später wollte mein Vater in eine kleinere Wohnung umziehen und ich habe ihm beim Aussortieren alter Sachen geholfen. Wir sind dabei auf alte Tagebücher meiner Mutter gestoßen und dadurch kam heraus, dass meine Mutter vor über zwanzig Jahren fremdgegangen war. Sie beschreibt, dass sie neugierig war, auf das, was es außer meinem Vater noch gab. Als diese Neugier immer weiter anwuchs, kam es dann dazu. Sie hat sich zwei Mal mit ihm getroffen und war von dem Erlebnis eher ernüchtert. Die Neugier war weg und sie hat das Ganze als eher unbedeutend bewertet, da es nichts mit ihrer eigentlichen Partnerschaft zu tun hatte, die dadurch in keinem Moment gefährdet war oder infrage gestellt wurde. Als mein Vater das gelesen hat, ist er total ausgeflippt und hat sie sogar beschimpft. Für ihn scheint das ein schwerwiegender Verrat zu sein, er möchte sich nicht im selben Grab wie sie beerdigen lassen und hat sogar beim Notar versucht, sich von einer Toten scheiden zu lassen. Vielleicht ist er sauer auf sie, weil er nicht damit gerechnet hat, alleine zurückzubleiben und sie ihn verlassen hat. Das wäre eine ganz normale Phase in der Trauerbewältigung. Aber das geht jetzt schon eine ganze Weile so, ihm scheint es wirklich ernst zu sein.


Das Schlimme für mich ist aber, dass ich ihn überhaupt nicht verstehen kann. Was kann denn diese Einmaligkeit an der Bedeutung von über vierzig Jahren Ehe verändern? Wieso stellt er deswegen alles infrage und verstößt sie derart, obwohl er noch kurz vorher gesagt hat, wie glücklich all die Jahre mit ihr waren und dass er sich kein besseres Leben hätte vorstellen können? Aber mal weitergedacht: Was wäre passiert, wenn er es damals erfahren hätte? Wenn ich darüber nachdenke, bin ich sehr froh, dass meine Mutter es für sich behalten hat. Und was wäre gewesen, wenn es noch ein weiteres Mal vorgekommen wäre? Die Partnerschaft und Familie hätte vermutlich genauso gut funktioniert und ich würde ihr auch das jetzt verzeihen. Vielleicht idealisiere ich meine Mutter nach ihrem Tod jetzt etwas zu sehr, aber ich komme immer deutlicher zu dem Schluss, dass die Bedeutung vom Fremdgehen total überbewertet und viel zu sehr verurteilt wird.

Beichthaus.com Beichte #00033844 vom 29.08.2014 um 16:45:18 Uhr (23 Kommentare).

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Binden statt Tampons

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Ekel Lügen Peinlichkeit Intim

Ich (w/19) benutze immer noch Binden statt Tampons. Mir ist das unglaublich peinlich und ich will nicht, dass das irgendjemand erfährt und bis auf meinen Freund weiß das auch keiner. Meine Binden bewahre ich auch nicht im WC auf, sondern in einem Schrank im Badezimmer, damit niemand, der in unserer Wohnung mal die Toilette benutzt, sieht, dass ich Binden nehme. Der Grund dafür ist allerdings ziemlich banal. Ich habe beim Einführen von Tampons Schmerzen und kriege die Dinger auch nicht rein. Keine Ahnung, was ich falsch mache, ich halte mich genau an die Anleitung, die da immer dabei ist. Wenn ich mit meinem Freund schlafe, kriegen wir das auch hin. Ich hatte auch darauf gehofft, dass ich nach meinem ersten Mal keine Probleme mehr mit den Dingern haben würde und endlich jederzeit schwimmen gehen kann. Wenn jemand vorschlägt, Baden zu gehen und ich meine Tage habe, habe ich entweder zu viel Arbeit oder Bauchschmerzen, was in vielen Fällen auch stimmt. Jedenfalls ekele ich mich vor mir selbst, wenn ich meine Tage habe. Ich habe auch keinen Sex während der Regel, ich finde das so dermaßen ekelhaft, dass ich kotzen könnte. Ich beichte also, dass ich mit 19 Jahren immer noch nicht dazu fähig bin, so ein kleines doofes Ding an seinen Platz zu schieben und stattdessen meine Freunde anlüge, damit niemand hinter mein schmutziges Geheimnis kommt.

Beichthaus.com Beichte #00033842 vom 28.08.2014 um 21:51:59 Uhr (37 Kommentare).

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Von der Rektorin zur Spende gezwungen

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Boshaftigkeit Betrug Geiz Zwang Schule

Eigentlich bin ich zu jedem nett und versuche, seine guten Seiten zu schätzen. Aber meine ehemalige Rektorin ist einfach unglaublich. Ich habe meine letzten zwei Jahre auf einer Mittelschule in Bayern verbracht. Im letzten Jahr habe ich es zusammen mit einer Freundin irgendwie geschafft, einen Wettbewerb der Sparkasse zu gewinnen. Unser Team bekam 300 Euro und für alle Teams der Schule gab es noch mal 300 Euro. Für uns sehr viel Geld. Bei der Preisverleihung habe ich bemerkt, dass fast alle anderen Gewinner ihren Preis selbst einstecken durften. Unser Geld wollten wir zwischen uns und unserer Klasse aufteilen, die anderen 300 zur Hälfte den Teams aus der anderen Klasse geben. Am nächsten Tag hieß es dann auf ein Mal: Die Zehntklässler spenden 300 Euro für neue Bänke im Pausenhof. Einfach so. Weil die Direktorin das so will. Die Dame hat uns nicht einmal gratuliert oder gefragt, ob wir spenden wollen. Ich finde das wirklich asozial, was mir eigentlich fremd ist. Vielleicht bin ich aber auch nur egoistisch. Die Schule hätte übrigens genug Kohle gehabt, wenn sie nicht so schlecht wirtschaften würde. Für die Schülerzeitung mit Hochglanzpapier, von der eine 6,50 Euro gekostet hat, verlangt sie jetzt 2,50 Euro, weil sie ja sonst keiner kauft.

Beichthaus.com Beichte #00033837 vom 28.08.2014 um 11:42:54 Uhr (11 Kommentare).

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