Leben als Mauerblümchen

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Verzweiflung Zorn Ungerechtigkeit Hass

Ich hasse mich selbst, weil ich einfach so bin, wie ich bin. Ich bin falsch, schüchtern, kriege den Mund nicht auf, wenn ich mit anderen rede. Mich mag fast keiner wirklich, vor allen Dingen diejenigen, bei denen ich es mir wünschen würde. Außerdem bin ich hässlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00012720 vom 26.07.2006 um 06:15:44 Uhr (1 Kommentare).

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Eine geisterhafte Jugendsünde

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Engherzigkeit Maßlosigkeit Schamlosigkeit

Als Jugendliche haben wir mal zu dritt Gläserrücken probiert, aber das hat nicht funktioniert. Einer war aber so überzeugt und wollte es immer wieder probieren, sodass wir uns entschlossen haben, etwas nachzuhelfen. Er war fasziniert von dem "Ergebnis", ist schnell sauer geworden, wenn wir uns vor Lachen schon nicht mehr eingekriegt haben und hat uns stets zur Ernsthaftigkeit gemahnt, was das Ganze ja noch viel lustiger machte. Wir haben begonnen, uns schon immer vorher zu treffen, um den Ort des Geschehens entsprechend zu präparieren und uns gute Geschichten und "Geister" auszudenken, die dann während der "Session" meist noch spontan verfeinert wurden.

Anfangs waren es noch kleine Dinge, die über dünne Drahtseile umgeworfen wurden oder versteckte Zigaretten, die später "als Geschenk" auftauchten (meist mit aberwitzigen Bedingungen geknüpft: "Wenn Du dieses Geschenk jemals jemandem zeigst, wirst du sehr krank werden"). Bald wurden die Seilsysteme ausgeklügelter: schwere Dinge fielen, Glas ging zu Bruch, Mehl verstaubte uns, Wasserbomben trafen genau auf ihn, Sylvesterknaller explodierten elektronisch gezündet; wir trieben richtig professionelle Scherze auf Kosten eines anderen, was anfangs ein paar Mal auf Tonband mitgeschnitten und später sogar gefilmt wurde. Immer wenn er misstrauisch wurde, haben ihm "die Geister" wieder ein schlechtes Gewissen eingeredet.

Ich weiß gar nicht mehr, wie lange oder oft wir das gemacht haben, aber es war sehr häufig und wir haben zwischendrin immer wieder längere Pausen eingelegt, damit wir Zeit für die Vorbereitungen hatten und es für ihn etwas Besonderes war (für uns aber schon auch...). Eigentlich war es ja verdammt mies von uns, aber das war teilweise so auffällig, dass uns eigentlich selbst der Dümmste hätte darauf kommen müssen - wir haben einfach seine grenzenlose Naivität schamlos und bis auf das Letzte ausgenutzt und hatten unseren goldenen Spaß dabei. Ich glaube sogar, er hat davon einen Knacks mitgekriegt und ich hatte später dann ein schlechtes Gewissen, aber inzwischen sind so viele Jahre vergangen, dass ich es als etwas größere "Jugendsünde" abtun kann.

Beichthaus.com Beichte #00012645 vom 25.07.2006 um 22:21:58 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Hundeknochen

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Peinlichkeit Tiere Familie

Der Hundeknochen
Ich (w/31) war in den letzten Wochen im Sommerurlaub. Meinen Hund ließ ich währenddessen bei meinen Eltern auf dem Land, wo er sich pudelwohl fühlte. Von dort mitgebracht hat er einen alten stinkigen Knochen, den er nicht aus den Augen ließ. In einem unbeobachteten Augenblick schmiss ich den Knochen aber in den Müll. Tagelang machte er mich verrückt und suchte nach seinem Lieblingsknochen.

Wenige Tage später kam mein Bruder mit seiner neuen Freundin zum Abendessen. Der Abend verlief ganz nett, bis mein Hund sich vernachlässigt fühlte. Um Aufmerksamkeit zu bekommen, kam er plötzlich schwanzwedelnd und fröhlichen Schrittes an. Als ich sah, was er im Maul hatte, traf mich fast der Schlag! Meinen Vibrator, den ich eigentlich immer gut zwischen meinen Handtüchern verstecke. Das war peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00012597 vom 25.07.2006 um 08:05:00 Uhr (2 Kommentare).

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Übernahme nach dem Studium

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Hass Rache Aggression Arbeit

Wenn mich meine Firma nach dem Studium nicht übernimmt, werde ich aus Versehen stolpern und die Hauptplatine der wichtigsten und teuersten Maschine in dieser Drecksbude wegtreten. Eigentlich habe ich überhaupt keinen Bock auf diese Ansammlung fetter, hässlicher, […]
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Beichthaus.com Beichte #00012390 vom 21.07.2006 um 19:09:27 Uhr (5 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Strafe für die rattenscharfe Russin

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Boshaftigkeit Rache Selbstsucht Engherzigkeit Ex

Lang, aber es lohnt sich: Vor einigen Jahren hatte ich eine Freundin aus Russland, die rattenscharf aussah. Die Männer, die sie vor mir hatte, hat sie sexuell und finanziell ausgenutzt. Die mussten sie schön zum Essen ausführen und durften sie danach nur lecken und nicht abspritzen. Damit hat sie vor mir geprahlt. Zuerst habe ich sie einen Monat zappeln lassen. Ich merkte, wie sie sich sehr in mich verliebte (ich bin ein Frauentyp). Dann hielt sie es nicht mehr aus und vernaschte mich auf der Toilette einer Bar. Sie zog danach auch bei mir ein. Jetzt konnte ich mich für das männliche Geschlecht rächen. Ich ließ mir am Abend immer einen blasen und sagte danach, dass ich jetzt keine Lust mehr habe. Ich versuchte, sie sexuell leiden zu lassen. Manchmal leckte sie nachts meinen Schwanz hart und setzte sich darauf, wenn ich noch halb schlief, um doch noch einmal einen Orgasmus zu bekommen. Einmal in jeder Woche betrog ich sie mit anderen Frauen und machte Fotos davon. Sie musste für mich kochen und putzen. Ich genoss es, wie sie an der Liebe zu mir litt, aber nicht von mir loskam. Ich war echt ein Arsch zu ihr. Zwei Wochen ging ich mit einem Kollegen nach Ibiza und packte alles, was mir vor die Flinte lief. Wenn sie mir einen blies dachte ich daran, wie ich sie vor einer Stunde mit einer anderen betrogen hatte. Das macht mich heute noch geil.

Dann lernte ich meine Traumfrau kennen. Ich kündigte meine Wohnung und räumte, als die Russin arbeitete, die Bude leer und zog zu der neuen Frau. Nur die Beweisfotos meiner Fickereien ließ ich zurück. Sie kam abends nach Hause und musste noch am gleichen Abend auch ausziehen, weil ja am nächsten Tag der neue Mieter einziehen wollte. Sie konnte auf die Schnelle nur zu einem ihrer Ex-Freunde gehen. Der hat sie, warum auch immer, am nächsten Tag aufs Übelste vermöbelt. Sie rief mich weinend aus dem Krankenhaus an und fragte, wieso ich ihr so böse mitspiele. Es ist mir, während sie so weinte, fast gekommen. Danach hatte ich einen schweren Autounfall und in den anderen Autos waren alle tot. Mir ist nichts passiert. Jetzt habe ich eine Familie und es tut mir leid. Träume aber nach drei Jahren nachts immer noch von dieser Frau.

Beichthaus.com Beichte #00012056 vom 14.07.2006 um 19:52:42 Uhr (14 Kommentare).

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