Das Schwein mit dem rosa Traktor

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Rache Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit Großheide

Es ist schon einige Jahre her. Ich (w/damals Mitte 30) arbeitete in einem Grillrestaurant. Wir hatten tolle Stammkunden, die Arbeit machte echt Spaß. Mein Chef hatte allerdings den Hang, Loser um sich zu sammeln. Gute Freunde, die sich dauernd durchfraßen, aber nie bezahlten. Irgendwann tauchte ein Typ auf, der mit einem rosa Trecker durch die Gegend fuhr - wie er stets betonte, allein aus karitativen Gründen. Er machte ziemlich viel Wirbel um sich, aber meine Kollegen/innen und ich konnten ihn nicht leiden. Mein Chef, jederzeit für eine gute Sache einzutreten, sich vermutlich gute Resonanz in den Medien erhoffend, saß Abend für Abend mit diesem komischen Typen zusammen und hörte sich dessen Pläne an. Der Typ bekam Sozialhilfe, war obdachlos und hatte nichts weiter als seinen rosa Trecker - er fraß sich bei uns durch (er hatte alles frei, außer Getränke), schnippte mit den Fingern und ließ uns für ihn rennen. Er hatte einen Freischein vom Chef, der ihm alles glaubte, was er vom Himmel runterspann.

Eines Tages kam er zu mir an die Kasse, um sein Bier zu bezahlen. Ich hatte damals eine einwandfreie Figur, Größe 34/36, und trug eine enge Lederhose. Als ich mich zur Kasse herumdrehte, um sein Wechselgeld herauszunehmen, schob er mir dreist seine Hand von hinten in den Schritt. Ich drehte mich blitzschnell mit der geballten Faust um, um ihn in den Schritt zu treffen, leider reagierte er sehr schnell und ich boxte nur seine Hüfte. "Sie Schwein!", schrie ich. Er grinste nur süffisant und meinte: "Ja, was kann ich denn dafür, wenn du mir deinen Arsch so geil hinhältst?" Auch meiner Ohrfeige wich er aus und lachte nur. Ich erzählte meinem Chef am nächsten Tag davon, meine Kollegen bestätigten den Vorfall. Mein Chef lächelte gequält, meinte aber, er könne nichts unternehmen. Wir weiblichen Angestellten waren alle empört darüber, dass unser Chef vor so einem Ekling uns nicht beschützen wollte. Er erwartete von uns, dass wir ihn weiterhin bedienten und er sein Essen umsonst bekam.

Meine Empörung könnt ihr euch kaum vorstellen! Ich impfte meine Kollegen: "Wenn dieser Typ kommt und - wie immer - sein Weizenbier haben will, schenke ich das ein!" Irgendwann kam der Kerl dann natürlich. Einer meiner Kollegen brachte mir also die Flasche Weizenbier und das Glas. Ich sammelte so viel Spucke wie möglich in meinem Mund, drei, vier Mal rotzte ich in das Glas. Dann goss ich das Bier dazu, mit perfekter Krone. "Das ist nicht dein Ernst", meinte mein Kollege ungläubig. "Und ob das mein Ernst ist," erwiderte ich, "und das bringst du ihm jetzt!" Mein Kollege tat also seine Pflicht und kam ein wenig blass zurück und gestand mir, dass er fast gekotzt habe, als der Typ das Glas an den Mund gesetzt hatte und mit Genuss angesetzt und aus vollen Zügen durstig getrunken hatte. Ich beichte, aber ich bereue nicht. Seit diesem Tag haben sich meine Kollegen übrigens immer selbst ihre Getränke eingeschenkt.

Beichthaus.com Beichte #00023067 vom 29.09.2007 um 01:35:14 Uhr in Großheide (15 Kommentare).

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Meine Ex beherrscht mein Leben

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Begehrlichkeit Verzweiflung Engherzigkeit Ex

Vor über einem Jahr hatte meine Ex nach fast vier Jahren Beziehung mit mir Schluss gemacht. Für sie war es zwischen uns beiden nur noch Freundschaft. Mir ging es zu der Zeit und auch Monate später nur beschissen. Unsere gemeinsame Zeit war für mich das perfekte Leben gewesen, ich hatte alles, was ich wollte und sie hatte sich immer gut um mich gekümmert. All das war mit einem Schlag weg. Dass ich einige Wochen später aus der gemeinsamen Wohnung gehen musste und dann noch erfuhr, dass sie bereits einen Neuen hatte, macht die Sache nicht leichter. Trotzdem hielten wir noch freundschaftlichen Kontakt zueinander. Ich war froh, wenn ich sie gelegentlich wiedersehen konnte, auch wenn es mir nach jedem Besuch ihrerseits wieder elend ging. Doch wenn sie Hilfe brauchte, oder finanzielle Unterstützung, half ich ihr trotzdem. Ab diesem Zeitpunkt funktionierte ich eigentlich nur noch.

Ich erledigte meine Arbeit, zahlte meine Rechnungen, nahm keine Drogen, innerlich war ich einfach nur tot. Keine Ziele, keine Ambitionen, keinen Willen irgendwas zu machen. Ich war ein Wrack. Der Kampfsport zog mich zum Glück wieder hoch. Unfähig, jemanden kennenzulernen und eine neue Beziehung anzufangen, war es das Einzige, was mich vom immer öder werdenden Alltag ablenkte. 3-5 Mal die Woche trainierte ich bis zum Umfallen und kämpfte gegen Trainingspartner, die mir mit weit überlegen waren. Ich hatte mich letztendlich aus dem Tief gekämpft. Langsam fühlte ich mich wirklich wieder besser. Ich dachte, alles wird schon irgendwie werden, bis heute. Da lud mich meine Ex auf die Einweihungsfeier ihrer neuer Wohnung ein. Dabei machte ihr Freund ihr nach nur einem Jahr Beziehung einen Heiratsantrag. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir nach der Zeit immer noch etwas ausmachen würde. Doch diese Szene aus einem halben Meter mitzuerleben und dann dämlich zum Schein zu grinsen und zu klatschen. Tja, und meine Beichte? Ich bin einfach ein naiver Trottel. Anstatt endlich jemanden kennenzulernen, werde ich wahrscheinlicher zum verbitterten alten Mann werden und einsam sterben.

Beichthaus.com Beichte #00023063 vom 29.09.2007 um 00:15:27 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das kam nicht von mir!

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Falschheit Lügen Ekel Datteln

Zu meiner Schulzeit hatte ich eine Banknachbarin, Leonie, die ich überhaupt nicht leiden konnte. Eigentlich mochte sie niemand so richtig, warum das so war, weiß ich nicht mehr. Sie war einfach immer so ruhig und deshalb hat sie kaum jemand wirklich beachtet. Während einer Matheprüfung hatte ich ziemlichen Druck auf dem Magen. Ich dachte das bisschen Gas kann ich sicher ablassen, so dass es keiner merkt. Nur leider war es ziemlich laut. Auf einmal waren alle Blicke auf mich und meine Banknachbarin gerichtet und ziemlich übler Geruch breitete sich aus. Ich hab schnell geschaltet, mein Gesicht angewidert verzogen und vorwurfsvoll in Leonies Richtung geblickt. Die lief rot an und sagte, wie immer, gar nichts. Seitdem hatte sie den Spitznamen Blähonie weg und wurde wo es nur ging verarscht mit Furzgeräuschen und der gleichen. Und ich hab fleißig mit verarscht. Heute fühle ich mich schon schuldig, weil ich weiß, dass es sie so mitgenommen hat und sie den Spitznamen noch bis heute weg hat, von Leuten die sie seit damals kennen.

Beichthaus.com Beichte #00023059 vom 28.09.2007 um 23:40:13 Uhr in Datteln (14 Kommentare).

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Die heißen Geräusche aus der Nachbarwohnung

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Begehrlichkeit Masturbation Nachbarn

Wir haben seit zwei Monaten einen neuen Nachbarn, den ich eigentlich nicht leiden kann. Er wirkt auf mich eingebildet, arrogant und sieht nicht attraktiv aus. Dies änderte sich, als er ca. vor drei Wochen seine Freundin oder Geliebte bei ihm übernachtete. Unsere Schlafzimmer liegen nebeneinander und als ich mit meinem Mann nachts im Bett lag, konnte ich ziemlich genau hören, dass sie Sex hatten - ziemlich lauten Sex. Zuerst regte es mich auf, wie man so laut sein kann. Meinen Mann störte es nicht, er schlief ein wie ein Bär.

Ich lag da und hörte die zwei und sie schienen kein Ende zu finden und je länger ich sie hörte umso mehr erregte es mich. So kam es, dass ich meine Lust nicht mehr unterdrücken konnte und anfing, mich zu befriedigen und stellte mir vor, die Frau im anderen Zimmer zu sein. Ich hatte ziemliche heftige Vorstellungen, was er alles mit mir machen könnte und bekam dabei einen Höhepunkt. Seit diesem Abend bekomme ich diese Fantasien nicht mehr aus dem Kopf jedes Mal, wenn ich ihn auf der Treppe sehe, habe ich Schmetterlinge im Bauch. Das Schlimmste ist allerdings, dass ich mich ständig selbstbefriedige und dabei an ihn denke, wenn er mit mir harten Sex macht, meist habe ich danach ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00023051 vom 28.09.2007 um 19:40:58 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

In der Bahn mit einer Terminator-Oma

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Hass Zorn Dummheit Gesellschaft Bahn & Co.

Ich hasse mehr und mehr meine Mitmenschen auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das fängt schon morgens im Bus an, wo ein ca. 17-Jähriger es nicht mal schafft, seinen fetten Körper von Schweiß und Restalkohol zu befreien. Dazu ungekämmte fettige […]
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Beichthaus.com Beichte #00023047 vom 28.09.2007 um 18:54:33 Uhr (38 Kommentare).

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