Unlesbare Blindenschrift

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Morallosigkeit Engherzigkeit Arbeit

Ich mache eine Ausbildung in der Apotheke und kratze unauffällig die Blindenschrift-Noppen von den Packungen.

Beichthaus.com Beichte #00023616 vom 02.04.2008 um 20:33:41 Uhr (9 Kommentare).

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Das eigene Bierzelt

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Maßlosigkeit Trunksucht Diebstahl Gesellschaft

Hallo, ich (m) 16 Jahre alt baue gerade mit 3 Kumpels in einem Wald mittlerweile schon fast eine Art Bierzelt. Doch lasst es mich genauer erläutern: Es fing mit Langeweile an und endete in einer Rauschorgie ohne gleichen. Wir errichteten inmitten eines Waldes, in einem schönen Bayrischem Dorf ein ca. 5 x 4 m großes Holzgerüst. Der erste Bierkasten lies nicht lange auf sich warten. Um uns nicht in den Dreck setzen zu müssen, erbauten wir einfache Holzbänke. Selbstredend stammt das Holz von den umliegenden Bäumen. Auf das Holzgerüst lehnten wir große Baumstämme, sodass es nun innen drin gut 2,30m hoch ist. Die Sauferein wurden immer länger, immer mehr. In der Winterzeit wurde es früh dunkel, sodass wir aus dem, nicht einmal 150 m entferntem Kloster, Opferkerzen taschenweise ins Lager schafften und kombiniert mit Marmeladengläsern eine super Lichtquelle machen. Wir schämen uns dafür in keinster Weise, schließlich bezieht die Kirche, immer noch, trotz Austritt, ungerechtfertigter Weise die Kirchensteuer vom Bruder einer meiner Kumpels. Die sollen bloß nicht meckern. Im übrigen möchte ich beichten, dass so ziemlich alles, in dem Lager geklaut ist. Angefangen bei den Nägeln die das ganze zusammenhalten, bis hin zum Tisch aus dem Wertstoffhof. Auch wir merkten, dass dies ein neue Heimat für uns wird, und dass das ganze Potential dieses Ortes ausgeschöpft werden muss. Deshalb begannen wir mit dem Bau eines ordentlichen Bierregals. Dies hat einige Vorteile:
- Zum einen haben wir das erste mal seit langem wieder gebaut statt gesoffen.
- Zum Zweiten, ergötzen wir uns täglich an diesem kaiserlichen Anblick, meterhoch gestapelter Leergutflaschen, sowie einer 2,5 m breiten Bayernfahne. Wir knieten uns förmlich in dieses Lager und steckten unsere ganze Kreativität hinein. So kam es, dass wir die Seitenwände mit herablassbaren Folien ausstatten, um auch bei Wind und Hagel schön saufen zu können.Dies setzt natürlich ein Wasserdichtes schräges Dach aus Folie und ebenfalls geklauten Holzbrettern voraus. Wir besorgten uns Kies und verteilten diesen auf dem Erdboden. Das Lager wurde mehr und mehr zum Ort der Gemütlichkeit. Eine Reihe Holzregale unterhalb des Daches schmücken mit den seitlich angenagelten Kronkorken das Lager und verleihen ihm den gewissen Touch. Das Lager wurde immer perfekter! Kürzlich bauten wir eine Holztür und sicherten sie mit 3 Zahlenschlössern vor ungebetenen Bierdieben. Denn selbst einem blinden, sind die Jugendlichen, die regelmäßig mit mehreren Kästen Bier in den Wald gehen und anschließend besoffen wieder heraustorkeln nicht abgegangen.
Wir verbrachten mehrere Wochenenden in diesem Lager uns es ist eine 2. Heimat. Heimat setzt Luxus voraus. Auch wir sind gesellschaftlich integriert und wollten ab sofort nicht mehr aus Flaschen trinken, sondern klauten einfach insgesamt 15 Maßkrüge, Weißbier- und Radlergläser, welche selbstverständlich ihren Platz über dem Bierregal finden werden. Im Vollrausch kommen einem auch immer die besten Ideen. So zum Beispiel, die nackte Holzwand mit selbstverständlich geklauten, Verkehrsschildern zu verkleiden. Nun schmückt ein Baustellenschild, ein 30er-Zonenschild, ein "Hunde, kacken verboten"-Schild, sowie das auf die Adalmundstraße hinweisende Schild diese Wand.
Zu gerne würde ich euch nun Bilder, des Bierregales, der Fahne, der Folien und überhaupt des gesamten Lagers zukommen lassen.
Zum Schluss möchte ich euch noch aufs Knie drücken, dass wir letztens das Leergut abgaben und somit direkt unseren nächsten Vollrausch finanzierten. Wir sind Stolz auf uns! Gott mit dir, Du Land der Bayern!

Beichthaus.com Beichte #00021351 vom 06.04.2007 um 01:25:41 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

DIe Lindenstraße

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Neugier Medien

Ich schaue jeden Sonntag Lindenstraße. Wenn ich nicht da bin, nehme ich sie sogar auf Video auf. Die Serie ist so Scheiße, ich kanns aber einfach nicht lassen.

Beichthaus.com Beichte #00019860 vom 26.12.2006 um 07:22:10 Uhr (8 Kommentare).

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Auf Wiedersehen!

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Morallosigkeit Engherzigkeit Dummheit Forbach

Ich fühle mich asozial, weil ich gestern zu einem Blinden "Auf Wiedersehen" gesagt habe.

Beichthaus.com Beichte #00018559 vom 27.10.2006 um 03:15:01 Uhr in Forbach (1 Kommentare).

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“Beichte

Fremde Sachen für meinen Freund

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Fremdgehen Selbstsucht Boshaftigkeit

Ich habe meinem Freund heute eine Szene vor seinen Freunden gemacht, weil er fremdgegangen ist. Nebenbei haben seine Freunde dann auch erfahren, dass er ein paar DVDS und CDs beschädigt hat und an ein paar Kotz- und Pinkelflecken auf den Teppichen und Sofas seiner Freunde schuld ist. Nachdem ich dann zu Hause alle seine Sachen (Wäsche, Jeans, CDs und irgendwelche Sachen von der Bundeswehr), die er bei mir gelassen hat, in ein Päckchen gepackt hatte und es per Post verschickt habe, viel mir doch ein, dass an den Wochenenden, wo er Dienst hatte, ich mir mal den einen oder anderen Jungen von der Party mit nach Hause genommen habe. Weil diese Typen dann aber nach dem Akt gleich nach Hause wollten, die aber genauso dicht waren wie ich, haben sie mal das eine oder andere Kleidungsstück (Unterhosen, Unterhemden, Socken und T-Shirts) bei mir vergessen.

Ohne mir etwas dabei zu denken, habe ich die Sachen gewaschen und in irgendwelche Schubladen gestopft. In meiner blinden Wut hatte ich aber alle Sachen, die irgendwie männlich aussahen in dieses Päckchen gestopft. Da wir fünf Jahre zusammen waren, ich weder Schwestern noch Brüder habe, sollte ich eigentlich keine fremden Jungsklamotten mehr besitzen. Ich hoffe mein (Noch-) Freund merkt nicht, dass in diesem Päckchen ein paar fremde Sachen sind. Einen Hoffnungsschimmer habe ich, denn Unterhosen und Socken kauft immer seine Mama für ihn, die T-Shirts und Unterhemden könnte ich vielleicht als meine ausgeben, auch wenn ich solche Sachen eigentlich nicht trage. Auch wenn er fremdgegangen ist, ich will ihn doch noch behalten. Denn von der Kohle, die er bei der Bundeswehr verdient, profitiere ich auch und ein anderer Freund ist gerade nicht in Aussicht.

Beichthaus.com Beichte #00016021 vom 13.08.2006 um 10:59:56 Uhr (7 Kommentare).

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