Hassmenschen und freche Kerle

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Boshaftigkeit Hass Engherzigkeit Zorn Gesellschaft

Ich (m/27) bin eigentlich echt ein solider und netter Kerl mit Frau und guter Erziehung. Jedoch werde ich zum pöbelnden Hassmenschen, wenn ich in Köln unterwegs bin. Ich wohne schon lange hier und beobachte fast täglich, wie es mit unserer Gesellschaft bergab geht. Man kann kaum noch mit einem Bierchen im Park sitzen, ohne dass eine Bande von Pfandsammlern einen umkreist und alle fünf Minuten anspricht, ob die Flasche leer ist. Ebenfalls kann man nicht mehr Bahn fahren, weil sie durch die Gänge schleichen und Pfandflaschen suchen. Des Weiteren wird man bei jeder Gelegenheit angeschnorrt - ob an der Bank beim Geldautomaten, beim Einkaufen oder in der Fußgängerzone. Ich bin wirklich kein Unmensch und verstehe, dass jeder seine Geschichte hat, aber muss ich deswegen wie auf einem Spießrutenlauf dahergehen? Ich beichte, dass ich einen unglaublichen Hass auf jeden faulen, nach Alkohol stinkenden frechen Kerl, der es wagt, mich in meiner wenigen Freizeit zu belästigen, entwickele.

Beichthaus.com Beichte #00033263 vom 13.05.2014 um 06:09:59 Uhr (19 Kommentare).

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Missbrauch durch den Onkel

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Missbrauch Verzweiflung Peinlichkeit

Ich (w) möchte etwas beichten, das mir schon lange auf dem Herzen liegt und dessen ich mich heute noch schäme. Damals, vor ungefähr zehn Jahren, hat sich etwas zugetragen, was ich niemandem wünschen möchte. Ich war ein relativ früh entwickeltes Kind und begann schon zwischen meinem achten und neunten Lebensjahr meinen Körper zu erforschen. Mit zehn oder elf Jahren kamen sogar schon Fantasien mit älteren Männern und erste Selbstbefriedigungsversuche hinzu. Ich kann wirklich bis heute nicht sagen, wann oder wie es begonnen hatte, aber mein Onkel beziehungsweise der damalige Freund meiner Tante missbrauchte mich. Das Schlimmste an der Ganzen Geschichte war: Es gefiel mir. Er fingerte und leckte mich, ein neun Jahre altes Mädchen, und ich musste ihn gelegentlich sogar Oral befriedigen. Eines Tages ging es sogar so weit, dass er mich - ja, er wollte mich wirklich f*cken. Zu der Zeit war ich ungefähr zehn Jahre alt und war inzwischen durch den Biologieunterricht einigermaßen aufgeklärt, sodass ich anfing, zu protestieren und mich wehrte. Es endete damit, dass ich mich losriss, als er anfing, mir den Mund zuzuhalten. Das Perverse an der Geschichte war, dass zeitgleich meine damalige beste Freundin und ihre kleine Schwester da waren. Mein Bruder und meine Eltern waren ebenfalls anwesend und die Freundin des besagten pädophilen Arschs auch. Es war oft so: Die ganze Familie war anwesend und er lebte seinen kranken Trieb im Nebenzimmer an mir aus und ich verstand einfach nicht, dass es falsch war.


Nun war es so, dass nach dem Vergewaltigungsversuch die Beziehung der Beiden in die Brüche ging und da er in Köln und ich mit meinen Eltern in Frankfurt lebte, sah ich ihn zum Glück nie wieder. Das Ganze hatte aber noch ein Nachspiel, denn ich fing an, Pornos von jüngeren Frauen mit älteren Männern zu schauen allerdings unterschätzte ich damals noch den Suchverlauf des Browsers und meine Mutter kam dahinter. Sie war sehr verständnisvoll und schimpfte nicht, denn sie war selbst sehr jung (Mitte 30). Ich fing vor Scham natürlich an, zu heulen und in meiner Hysterie kam ich irgendwie auf den damaligen Missbrauch zu sprechen. Ich war zu der Zeit schon fast 12 und verriet ihr nicht alles. Ich sagte ihr, dass er mich gelegentlich angefasst hatte und sich das falsch angefühlt hätte. Die versuchte Vergewaltigung hatte ich mit keinem Wort erwähnt, denn ich empfand in dem Moment einfach zu viel Scham. Das Ganze hat sich natürlich auf mein heutiges Sex-Leben ausgewirkt. Ich bin inzwischen mit meinem damaligen Stiefbruder zusammen, er ist drei Jahre älter als ich und der Sex ist einfach nur wundervoll. Allerdings habe ich gelegentliche Schamattacken und würde mich am liebsten nicht mal mehr von ihm anfassen oder küssen lassen. Er weiß von dem, was sich damals zugetragen hat, nichts, und ich bin unsicher, ob ich es ihm erzählen soll. Im Moment bin ich glücklich, aber ich habe oft noch damit zu kämpfen. Was ich hier eigentlich beichten wollte? Ich habe es bis heute nicht geschafft, richtig mit jemandem darüber zu reden.

Beichthaus.com Beichte #00033100 vom 20.04.2014 um 17:41:21 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Penis im Briefschlitz

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Trunksucht Dummheit Vandalismus

Ich habe in meiner Teenagerzeit mal etwas unglaublich Dummes getan - wenn es übel gekommen wäre, hätte ich dadurch eine schlimme Behinderung haben können. Nach einer durchgefeierten Nacht mit jeder Menge Alkohol bin ich mit meinen Kumpels durch eine Wohnsiedlung am Rande von Köln gezogen. Betrunken und vom jugendlichen Hang zum Proletentum geprägt, wollte ich meinen Kumpels mal zeigen, dass ich ein ganzer Kerl bin. Also habe ich mein Glied in den Briefschlitz eines zufälligen Hauseinganges gesteckt, mit dem Plan, dort auf dem Flur meine gefüllte Blase zu entleeren. Leider wurde das Gelächter meiner Freunde schnell von einem lauten Hundegebell übertönt und ich konnte nur noch ganz knapp meine Männlichkeit retten, bevor das Vieh versuchte, zuzubeißen. Ich war damals natürlich ziemlich geschockt, aber allgemein sind wir einfach nur lachend davongelaufen und ich habe es mit der Tat geschafft, in die Sammlung jugendlicher Anekdoten einzugehen, die wir uns noch heute gerne erzählen. Ich möchte daher beichten, dass ich so dumm war, nicht vorher mit einem Stock durch den Briefschlitz zu stochern. Bei den anderen Fluren, die wir später in Köln eingenässt haben, hat sich das als wunderbares Frühwarnsystem bewährt.

Beichthaus.com Beichte #00032978 vom 01.04.2014 um 15:10:25 Uhr (20 Kommentare).

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Meine Sitzung im Zug

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Ekel Engherzigkeit Boshaftigkeit Bahn & Co.

Ich (m/26) bin neulich wieder mit dem Zug nach Köln gefahren. Ich hatte tierischen Druck im Darm und musste, so eklig ich das auch fand, die Zugtoilette aufsuchen. Das tat ich dann auch direkt, nachdem ich eingestiegen war. Als ich nun so da saß, klopfte es an der Türe. Ich rief unbekümmert "Besetzt" und hoffte auf Ruhe. Jedoch sollte ich während der ganzen Sitzung keine Ruhe finden und nach weiteren Klopfattacken wurde ich langsam sauer. Ich schimpfte also, während ich aus der Tür trat, los, welcher Assi einen auf der Toilette nicht in Ruhe lässt. - Zugegebenermaßen formulierte ich das Ganze etwas unfreundlicher. Als ich heraustrat, blickte ich dann in das verdutzte Gesicht einer Schwarzafrikanerin, die versuchte, mir in sehr schlechtem Deutsch klar zu machen, dass es ihr leidtut. Die Dame hatte mich wohl durch die Zuggeräusche nicht gehört. Es tut mir leid, dass ich so ausfallend wurde und der Dame solch bestialischen Gestank hinterlassen habe.

Beichthaus.com Beichte #00031722 vom 09.08.2013 um 10:15:19 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Freundin im Stich gelassen

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Engherzigkeit Ex

Ich möchte beichten, dass ich meine jetzige Ex-Freundin quasi im Stich gelassen habe und es mir manchmal sogar eine Genugtuung ist, dass es ihr wegen mir schlecht geht, aber zum Anfang: 2011 kam ich mit meiner jetzigen Ex-Freundin zusammen, es fing alles sehr harmonisch an. Wir hatten Spaß zusammen und waren auf einer Wellenlänge. An ihrem Geburtstag kam der erste Tritt in meine Weichteile. Sie hatte ihren Ex-Stecher eingeladen, mit dem sie noch bis kurz vor unserem Kennenlernen was am Laufen hatte. Okay, sie hatte mich gefragt, ob ich damit ein Problem hätte, und ich hätte nein sagen können, aber ich wollte so früh in der Beziehung nicht als Arschloch oder Eifersüchtling dastehen. Ich verstand mich auch ganz gut mit ihm, aber machte ihr nach dem Geburtstag klar, dass ich es nicht gut finde, wenn sie weiterhin mit ihm Kontakt hat. Schließlich hatte sie mir auch klargemacht, dass ich den Kontakt zu meiner Ex einstellen soll. Dies hat dann wohl keine zwei Monate in ihrem Kopf gehalten. Am 11.11. war sie mit ihrer Mutter in Köln und als sie zurückkam, ließ sie sich von ihm abholen und nach Hause fahren. Als gäbe es keinen anderen Menschen auf der Welt, oder Taxi, oder Bus oder oder oder. Wir hatten Streit, aber ich sah nochmal darüber hinweg und bat sie, dies nun endgültig zu lassen.

Anfang des Jahres 2012 stellte sich bei ihr die Krankheit MS heraus. Ich habe sie unterstützt und ihr geholfen, wo ich konnte. Obwohl sie abends sehr früh müde war, übernachtete ich bei ihr, statt bei mir Zuhause die Zeit mit Freunden oder sonst wie zu verbringen. Ich war ja schließlich ihr Freund und wollte ihr zeigen, dass ich für sie da bin. In den nächsten Monaten bekam ich mit, dass sie immer wieder bei Facebook oder per Whatsapp Mails von irgendwelchen Typen bekam. Einige auch eindeutiger Natur, wo klarer nicht hätte stehen können, dass die sie einfach flachlegen wollen. Mittlerweile unterhielt sie auch wieder Kontakt zu ihrem Ex-Stecher. Sie versuchte, alles zu verstecken und runterzuspielen, wenn ich es doch mitbekam. Ich sagte ihr, dass sie den Typen schreiben soll, wo sie sich das alles hinstecken könnten, aber sie meinte, sie würde die Aussagen einfach ignorieren und dann wäre das klar genug für die Kerle. Für mich war das eher warmhalten.

Ich konnte ihr nicht mehr vertrauen und ich fing an, sie zu kontrollieren, was mir überhaupt nicht gefiel. So etwas darf in einer Beziehung nicht sein, man muss dem anderen vertrauen können. Die Gefühle ließen nach und ich zog mich zurück, wurde distanzierter, suchte selber Kontakt zu anderen Frauen. Jedoch nur Kontakt und nicht mehr. Ich wollte Schluss machen, aber ich hatte Bedenken wegen ihrer Krankheit und wollte sie auch nicht im Stich lassen. Allein wenn wir Streit hatten, oft genau wegen ihrem Ex-Stecher und dass er sich zum Beispiel mit ihr "auf einen Kaffee" treffen wollte, ich meine Sachen packte und nach Hause fahren wollte, stand sie mit Tränen in den Augen vor mir und schaffte es so, dass ich doch blieb. Mitte des Jahres, nach einem richtig großen Streit, fasste ich den Entschluss, endlich alles hinter mir zu lassen. Am nächsten Tag fuhr ich mit meinem besten Kumpel vorbei und holte all meine Sachen ab. Ich konnte so nicht mehr weiterleben. Ich wollte wahre Liebe mit Vertrauen und nicht immer diese Angst im Rücken, dass sie mich mit irgendeinem dieser Typen betrügt. Seit diesem Ende läuft sie mir hinterher, hat (ihrer Aussage nach) jeglichen Kontakt zu den Typen abgebrochen und will nur noch mich. Sie will alles besser machen und zeigen, dass ich der einzig wahre Mann für sie bin. Jedoch zeige ich ihr nur noch die kalte Schulter, habe wenig bis gar keinen Kontakt mehr und gehe auch nicht auf irgendwelche Wünsche für Treffen ein.

Mittlerweile bin ich auch wieder in einer Beziehung und so glücklich wie noch nie. Es tut mir leid für sie, dass ich ihr damit solche Schmerzen bereite und sie nun allein ist mit ihrer schweren Krankheit, aber ich sollte auch an mich und meine Zukunft denken. Ab und zu tut es mir richtig weh, zu wissen das sie allein Zuhause sitzt und sich nichts sehnlicher wünscht, als das ich auch bei ihr wäre, aber es geht einfach nicht. Ich hoffe, sie kommt bald darüber hinweg und findet jemand neuen, der es ernst mit ihr meint. Ich beichte, dass ich sie allein mit ihrer Krankheit gelassen und ihr durch meine neue Beziehung wohl sehr großes Leid angetan habe. Ich beichte, dass ich ab und zu eine Genugtuung empfinde und denke, dass sie es verdient hat, mich nun zu vermissen und zu sehen, was sie verloren hat. Ich beichte, dass ich ihr damals hinterher spioniert habe, weil so etwas in einer Beziehung einfach nicht sein darf. Ich beichte, dass ich ihr noch Liebe vorgespielt hatte, als ich eigentlich wusste, dass es nicht mehr lange hält. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00030804 vom 19.02.2013 um 10:56:59 Uhr (30 Kommentare).

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