Ich war das nicht!

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Vandalismus Falschheit Kindergarten Lügen

Als ich im Kindergarten war, war ich eher ungezogen. Unser Kindergarten war umzäunt und ich habe den Zaun zum Teil kaputt gemacht. Außerdem habe ich eines Tages einen sehr großen Stein genommen und auf ein, hinter dem Zaun, parkendes Auto geworfen. Die Motorhaube hatte mehrere Dellen. Die Scheibe hatte Risse und der Scheibenwischer sowie der Scheinwerfer waren kaputt. Das kam dadurch, dass der Stein auf der Scheibe gelandet ist und dann nach vorne weggerollt ist. Ich habe mich in diesem Moment total gefreut. Ich weiß nicht mehr warum. Als mich ein Freund verpetzt hat und die Betreuerin kam, bin ich heulend weggerannt. Als sie hinter mir her lief, habe ich halb heulend gesagt, dass ich es nicht war und dass das total gemein war, dass mein Freund das auf mich geschoben hat.

Dann habe ich gesagt, dass es mein Freund gewesen wäre, der danach nicht mehr mein Freund war. Die Betreuerin hat es mir geglaubt und der Junge hat ordentlich Anschiss bekommen. Außerdem mussten seine Eltern den Schaden bezahlen. Danach habe ich mich richtig toll gefühlt und überall herum erzählt wie doof, gemein, und hinterlistig dieser Junge wäre. Am Tag danach habe ich mich wieder mit ihm vertragen und beim Mittagessen habe ich ihm gesagt, dass Kakao mit Milch und Wasser total gut schmeckt. Vor 3-4 Monaten habe ich ihn wieder getroffen und jetzt sind wir beste Freunde. Er kann sich an nichts mehr erinnern. Und mir tut es leid, dass ich früher so gemein war. Ich hoffe, man kann mir verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00026546 vom 21.06.2009 um 00:32:22 Uhr (16 Kommentare).

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Fanta für die Fische

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Dummheit Neugier Mord Kinder Tiere Gosen

Fanta für die Fische
Meine Eltern hatten früher ein riesiges Aquarium mit sehr vielen Fischen drin. Mein Vater hat mir immer verboten in die Nähe des Aquariums zu gehen, weil er Angst hatte, dass ich es runterschmeiße. Seine Angst kann ich sehr gut verstehen, da ich schon immer ein sehr tollpatschiger Mensch war. Als ich sechs Jahre alt war, hatte ich Besuch von meiner besten Freundin. Da meine Mutter arbeiten war und mein Vater schnell die Post holen wollte, war ich ein Weilchen mit ihr alleine. Ich wollte ihr unbedingt unsere Fische zeigen, und sie war auch echt begeistert von den Kleinen. Sie meinte allerdings, dass die so klein sind, weil sie bestimmt zu wenig zu fressen bekommen würden. Also sind wir in die Küche gegangen und haben geschaut, was man ihnen geben könnte. Meine Eltern sagten mal, dass es Süßwasserfische sind - also dachten wir, dass man sie bestimmt mit etwas füttern muss, das süß schmeckt. In unserem Eifer war das erste Süße, das wir fanden, eine Flasche Fanta. Wir wussten es nicht besser und haben die ganze Flasche ins Aquarium geschüttet und auch noch umgerührt, damit wirklich alle Fische "zu fressen" hätten. Wir sind dann wieder in mein Zimmer gegangen, um zu spielen. Mein Vater war auch wieder da und hat sich mit der Post in die Küche gesetzt. Zehn Minuten später habe ich den heftigsten Arsch-Voll meines Lebens bekommen. Alle Fische schwammen mit dem Bauch nach oben und mein Vater wusste natürlich schon, was passiert war. Die Flasche lag nämlich noch neben dem Aquarium. Ich bereue zutiefst, was passiert ist, weil wir uns danach nie wieder Fische angeschafft haben. Ich wollte das nicht. Ich habe doch gar nicht gewusst, dass Süßwasserfische keine Fanta vertragen. Es tut mir noch heute leid um die Kleinen, dabei ist es schon 14 Jahre her. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00026545 vom 20.06.2009 um 16:22:47 Uhr in 15537 Gosen (Storkower Straße 1) (19 Kommentare).

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“Beichte

Das Wochenende mit der Internetbekanntschaft

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Internet Dating Regensburg

Das Wochenende mit der Internetbekanntschaft
Ich habe auch etwas Schlimmes zu beichten. Ich muss allerdings auch gleich dazu sagen, dass für mich für eine Beichte Reue gehört, und ich bereue es zwar, würde es aber in der selben Situation wieder ähnlich handhaben. Vielleicht ein wenig anders, aber im Grunde genauso.
Nun zu meiner Beichte: Vor etwa vier Jahren habe ich (m/damals 20) im Internet eine Frau, etwa im gleichen Alter, kennengelernt. Wir haben uns super verstanden und uns auch über intimere Dinge unterhalten. Das ging über mehrere Monate so und wir fanden uns wirklich sehr anziehend, da wir uns auch über Webcam gesehen haben. Da ihre Eltern in den Urlaub gefahren waren und sie das Haus alleine hütete, lud sie mich schließlich zu sich ein, um das Wochenende miteinander zu verbringen. Es sollte auch auf jeden Fall auf Sex hinauslaufen, weil wir wirklich sehr scharf aufeinander waren.
Ich kam also zu ihrem Haus, parkte mein Auto davor und ging zur Tür. Was dann geschah, hatte ich so wirklich nicht erwartet. Ich klingelte und eine äußerst dicke Frau mit sehr schmalem Gesicht öffnete die Tür, es war sie. Im Nachhinein fiel mir natürlich schon auf, dass ich sie immer nur bis zu den Schultern gesehen hatte.

Da ich mich nicht einfach umdrehen oder rausreden konnte, begrüßte ich sie und sie küsste mich und schob mir doch tatsächlich gleich mal ihre Zunge in den Hals. Um ehrlich zu sein, fand ich das mehr als ekelhaft, aber ich ließ mir immer noch nichts anmerken, obwohl ich im Kopf bereits verschiedenste Szenarien für einen geordneten Rückzug durchging. Als sie mich dann noch durchs Haus führte und mir mit den Worten "das ist das Bett, in dem wir schlafen", ein circa zwei Meter langes und 90 Zentimeter breites Bett, zeigte wusste ich, dass ich das unmöglich auch nur eine weitere Stunde überlebe.
Ich sagte also zu ihr, dass ich kurz meine Klamotten aus dem Auto holen muss. Ihr Angebot, mir zu helfen, lehnte ich höflich ab. Die nächsten Minuten liefen wie im Film ab, rein in die Karre und mit quietschenden Reifen losgefahren.
Während der nächsten zwei Stunden (mein Heimweg von diesem Haus) rief sie mich 50 Mal an und schrieb mir SMS, in denen sie mir den Teufel an den Hals wünschte. Ich allerdings war einfach nur froh, da weg zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00026534 vom 18.06.2009 um 19:25:23 Uhr in Regensburg (80 Kommentare).

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Pizza vom Boden

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Unreinlichkeit Ekel Unfall

Als ich vor etwa 15 Jahren für ein halbes Jahr arbeitslos wurde fuhr ich nebenbei für eine Pizzeria aus. Es war ein stressiger Job und ständig musste alles immer schnell gehen. Als ich es wieder sehr eilig hatte die Pizza auszuliefern, passierte mir das Unglück. Im Hof unseres Kunden fiel mir ein Pizza-Karton aus der Hand und öffnete sich. Natürlich fiel die Pizza mit der Belagseite nach unten in den Dreck. Ich überlegte kurz, was ich machen solle. Ich hob die Pizza auf und legte sie wieder zurück in den Karton, rückte sie etwas zurecht und entfernte sorgsam den Schmutz. Ich habe die Pizza dann so ausgeliefert und zum Glück hat sich der Kunde bei uns später nicht gemeldet und beschwert.

Beichthaus.com Beichte #00026524 vom 17.06.2009 um 15:08:56 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Erfüllen der Hausordnung

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Faulheit Zwietracht Ekel Nachbarn Neuss

Meine (w) erste Wohnung befand sich in einem Mehrfamilienhaus. Die tägliche Treppenhausreinigung wurde von den Mietern im turnusmäßigen Wechsel vollzogen. Treppe wischen, Keller ausfegen, Bürgersteig kehren, Laub auffegen. Ich hatte da nie wirklich Lust zu und habe mich des Öfteren darum gedrückt. Sehr zum Leidwesen des Hausdrachens, meiner unmittelbaren Nachbarin zur Linken. Öfters schellte sie Sonntagmorgen und ich befreite mich aus den Fängen meiner Liebschaft, mit welcher ich sicher erst vor drei Stunden ins Bett gegangen bin und sie bestand darauf, dass ich die "HAUSORDNUNG" gefälligst bis Mittag erledigt haben sollte! Wenn ich mich wieder in meine Wohnung verkrochen hatte, schellte die alte Gewitterzehe bei meiner Nachbarin zur Rechten, Frau S., um mit ihr lautstark in Hasstiraden über mich zu verfallen! Ätzend! Manchmal gesellten sich noch andere Mieter zu den beiden und verhackstückelten mich und meine "Faulheit".

Irgendwann ergriff ich dann die Flucht vor den Putzteufeln und suchte mir eine pflegeleichtere Hausgemeinschaft. Meine damalige Liebschaft half mir gerade dabei, meine Waschmaschine aus dem Gemeinschaftswaschraum zu wuchten. Da kam mir die Idee. Die Maschine des Hausdrachen lief gerade im Sparprogramm und mich packte der blanke Hass auf alle Hausbewohner! Ich bat meine Liebschaft, der Ollen doch bitte in die Einspülkammern der Waschmaschine für Weichspüler und Hauptwaschgang zu pissen! Was er auch tat! Dafür hätte ich ihn heiraten sollen. Der blanke Enthusiasmus packte mich und ich, pullerte auch in einen kleinen Eimer um es dann allen Haus-Idioten in die jeweiligen Waschmaschinen zu füllen. Das befriedigte mich dermaßen - ich kann es kaum in Worte fassen. Den Briefkasten des Drachen befüllte ich zum Schluss noch mit meinem nicht weggefegten Laub und verließ die Wohnung mit einem super Gefühl der Genugtuung, ohne mich dafür zu schämen!

Beichthaus.com Beichte #00026504 vom 12.06.2009 um 21:39:11 Uhr in Neuss (Nierenhofstraße) (22 Kommentare).

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