Der Dusch-Streik

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Ekel Unreinlichkeit Lügen Peinlichkeit

Meine Frau und ich sind seit zehn Jahren verheiratet und wir sind auch glücklich, aber wir haben ziemlich unterschiedliche Vorstellungen, was das Duschen angeht. Meine Frau duscht jeden Tag, ich finde das aber überflüssig. Ich wasche mir morgens nur die Haare und rasiere mich. Duschen tue ich nur einmal in der Woche, so wie ich es gewohnt bin. Und ich denke, wenn man jeden Tag frische Unterwäsche anzieht und sich sonst pflegt, dann reicht das auch. Meine Frau hat aber immer rumgemeckert. Und letztens ist es mir zu viel geworden. Ich bin in einen Dusch-Streik getreten. Ich habe meiner Liebsten gesagt, dass ich erst wieder dusche, wenn sie damit aufhört, ständig zu meckern. Nach zweieinhalb Wochen ist sie vom Schlafzimmer ins Gästezimmer gezogen. Die Meckerei ist nur noch schlimmer geworden. Ich wollte aber so schnell noch nicht aufgeben. Es stand ja der Geburtstag ihrer Mutter an und da müsste ich ja eh duschen - das hat sie jedenfalls gedacht, ich habe ihr aber gesagt, dass ich nicht duschen werde. Sie hat wohl geglaubt ich würde bluffen, aber ich habe Ernst gemacht und bin hingegangen, ohne vorher zu duschen.


Meine Frau wollte trotzdem nicht locker lassen, also ging der Streik in die nächste Runde. Für die kommende Woche hatte sich ja mein Bruder angekündigt, das hieß, dass meine Liebste wieder ins Schlafzimmer zurückkommen musste. Natürlich hatte ich meinen Bruder heimlich eingeweiht. Dann habe ich sie endlich rumgekriegt, nachdem ich mir auch noch drei Tage die Haare nicht gewaschen hatte. Nach knapp vier Wochen habe ich den Streik damit beendet und habe seitdem Ruhe. Es war schon hart und ich hätte es auch nicht länger ausgehalten. Ein bisschen schäme ich mich dafür, da ich meine Frau ja sozusagen erpresst habe.

Beichthaus.com Beichte #00034350 vom 18.11.2014 um 13:11:24 Uhr (25 Kommentare).

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Feministische Veganerinnen

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Hass Zorn Vorurteile Gesellschaft Ernährung

Feministische Veganerinnen
Mir (m/29) gehen sowohl übertriebener Feminismus als auch das offene Propagieren von Vegetariern oder, noch schlimmer, Veganern auf den Keks. Feminismus sollte für Gleichberechtigung stehen, nicht Bevorzugung. Wenn ein Mann öffentlich dafür kritisiert wird, dass er ein Shirt trägt, welches ihm von seiner Freundin geschenkt wurde, und sich irgendwelche frustrierten Zicken davon angegriffen fühlen, ist das deren Problem. Und er musste sich dafür entschuldigen. Für ein Shirt. Der Mann steuert eine Raumsonde auf einen Kometen, und Gesprächsthema ist seine Kleidung. An anderen Orten rennen Frauen quasi nackt durch die Straßen, um gegen sonst etwas zu protestieren. Ich bin für die Gleichberechtigung, aber dann auch bitte wörtlich nehmen. Es gibt auch genügend Gegenbeispiele, wo Frauen bevorzugt werden. Als Beispiel sei der Eintritt in Clubs oder die Mitgliedschaft bei Partnerbörsen genannt, wo Frauen oftmals kostenlos oder wesentlich günstiger wegkommen. Frauen wie Alice Schwarzer schießen weit übers Ziel hinaus. Aber wehe man äußert sich öffentlich dazu - man ist ja ein Chauvinist, ein Macho, Frauenhasser oder Perversling.

Mindestens genauso furchtbar sind Vegetarier und Veganer, die jedem ihre bescheidene Meinung und Lebensweise aufdrängen wollen. Jeder kann essen, was er oder sie will. Aber dieses Argumentieren, dass ja alles an guten Wirkstoffen in Fleisch auch in Pflanzen enthalten sei, lässt den Salat trotzdem nicht nach Steak schmecken. Ich mag den Geschmack von Fleisch und der Inhalt ist mir ziemlich schnurz. Es gibt auch genügend Kritiker, welche der Meinung sind Fleischverzicht sei ungesund. Ich gehe trotzdem nicht zu jedem hin und fordere ihn dazu auf, mehr Fleisch zu essen. Man wird wie ein Verbrecher behandelt, wenn man mit einem Pflanzenfresser diskutiert. Esst, was ihr wollt, aber nervt keine Menschen die eine andere Lebensweise bevorzugen. Das hat nichts mit Ignoranz zu tun, sondern eher mit persönlichen Vorlieben. Ich beichte also, dass ich auch weiterhin mit solchen Leuten grundsätzlich Streit anfange, anstatt die Konfrontation zu vermeiden und ihre scheinheiligen Vorstellungen gnadenlos aufdecke und sie demütige.

Beichthaus.com Beichte #00034347 vom 18.11.2014 um 10:29:55 Uhr (19 Kommentare).

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Heimlicher Kitzel-Fetisch

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Fetisch Masturbation Falschheit

Heimlicher Kitzel-Fetisch
Ich (m/23) habe schon früh bemerkt, dass bei mir etwas ganz falsch läuft. Bereits als ich mir das erste Mal einen gewedelt habe, geschah dies nicht zu sexuellem Inhalt. Nein, ich kann nur kommen, wenn ich Videos oder Bilder sehe, wie junge Frauen gefesselt und gekitzelt werden - sei es am Bauch, in den Achselhöhlen oder an den Füßen. Dies hat sich über die Jahre hinweg intensiviert: Es reicht mir mittlerweile, wenn ich Bilder von attraktiven jungen Frauen und deren möglicherweise kitzlige Körperteile sehe. An wirklich sexuellen Körperteilen habe ich keinerlei Interesse. Auch an Pornos oder irgendwas Vergleichbarem hatte ich noch nie Interesse.

Nun, was will ich genau beichten? Die Tatsache, dass ich mich - eben weil ich kein sexuelles Interesse an Frauen habe oder hatte - mich immer gut mit Frauen verstand und ich viele, teils auch sehr attraktive, Kolleginnen habe, mit denen ich stets versuche, Dinge zu unternehmen, wo sie die genannten Körperteile präsentieren - schwimmen, zum Beispiel. Und wenn sich die Gelegenheiten bieten, sie nicht hinschauen oder auf dem Badetuch liegen und dösen, starte ich eine App auf meinem Handy, die den Bildschirm schwarz erscheinen lässt, in Wahrheit aber die Kamera im Hintergrund aktiviert und alle paar Sekunden ein Bild schießt. Damit richte ich die Kamera so oft wie möglich auf die nackten Fußsohlen oder den Bauch. Verdächtigt wurde ich nie, da Außenstehende ja nur einen schwarzen Bildschirm sehen und bei Bauchfotos von vorne schöpft die Betreffende ebenfalls keinen Verdacht, da ich das Handy eigentlich nur selten in die Hand nehme, und wenn doch, drehe ich es auch ein paar Mal in der Hand herum, damit sie sieht, dass nur ein schwarzer Bildschirm da ist.

Mittlerweile habe ich auf dem Computer einen Ordner mit geschätzten 300-350 solcher Fotos - ich suche sie übrigens auch in allen möglichen Netzwerken heraus. Wenn ich mir die Bilder anschaue, stelle ich mir immer vor, wie ich sie fesseln und richtig durchkitzeln würde. Dies ist die beste Methode für mich, um zu kommen. Ich habe eine Freundin und der Sex funktioniert, trotz allem, wunderbar. Nur komme ich eben nicht, weil ich ihren nackten Körper sehe und berühre, sondern weil ich ständig an das Obengenannte denke - worunter zum Teil auch Frauen sind, die sie ebenfalls kennt. Es tut mir sehr leid, dass ich dies so hinterhältig mache. Nicht nur für die betroffenen Kolleginnen, sondern auch für meine Freundin, obwohl in unserer Beziehung trotzdem alles stimmt, auch auf intellektueller Ebene, und wir uns innig lieben und über (fast) alles Unterhalten können. Dennoch werde ich davon weder ihr noch sonst jemanden etwas erzählen. Ich weiß, dass ich krank bin, aber da man sexuelle Präferenzen nicht heilen kann, werde ich wohl ewig "gestraft" bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00034343 vom 17.11.2014 um 20:02:33 Uhr (9 Kommentare).

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Ungewöhnliche Lehrmethoden

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Boshaftigkeit Hochmut Maßlosigkeit Schule

Ich (m/32) bin Lehrer für Mathe und Physik an einem Gymnasium, unterrichte aber zurzeit nur Mathematik. Unter den Schülern gelte ich als das Sinnbild für Horror. Kaum ein Schüler, den ich unterrichte, hat keine Angst davor, bei mir in den Unterricht zu gehen. Wie mich die Schüler abseits des Unterrichtes nennen, amüsiert mich und bestärkt mich, meinen eingeschlagenen Kurs weiterzugehen. Nun zu meinen Unterrichtsmethoden: Kommen Schüler zu spät zum Unterricht, müssen diese die restliche Unterrichtszeit mit dem Rücken zum Lehrer sitzen. Diese durchaus harte Methode hat sich bewährt, da die Schüler diese Strafe demütigend finden. Die Zahl zu spät kommender Schüler ist jetzt glücklicherweise beinahe bei Null. Meiner Meinung nach stört das Trinken im Unterricht die Lernatmosphäre total. Deswegen bestrafe ich die Schüler damit, ihre Flaschen auf dem Boden auszukippen. Als i-Tüpfelchen haben sie dann die Ehre, die Schweinerei wieder wegzuwischen. Auch hier muss ich Erfolge vermelden: Getrunken wird nur noch in den Pausen.


Doch auch der Stoff wird nicht zu lasch behandelt. Mein Unterricht gilt zurecht als anstrengend, da ich den Stoff für drei Stunden meistens in einer Stunde durch habe. Dass die Schüler meistens nicht mitkommen, ist mir ehrlich gesagt egal. Jeden Freitag gibt es dann den "Wochentest", der in der vorgegebenen Zeit selten zu schaffen ist, da ich diesen mit einigen Transferaufgaben vollpacke, wo man drei Mal um die Ecke denken muss. Fast jeder Schüler nimmt nun auch Nachhilfe, um den Test noch mit einer Drei schreiben zu können. Wer der Meinung ist, ich würde die Schüler nur unnötig überfordern, irrt sich. Wenn nach der zehnten Klasse die Kurse neu bestimmt werden, schreiben meine ehemaligen Schüler Bestnoten, während die Larifari-Schüler von Frau D. das Nachsehen haben. Ich beichte hiermit, dass ich den Schülern ihre Freizeit raube und es auch oft geschafft habe, dass Schüler heulend den Unterricht verließen. Bitte gebt mir Absolution, schließlich lernen die Schüler bei mir dafür umso mehr.

Beichthaus.com Beichte #00034342 vom 17.11.2014 um 20:02:12 Uhr (53 Kommentare).

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Frühstück im Luxus-Hotel

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Neid Ekel Morallosigkeit Boshaftigkeit Arbeit

Frühstück im Luxus-Hotel
Ich (w/22) arbeite seit drei Jahren in einem größeren und sehr noblen Hotel. Die Gäste bestehen meist aus Geschäftsleuten oder auch aus wohlhabenden Rentnerehepaaren, die sich ein paar nette Tage machen. Gemeinsam mit vier Kolleginnen bin ich auch für den Speisebereich als Servicekraft zuständig. Mir ist völlig klar, dass ich es nie schaffen werde, aus meinem Leben mit Einschränkungen und finanziellen Problemen auszubrechen. Deshalb gebe ich auch ganz offen zu, dass ich sehr neidisch auf den Personenkreis bin, der bei uns absteigt. Speziell beim Frühstück mache ich gemeinsam mit einer Kollegin, die auch meine Freundin ist, gerne geschmacklose Scherze. Wir spucken in die Marmelade, bevor wir sie in den Frühstücksraum bringen und das ist noch eines der harmloseren Dinge.

Selbstverständlich achten wir darauf, dass niemand etwas merkt. Wenn eine von uns verschnupft ist und über das frisch aufgeschnittene Obst niesen muss, hat man immer ein Lächeln auf den Lippen, wenn die aufgetakelten Tanten sich darauf stürzen. Bisher ist nichts herausgekommen, aber gestern wurde meine Freundin beim Spucken ins Rührei von einer anderen Kollegin erwischt. Keine Ahnung, was weiter passiert, meine Freundin wird allerdings nicht verraten, dass ich bei solchen Aktionen dabei war. Wir haben schon überlegt, ob wir diese Kollegin nicht auf irgendeine Art unter Druck setzen sollen, bisher fehlt uns aber noch die richtige Idee. Naja, heute ist vielleicht der richtige Zeitpunkt gekommen, diese Dinge zu beichten.

Beichthaus.com Beichte #00034341 vom 17.11.2014 um 17:11:18 Uhr (25 Kommentare).

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