Ein Herz für David Hasselhoff

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Peinlichkeit Dummheit Manie Medien Kinder Hamburg

Ein Herz für David Hasselhoff
Ich war wohl einer der größten David Hasselhoff Fans, die es jemals gegeben hat. Ich habe keine Folge verpasst und mir alle auch extra damals noch auf Video aufgenommen und gesammelt, ganz gleich, ob Baywatch oder Knight Rider. Und den Text zu "I'm looking for freedom" konnte ich schon mit sieben Jahren auswendig vorsingen. Ich schäme mich heute so dafür, dass es nur so kracht! Allerdings sympathisch ist er mir dann wieder vor ein paar Jahren geworden, als er auf dem Boden lag und versuchte, sich seinen Burger irgendwie reinzuschieben.

Beichthaus.com Beichte #00026466 vom 08.06.2009 um 11:53:31 Uhr in Hamburg (35 Kommentare).

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Voll auf Hornhaut

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Betrug Ekel Drogen Berlin

Voll auf Hornhaut
Ich lege Wert auf meinen Körper und pflege ihn daher sorgfältig. Dazu gehört natürlich auch eine regelmäßige Fußpflege. So alle drei Monate feile ich dann mit einer extra dafür gekauften Raspel die Hornhaut an meinen Füßen ab, ganz besonders an den Fersen. Dabei bildet sich stets ein feiner weißer Staub, den ich nicht so einfach auf dem Boden verteilen möchte. Ich lege also immer ein Tablett unter den Fuß und lasse mein Hornhautpulver beim Abfeilen darauf rieseln. Jedes Mal kommt da eine gute Menge zusammen. Früher streute ich anschließend das Pulver auf die Blumenerde meiner Topfpflanzen, weil ich weiß, dass das ein guter Nährstoff ist. Eines Tages aber fiel mir auf, dass mein "Haut-Staub" auffallend weiß war, vielleicht deswegen, weil ich das Feilen seit Jahren regelmäßig mache und sich daher gar nicht erst eine unansehnliche und dunkle Hornhaut herausbilden kann. Ich schob aus Jux das Pulver mit meiner Kreditkarte zu einem Häuflein zusammen und man glaubt es kaum, es sah verdammt täuschend einem klassischen weißen Drogenpulver ähnlich. Mein Pulver war zwar eher etwas puderartig, also noch feiner als diese krümeligen Pulverdrogen à la Kokain oder Speed, aber der Unterschied war kaum auszumachen. Lediglich der Geruch war neutral und eher eine Spur muffig, aber auf keinen Fall käsig, stechend oder unangenehm.

Jetzt kam mir eine Idee: Warum nicht das Pulver in Tütchen oder Papierbriefchen abfüllen und als angebliche "Droge" in den Clubs verkaufen? Gesagt getan! Allerdings wollte ich dem Geruch meines "Hornhaut-Speed" etwas nachhelfen und sammelte zunächst leere Drogentütchen ein, die ich in Discos finden konnte. In den Plastik-Tütchen hafteten meist noch Drogenreste an und diese Reste rochen auch dementsprechend intensiv. In diese Tütchen füllte ich nun mein Hautpulver und jetzt war ich erst recht verblüfft über die frappierende Ähnlichkeit mit Originaldrogen. Außerdem roch es auch stärker nach "Droge". Nun probierte ich meinen ersten "Sündenfall". Da man ohnehin ständig auf Drogen angesprochen wird, brauchte ich nicht lange zu warten und ein junger Mann erkundigte sich bei mir, wo man was "auftreiben" könnte. Ich tat diskret so, dass er bei mir an der richtige Stelle sei und er war natürlich hocherfreut. Wir gingen zusammen auf die Toilette und vereinbarten einen Preis von 10 Euro für den "angeblich verbliebenen Rest", den ich noch bei mir hätte und deswegen billiger verkaufen würde. Innerlich zitterte ich vor Aufregung, wollte mir aber bloß nichts anmerken lassen. Der Typ aber blieb völlig ahnungslos und war sofort zum Deal bereit.

In einer Toilettenkabine zeigte ich meinen "Stoff" und bot ihm zunächst an, die Ware durch Schnuppern am geöffneten Tütchen vorab prüfen zu können. Er war aber bereits derart scharf auf das Zeug, dass er sich damit gar nicht aufhalten wollte und stimmte ohne Umwege dem Kauf zu. Er gab mir das Geld und wollte natürlich sofort eine Nase ziehen. Während er also niederkniete und auf dem Klodeckel mein Hornhautpulver zu einer Line ausstreute, wusste ich nicht, ob ich vor Scham im Boden oder vor Schadenfreude durch die Decke gehen sollte. Eigentlich hatte mir der Bursche ja nichts getan und er sah sogar ganz nett aus. Und vor allem: Hoffentlich wurde er nicht doch noch misstrauisch und roch Lunte im wahrsten Sinne des Wortes! Aber er inhalierte meine pulverisierte Körperoberfläche wie ein Profi, zog noch mal scharf Luft hinterher und machte einen zufriedenen Eindruck. Nun ja, dachte ich, schaden wird es ihm bestimmt nicht, denn dass meine Hornhautdroge toxischer wirken könnte als echte Drogen, wage ich zu bezweifeln. Letztlich habe ich ihn ja vor den schlimmen Folgen einer echten Drogeneinnahme bewahrt, in dem ich ihm einen natürlichen Ersatz "untergejubelt" habe. Aber ein klitzekleines schlechtes Gewissen blieb doch. Letztlich siegte aber mein Mut zur Frechheit und Geldknappheit. Daher habe ich das seit dem noch zwei mal gemacht, unter anderem kauften mir zwei Mädchen "ein Gramm" ab. Freunden und Bekannten würde ich aber meinen Körper nicht zum Einatmen anbieten, dazu habe ich denn doch zu große Skrupel.

Beichthaus.com Beichte #00026454 vom 06.06.2009 um 14:48:42 Uhr in Berlin (72 Kommentare).

Gebeichtet von kleiner_hanseat
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Coole Frisur!

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Dummheit Peinlichkeit Schule Gesundheit Hamburg

Ich habe in der zehnten Klasse einem beliebten Lehrer aus einer Parallelklasse das Kompliment "Coole Frisur!" gemacht, da hatte er eine Vollglatze. Davor hatte er immer so einen grauen Haarkranz von den Ohren um den Hinterkopf. Ein Jahr später ist er gestorben: Er hatte Krebs und nur ich wusste es nicht. Es tut mir so leid Herr R., ich hoffe es hat Ihnen damals nicht zugesetzt.

Beichthaus.com Beichte #00026424 vom 02.06.2009 um 03:36:17 Uhr in Hamburg (11 Kommentare).

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Skrupellos zur Schule gekommen

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Diebstahl Waghalsigkeit Verzweiflung Schule Auto & Co. USA

Mit 17 war ich in den USA als Austauschschüler. Da ich auf dem Land wohnte und natürlich auch keinen Führerschein besaß, war ich auf den Schulbus angewiesen, der mich täglich 12 Meilen in die Schule fuhr. Dummerweise war ich nicht gerade der Beste im Aufstehen und nach mehrmaligem Verschlafen, haben meine Gasteltern mir angedroht, restriktive Maßnahmen einzuführen, falls ich morgens nicht zeitig aus dem Bett kommen würde. Das Verschlafen an sich, hatte bereits unschöne Konsequenzen, jeweils Abends wurden meine Gasteltern von der Schule aus angerufen, um sie darauf hinzuweisen, dass ihr Sohn/Tochter nicht in der Schule gewesen sei. Das Donnerwetter ließ jeweils nicht lange auf sich warten. Ich wollte auf keinen Fall in einem schlechtem Licht erscheinen, war ja quasi der "Gast" und wollte meinen Eltern Zuhause zeigen, wie erwachsen und diszipliniert ich sein kann.

Die Situation hat sich dann nach etwa 5-6 mal Verschlafen gebessert und ich wähnte mich auf der sicheren Seite, endlich mein "Aufsteh-Problem" im Griff zu haben. Weit gefehlt! Das Schuljahr zog dahin und die Abschlussprüfungen standen vor der Tür: Sehr sehr wichtig, wenn man ein Diplom nachhause tragen will resp. seine Eltern stolz machen möchte!

Am Morgen der Abschlussprüfungen ist es dann geschehen: Verschlafen! Nein! Noch 3 Minuten bis zum Schulbus! Ich versuchte so schnell als möglich mich anzukleiden und meine Schulsachen zu packen, schwierig, wenn man so im Stress ist! Dann raus aus dem Haus, zur Strasse gerannt und nur noch die Rücklichter vom Schulbus gesehen!

Alle möglichen Pläne sind mir in dem Moment durch den Kopf geschossen:

In die Schule laufen? - Zu lange, 12 Meilen rennt man nicht eben mal schnell
Taxi rufen? - geht nicht! wir hatten kein Taxiunternehmen in der Umgebung!
Zuhause bleiben? - Unmöglich! Nicht noch einmal will ich mich von meinen Gasteltern demütigen lassen. Eine Ausrede erfinden - zu offensichtlich!

Es war mir klar, irgendwie muss ich in die Schule kommen, doch auch Öffentliche Verkehrsmittel gibt es keine im Mittleren Westen, irgendwo im Nirgendwo, wo ich zuhause war!

Also gab' es nur noch einen Plan: Ein Auto, ich musste mir ein Auto besorgen!
Der Plan war einfach, und die Ausführung noch einfacher, denn mein Gastvater war seit einigen Tagen auf Geschäftsreise und meine Gastmutter verließ das Haus immer vor mir, d.h ich hatte Zugriff auf ein Auto, besser gesagt, ich hatte Zugriff auf das Heiligtum meines Gastvaters: sein Chrysler Mini Van!

Die Liebe, die mein Gastvater für dieses Auto hatte war unbeschreiblich, er behandelte das geformte Blech, wie seine Religion! Waschen, saugen, Ölwechsel, Bremsen austauschen usw. hat er alles selber gemacht und mir lange Vorträge gehalten, wie viel besser amerikanische Autos sind, weil man an denen noch so viel selber rumschrauben kann.

Den weißen Van in der Garage und mein Herz in der Hose rannte ich zurück ins Haus und schnappte mir die Autoschluessel. Wie bereits erwähnt, ich hatte keinen Führerschein und auch überhaupt keine praktische Erfahrung, wie man ein Auto fährt. Öfters habe ich zugeschaut, wenn ich mit meinem Gastvater unterwegs war und dieses Wissen, hat sich dann auch als sehr hilfreich erwiesen. Das Fahren an sich war einfacher als ich dachte, hatte auch damit zu tun, dass es sich um ein Auto mit automatischem Getriebe handelte, die in Amerika sehr verbreitet sind.

Doch als ich bereits auf der Hauptstrasse war, kamen mir die Zweifel:
Was mache ich wenn mich die Polizei erwischt?
Was mache ich wenn mein Gastvater davon erfährt?
Wie werden meine Mitschüler reagieren, wenn sie mich plötzlich mit einem Auto einfahren sehen? Tja, die Konsequenzen sind klar gewesen, man hätte mich schnurstracks in das nächste Flugzeug gesteckt und nachhause geflogen!

Doch, irgendwie wollte ich beweisen, dass ich da alleine durchkomme und durchaus bereit bin die Konsequenzen zu tragen, falls mein Plan nicht aufgehen würde. Zuhause hätte ich wohl nie ein Auto geklaut, um in die Schule zu kommen.

Heute bin ich 25 und habe nach wie vor sehr guten Kontakt zu meinen Gasteltern in den Staaten, mein Gastvater hat bis zum heutigen Tag nicht erfahren, dass ich damals sein heiß geliebtes Auto geklaut habe, dass er übrigens immer noch hat! Beim nächsten Besuch, werde ich es ihm sagen, ich hoffe er wird es mir nicht übel nehmen nach so langer Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00026421 vom 01.06.2009 um 17:53:19 Uhr in USA (Saint Paul, MN) (20 Kommentare).

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Wasser aus dem vierten Stock

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Ich habe im Urlaub mit meinen Eltern Wasser aus dem Fenster im vierten Stock gespuckt, schön auf einen Mann mit schwarzem Anzug und Aktenkoffer. Wie ich vorsichtig geguckt habe, stand dieser Mann noch 10 Minuten unten rum und hat auf mein Hotelzimmerfenster geguckt, in der Hoffnung, irgendwen zu sehen. Ich dachte eigentlich die Sache hätte sich geklärt, doch der Typ kam später u. a. auch zu meinem Zimmer und hat geklopft, um auf Englisch zu fragen, ob ich das Wasser aus dem Fenster geworfen hätte. Habe natürlich nein gesagt und dass ich auf dem Bett TV geguckt hätte.

Er hat nochmal gefragt, ob ich sicher wäre, worauf ich wieder mit Ja antwortete. Anschließend habe ich meine Eltern dazu gedrängt, nun doch endlich irgendwo essen zu gehen, damit der Typ nicht wiederkommt. Somit beichte ich, dass ich Schandtaten mache und nicht einmal dazu stehe. Der Mann schien anscheinend sogar in diesem Hotel zu arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00026414 vom 31.05.2009 um 18:30:37 Uhr in Frankreich (Nizza) (10 Kommentare).

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