Großes Missgeschick im Linienbus

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Bahn & Co.

Ich (m) habe es geschafft, mich in einem öffentlichen Linienbus vor Lachen einzuscheißen. Und zwar nicht nur so ein bisschen, sondern volle Kanone sämtlichen Teig aus dem Rohr gedrückt. Der Busfahrer hat grade Raucherpause gemacht und ich hatte noch eine Badehose dabei, also konnte ich unbemerkt abzittern und mich hinter einem Busch umziehen. Abgewischt wurde mit Blättern der besagten Pflanze. Nun zur eigentlichen Beichte: Die volle Hose habe ich danach in den hiesigen Fluss geworfen, nur um danach zusehen zu müssen, wie ein Köter das Ding wieder rauszieht und meint, seinem Herrchen bringen zu müssen. Mein guter Freund, der mich zum Lachen brachte, hat brav gegenüber anderen geschwiegen. Ich gebe zu, ein bisschen Stolz darauf zu sein, es heil aus dieser Situation geschafft zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00036866 vom 18.10.2015 um 15:43:13 Uhr (17 Kommentare).

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Ein Schurz beim Stammtisch

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Last Night

Ich (m/21) habe einen Stammtisch, der sich regelmäßig trifft. Vor unserem letzten Treffen habe ich Mengen an Aioli zum Grillfleisch gegessen, was sich in der Runde später rächen sollte. Besoffen, wie ich war, habe ich mir einen Witz daraus gemacht, Bömbchen (Handfürze) zu verteilen, was immer besser klappt, wenn man mit der Hand in die Jeans geht! Es kam, wie es kommen musste, ich schurzte (Furz mit Scheiße), dem Aioli sei dank. Geschockt versuchte ich, mir die Situation nicht anmerken zu lassen. Beim Handrausziehen wischte ich, so gut es ging, alles an den Boxershorts ab und verschwand im unbeobachteten Moment auf der Toilette. Den Gestank schob ich auf einen besonders üblen Furz! Ich bin dann noch mit dem Taxi nach Hause gefahren, habe mich aber extra hinten reingesetzt. Ich beichte hiermit also, dass ich mir vor versammelter Mannschaft in die Hand geschissen habe!

Beichthaus.com Beichte #00036858 vom 16.10.2015 um 19:20:39 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Im Studentenwohnheim ist es ekelhaft!

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Ekel Faulheit Unreinlichkeit Studentenleben

Ich (w/18) wohne in einem Studentenwohnheim in einer Großstadt. Die Miete ist zwar sehr billig, aber das Wohnheim ist total verratzt. Als ich das erste Mal in der Gemeinschaftsküche gegessen habe, ist mir total der Appetit vergangen. Der ganze Tisch hat geklebt und überall war Schmutz! Als nach zwei Tagen immer noch niemand sauber gemacht hat, habe ich mir einen Lappen genommen und über den Tisch gewischt, obwohl das gar nicht mein Dreck war. So ekelhaft sieht es so ziemlich überall in diesem Haus aus. Vorgestern habe ich auf der Toilette Kotspuren an der Wand entdeckt. Wie ekelhaft ist das denn bitte? So viel zu der Hygienesituation. Heute Abend wollte ich duschen. Die Duschen muss man sich so vorstellen, dass das einzelne Kabinen sind, die Umkleidekabinen in Bekleidungsläden ähneln oder in Schwimmbädern. Pro Kabine also eine Dusche, wobei vor den Duschen keine Vorhänge sind, der Boden der Kabine wird beim Duschen also nass. Damit das Wasser ablaufen kann, ist im Boden ein großer Abfluss mit einem Gitter davor eingelassen. Als ich mir heute die Kabinen anschaute, traf mich fast der Schlag.


Die Böden sind immer dreckig, aber heute sahen sie so aus, als ob jemand vorher im Wald gewesen, sich auf den Boden gewälzt und die ganze Scheiße in der Kabine verteilt hätte. Obendrein natürlich noch alles angefeuchtet bzw. teilweise in kleinen Pfützen schwimmend. Aber was sollte ich machen, ich musste ja duschen. Zum Glück hatte ich Badelatschen. Als ich in der Dusche stand, kam mir die Idee, ich könnte die Duschbrause nehmen, das Wasser über den Boden laufen lassen und so den Dreck mit dem Schmutzwasser zu den Abflüssen lenken. Dabei ging es mir ehrlich gesagt nur um mein eigenes Sauberkeitsempfinden, ich wollte das nicht wegmachen, damit die anderen oder wir alle es sauberer haben. Ich habe also reichlich Wasser drüberlaufen lassen, aber Moment: Das Wasser lief nicht ab! Es hatte sich in der ganzen Kabine (andere Bereiche blieben verschont) eine riesige Pfütze mit dem Dreck gebildet. Ich habe dann zu Ende geduscht und bin einfach aus der Kabine raus.


Es tut mir leid für denjenigen, der meine Dreckwasserpfütze aufwischen muss und ich habe ehrlich gesagt Angst, dass sich da jetzt Schimmel bildet. Ich überlege, morgen zum Hausmeister zu gehen und wegen des Abflusses Bescheid zu geben. Vielleicht mache ich es aber doch nicht, weil ich mich nicht traue. Nachher kommt raus, dass ich das war. Wie gesagt, es tut mir leid, aber ich will es nicht wegmachen, weil ich es erstens eklig finde und weil ich auch ganz einfach nicht einsehe, den Dreck der anderen wegzumachen. Das ist einfach alles so eklig! Hätte mein Vorgänger sich nicht so wie ein Schwein benommen, wäre das überhaupt nicht passiert. Andererseits hätte ich natürlich auch mal früher gucken können, ob das Wasser abläuft und es ist ja eigentlich jetzt meine Aufgabe, das Ganze aufzuwischen. Dem Vermieter wird durch meine Aktion, glaube ich, jedenfalls kein Schaden zugefügt, weil der das ganze Ding Ende Januar 2016 saniert. Ich bitte um Absolution, da ich schon ein schlechtes Gewissen habe.

Beichthaus.com Beichte #00036837 vom 15.10.2015 um 01:21:31 Uhr (11 Kommentare).

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Die vergessene Roulade

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Dummheit Ekel Unreinlichkeit Ernährung

Zu Studentenzeiten hat mir (w/damals 22) meine Mama gerne den Rest vom Wochenende zum Essen mitgegeben. Dieses Mal eine Roulade. Da ich zu viel unterwegs war und nicht wirklich zum Essen selbiger gekommen bin, habe ich sie eingefroren. Monate später mistete ich mal wieder den Gefrierschrank aus, und siehe da, die Roulade. Tja, die möchte ich jetzt auch nicht mehr. Aber wo entsorgen? Zack! Die gefrorene Roulade ab ins Klo. Wie jeder ahnen kann - nur ich damals nicht - sorgt eine dicke Roulade für eine riesige Verstopfung. Da half kein Stochern und kein Rohrfrei. Das zog sich dann einige Tage so hin, aber irgendwann musste auch ich mal wieder groß aufs Klo und hatte dieses Mal keine Gelegenheit, es außer Haus zu erledigen. Also habe ich die Wurst abgeseilt - in das immer noch verstopfte Klo. Dadurch wurde die Situation natürlich nicht besser. Das Ende vom Lied? Ich musste die Wurst wieder aus dem Klo fischen, habe sie in zwei stabile Tüten gepackt und an dem Mülleimer der nächsten Tankstelle entsorgt. Um das Klo wieder freizubekommen, musste mein Papa anrücken, um den Kanal zu reinigen. Alles in allem eine totpeinliche Angelegenheit.

Beichthaus.com Beichte #00036803 vom 10.10.2015 um 08:49:44 Uhr (14 Kommentare).

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“Folge

Der popelnde Fabrikantensohn

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Feigheit Ekel Unreinlichkeit

Als ich noch zur Schule ging, hatte ich während der ganzen zehn Jahre einen Fabrikantensohn in meiner Klasse, der sich regelmäßig und ungeniert in der Nase popelte. Neben seinen Nasenpopeln hatte er auch etwas Herablassendes, Indiskretes und Ignorantes an sich, was mich teils verängstigte. Da mein Vater "nur" ein einfacher Angestellter und meine Mutter "nur" eine einfache Hausfrau waren, dachte ich, ich dürfe das mit dem Nasepopeln auch so machen wie dieser Fabrikantensohn. Mittlerweile ist die Firma unter der Leitung des Fabrikantensohnes in den Konkurs gegangen. Auf einem Klassentreffen, was kürzlich statt fand, huldigte er zunächst jemandem, der sich "abgeschädelt" hatte, und war auf dem Klassentreffen der Einzige, der sich bis zur Orientierungslosigkeit betrunken hatte. Sein ganzer Auftritt hat mich sehr betroffen gemacht und mein eigenes Nasepopeln sehr kritisch betrachten lassen. Ich kann es mittlerweile in jeder Situation jucken lassen, aber es macht mich betroffen, dass ich mich zu so etwas hinreißen ließ.

Beichthaus.com Beichte #00036755 vom 03.10.2015 um 01:02:56 Uhr (20 Kommentare).

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