Der vermeintliche Türke

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Lügen Falschheit Dürrwangen

Ich (m/19) kenne seit knapp fünf Jahren einen Türken, der ganz cool und ok ist. Das Problem ist, er denkt, ich wäre auch Türke und könnte türkisch sprechen bzw. verstehen. Das kann ich nicht, weil ich keiner bin. Jedes Mal, wenn wir uns über den Weg laufen, stehen wir zehn bis fünfzehn Minuten da und unterhalten uns, was es neues gibt. Das lustige ist, er redet die ganze Zeit auf türkisch und ich nicke blöd und antworte willkürlich auf Deutsch zurück. Ich fühle mich nicht schlecht, weil jedes Mal, wenn wir uns gesehen haben, hat er mir seine Lebensgeschichte erzählt und ich habe kein einziges Wort verstanden, danach lache ich mir immer den Arsch ab.
Ich bin eigentlich genial, da ich es immer wieder schaffe, die passenden Antworten auf seine türkischen fragen zu finden!

Beichthaus.com Beichte #00023437 vom 29.02.2008 um 05:10:49 Uhr in Dürrwangen (22 Kommentare).

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Hakenkreuze im Kino

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Peinlichkeit Engherzigkeit Boshaftigkeit Schamlosigkeit Schule

Vor ungefähr einem halben Jahr mussten wir leider mit unseren Englisch-LK in so einen indischen Film. Naja, man kann sich vorstellen, dass man ohne die Einnahme von Drogen so einen Film nicht aushält. Da ich grundsätzlich keine Drogen nehme, mussten ich und ein guter Freund anders Abstand von dieser geistigen Vergewaltigung nehmen. Dazu muss man sagen, dass wir zwei recht kreative Köpfe sind und uns in so einer aussichtslosen Situation eigentlich so gut wie immer eine Lösung einfällt. Und da wir unsere Schulsachen dabei hatten, fanden wir auch schnell das richtige Werkzeug, um einen teuflischen Plan durchzuführen. Ein gewöhnlicher Edding 3300 sollte Großartiges verbringen. Das Opfer, Jürgen, war ebenfalls ein guter Freund. Der leider das unglaubliche Pech hatte, bei dem Film eingepennt zu sein. Ich denke, das bereut er heute noch. Also nahmen wir uns vor, sein Gesicht etwas zu verschönern - dies gestaltete sich nach unserer Meinung am Besten mit einem Zeichen, das seit etwa 60 Jahren in Deutschland nicht mehr benutzt wird.

So weit, so gut - der Film war zu Ende und wir gingen aus dem Saal. Und mit uns der Rest des Kinos, auch die anwesenden Lehrkörper. Alle, die jetzt an unserem wunderbar gut dekorierten Freund vorbeiliefen, mussten entweder lachen oder vor Empörung staunen. So auch seine Lehrerin. Das Dumme war, er wusste ja nichts von seinem Glück und dachte, alle würden ihn auslachen, weil seine Haare vom Schlafen durcheinander waren und er lachte fleißig in die empörten Gesichter der Leute, unter denen sich auch ausländische Mitbürger befanden. Glaubt mir, ich vergesse nie wieder, wie wir ihn ausgelacht haben und er noch mitlacht und wie ihn die Leute angeguckt haben. Aber da wir gute Freunde sind, haben wir ihm das nach knapp 15 Minuten gebeichtet, ihr könnt euch ja sicherlich vorstellen, dass er das nicht lustig fand. Aber ich muss zugeben, das hat mir den Kinobesuch sehr versüßt.

Beichthaus.com Beichte #00023321 vom 11.02.2008 um 06:34:05 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Wie ich 10.000 Euro in Rom gewann

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Dummheit Feigheit Peinlichkeit Trunksucht Urlaub Italien

Italien 2005, ich war in einer gut besuchten Bar irgendwo im Zentrum von Rom und hatte mir einen doppelten Espresso bestellt. Auf der Verkaufstheke gleich neben der Kasse stand ein durchsichtiger Behälter mit vielen lustigen Gratta & Vinci-Rubbel-Gewinnlosen. "Gewinnen Sie bis zu 100.000 Euro" stand ganz groß auf dem Werbeaufsteller und knapp bei Kasse war ich allemal. War ja auch mein vorletzter Urlaubstag und mein ganzes Urlaubsgeld hatte ich bereits in sinnvollen Alkohol- und Zigarillokonsum investiert. Nun ja, ich sage dem Barista: "Un Gratta & Vinci per favore e il conto." Er sagte: "Due e cinquanta prego (2,50€)", ich gebe ihm einen 5-€-Schein und erhalte 2,50€ Restgeld, die Gelegenheit diese eine kleine letzte Hoffnung zu überprüfen.

Ich rubbele die Felder auf und traue meinen Augen nicht! Drei Mal 10.000 Euro! "Madonna Ssantissima!! Madre di Dio!!!! ALLelujaaaaa!!" Erst folgte ein Freudenschrei den sogar Passanten auf dem Bürgersteig draußen hören konnten, inklusive zweier Carabinieri (Polizisten), die dann auch reinkamen. Ich hätte vor Freude die ganze Welt umarmen können! Bin die Bar auf und ab gelaufen. "Ho vinto! Ho vinto! Ho vintoooooo!!!Diecimilaaaa Eeeuroooo!!" (Ich habe gewonnen: 10.000 Euro!), alle lachten mit und freuten sich mit mir. Einer sagte, aber jetzt wo du 10.000 Euro gewonnen hast solltest du uns wenigstens etwas ausgeben, alle anderen stimmten zu, ich sagte den Gästen: "Leute bestellt euch etwas zu trinken, heute bezahle ich!" Der Barista kam raus und die etwa 30 Anwesenden gaben ihre Bestellungen ab: Cola, Whiskey, Spumante, Cognac..., selbst die zwei Polizisten bestellten etwas, alle freuten sich und stießen auf mein Glück an!

Später, als ich eine Flasche Asti intus hatte, musste ich mal aufs Klo, ich griff nochmal mit strahlendem Gesicht nach dem Rubbellos und wollte mein Glück fassen, schaute mir die Gewinnzahlen an und merkte, dass an einer der drei 10.000er-Ziffern eine Null zu viel dran war! Zum Glück gab es auf dem Gang zu den Toiletten ein Fenster, das sich öffnen ließ und ich konnte im Halbrausch die Flucht ergreifen. Seitdem war ich nie mehr in Rom.

Beichthaus.com Beichte #00023058 vom 28.09.2007 um 23:16:23 Uhr in Italien (Rom) (20 Kommentare).

Gebeichtet von DopeForADay^
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Bewerberinnen mit dem gewissen Etwas

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit Missbrauch Selbstsucht Trunksucht Arbeit

Ich beichte jetzt mehrere Dinge: Ich (m/38) bin Marketing-Chef in einem großen Unternehmen. Meine Abteilung hat allein am Stammsitz über 30 Mitarbeiter (Grafik, Kontakt, etc.). Fast ausschließlich Frauen unter 35 Jahren, die um meine Gunst buhlen. Aufgrund meiner Position behandle ich fast alle wie den letzten Dreck. Je unfreundlicher ich zu ihnen bin, umso mehr geben sie sich Mühe, mich wieder mildtätig zu stimmen. Durch meine fiese Art schaffe ich es fast immer, die Mädels zu verunsichern. Dadurch machen die dann Fehler. In den letzten drei Jahren habe ich schon vier Frauen wegen jener Fehler gekündigt, obwohl es eigentlich dafür keinen Grund gab. Das Gerücht von notgeilen Berufsanfängerinnen und der berühmten Bewerbungscouch kann ich nicht bestätigen. Aber, die eine oder andere gutgläubige Tussi habe ich natürlich schon gevögelt. Besonders wild treibe ich es momentan mit einer ganz jungen Maus. Ich fing schon beim Blick auf ihr Bewerbungsfoto an zu sabbern. Nur deshalb lud ich sie zum Gespräch. Sie war denkbar ungeeignet und hatte nicht mal die Qualifikation für den Job als Putzfrau der Nachtschicht.

Aber ihre Naivität, ihre Jugend und ihre überbordende Dummheit gepaart mit schweinegeilem Aussehen, ließ sie den Ausbildungsplatz bekommen. Selbstverständlich hatten wir andere Top-Bewerber, aber denen fehlte das gewisse Etwas. Also, diese Azubine (migrantischer Herkunft), ist mehr als devot. Sie tut alles für diesen Ausbildungsplatz. Jeden Tag greife ich ihr in meinem Büro an den Hintern und an ihre festen, kleinen Brüste und reiße derbe Zoten. Zwei Mal nahm ich sie schon mit auf Geschäftsreise und habe sie zur Belustigung meiner Geschäftspartner abgefüllt und sie in der Hotelbar wie ein Tanzbär tanzen und nahezu strippen lassen. Ein großer Spaß für alle Anwesenden. Ich wurde noch wochenlang daraufhin schulterklopfend angesprochen. Bei der zweiten Reise habe ich sie auch wieder betrunken gemacht und dann in meinem Hotelzimmer hocherotische Fotos von ihr geschossen und sie dabei überall angefummelt. Sie war sehr betrunken! Da ich aber ein sehr fürsorglicher Chef bin, habe ich sie plötzlich ohne Grund angeschrienen, warum sie sich ausgezogen hätte, ob sie mich verführen wolle, für wen sie mich den halte, dass sie ihren Ausbildungsplatz aufs Spiel setze, etc. Dann habe ich sie laut fluchend aus meinem Zimmer geworfen.

Am nächsten Morgen beim Frühstück war ich sehr streng und böse auf sie. Sie konnte sich nicht mehr an alles erinnern und hat sich vielmals für ihr Fehlverhalten entschuldigt, sie wisse auch nicht, was in sie gefahren sei, es sei ihr alles so peinlich, ob ich sie denn nackt gesehen hätte. Sie bat mich inständig, keinem davon zu erzählen. Mit Tränen in den Augen flehte sie mich an, nicht ihren Ausbildungsplatz zu kündigen. Sie würde alles dafür tun, ihn zu behalten. Ich finde, das sind doch gute Bedingungen und Vorgaben für ihr zweites Lehrjahr, oder? Ich bin das größte Schwein der Welt. Aber ich lache laut.

Beichthaus.com Beichte #00023037 vom 28.09.2007 um 06:49:07 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von Melone
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Zufallsbeichte
“Folge

Nur 14 statt 15 Punkten

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Vorurteile Engherzigkeit Boshaftigkeit Burgsinn

Ich bin Fachmann für Neu-Berufseinsteiger und Auszubildende, sprich, ich wähle wer eine Chance auf einen Arbeitsplatz bekommt und wer nicht. Unsere Company ist in 17 Ländern weltweit vertreten. Da bekomme ich doch tatsächlich eine Bewerbung von einem Schüler mit einem 14 Punkte (15 ist Höchstzahl) Durchschnitt im Abitur. Selbstverständlich schrieb ich sofort zurück: "Wir bedanken uns für ihre Bewerbung, allerdings möchte ich ihnen raten bei den vorliegenden Zeugnissen der Sekundarstufe II davon Abstand zu nehmen weitere Bewerbungen an uns zu senden." Pfft, Streber!

Beichthaus.com Beichte #00022683 vom 18.09.2007 um 04:41:25 Uhr in Burgsinn (7 Kommentare).

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