Der verschwundene Frauentraum

10

anhören

Falschheit Misstrauen Engherzigkeit Diebstahl

Meine (w/23) Schuhe waren mehrere Tage verschwunden. Schöne, schicke Pumps, sie sind ein wahrer Frauentraum. Das sagten auch meine zwei, ebenfalls Schuhvernarrten, Mitbewohnerinnen zu mir. Aufgrund des Verschwindens meiner Schuhe habe ich sie nicht nur verdächtigt, mir diese gestohlen zu haben, sondern habe auch kurz in ihren Zimmern nachgeschaut, als sie nicht zu Hause waren. Also nichts Wildes, ich habe nur im Schuhregal und Ähnlichem nachgesehen, aber nicht die Privatsachen durchwühlt. Natürlich habe ich dort nichts gefunden, aber mein Verdacht blieb weiterhin bestehen. Heute habe ich mein Zimmer aufgeräumt und ratet mal, was ich im Schrank, hinter diversen Handtüchern, in einer Schuhschachtel gefunden habe? Ja - ganz genau: meine schönen Pumps. Ich möchte also beichten, dass ich innerlich meine lieben Mitbewohnerinnen verdächtigt habe und auch unerlaubt in deren Zimmern nach meinem Eigentum gesucht habe.

Beichthaus.com Beichte #00031452 vom 17.06.2013 um 18:01:07 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die missglückte Entnazifizierung

48

anhören

Vorurteile Ungerechtigkeit Ignoranz

Ich (w) möchte beichten, dass ich es hasse, überall und zu jeder Zeit schief angeguckt zu werden, weil ich asiatisch bin. Und das, obwohl ich den deutschen Pass besitze, hier in Deutschland geboren bin, mich keineswegs frech verhalte, fließend Deutsch kann und das örtliche Gymnasium mit akzeptablen Noten besuche. Meine Eltern sind beide asiatisch und mit Anfang 30 nach Deutschland gezogen - mit nichts. Sie konnten die Sprache nicht, haben Eltern, Familie und Freunde in ihrem Heimatland gelassen, um ihren Kindern ein besseres Leben bieten zu können. Im Laufe der Zeit haben beide Deutsch gelernt und sogar den deutschen Pass erhalten. Dennoch finde ich es unverschämt, dass manche, vor allem ältere Leute, mich jedes Mal schief angucken, wenn ich durch die Stadt laufe. Und wenn ich dann noch den Mut dazu habe, sie aus Respekt freundlich anzulächeln, werde ich nur abwertend angeglotzt und dann wird gleich wieder weggeschaut. Der Höhepunkt war jedoch, als ich einem älteren Herrn beim Tragen von schweren Holzlatten behilflich sein wollte und gefragt habe, ob ich ihm unter die Arme greifen könnte, und dieser mit: "Von solchen wie dir brauche ich keine Hilfe!", antwortete. So viel zur "Entnazifizierung". Natürlich weiß ich auch, dass ein paar der besagten Leute, so erzogen wurden und nicht alle Deutschen so denken, trotzdem entwickle ich langsam einen Hass. Bitte verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00031438 vom 16.06.2013 um 17:02:55 Uhr (48 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Die verhängnisvolle Nacht

45

anhören

Trunksucht Dummheit Maßlosigkeit Schwangerschaft Rheine

Ich (m/19) habe einem jungen Mädchen eine selbstbestimmte Zukunft völlig verbaut. Vor gut eineinhalb Jahren war ich auf einer bekannten, öffentlichen Party in unserem Umkreis. Ich war zu der Zeit Single und seit ein paar Monaten 18. Mit der Volljährigkeit kommt ein gewisses Maß an Verantwortung und Reife einher - möchte man zumindest meinen. Bei Reflexion des Abends muss ich jedoch gestehen, dass auf genannter Party nicht viel davon zu sehen war. Ursprünglich bin ich mit ein paar Freunden hingegangen, um lediglich "ein wenig" zu trinken und mich bei guter Musik zu amüsieren. Vorgeglüht hatten wir schon bei mir zu Hause, da ich als Einziger bereits eine eigene Wohnung hatte, die ich mir dank meiner Ausbildung im öffentlichen Dienst, neben Auto und anderen Annehmlichkeiten, leisten konnte. Wie das aber immer so ist, neigt man bei guter Basis und steigendem Alkoholpegel sowie Stimmung stark dazu, immer weiter über die Strenge zu schlagen. Und wie es eben kommen musste, war ich nach einigen Stunden intensivem feiern mittlerweile ordentlich betrunken.

In unmittelbarer Nähe zu unserer Gruppe standen einige offensichtlich gut angetrunkene Mädchen, die schon den ganzen Abend auffällig zu uns herübergeschaut und in übertrieben neugierigem Maße getuschelt hatten. Wir, natürlich nicht lange überlegt, sind mit geschlossener Mannschaft herüber und haben geschaut, was möglich ist. Die Mädels stellten sich als sehr gesellig heraus, wobei sich eine hübsche Brünette besonders für mich zu interessieren schien. Zwar ursprünglich nicht mit der Absicht, als Single aber auch nicht abgeneigt, kamen wir uns näher und ich nahm sie später mit dem Taxi noch mit nach Hause. Wir, immer noch stark betrunken, hatten im Laufe der Nacht mehrmals ungeschützten Sex. Irgendwann schliefen wir dann vor Müdigkeit einfach ein. Am nächsten "Morgen", frühstückten wir und ich brachte sie mit dem Auto nach Hause. Vorher hatten wir noch Telefonnummern ausgetauscht. Die nächsten Wochen liefen wie gewohnt. Ich ging meiner Arbeit nach, traf meine Freunde und lebte mein Leben. Auch mit dem Mädchen von besagtem Abend stand ich weiter in Kontakt. Eines Abends stand dann meine Bekanntschaft in Begleitung ihrer Eltern vor meiner Haustür. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte, war das Mädel gerade einmal junge 16 Jahre alt. Als Sahnehäubchen auch noch seit einigen Wochen schwanger. Ich denke, man kann sich vorstellen, wie angenehm diese Unterredung ausgefallen ist. An dem verhängnisvollen Abend bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, sie nach ihrem Alter zu fragen und auch in den weiteren Wochen waren so banale Themen wie das Alter niemals Gegenstand der Unterhaltungen. Nach einem langen Gespräch mit einer Beratungsstelle hat sie sich überdies dazu entschieden, das Kind zu behalten.

Ich habe einen Wochenendjob angenommen, um meinen Unterhaltszahlungen nachkommen zu können, und sehe sowohl mein Kind als auch die Mutter regelmäßig. Da wir uns weiterhin in jeder Hinsicht sehr gut verstehen, und ich das Vater-Sein als großes Glück empfinde, werden wir versuchen, nach meiner Ausbildung und wenn sie 18 Jahre alt ist, ein gemeinsames Leben mit Kind zu führen. Ich beichte, und es tut mir unendlich leid, dass ich trotz meines Alters und der "geistigen Reife", nicht daran gedacht habe zu verhüten, obwohl ich daran hätte denken müssen. Ich habe einem jungen Mädchen die Chance auf eine Karriere sowie eine freie Entscheidung über ihre Zukunft genommen. Ich bitte inständig um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031400 vom 10.06.2013 um 15:47:10 Uhr in 48429 Rheine (45 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein peinliches Abenteuer auf dem WC

19

Trunksucht Peinlichkeit Sex Last Night

Ich (19/m) war letzte Nacht, wie fast an jedem Wochenende, mit guten Freunden feiern. Doch dieses Mal hatte ich mir ein Ziel gesetzt. Ich wollte mich endlich einer Freundin annähern, die ich ziemlich heiß finde, und im besten Fall gleich Sex haben. Für mich ist es […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00031395 vom 09.06.2013 um 19:34:51 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Jahrelang halbe Filme gesehen

21

anhören

Trunksucht Verschwendung Maßlosigkeit

Jahrelang halbe Filme gesehen
Ich (m/50) bin trockener Alkoholiker, seit ich vor einem Jahr in einer Therapie war. Es geht mir jetzt wieder gut - körperlich, geistig und seelisch. Vor dem Entzug hatte ich mich oft am Abend, wenn ich alleine zu Hause war, vor den Fernseher gesetzt, Filme oder DVDs angeschaut und nebenher eine Flasche Wodka und ein paar Bier zum Nachspülen getrunken. Ich empfand dieses Verhalten damals als entspannend. Das ging über viele Jahre so und ich fühlte mich, so als stiller Trinker, auch niemals als besonders betrunken.
Jetzt, da ich trocken bin, stelle ich fest, dass ich die meisten Filme gar nicht vollständig gesehen habe. Ich bin wohl immer wieder weg gedöst und habe vieles gar nicht mitbekommen. Ich kann jetzt viele Filme noch mal anschauen und als ganz neu empfinden. Daraus erkenne ich, wie sehr man sich mit Alkohol aus der Welt beamen kann und ich hatte das nicht einmal wahrgenommen. Diese Erfahrung habe ich bisher noch nicht einmal meiner Frau erzählt, es wäre mir zu peinlich. Sie hatte von der Trinkerei auch gar nicht so viel mitbekommen, da ich immer peinlich auf die Flaschen-Entsorgung geachtet habe - da klemmt es übrigens bei den meisten Säufern.
Was ich aber auch noch feststelle ist, dass mir jeden Monat viel mehr Geld über bleibt. Alkoholsucht ist teuer! Rechne mal bald jeden Tag die Flasche Schnaps zu 10 Euro, wenn man nicht den letzten Fusel trinken will, dann noch Bier und Wein, da sind locker 300 Euro im Monat weg. Dann noch öfter einen Kneipenbesuch à 20 Euro eingeschoben, und schon sind wir bei 500 Euro pro Monat. Nur fürs Saufen! Wie heißt es so schön: "Haus und Hof versoffen.". Der Spruch stimmt. Aber diese auf mich bezogene Rechnung konnte ich ebenfalls bisher nur hier, im Beichthaus, vorbringen. Ich wünsche mir Absolution für meine Trinkerjahre und dass mir ein Rückfall erspart bleibt.

Beichthaus.com Beichte #00031388 vom 09.06.2013 um 10:18:42 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge