Meine Angst vorm Telefonieren

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Manie Lügen Verzweiflung Telefon

Ich (22) habe bittere Angst vorm Telefonieren. Wenn das Telefon klingelt, renne ich panisch hin, gucke, wer anruft und hebe grundsätzlich nie ab. Die einzigen Ausnahmen sind meine Eltern und meine Schwester. Nicht einmal bei meinen besten Freunden gehe ich ran. Ich bin immer gerade, wie es der Zufall will, auf dem Klo, unter der Dusche oder im Garten. Schon, wenn ich diese abstoßenden Klingelgeräusche irgendwo anders höre, wo es mich überhaupt nicht betrifft, schlägt mein Herz wie verrückt und ich halte die Luft an, bis es aufhört. Ich habe noch nie einen Verwandten angerufen, wirklich noch nie. Meinen Omas und Opas schicke ich immer Briefe und Karten, das finden die eh viel schöner. Mit meinen Freunden kommuniziere ich nur über das Internet oder über tagelang vorher angekündigte Telefonate, die dann aber auch auf die Minute genau zur ausgemachten Zeit stattfinden müssen. Ein Handy habe ich natürlich nicht und ich hatte auch nie eins, obwohl mir immer alle eins schenken wollen. In meinem Alter ist das ja total seltsam und ich wirke wie ein pseudo-alternativer Aussteiger. Alle denken, dass ich Telefonieren einfach nur nicht mag, dabei habe ich eine Riesenangst davor.
Für das Berufsleben ist die ganze Sache sehr hinderlich und hier kommt auch meine Beichte: Ich lüge die Menschen um mich herum an, obwohl ich eigentlich ein ehrlicher Mensch bin. Aber immer, wenn ich irgendwo anrufen muss, dann erzähle ich immer nur, dass ich es getan hätte. Ich mache es nur in den seltensten Fällen. Termin ausmachen beim Arzt? Das macht immer meine Mutter für mich, weil "ich gerade keine Zeit habe". Meine Familie hat erst seit 1995 ein Telefon, die Zeit davor muss wirklich traumhaft gewesen sein. Da hätte ich nicht lügen müssen. Ich schäme mich wirklich dafür. Dieses Telefon macht mich noch irre, es ist doch gruselig mit jemanden zu reden, der weiß Gott wie weit weg ist.
Nebenbei bemerkt, genauso suspekt ist mir unser Fernseher, ich fürchte mich vor ihm. Das Radio hat meine Familie wegen mir schon vor vielen Jahren abgeschafft. Ich fahre nur sehr widerwillig in Autos mit, in denen der Fahrer sich weigert, das Radio auszumachen. Ich fühle mich unserer Gesellschaft nicht gewachsen. Herr im Himmel, warum bin ich nur so ein Freak?

Beichthaus.com Beichte #00031133 vom 05.05.2013 um 17:16:22 Uhr (22 Kommentare).

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Die missglückte Vogelrettung

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Dummheit Tiere

Ich war als Kind immer sehr tierlieb und auch sonst an Tieren interessiert. In einem Sommer, ich war etwa acht Jahre alt, habe ich beim Spielen ein Vogelei gefunden, welches auf dem Rasen lag. Für mich war sofort klar, das Ei muss ich ausbrüten, damit ich den kleinen Vogel darin rette. Bei meinen Eltern habe ich groß Alarm geschlagen, dass sie doch bitte die Wärmelampe aus dem Keller holen, denn es gehe um Leben und Tod.
In meinem Zimmer auf der Fensterbank habe ich das Ei in einer kleinen Müslischale, ausgelegt mit Küchenpapier unter die Wärmelampe gelegt und musste warten. Das Beobachten wurde mir jedoch irgendwann zu lang. Ich ging also wieder raus zum Spielen und hatte wohl zu viel Spaß, denn ich kam erst wieder ins Haus, als es bereits dunkel war. Dass ich das Ei total vergessen habe, wurde mir mit plötzlichen Bauchschmerzen bewusst und ich eilte in mein Zimmer. Was ich sah, stimmte mich ziemlich traurig. Das Ei hatte bereits eine dunkle Farbe angenommen, was darauf schließen ließ, dass ich mein adoptiertes Vogelei gekocht hatte. Ich war ziemlich traurig und mein Vater musste es entsorgen.

Heute bin ich zwar immer noch sehr tierlieb, aber mit Vögeln habe ich es wohl immer noch nicht so. Ich fand im letzten Sommer erneut ein junges Vogelbaby, das wohl aus dem Nest gefallen sein muss. Da meine Familie und ich aber gerade am Grillen waren, beschloss ich das Vogelbaby in unsere Nähe zu setzen. In der Hoffnung, durch das Gepiepse würde die Mutter kommen. Ich bräuchte also nur ab und an einen Blick auf das Junge zu werfen. Irgendwann bemerkte ich fröhlich, dass kein Piepsen mehr zu hören war. Vielleicht hatte das Junge schließlich zurückgefunden und ich dachte nicht weiter daran. Eine Weile später musste ich noch die Abendrunde mit dem Hund gehen und ging die Pforte zur Straße hinaus. Ein paar Meter weiter lag auf der Straße ein kleiner Haufen Federn. Der kleine Vogel ist wohl überfahren worden. Ich fing an zu weinen, weil das so traurig war.
An alle kleinen Vögel, die ich eigentlich retten wollte: Es tut mir leid, dass ihr nun tot seid, nur weil ich unachtsam war. Aber vielleicht war es von der Natur auch so gewollt.

Beichthaus.com Beichte #00031124 vom 03.05.2013 um 18:08:13 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Natursekt Vergangenheit

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Fetisch Manie Vandalismus Intim Großwenkheim

Ich bin total verrückt nach Natursekt. Dazu drei Beichten:
1. Ich war 14 und hab mir mit einer Freundin und einem Freund Mutproben für den jeweils anderen ausgedacht. Für uns 2 Mädels war es eher etwas Harmloses, aber ihm sagten wir, er muss seine Kappe abnehmen […]
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Beichthaus.com Beichte #00031121 vom 02.05.2013 um 22:55:15 Uhr in Großwenkheim (33 Kommentare).

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Omaschlüpfer auf dem Frühlingsfest

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Feigheit Peinlichkeit Oberpfalz

Omaschlüpfer auf dem Frühlingsfest
Ich war vorgestern auf dem Frühlingsfest in meiner Stadt. Als ich gerade in der Schlange zum Klo war, kam ein Mädel aus einer Kabine und wusch sich die Hände. Das Mädel hatte den Rockteil Ihres Dirndls aus Versehen in Ihre Strumpfhose gesteckt, sodass man schön ihren Omaschlüpfer darunter sehen konnte. Es waren bestimmt noch 10 andere Frauen in der Schlange, die es gesehen, aber nichts gesagt haben. Ebenso wie ich. Ich wollte sie eigentlich wirklich darauf hinweisen, aber ich war dann doch zu feige. Ich beichte hiermit das ich Ihr nichts gesagt habe und sie sich womöglich bis auf die Knochen blamiert hat deswegen. Soviel zum Thema Nächstenliebe. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031119 vom 02.05.2013 um 15:09:09 Uhr in Oberpfalz (19 Kommentare).

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Die Fragen der aufgestylten Verkäuferinnen

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Vorurteile Eitelkeit Shopping

Die Fragen der aufgestylten Verkäuferinnen
Ich (w/20) möchte beichten, dass mich aufgestylte Verkäuferinnen einschüchtern. Ich bin kein Mauerblümchen und sehe auch nicht schlecht aus, doch das Problem sind für mich die topmodernen, aufgestylten Verkäuferinnen, die einen von oben bis unten mustern, sobald man den Laden betritt. Hin und wieder schaue ich mich in Boutiquen um, weil das Angebot an Klamotten doch anders ist, als im "Mainstream"-Laden. Zwar sind die Verkäuferinnen meist nett und höflich, eben kundenorientiert, doch fühle ich mich in ihrer Anwesenheit einfach unwohl. Ich kann mir förmlich ausmalen, wie sie gerade denken: "Oh Gott, die Tasche passt ja gar nicht zu den Schuhen!" etc. Auch dieses Gefrage, warum genau ich diese Hose nicht will, nervt mich. Genauso wie das Vorwurfsvolle "Sie haben also nichts gefunden?" oder das aufdringliche "Aber das Top stand ihnen doch prima".

Dasselbe gilt für die Parfümerie. Wenn ich wegen eines Produktes in die Parfümerie gehe, wird gleich ein Makel zum Anlass genommen, mir ein weiteres Produkt anzudrehen. "Ja, der Lippenstift passt perfekt. Aber da an der Wange sehe ich eine vergrößerte Pore. Möchten Sie nicht unser Poren verfeinerndes Serum für 59 Euro ausprobieren?" Hiermit beichte ich, dass ich nicht genug Selbstbewusstsein habe, sonst wäre es mir egal, was eine x-beliebige Verkäuferin über mich denkt. Insgeheim wünsche ich mir unkonventionelle Typen, zum Beispiel dicke, fröhliche, ältere Frauen oder junge Frauen mit Dreadlocks, als Verkäuferinnen.

Beichthaus.com Beichte #00031113 vom 30.04.2013 um 22:56:25 Uhr (23 Kommentare).

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