Eine Falle für Einbrecher

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Rache Diebstahl Last Night

Eine Falle für Einbrecher
Die Geschichte ist jetzt ungefähr 34 Jahre her, noch zu DDR-Zeiten. Ich war damals, glaube ich, 17 Jahre alt. Meine Mutter meinte des Öfteren, dass des Morgens im Erdgeschoss unseres Einfamilienhauses Gegenstände anders standen, als am Abend zuvor. Einbruchsspuren gab es keine. Wir waren aber uns sicher, dass nachts jemand im Erdgeschoss herumgeisterte. Zumal meine jüngere Schwester ihren Haustürschlüssel vermisste. Wir hatten ja einen Verdacht, konnten es aber nicht beweisen. Meine Schwester meinte, sie hätte ihren Schlüssel bei ihrer Freundin noch gehabt und später wäre er dann weg gewesen. Wir vermuteten also in dem Vater ihrer Freundin den nächtlichen Eindringling. Also beratschlagten wir (meine Schwester, mein damaliger Freund und ich), wie wir den Eindringling schnappen könnten. Als Erstes entfernten wir den Fußabstreifrost vor den Vorbautreppenstufen. Unter den Rost war eine ca 25 cm tiefe Bodenwanne. Also die perfekte Stolperfalle. Die Eingangstür schlossen wir wie gewohnt ab, streuten aber im Flur Mehl vor die Tür, um eventuelle Fußspuren zu sehen.

Die Eltern wussten von unserem Vorhaben, wir hatten sie aber gebeten, schlafen zu gehen. Dann warteten wir im dunklen Wohnzimmer und hatten den knapp 20 Meter langen Gehweg zum Haus im Auge. Wir warteten stundenlang hinter der Gardine und wollten schon aufgeben und uns schlafen legen. Auf einmal polterte es draußen, wir hörten einen Schmerzensschrei und Fluchen. Wir sind also raus, schlossen die Tür auf, machten Licht an - aber derjenige war schon weg. Mein Freund ist gleich hinterher, hat ihn aber nicht einholen können. Auf den Betonstufen der Vorbautreppe sahen wir einige Blutspritzer und einige abgebrochene Zähne. Eines war sicher: Der Eindringling hatte sich verletzt. Am nächsten Tag ist meine Schwester zu ihrer Freundin. Dort erfuhr sie, dass unser Verdächtiger - der Vater der Freundin - "plötzlich und über Nacht alle Vorderzähne verloren hat." Jetzt waren wir sicher, wer der Täter war. Angezeigt haben wir ihn nicht. Aber von da an ist nie wieder jemand durch das Erdgeschoss gegeistert. Er konnte uns ja auch nicht anzeigen, denn zu DDR-Zeiten wäre er verurteilt worden und eingefahren. Heute würde ich eine solche Stolperfalle nicht mehr machen, denn die Einbrecher haben ja eine Lobby und könnten uns auf Schmerzensgeld verklagen.

Beichthaus.com Beichte #00036228 vom 23.07.2015 um 00:43:15 Uhr (14 Kommentare).

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Schwanger mit Mitte 40

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Gewalt Hass Zorn Familie

Ich (w/23) möchte für meine schrecklichen Gedanken um Vergebung bitten. Nun, die Situation ist wie folgt:
In meiner Kindheit hatte meine Mutter sehr wenig Zeit als Alleinerziehende. Sie kam selbst aus schwierigen Verhältnissen und für sie war es völlig normal, […]
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Beichthaus.com Beichte #00036224 vom 22.07.2015 um 15:43:32 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Oralverkehr statt Sex

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Wollust Begehrlichkeit Partnerschaft Kassel

Ich (w/20) muss etwas beichten. Seit etwas über einem halben Jahr bin ich mit meinem Freund zusammen. Er leckt mich gerne und häufig, ich blase ihm auch regelmäßig einen. Bloß zum Geschlechtsverkehr kommt es selten und wenn, dann auch nur mit Schutz, obwohl ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00036223 vom 22.07.2015 um 15:19:42 Uhr in 34134 Kassel (Harzweg) (14 Kommentare).

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Kleine Mädchen in dunklen Parkhäusern

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Hamburg

Ich (m/19) verarsche Typen. Ich habe in letzter Zeit aus Langeweile gefallen daran gefunden, mich in Teenager-Chatrooms rumzutreiben, unter Pseudonymen, die mich als junges, attraktives Mädel ausweisen. Jedes Mal, wenn ich da unterwegs bin, melde ich mich mit offensichtlichen und eindeutigen Nachrichten im Chat und frage nach z.B. "jungen Typen aus Hamburg". Ich kriege immer haufenweise Antworten und auch einige echt krasse. Nun mache ich es so, dass ich Treffen mit den Typen verabrede. Meist noch am selben Abend. In dunklen Ecken in Parkhäusern, bei Friedhöfen oder in Parkanlagen. Zu ihrem Pech wird da aber niemals das beschriebene "bildhübsche und unerfahrene Mädchen" aufkreuzen. Sondern ich: zwei Meter groß, 120 Kilo schwer, und semiprofessioneller Football-Spieler. Bislang habe ich die Typen immer nur aus der Entfernung beobachtet und mich an ihren entgleisenden Gesichtszügen erfreut, wenn sie teilweise über 30 Minuten da warten und ihnen klar wird, dass niemand kommen wird. Ich überlege immer häufiger, mal auf so einen zuzugehen und ihm ein wenig Angst zu machen, sodass er nie wieder auf die Idee kommt, sich nachts in dunklen Parkhäusern rumzutreiben und auf kleine Mädchen zu warten. Ich weiß nicht, ob das richtig ist und ich weiß nicht, wie weit ich das noch treiben werde. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00036222 vom 22.07.2015 um 12:33:26 Uhr in 21031 Hamburg (Bergedorfer Straße) (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Schatz meines Opas

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Falschheit Diebstahl Geld Familie

Ich möchte beichten, dass ich mich möglicherweise zu Unrecht bereichert habe. Vor zwei Monaten ist mein Opa gestorben. Er hatte nur eine kleine Rente und lebte seit Jahren allein. Nun ging es darum, die Wohnung aufzulösen.
Meine Mutter sagte, sie könnte das nicht, mein Vater hatte kein Interesse und mein Bruder "keine Zeit." Da ich in der Familie die engste Bindung zu meinem Opa hatte und mich auch mehr als alle anderen um ihn gekümmert habe, habe ich mich dann um die Auflösung der Wohnung gekümmert. Ich habe zwei Monate lang jedes Wochenende dort verbracht, bin mit einem geliehenen Transporter zig Mal zur Müllhalde gefahren und habe echt viel geleistet. Mein Bruder war nur einmal da, hat eine halbe Stunde mit angepackt und sich dann die Waschmaschine, die mein Opa erst ein halbes Jahr vorher gekauft hatte, unter den Nagel gerissen und ist verschwunden. Bei schweren Möbeln hat mir ein Freund geholfen, aber ansonsten habe ich alles alleine gemacht. Weil ich meinen Opa sehr gemocht habe und er als Kind auch viel Zeit mit mir verbracht hat, war das irgendwie selbstverständlich für mich. Trotzdem fand ich es sehr schade, dass sonst niemand aus der Familie helfen wollte und das, obwohl mein Opa immer für alle da war und geholfen hat, wo er nur konnte.


Als ich fast fertig war, habe ich einen alten massiven Tisch zerlegt und ein Fach unter der Tischplatte entdeckt. Darin befand sich etwas Goldschmuck, mehrere Goldmünzen und Bargeld. Dies habe ich komplett für mich behalten und niemandem etwas davon erzählt. Schmuck und Münzen habe ich verkauft und zusammen mit dem Bargeld habe ich nun etwa 12.000 Euro für mich behalten. Ich weiß, dass der Rest der Familie genau so einen Anspruch darauf hätte, aber ich finde, die haben es nicht verdient, und wenn die Wohnungsauflösung durch eine Firma erfolgt wäre, hätte auch niemand etwas von dem "Schatz" abgekriegt. Auf der einen Seite finde ich, dass mir das Geld zusteht, auf der anderen Seite habe ich ein schlechtes Gewissen, vor allem weil ein solcher Betrag auch für mehrere Wochenenden Arbeit sicher weit überzogen ist.

Beichthaus.com Beichte #00036221 vom 22.07.2015 um 10:47:59 Uhr (15 Kommentare).

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