Aussehen ist Nebensache

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Geiz Hochmut

Ich (m/22) verdiene 28 Euro die Stunde. Ich bin der größte Geizhals auf Gottes Erden, ich trage eine 20 Euro Jacke vom K*k, und eine uralte abgefuckte Jeans von meiner Mutter, die mir drei Mal zu weit ist. Die Hosentür kriegt man auch nicht mehr zu. Nur für Schuhe zahle ich lieber mehr. Die halten einfach viel länger, als der billige Krempel aus Altpapier, den kleine chinesische Kinderhändchen zusammenkleben. Ich werde oft ausgelacht, weil ich wie der letzte Penner rumlaufe, das ist mir aber herzlichst scheißegal. Wenn die Gören nur wüssten, wie viel auf meinem Konto ist. Trotzdem dusche ich mich regelmäßig, stinke nicht, mein Gewand ist immer sauber und ansonsten achte ich darauf, dass ich gepflegt bin. Ich hasse oberflächliche Menschen wie die Pest. Verstecken sich hinter 15 Kilogramm Gesichtsverputz, und bauen ihre Mauern auf, damit keiner erkennen kann, wer sie wirklich sind. Tragen schweineteure Fummel um anderen, genauso oberflächlichen Menschen zu imponieren. Ich finde nichts Erotisches an Frauen, die sich in engen Fummel, High Heels zwängen und bauchfrei im Winter rumlaufen, da kann man gleich eine Barbiepuppe knallen. So viele Frauen würden mit viel weniger oder auch gar keiner Schminke viel schöner sein. Ich stehe auf Frauen, die die allgemeine Gesellschaft als Mauerblümchen abstempelt!

Beichthaus.com Beichte #00024942 vom 13.10.2008 um 14:44:51 Uhr (25 Kommentare).

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Das öffentliche Telefon missbraucht

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Dummheit Missbrauch Telefon

Das öffentliche Telefon missbraucht
Als Jugendliche mit 14 oder 15 Jahren haben wir öfters mal von einem öffentlichen Telefon aus kostenlos (seinerzeit über 0130er-Vorwahl) Krankenkassen angerufen und wollten dort unser Holzbein gegen Feuer versichern. Dieser grobe Unfug tut mir heute Leid, obwohl mir der Gedanke daran immer noch ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. Selbe Geschichte ging auch mit AT&T und kostenloser Vorwahl. dort haben wir dann ein R-Gespräch geordert, wir wollten einen Henry Jones aus New York sprechen, klappte auch. Es tut mir heute leid, den Leuten die Zeit geraubt zu haben und das öffentliche Telefon für solchen Blödsinn zu missbrauchen.

Beichthaus.com Beichte #00024934 vom 11.10.2008 um 23:43:24 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Bekannte anschwärzen

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Ungerechtigkeit Verrat Hass Geld Gesellschaft Kiel

Die Bekannte anschwärzen
Ich (w/32) bin eigentlich ein immer freundlicher und gönnerhafter Mensch, muss aber gestehen, dass ich kurz davor bin, eine Freundin von mir wegen Schwarzarbeit und Faulheit zu melden. Diese Freundin, auf die ich so wütend bin, dass ich sie lieber bis auf Weiteres […]
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Beichthaus.com Beichte #00024922 vom 09.10.2008 um 19:46:25 Uhr in Kiel (56 Kommentare).

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Zum Glück fehlt nur noch eine Frau

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Hallo Gemeinde. Ich muss beichten, dass ich nicht ganz normal bin. Ich (m/29) wohne jetzt seit knapp acht Jahren allein. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, fahre einen schnittigen Wagen und bin auch, bis auf die 115Kg, ein recht durchschnittlicher Typ um die 1,90. Der Alltag besteht aus Arbeiten, Einkaufen, Essen, Schlafen und Entertainment. Das ist so weit auch kein Problem, wenn da nicht die kleine Tatsache wäre, dass ich es nicht schaffe, eine Frau für mich zu begeistern. Das mag daran liegen, dass ich eher selten ausgehe, aber vielleicht auch daran, dass ich für Frauen keinen Instinkt habe. Selbst beste Chancen lasse ich vergehen, ohne auch nur den Anschein von Interesse zu bekunden. Ich weiß nicht sicher, ob es Angst vor Ablehnung oder Unsicherheit ist. Zeitweise bin ich mit meinem Leben sogar glücklich. Aber leider bin ich zeitweise mit meinem Leben auch unglücklich. Bis vor kurzer Zeit war ich manchmal so verzweifelt, dass ich auch über Selbstmord nachgedacht habe. Diese Phase habe ich aber nun überwunden. Dabei hat mir der Selbstmord eines Bekannten geholfen. Das hat mich sehr geschockt, auch wenn es keiner um mich herum gemerkt hat. Naja, meine Freunde haben es schon gemerkt, aber ich habe sie nicht wirklich an meinen Gefühlen teilhaben lassen. Sie haben nur ständig gefragt, was los ist, und ich habe sie nicht an mich rangelassen. Dabei ist aber unterschwellig rausgekommen, dass ich schon seit vielen Jahren Single bin. Natürlich sind jetzt alle bemüht darum, das Problem in den Griff zu bekommen, aber ich fühle mich dabei überhaupt nicht wohl.

Manchmal ist es wie das Gefühl eines Tieres auf der Schlachtbank. Bei der letzten großen Party wurden mir sogar zwei Mädels vorgeführt. Die Frage war, mit welcher der beiden ich denn jetzt den Abend verbringen sollte. Kurz entschlossen sagte ich "Beide." Ich führte beide zur Tanzfläche und bin dann unter dem Vorwand, Getränke zu holen, abgehauen. Das haben natürlich einige nicht verstanden. Vor allem weil ich mit ein paar anderen die Party gegeben habe. Ich dachte mir dabei die ganze Zeit nur: Ich würde mich sehr erniedrigt fühlen, wenn mich jemand mit jemand anderem zu einer Person des anderen Geschlechts führen würde und sagt: "Schau, ich bringe dir jemanden mit, um den Abend zu verbringen. Wen magst du denn haben?" Und ich habe auch noch damit, dass ich "Beide" gesagt habe, nachgetreten. Ich fühle mich sehr schlecht deswegen. Aber ich habe nicht den Mut, meine Gefühle zu zeigen und bin nicht bereit, meinen Freunden meine Gedanken und Gefühle preis zugeben. So wie es scheint, habe ich damit alle meine Wünsche und Ziele erreicht. Jedenfalls meine Wünsche und Ziele von der Schulzeit. Damals wünschte ich mir ein unabhängiger Einzelgänger zu sein, der mit dem Hobby sein Geld verdient und sich alles kaufen kann, was er will. Ich sollte also glücklich sein, aber es ist eher so, das ich mich selbst dafür nicht ausstehen kann, überhaupt solche Wünsche geäußert zu haben. Weiß vielleicht jemand Rat?

Beichthaus.com Beichte #00024909 vom 07.10.2008 um 22:35:44 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von Tjodalf666
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“Beichte

Ein Vermögen aus dem Geldautomaten

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Feigheit Habgier Begehrlichkeit

Vor längerer Zeit wollte ich von einem Bankautomaten etwas Geld abheben. Dieser war außen an der Bank angebracht. Es war in einer sehr regen Stadtlage - Busbahnhof und Einkaufsgeschäfte. Direkt gegenüber war auch eine Haltestelle mit wartenden Menschen und ein Café. Nun, ich parkte mein Auto und ging zu dem Automaten. Als ich davor stand, sah ich jede Menge Geld, das noch in dem Ausgabeschlitz steckte. Es waren auf jeden Fall einige 50er, 100er, 20er etc. Ich nahm das Geld heraus und vor lauter Angst, dass das jemand sehen könnte und ich eine Anzeige bekommen könnte, klingelte ich bei der Bank und gab den Packen der Dame in die Hand, mit dem Vermerk, dass das jemand vergessen hätte. Noch heute ärgere ich mich, wenn ich daran denke. Nur fünf Sekunden mehr Mut und ich hätte ein nettes Geldpäckchen für lau gehabt.

Beichthaus.com Beichte #00024901 vom 06.10.2008 um 13:19:45 Uhr (43 Kommentare).

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