In meiner Kaffeepause wird es dunkel auf dem Klo!

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Dummheit Boshaftigkeit Arbeit Braunschweig

Einmal täglich hole ich mir auf der Arbeit eine Tasse Kaffee. Dabei muss ich immer an den Toiletten vorbei. Die Lichter werden immer per Schalter an- und ausgeschaltet. Ab und zu, wenn ich sehe, dass dort ein Kollege drauf ist, schalte ich das Licht einfach aus. Dann höre ich manchmal etwas, manchmal auch gar nichts. Danach warte ich immer, bis die Kollegen rauskommen und sich total ärgern. Als ich eines Tages auf Toilette saß, wurde es plötzlich dunkel. Verdammt, dachte ich mir, und bereute es denn anderen das angetan zu haben. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00039586 vom 06.04.2017 um 22:01:35 Uhr in 38179 Braunschweig (6 Kommentare).

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Job im Hipster-Coffeeshop

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Rache Zorn Ekel Arbeit München

Nebenberuflich arbeite ich in einem ekelhaften Hipster-Coffeeshop, wofür ich mich verachte. Mein Chef ist ein totales Arschloch, er zwingt alle Kollegen, falsche Hornbrillen zu tragen, weil das angeblich die Jugend ansprechen würde. Zudem hat er einen eigenen Blog, dort schreibt er über den Coffeeshop, die neusten fünf Euro Kaffees, die aus Spucke und Pulver bestehen und über sein interessantes Leben. Meine Beichte ist, dass ich regelmäßig als "unzufriedener Kunde" Kommentare schreibe und ich einen Obdachlosen, der sich häufig vor dem Laden aufhält, dafür bezahlt habe, in das Büro meines Chefs zu scheißen.

Beichthaus.com Beichte #00039577 vom 05.04.2017 um 17:25:46 Uhr in München (15 Kommentare).

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Ekelküchen in Restaurants

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Boshaftigkeit Ekel Rache Arbeit Wertheim

Wer schnell brechen muss, sollte das vielleicht nicht lesen. Es ist auch leider kein Scherz, sondern anscheinend Alltag in einigen deutschen Küchen. Ich weiß es aus erster Hand und gehe deshalb schon lange nicht mehr zum Essen aus. Aber von vorne: Ich (m) habe mal in einem Gasthaus als Küchenhilfe gejobbt. Wenn ich das Geld nicht gebraucht hätte, wäre ich da schneller geflüchtet, denn es schien zum guten Ton zu gehören, möglichst viele Körperausscheidungen in die Gerichte zu schmuggeln. Vom Küchenchef bis zum Handlanger waren alle immer zu bemüht, ihren Schweinekram zu veranstalten. Popel, Pisse, Rotz und Fischmilch. Zerhackte Achselhaare, Schuppen, Schmalz und Talg: Alles kam in den Topf hinein, Tag für Tag.

Es gab zwar kaum Gäste, doch irgendwann war es mir doch zu viel, ein Racheplan musste her. Zunächst habe ich gekündigt. Dann habe ich eine Woche lang bei mir zu Hause einen Eimer als Toilette benutzt. Als dieser randvoll war, begab ich mich zu einer Uhrzeit, wo der Küchenchef immer eintrudelte, zum Lokal und wartete vermummt im Gebüsch auf ihn. Als er kam, bin ich aufgesprungen, leerte die vergammelte Scheiße über ihn und rannte davon. Es hat so scheußlich gestunken, dass ich mich fast selber übergeben musste. Meine Beichte ist, dass ich diese dämliche Aktion einer Anzeige dieses Schweineladens vorgezogen habe. Letzteres würde mir nur Ärger einbringen, weil ich ja auch manchmal mitgemacht habe, um dazuzugehören.

Beichthaus.com Beichte #00039575 vom 05.04.2017 um 14:18:24 Uhr in Wertheim (9 Kommentare).

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Mit frisiertem Zeugnis zum Traumjob

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Betrug Dummheit Arbeit

Ich habe damals meinen Realschulabschluss frisiert und die Noten verbessert. Ich habe dann ein FSJ und anschließend eine Ausbildung zum Altenpfleger gemacht und hole jetzt mein Fachabi nach. Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten und zu helfen. Das hört man wahrscheinlich von jedem, der ein schlechtes Zeugnis bekommen hat, aber ich hatte damals eine schwere Zeit in der Schule sowie zu Hause. Am liebsten würde ich zur Polizei und mich selbst anzeigen. Es tut mir leid für diejenigen, die auch ein schlechtes Zeugnis und keinen Platz bekommen haben.

Beichthaus.com Beichte #00039573 vom 04.04.2017 um 18:24:18 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Hipster müssen gehen!

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Zorn Vorurteile Arbeit Berlin

Ich führe seit mehr als zwei Jahrzehnten eine gut gehende Agentur. Ich bezahle meine durchweg jüngeren Mitarbeiter mehr als überdurchschnittlich, gebe gerne großzügige Prämien für hervorragende Leistung und habe auch nie Hierarchien in meinem Unternehmen zugelassen. Das spornt zum Arbeiten an und jeder gibt sein Bestes. Nun ist es aber so, dass in den letzten Jahren der Trend zum Holzfäller bei den jungen Männern aufgekommen ist. Ich stamme aus einer Generation, in der das Gesicht noch glatt rasiert sein musste und habe das auch immer so gehalten. Bei meinen Mitarbeitern habe ich mir nichts gedacht, als sie sich Bärte wachsen ließen. Es ist halt eine Modeerscheinung, so wie es davor schon viele gab und noch viele danach kommen werden. Nun habe ich aber einen Kunden von einer anderen Agentur abgeworben, der ein Budget hat, das alle Dimensionen sprengt. Er war mit seinem Beraterstab schon mehrmals bei uns und die Sache sieht an und für sich gut aus Bloß jedes Mal, wenn Mitarbeiter von mir bei ihm waren, wurde ich von den Leuten seines Beratungsunternehmens auf die Bärte meiner Mitarbeiter angesprochen, dass das nicht gut aussehen würde und deren Auftraggeber die Meinung vertritt, dass im Business die Gesichter glatt zu sein haben.

Ich habe ihnen erklärt, dass ich es auch so gelernt habe, aber die jungen Leute von heute halt jeden Trend mitmachen und dazu zählt auch, sich einen Bart wachsen zu lassen, um wie jeder andere auszusehen. Nun wurde mir unmissverständlich klargemacht, dass es keinen Auftrag geben würde, wenn ich weiterhin junge Holzfäller zu geschäftlichen Terminen schicken würde. Ich habe meinen Mitarbeitern die Situation erklärt und ersucht, für die nächsten zwei oder drei Monate Monate - bis der Abschluss unter Dach und Fach ist - sich ihre Bärte abzurasieren und auch eine entsprechende Prämie für jeden in Aussicht gestellt. Der Großteil war solidarisch und am nächsten Tag waren bei den meisten die Bärte ab. Einige wollten sich darauf jedoch nicht einlassen und meinten, ihre Bärte wären ihnen heilig. Ich kann diese Einstellung nicht verstehen. Für mehrere tausend Euro kann ich doch ein paar Wochen auf meinen Bart verzichten und alle wären zufrieden?! Der wächst doch wieder nach! Und ich kann nicht nur die rasierten Mitarbeiter zu Terminen schicken und ihnen die meiste Arbeit aufbürden und die bartragenden Kollegen haben den Vorteil davon.

Jetzt stehe ich vor der Entscheidung, zum geschäftlichen Wohl meines Unternehmens, die Mitarbeiter, die sich nicht rasieren wollen, zu entlassen, oder auf den wahrscheinlich lukrativsten Auftrag meines Lebens zu verzichten. Ich denke, dass die Hipster gehen müssen . Ich habe meinen Standpunkt klar gemacht und auch versucht, ihren temporären Nachteil mit Geld aufzuwiegen. Scheinbar war das kein Argument. Ich beichte hiermit, dass ich mehrere Mitarbeiter ziehen lassen muss, weil sie für ein paar Wochen nicht auf ihre Gesichtsbehaarung verzichten können. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039564 vom 04.04.2017 um 08:25:02 Uhr in 10117 Berlin (39 Kommentare).

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