Digital ist mein Leben einfacher!

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Faulheit Falschheit Ex Köln

Ich (m/22) bin so genervt von mir und meinem Leben, dass ich mir alles einmal vom Herzen reden muss. Ich bin, seitdem ich das erste Mal einen Gameboy benutzt habe, abhängig von Medien. Zocken, Filme, Serien oder Porno schauen, Zeit auf irgendwelchen dämlichen Internet-Seiten vergeuden und mich einfach nur von allem berieseln lassen. Daraus besteht mein Tag und ich weiß gar nicht mehr, wie ich ohne das alles überhaupt überleben würde. Ich habe so etwas wie einen Job. Zusammen mit einem ehemaligen Kommilitonen baue ich ein kleines Unternehmen auf, das mir aber echt egal ist. Ich hatte Glück, dass er auf mich zugekommen ist und mich hat mitmachen lassen, aber eigentlich habe ich null Motivation, um das Ganze voran zu bringen. Es ist einfache Arbeit für mich und ich kann sie mir einteilen, wie ich möchte, und trotzdem schiebe ich alles auf und lasse wichtige Sachen einfach tagelang liegen. Stattdessen erfinde ich irgendwelche Ausreden, sowohl für mich als auch für meinen Geschäftspartner. Im Endeffekt arbeite ich effektiv vielleicht eine Stunde am Tag. Ich bin meistens bis vier Uhr wach und penne bis mittags um 12 Uhr - oder noch länger. Mich treibt nichts aus dem Bett. Ich bin einfach ein faules Stück Scheiße.

Ich kann offline nicht gut mit Menschen umgehen. Digital fällt es mir deutlich leichter, Leute kennenzulernen und mich mit ihnen zu unterhalten. Im wahren Leben bin ich still und höre viel lieber zu, als selbst etwas beizutragen. Bis ich 20 Jahre alt war, hatte ich nie eine Freundin. Nicht einmal einen wirklichen Kuss. Ich bin dann mit der Ex-Freundin eines ehemaligen Mitschüler zusammengekommen - einen Tag, nachdem die beiden sich getrennt haben. Das Ganze war eine ziemliche Arschloch-Aktion von mir, aber es war mir damals egal. Ich dachte, ich hätte die große Liebe gefunden oder so etwas. Wahrscheinlich war ich einfach nur high von den Hormonen. Wir sind zwei Jahre zusammen gewesen, bis ich dann endlich Schluss gemacht habe. Die anfänglichen "Gefühle" waren ziemlich schnell weg, aber da ich ein Gewohnheitstier bin, habe ich das Ganze in die Länge gezogen und ein Netz aus Lügen gesponnen, um den guten Schein zu wahren. Tatsächlich hat mich das Ganze aber ziemlich abgekotzt. Gleichzeitig war ich eifersüchtig auf jeden Kerl, den sie kannte, weil ich Angst hatte, sie könnte mir zuvor kommen und das Ganze beenden, bevor ich es tue.

Naja wie auch immer. Ich habe seitdem versucht, mal wirklich jemanden kennenzulernen. Ich habe verschiedenen Dating-Apps ausprobiert und mit ein paar Mädels geschrieben, die aber nach kurzer Zeit das Interesse verloren haben. Was mich extrem ankotzt, ist, dass diese Weiber, statt die Eier zu haben und zu sagen, dass das Ganze nichts wird oder sie kein Interesse haben, einfach aufhören zu antworten. Das macht mich wirklich wütend. Am Ende wünsche ich mir nur, endlich mein Leben in den Griff zu bekommen und mal eine Motivation zu finden, die mich tatsächlich antreibt. Am liebsten in Form einer Frau an meiner Seite, denn ich fühle mich wirklich verdammt einsam.

Beichthaus.com Beichte #00039555 vom 03.04.2017 um 02:28:03 Uhr in Köln (8 Kommentare).

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Ich will doch nur ficken!

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Engherzigkeit Wollust Kufstein

Ich (m/20) habe wohl so einiges zu beichten. Ich trete alles, was mit Beziehungen zu tun hat, mit den Füßen. Bereits vor vier Jahren hat mir eine verheiratete Frau vom Feinsten den Willi poliert, während ihr Ehemann (mein Kollege) nur kurz einkaufen war. Im Moment […]
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Beichthaus.com Beichte #00039542 vom 30.03.2017 um 13:54:32 Uhr in Kufstein (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Besoffenen aus den Kneipen der Nachbarschaft

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Trunksucht Engherzigkeit Polizei Nachbarn Augsburg

Ich (m/36) habe derzeit ein neues Hobby: Ich lebe zwischen zwei richtigen Sauf-Kneipen, deren Gäste - natürlich insbesondere an den Wochenenden - diese oft grölend und schreiend im stockbesoffenen Zustand verlassen. Nicht nur, dass sie wegen der unterschiedlichen Gäste - die eine Kneipe bedient eher junge Menschen, die wenig Perspektiven haben, die andere ältere, die gar keine haben - ständig aneinandergeraten, nein, das ganze Umfeld wird auch vollgepisst und vollgekotzt, was in den fünf Jahren, die ich hier lebe, sogar zu einer deutlichen Verschlechterung des sozialen Umfeldes hier geführt hat, da die halbwegs normalen Leute fast alle entnervt weggezogen sind. Dazu kommt: Ich war selbst fast 20 Jahre, seit meinem 16. Lebensjahr, Alkoholiker, der wirklich alle Phasen durch hat und selber mit der Fresse im Dreck liegen musste, um es endlich zu verstehen und den Entzug durchzuziehen. Mein neues Hobby ist es daher, sobald sich ein Grund dafür ergibt, sei es Ruhestörung, Sachbeschädigung oder Schlägereien, die Polizei zu rufen. Diese wissen über meine Geschichte Bescheid, kommen auch jedes Mal und räumen auf, und das richtig. Wir sprechen hier auch nicht von Leuten, die am Wochenende mal feiern, sondern von sehr kaputten Säufern, die von selbst nur aufhören, wenn das Geld ausgeht oder der Stoff alle ist, und wenn beides da ist, bis zum Umfallen weitermachen würden.

Und da unsere Stadt, wenn auch vergeblich, Vorbild in der Bekämpfung und Prävention von Sucht sein will, weil wir prozentual gesehen mehr Tote durch Drogen und Alkohol haben, als die großen Städte im Norden, wie Berlin und Hamburg, heißt es bei uns nicht ab in die Ausnüchterungszelle, nein, bei uns landen 90 Prozent aller betrunken aufgegriffenen Personen sofort in der Entgiftung. Der Bedarf ist SO hoch, dass dafür gerade erst zwei neue Stationen fertiggestellt wurden. Letzte Woche stand der Wirt der "Älteren" Kneipe, also was die Kundschaft angeht, wutschnaubend vor meiner Türe, es könnte ja nur ich sein, der ständig die Polizei ruft, weil ich mich ja jetzt offenbar für was Besseres halten würde, seit ich nicht mehr käme. Oft war ich da eh nicht. Meistens nur Nachschub holen, schnell ein frisch gezapftes zischen und dann wieder heim. Ihm blieben die Kunden weg, er habe 40 Prozent weniger Umsatz und kenne Leute, die mir die Fresse polieren. Da sah ich kurz rot, habe ihn gepackt, an die Hausflurwand gedrückt und gesagt, er könne seine Leute schicken, ich wisse ja, von wem es kommt, und würde ihm jeden Schlag, den ich kriege, 10-fach zurückgeben und jetzt solle er sich schleunigst verpissen, sonst hole ich die Polizei nämlich sofort. Meine Nachbarn bekamen das mit, kamen aus ihrer Wohnung und meinten auch nur, er solle das Haus bitte umgehend verlassen und sie könnten die Drohung bezeugen. Er ist dann recht kleinlaut gegangen und bat sogar um Nachsicht, er müsse ja auch Leben und die Kneipe sei trotz allem sein Lebenstraum.

Aber dann muss man eben seine Gäste im Griff haben und ihnen auch klar machen, sich draußen und im Umfeld zu benehmen. Umziehen kann ich mir leider derzeit noch nicht leisten, da ich körperlich ein Wrack bin, da ich von 2010-2016 praktisch durchgehend besoffen war und mich das einiges in Sachen Gesundheit gekostet hat. Da findet man leider nur langsam ins Berufsleben zurück. Zwei Anrufe waren seitdem leider wieder nötig. Ich mache das auch nicht aus Bösartigkeit. Ich hoffe, dem einen oder anderen Säufer den richtigen Impuls zu geben. Ich habe auch nicht ohne einen solchen aufhören können. Und ich gebe zu, so mache Festnahme unter Schreien und Wehrversuchen ist doch ganz amüsant. Und wenigstens ist danach Ruhe, weil die anderen dann so erschrocken sind, dass sie sich wenigstens leise nach Hause oder in die nächste Kneipen verkrümeln.

Beichthaus.com Beichte #00039532 vom 26.03.2017 um 18:30:03 Uhr in Augsburg (10 Kommentare).

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Arschloch mit süßem Hund

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Ungerechtigkeit Tiere Nachbarn Köln

Arschloch mit süßem Hund
Der Nachbar aus der Doppelhaushälfte nebenan ist ein echtes Arschloch. Niemand in der ganzen Straße mag ihn. Einmal war ich Zeuge, wie der erwachsenene Sohn meines Vermieters ihm Schläge angedroht hat. Als ich mal versehentlich auf seinem Grundstück geparkt habe, hat mich dieser Typ morgens abgepasst und angeschrien. Ich ignoriere diesen Drecksack wo ich nur kann. Doch dummerweise hat dieser Unmensch mittlerweile zwei Hunde. Der erste Hund beachtet mich nicht weiter - also kein Probem. Der zweite Hund allerdings ist sehr kontaktfreudig, läuft auf mich zu, wedelt mit dem Schwanz, leckt mir sogar die Hand und lehnt sich gegen mein Bein.

Wenn mein toller Nachbar nicht hinschaut, streichele ich den Hund natürlich oder kraule ihn hinter dem Ohr. Wenn mein Nachbar mich sieht, ignoriere ich den Hund, damit mich dieser Saftsack nicht anmacht. Der arme Hund tänzelt dann vor mir herum, guckt mich erwartungsvoll an und ist dann immer enttäuscht, wenn er nicht gestreichelt wird. Er bleibt dann aber trotzdem so lange vor mir stehen, bis sein Arschloch-Herrchen ihn ruft. Es tut mir echt leid, dass ich diesen Hund manchmal so verarsche, aber mit seinem Besitzer will ich absolut nichts zu tun haben. Der Hund kann ja nichts dafür, dass sein Besitzer ein sozial inkompetentes Riesenarschloch ist.

Beichthaus.com Beichte #00039514 vom 21.03.2017 um 22:56:24 Uhr in Köln (3 Kommentare).

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“Beichte

Er hat mich betrogen - und ich bin schuld!

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Fremdgehen Eifersucht Verzweiflung Begehrlichkeit Ex

Ich habe mich vor einem Jahr von meiner großen Liebe getrennt, da er mich betrogen und während der Beziehung auch generell oft angelogen hat. Eigentlich hat es ja offensichtlich er verbockt, allerdings trauere ich ihm seitdem echt nach. Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich an allem Schuld war und seine Fehler nur die Reaktion darauf waren. Ich war sehr eifersüchtig und habe ihn kontrolliert und ihm wenig Freiraum gelassen. Aber ich muss dazu sagen, dass ich jedes Mal, wenn ich ihn quasi kontrolliert habe, auch etwas gefunden habe, was nicht okay war. Anfangs waren es nur Kleinigkeiten, welche andere Leute nicht gestört hätten, außer dass man sich eben deswegen anlügt. Aber später kamen halt doch viele große Sachen dazu, bei denen jeder normale Mensch Schluss gemacht hätte.

In meiner Panik habe ich nur noch mehr geklammert. Im Nachhinein sagen alle, dass er der Arsch war und dass ich ja als Folge darauf nicht anders konnte, als paranoid zu werden, denn bevor ich ihn kennenlernte, war ich nicht so. Aber ich habe da so meine Zweifel. Er war mein erster richtiger Freund und große Liebe, denn wir waren sechs Jahre zusammen. Ich beichte, dass ich es echt verbockt habe und mich für mein Verhalten schäme. Natürlich hätte ich ihn gerne zurück, aber er führt mittlerweile eine Fernbeziehung mit einer Anderen, was ihm den nötigen Freiraum bietet. Darum versuche ich damit klarzukommen und mich zu bessern.

Beichthaus.com Beichte #00039511 vom 21.03.2017 um 16:25:13 Uhr (7 Kommentare).

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