Crash des Finanzsystems

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Habgier Waghalsigkeit Selbstsucht Geld

Ich beichte, dass ich nicht nur auf Kredit spekuliere, sondern auch noch auf ein Szenario, das sich niemand wünscht. Ich (m) bin Student bin zum schlechtesten Zeitpunkt (2007) in Aktien eingestiegen und habe erst einmal Verlust gemacht. Zwischenzeitlich haben sich meine Aktien aber erholt. Inzwischen studiere ich, meine Aktien sind fast auf dem alten Stand und anstelle meine Aktien zu verkaufen, habe ich einen Studienkredit aufgenommen, für den ich etwa 3 Prozent Zinsen pro Jahr bezahlen muss. 2012 sind meine Aktien wegen schlechter Entscheidungen nur um 6 Prozent gestiegen und 2013 um etwa 16 Prozent. Schön und gut würde der Leser sagen, wenn man Ahnung von Aktien hat, dann macht man wahrscheinlich mehr Gewinn, als die 3 Prozent Kreditzinsen oder vielleicht einen Verlust. Allerdings ist mir während des letzten Jahres klar geworden, dass das Finanzsystem von Politikern, Bankern und vor allem von den Zentralbanken vollkommen an die Wand gefahren wird. Aus meiner Sicht ist ein großer Crash, schlimmer als 2008/2009 oder eine langfristige Finanzkrise absehbar.


Meine Beichte ist, dass ich vorhabe, bei einem solchen Crash richtig abzusahnen. Das heißt, ich habe mir Gold, Silber und Goldminenaktien zugelegt. Goldminenaktien sind deshalb so riskant, da sie mit dem Goldpreis schwanken, allerdings viel stärker, als der eigentliche Goldpreis. Also habe ich Geld, das ich gar nicht habe, in riskante Aktien gesteckt. Ich habe keine Ahnung, worauf das hinausläuft, entweder Top oder Flop. Meine eigentliche Beichte ist nicht, dass ich mit geliehenem Geld spekuliere, sondern dass ich insgeheim auf eine richtige Finanzkrise warte. Dass ich darauf warte, dass Millionen Menschen ihre Jobs als Konsequenz verlieren und ein Teil ihrer Ersparnisse abschreiben müssen. Dabei weiß ich gar nicht, ob ich mich wirklich über die Gewinne freuen kann. Im Moment denke ich, dass diejenigen, die an der Macht sind, so korrupt und inkompetent sind, dass die finanzielle Zukunft katastrophal wird. Auf der einen Seite hoffe ich, dass diese Krise so hart wie möglich wird, auf der anderen Seite fürchte ich mich davor. Ist es moralisch, im übertragenen Sinne, Verbände und Medizin so teuer wie möglich zu verkaufen, wenn die Straßen voller Blut sind? Mit meinen Handlungen stehle ich niemandem etwas und ich zocke niemanden ab, ich mache riskante Transaktionen, die auch vom Transaktionspartner gewollt sind. Wenn etwas Schlimmes passieren wird, und man es sowieso nicht ändern kann, sollte man dann den größtmöglichen Profit damit machen, wenn man weiß, wie? Zum Schluss möchte ich noch die Leser warnen, sie sollten sich über das Finanzsystem informieren, und den Dingen auf den Grund gehen.

Beichthaus.com Beichte #00032976 vom 31.03.2014 um 22:10:25 Uhr (23 Kommentare).

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Durchfall im Bett des Ex

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Peinlichkeit Ekel Morallosigkeit Ex

Ich (w/19) habe eine äußerst peinliche Situation, die man auch als Sünde hinnehmen kann, zu beichten. Vor genau einem Jahr habe ich mich von meinem Freund getrennt. Obwohl wir nicht mehr zusammen waren und auch keinen Kontakt hatten, nahm er mich oft zum Übernachten mit zu sich, wenn wir uns zufällig beim Feiern trafen. Wie es so kommen musste, haben wir uns auch geküsst und in der Nacht gekuschelt. Ich finde es insofern eine Sünde, weil es einfach nicht in Ordnung ist, sich nicht einmal auf der Straße zu grüßen, geschweige denn, sich per Telefon zu informieren, wie es seinem Ex-Partner geht - aber dann, wenn man Alkohol getrunken hat, doch wieder bei seiner alten Liebe im Bett aufzuwachen. Nachdem es das ganze Jahr so gelaufen war, kam es, wie es so kommen musste: Es war wieder einmal so weit, und nach ausreichendem Alkoholkonsum landete ich im Bett meines Ex-Freundes. Ich klagte den ganzen Abend über üble Bauchkrämpfe, und als ich mitten in der Nacht aufwachte, bemerkte ich, dass ich übelsten Durchfall habe und es schon längst zu spät war, um auf die Toilette zu rennen. Das war bisher bei Weitem die peinlichste Situation meines Lebens und ich wünsche wirklich niemandem ein ähnliches Ereignis. Das einzig Positive an der Sache ist nur, dass ich jetzt definitiv die Finger von meinem Ex lasse - am liebsten würde ich ihm gar nicht mehr begegnen.

Beichthaus.com Beichte #00032974 vom 31.03.2014 um 20:24:10 Uhr (15 Kommentare).

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Überfordert vom Leben

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Verzweiflung Selbstsucht Trägheit Neurosen

Ich (w/19) habe das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst. Ich habe fruchtbare Zukunftsängste, obwohl ich gerade mein Abitur gemacht habe. Dennoch bekomme ich meinen Arsch nicht hoch, um etwas zu tun. Ich sollte mich bewerben, stattdessen würde ich am liebsten den ganzen Tag schlafen. Auch in die Schule gehe ich nicht mehr, ich ziehe mich aus meinem sozialen Umfeld langsam zurück, weil ich Angst vor Ablehnung habe. Einschneidende familiäre Probleme machen mir das Leben noch zusätzlich schwer. Mein ganzes Leben dreht sich darum, was andere von mir denken - ich habe keine eigenen Werte mehr, ich habe mich irgendwie selbst verloren. Ich bin nicht mehr in der Lage, echte Freude zu empfinden, meist tue ich nur erfreut, weil es von mir erwartet wird. War ich früher nie der exzessive Partygänger, so flüchte ich mich seit einigen Monaten in den Alkohol. Wenn ich betrunken bin, kann ich mich endlich öffnen, schockiere dann aber durch meine Depression die Leute, denen ich davon ehrlich erzähle. Meistens sage ich einfach, dass das nicht meine echten Gefühle waren, und dass alles nur vom Alkohol käme. In Wirklichkeit sage ich jedoch immer, was mich wirklich beschäftigt und was ich wirklich denke.


Ich halte eine Fassade aufrecht, die mich selbst zugrunde richtet und mich unter sich begräbt. Da ich selbst weiß, dass irgendetwas nicht stimmt, habe ich mich meinem Freund anvertraut, der zwar so tat, als würde er mich verstehen, aber eigentlich nichts nachvollziehen kann. Muss auch echt schwierig mit mir sein, das weiß ich selbst. Da wir noch nicht lange zusammen sind und auch eine sehr unterschiedliche Denkweise haben, habe ich Angst, dass er mich wegen meiner Krankheit verlassen könnte. Denn durch meine Antriebslosigkeit habe ich das Gefühl, ihn auszubremsen, und bin ihm gegenüber oft nicht fair. Eigentlich hätte er etwas Besseres verdient, dennoch bin ich nicht bereit, ihn gehen zu lassen. Ich beichte, dass ich meinen Freund belaste und ihn damit auch irgendwie sehr verletze, da er ja will, dass es mir gut geht. Hoffentlich habe ich bald den Mut, einen Psychiater aufzusuchen, denn sonst geht letztendlich alles, was mir wichtig war, kaputt. Und das Schlimmste: Dann werde ich selbst schuld sein!

Beichthaus.com Beichte #00032972 vom 31.03.2014 um 15:31:23 Uhr (12 Kommentare).

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Der weinende Zyklop

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Ekel Boshaftigkeit Masturbation Partnerschaft

Meine Beichte bezieht sich auf Ereignisse, die schon ein paar Jahre in der Vergangenheit liegen. Ich (m/damals 20) habe mit meiner ersten Freundin zusammengelebt und wir waren bereits in der Phase einer Beziehung angekommen, wo höchstens noch einmal in zwei Wochen Schlafzimmersport auf dem Programm stand. Das fand ich ziemlich doof und so musste ich mir notgedrungen anderweitig Entspannung verschaffen. Daher habe ich mir dann auch demonstrativ abends im gemeinsamen Bett den Schimmel von der Palme geschlagen. Eines Tages gab es dann wieder eine harsche Zurückweisung beim Versuch der partnerschaftlichen Kontaktaufnahme und ich brachte notgedrungen erneut den Zyklopen neben meiner halb schlafenden Freundin zum Weinen. Dieses Mal jedoch war ich echt beleidigt und so ließ ich mich zu einer, aus heutiger Sicht, unreifen Aktion hinreißen. Ich habe den Pullerhusten nämlich von der Handfläche direkt in ihre Haare gekleistert und mich dabei auch noch diebisch gefreut. Da sie damals diese Dreadlocks hatte, ist ihr das wahrscheinlich nicht mal aufgefallen, ich habe jedenfalls die nächsten Tage nichts gehört. Dadurch angespornt habe ich es bis zu unserer Trennung ein paar Monate später noch zwei oder drei Mal gemacht. Heute tut es mir irgendwie leid.

Beichthaus.com Beichte #00032970 vom 31.03.2014 um 14:32:23 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die hippen Verkäuferinnen

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Aggression Zorn Hass Shopping

Ich (w/26) beichte, dass ich es hasse, von Verkäuferinnen im Laden ungefragt geduzt zu werden. Ich gehe selten einkaufen, aber in letzter Zeit fällt es mir immer mehr auf, dass dies anscheinend absolut normal geworden ist - zumindest in den bekannten Kleidungsgeschäften. Ich bin eine, wie ich behaupten würde, erwachsene Frau, sehe auch so aus und kleide mich entsprechend. Teilweise werde ich dann jedoch von über 40-jährigen "jung gebliebenen" und hip gekleideten Verkäuferinnen fortlaufend geduzt. Natürlich darf auch der billige Modeschmuck nicht fehlen, oder gar die bunte Trash-Frisur. Ich bekenne, dass dies in mir unglaubliche Aggressionen auslöst, die ich aber aus Höflichkeit unterdrücke und stattdessen einfach die Zähne zusammenbeiße. Deshalb hasse ich mittlerweile shoppen allgemein und bestelle mir alles auf Kosten der Umwelt online. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00032958 vom 29.03.2014 um 23:38:03 Uhr (26 Kommentare).

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