Sexuell nicht ausgelastet

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Ehebruch Fremdgehen Wollust

Ich hatte zwar eine tolle Ehe, mit einer richtig lieben und fürsorglichen Frau, dennoch war ich sexuell nicht ausgelastet. Sie hatte einfach keine Lust und war mit, nicht übertrieben, einmal im Monat zufrieden. Zuerst dachte ich selbstverständlich es läge an mir […]
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Beichthaus.com Beichte #00027083 vom 07.10.2009 um 18:22:45 Uhr (42 Kommentare).

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Der Karabiner

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Neugier Diebstahl Waghalsigkeit Kinder

Der Karabiner
Meine Sünde liegt schon viele Jahrzehnte zurück: In den 1960ern war der Großvater eines Freundes von mir an Demenz erkrankt. Heute würde man sagen Alzheimer, damals kannten wir das Wort noch gar nicht. Er war Landwirt und die Familie konnte überhaupt nicht mit der Sache umgehen. Der Großvater war nicht mehr klar im Kopf, machte nachts Feuer im Ofen und schloss die Ofentüre nicht und ähnliches. Deshalb wurde er in den Altenstift gegeben. Die Frau des Großvaters war einige Jahre zuvor bereits gestorben und so stand die Schlafkammer der Großeltern leer und wurde nicht mehr betreten nachdem der Großvater weg war. Eines Tages schlichen wir uns tagsüber, als alle ihrem Tagesgeschäft nachgingen, in das Zimmer und guckten neugierig alles durch. Da fanden wir das ganze Zeug: zwei Pistolen und einen abgesägten Karabiner, alles Kriegswaffen. Der Großvater musste als Unteroffizier noch in den Krieg, trotz Hof, und hat den Kram irgendwie zur Seite geschafft, vielleicht sogar um zu wildern. Dafür spricht der abgesägte Karabiner, den man unterm Mantel verstecken konnte. Für die Pistolen war keine Munition da, aber beim Karabiner lagen noch einige Clips mit Munition. Wir wollten natürlich schießen, haben uns aber nicht getraut. Erst ein oder zwei Jahre später, der Großvater war gestorben und ich dachte das Thema sei jetzt erledigt, da kam der Freund wieder auf mich zu und erzählte was er damals getan hatte: er hatte den Karabiner gestohlen und versteckt. Die Pistolen waren nach dem Tod des Opas gefunden worden. Aber das Gewehr eben nicht. Wir nahmen die Waffe nachts mit in den Tunnel einer alten Passstraße in der Nähe. Dort war im Umkreis von zwei Kilometer kein Haus, die moderne Straße lief jetzt anders und wir dachten es sei der richtige Platz um die Waffe auszuprobieren. Im Tunnel versuchten wir die Waffe zu laden, bekamen die Munition zuerst nicht geladen, irgendwie ging es dann doch. Mein Freund drückte ab, zum Glück stand ich einige Meter abseits und hielt mir die Ohren zu, denn der Knall war höllisch laut. Mein Freund erlitt einen Hörschaden und zu allem Überfluss hörte ich im Moment darauf Hundegebell: Ein Jäger musste in der Umgebung auf dem Hochsitz gewesen sein zur Jagd. Dass der jetzt alles daran setzen würde uns zu kriegen, war klar. Wir rannten als ginge es um unser Leben. Mein Freund heulte trotz seiner fünfzehn Jahre Rotz und Wasser auf dem ganzen Weg ins Dorf, er hatte starke Schmerzen. Natürlich hatten wir die Waffe vergessen, er hatte sie vor Schreck fallen gelassen. Am Tag drauf war es das Thema im Dorf und auch in der Zeitung: bei uns wird wieder gewildert! Mein Freund versuchte noch zwei Tage lang seine Verletzung zu verbergen, aber die Mutter merkte es bald. Woher die Verletzung kam, war klar, der Sohn wurde in die nächste Stadt ins Krankenhaus gefahren. Auch wenn es bald alle wussten, dass er dort war, wusste ja keiner was ihm fehlte. Gerüchte gab es aber mehr als genug und es schien mehr als unwahrscheinlich, dass jetzt die Kinder schon wildern. Ich vergesse es ihm nie, dass er mich nicht reinziehen wollte, auch wenn es sich die Eltern bestimmt denken konnte. Auf jeden Fall kühlte das Klima zwischen seinen Eltern und mir merklich ab, wenn ich ihn besuchen kam. Die Waffe wurde unbrauchbar gemacht (zugeschweißt) und steht bis heute im Gemeindehaus in einer Vitrine als letzte Waffe eines Wilderers in der Gegend. Eigentlich ging die Sache noch gut aus, nur mein Freund hörte auf einem Ohr immer schlecht. Er starb zwölf Jahre nach diesem Ereignis an Muskeldystrophie und noch immer besuche ich an seinem Geburtstag sein Grab.

Beichthaus.com Beichte #00027061 vom 02.10.2009 um 12:02:33 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Guten Morgen

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Feigheit Peinlichkeit Kindergarten Kinder Bochum

Guten Morgen
Als ich noch klein war, Kindergartenalter, war ich sehr schüchtern und habe mich vor Fremden immer geschämt. Immer wenn wir morgens in den Kindergarten kamen, sind wir an unseren Betreuerinnen vorbei und mussten Guten Morgen sagen. Ich habe mich aber nie getraut, keine Ahnung warum, und habe mich immer irgendwie vorbei geschlichen. Irgendwann ist es den Betreuerinnen dann aufgefallen und ich musste so lange vorne stehen bleiben, bis ich Guten Morgen gesagt habe. Da ich auch noch total stur war (bin ich auch heute noch) stand ich da bestimmt zwei Stunden, bis ich keinen Bock mehr hatte. Ich habe dann Guten Morgen gesagt und konnte spielen. Ich habe mich auch immer vor meinen Verwandten geschämt, wenn wir zu Besuch waren. Dort musste ich auch immer im Flur bleiben, weil ich ja kein Hallo gesagt habe. Manchmal habe ich das echt den ganzen Tag ausgehalten. Ich war einfach stur und wollte das nicht. Heute finde ich das echt dämlich. Meine Eltern haben sich bestimmt auch total für mich geschämt. Ich kann mir heute auch nicht erklären, was damals in mir vorgegangen ist. Jetzt bin ich ein total offener Mensch, habe keine Probleme fremde Leute anzusprechen und knüpfe auch gerne neue Kontakte.

Beichthaus.com Beichte #00027060 vom 02.10.2009 um 11:03:00 Uhr in Bochum (19 Kommentare).

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Armer Taxifahrer

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Ekel Trunksucht Unreinlichkeit Last Night

Ich habe mich vor einigen Monaten nach einer Uniparty aus Versehen in ein Taxi übergeben. Meine Freundin, die neben mir saß, legte den Zeigefinger auf ihren Mund und ich versuchte so leise wie möglich dabei zu sein und sagte danach dem Taxifahrer nichts. Mir tut es im Nachhinein sehr leid, dass der arme Taxifahrer meinen Mageninhalt wegwischen musste.

Beichthaus.com Beichte #00027059 vom 01.10.2009 um 18:59:15 Uhr (24 Kommentare).

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Alkohol im Altenheim

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Waghalsigkeit Trunksucht 50+

Alkohol im Altenheim
Ich habe vor vielen Jahren mal ein Praktikum in einem Altenheim gemacht. Ich kann nur sagen es ist nicht leicht, auf einer Schwerstpflegestation zu arbeiten. Dort gab es einen älteren Herrn, der immer rumnörgelte, egal was man tat, oder auch wie schnell man etwas tat. Ich war natürlich auch im Schichtdienst eingeteilt. Ich mochte die Spätschicht, da man sich mehr um die Belange der Senioren kümmern konnte. Ich wurde nach dem Kaffeetisch losgeschickt, um herauszufinden, ob die älteren Herrschaften noch etwas brauchten, oder aber auch um das ein oder andere Gespräch zu führen. Also ging ich auch zu besagtem Mann. Er bat mich, ihm wenigstens eine kleine Flasche von seinem Lieblingsschnaps mitzubringen. Er argumentierte, dass es seine Sache sei und er durchaus noch klar genug im Kopf sei, um eine solche Entscheidung zu treffen.

Ich war jung und ließ mich darauf ein. Ich kaufte zwei kleine Flaschen Schnaps und war mir sehr sicher, damit kein Unheil anzurichten. Am darauf folgenden Tag übergab ich diese stillschweigend. Er lächelte und war fortan sehr freundlich. Hatte mir aber noch gesagt, dass wenn man mich fragen würde, ob ich ihn am heutigen Tage gesehen habe, ich dieses Verneinen sollte. Ich ging an diesem Abend nach Hause, mit dem Wissen, einen alten Mann sehr glücklich gemacht zu haben. Ich wechselte dann von der Spätschicht in die Frühschicht und sah am Morgen die Schwestern nur an mir vorbeirennen. Was war geschehen? Der nette Herr hatte auf wundersame Weise meinen Schnaps zu insgesamt acht Flaschen gemacht und sich einen Vollrausch angetrunken. Singend kam er dann wohl der Nachtschwester entgegen. Am Frühstückstisch grinste die Hälfte der Schichthabenden, da konnte ich mir dann denken, dass nicht nur ich ihm etwas mitgebracht hatte.

Beichthaus.com Beichte #00027050 vom 01.10.2009 um 01:55:53 Uhr (31 Kommentare).

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