Der geschenkte Gutschein

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Betrug Habgier Berlin

Ich muss jetzt wieder mal etwas beichten. Ich habe Ende letzten Jahres einen Vertrag bei Alice DSL abgeschlossen und dazu sollte ich einen 40-Euro-Gutschein von Sat*rn bekommen. Da nach ein paar Wochen nichts angekommen ist, bin ich also zu Sat*rn gefahren und die haben mir dann den Gutschein gegeben. Dann habe ich bei Alice angerufen und mich beschwert, dass ich keinen Gutschein bekommen habe. Eine Woche später kam dann einer von Alice per Post und ich hatte somit 80-Euro-Gutschein und die fünf Monate Gratis Internet. Eigentlich finde ich es jetzt gar nicht so schlimm, weil ich gerade gelesen habe, dass Med*a Markt 300-Euro-Gutscheine zum Alice-Vertrag verschenkt, aber ein wenig schlecht fühle ich mich schon.

Beichthaus.com Beichte #00025621 vom 23.01.2009 um 20:19:23 Uhr in Berlin (11 Kommentare).

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Ich suche meinen wohlhabenden Traummann

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Engherzigkeit Stolz Ungerechtigkeit

Ich habe reiche Eltern und dadurch das Glück, in meiner Kindheit und Jugend finanziell keine Probleme gehabt zu haben. Heute gehe ich selbst arbeiten, verdiene relativ gut (nicht übermäßig, das kann man in meinem Job kaum, aber es ist mein Traumjob). Als Rücklagen habe ich mehr als 40.000 Euro, das ist Angespartes von meinen Eltern und Geld von anderen Verwandten. Ich habe also finanzielle Sicherheiten. Noch habe ich nicht den richtigen Mann gefunden, denn ich suche jemanden, den ich wirklich, wirklich liebe und das auch bis an mein Lebensende. Bisher ist der mir nicht über den Weg gelaufen. Trotzdem kann ich mir heute nicht vorstellen, einen Mann so sehr lieben zu können, der meinetwegen Müllmann ist. Das ist für mich eine andere Schicht, das ist nicht mein Hintergrund, denn wir haben Geld und ich möchte mit dem, mit dem ich eine Familie gründe, diesen Standard halten. Ich arbeite so hart wie möglich und will meinen Teil dazu beitragen und könnte keinen heiraten, der sagt "es geht NUR um Gefühle, Geld ist ja SO nebensächlich".

Ich finde das einerseits wirklich völlig normal! Keine Top-Managerin würde einen Hartz-IV-Empfänger heiraten, mal als krasses Beispiel. Man sucht sich doch Leute, die einigermaßen in der gleichen Schicht leben. Umgekehrt (reicher Mann nimmt arme Frau) kommt das öfter vor, aber ich als Frau muss schon sagen: ein Mann muss mir auch was bieten, er kriegt auch zurück (auch kochen, waschen, putzen sind materielle Dinge, die man mit Liebe machen kann, so wie er aus Liebe arbeiten geht, um mir etwas zu bieten). Ich bin niemand, dem Gefühle egal sind, im Gegenteil! Ich mag Menschen und ich bin nur mit solchen zusammen (auch freundschaftlich), die wirklich Wert auf das Miteinander legen, Freundschaften halten, etc. Trotzdem werden in einer Ehe auch materielle Dinge (aus Liebe!) gegeben, jeder muss geben, darf aber auch nehmen. Es tut mir leid, dass ich das so sehe, denn es wäre schön, wenn es mir völlig egal wäre und ich bei jedem Obdachlosen, der zu mir passt, sagen könnte, ich kann ihn lieben. Kann ich aber nicht, weil ich mich auf den gar nicht als Partner einlassen könnte. Trotzdem würde ich den "Obdachlosen" (mal als Bsp.) als Menschen lieben können, aber niemals als Partner. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00025620 vom 23.01.2009 um 18:48:00 Uhr (55 Kommentare).

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“Beichte

Homöopathisches Mittel

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Lauschütz

Homöopathisches Mittel
Ich muss beichten, dass mir am letzten Samstag etwas ziemlich Peinliches passiert ist. Zur Vorgeschichte muss ich sagen, dass ich seit einer Weile einen ziemlich üblen Husten habe und am letzten Freitag beim Arzt war. Der hat mir daraufhin ein homöopathisches Mittel verschrieben. Das Ganze hat auch super gewirkt, nur hatte es eine ziemlich unschöne Nebenwirkung: Ich bekam ziemlich übel Durchfall. Letzten Samstag also war ich in einer Stadt in meiner Nähe. Ich habe ein paar Einkäufe erledigt, die ich schon länger machen wollte, merkte jedoch, als ich in einem Geschäft für Elektronikartikel stand, dass sich mein Magen-Darm-Trakt meldete. Es war allerdings auszuhalten. Weitere zehn Minuten später war es dann deutlich schlimmer geworden und ich beschloss, mich, ohne den gesuchten Artikel, auf den Rückweg zu machen, damit kein Unglück geschieht. Der Weg zum Auto hatte jedoch keine allzu positive Wirkung auf mich, um genau zu sein, schüttelte es alles ordentlich durch. Beim Einsteigen musste ich bereits ernsthaft abkneifen und wollte nur noch so schnell es geht nach Hause.

Der Heimweg dauert in der Regel 15-20 Minuten, ich verfiel jedoch in eine ziemliche Raserei - im wahrsten Sinne des Wortes. Verschlimmernd kam hinzu, dass ein Teil des Weges über ein Kopfsteinpflaster führte, ihr könnt euch sicher denken, wie gut mir das tat. Nach etwa fünf Minuten Fahrt merkte ich, dass ich es auf keinen Fall schaffen würde, ich drückte mir bereits meine Fingernägel in die Haut und ich wusste, noch fünf Minuten länger und ich würde mir in die Hose kacken. Also lenkte ich bei der erstbesten Gelegenheit am Rande der Stadt in eine kleine Seitenstraße, mit einem kleinen brachliegenden Flecken Land. Ich merkte bereits, dass ein paar Jogger diese Strecke offensichtlich gerne nutzten und nachdem ich gerade aus dem Auto gestiegen war, sah ich im Halbdunkel der Dämmerung einen Mann mit seinem Hund auf mich zu spazieren. Ich rannte also wie der Teufel zu den einzigen drei Bäumen weit und breit am Rand der Fläche und hockte mich mit runtergelassener Hose hin. Genau in diesem Moment kamen zwei junge Joggerinnen vorbei und ich musste mich, während mir eine - anders lässt es sich nicht beschreiben - Fontäne aus dem Arsch schoss und hoffte darauf nicht im Dämmerlicht entdeckt zu werden. Zu meinem Glück waren die Beiden zu sehr ins Gespräch vertieft. Sekunden später wurde ich mir des zweiten Problems bewusst. Der Mann mit dem Hund kam auf mich zu und der Hund schien ziemlich aufgeregt an der Leine zu zerren. Ich bekam eine ziemliche Angst, die sich in eine absolute Panik verwandelte, als ich sah, wie der Mann den Hund von der Leine ließ. Ich rechnete bereits damit, beim Kacken angesprungen und entdeckt zu werden.

Zu meinem Glück flitze der Hund quer über die Wiese und der Mann rannte ihm fluchend nach. So konnte ich schnell mein Geschäft beenden, riss die Hose hoch, stellte fest, dass ich nicht einmal Klopapier zur Verfügung hatte, und rannte schnell zum Wagen zurück - mit nasser Unterhose. Als ich gerade den Wagen wendete um nach Hause zu fahren sah ich, wie knapp meine Aktion gewesen war, als zwischen einigen Häusern, fast genau neben der Stelle, an der ich gewesen war, eine Reihe älterer Damen, offensichtlich bei einem Spaziergang auftauchte. Ich bin immer noch ziemlich peinlich berührt, wenn ich an die Aktion denke und dass ich mitten an einen Jogger-/Hunde-Weg geschissen habe, tut mir wirklich leid. Achja - geholfen hat das Medikament nicht, ich huste immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00025614 vom 22.01.2009 um 12:16:23 Uhr in Lauschütz (45 Kommentare).

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Die defekte Telefonzelle

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Diebstahl Betrug Telefon Denkendorf

Die defekte Telefonzelle
Ich muss beichten die Telefongesellschaft betrogen zu haben. Es ist schon etwas länger her, ungefähr acht Jahre. Ich war also 14, als ich herausgefunden habe, dass die Telefonzelle in unserem Schwimmbad einen Defekt aufweist. Damals konnte man 10 Pfennig einwerfen und solange telefonieren, wie man wollte, sobald man auflegte, kamen die 10 Pfennig sogar wieder heraus. Also blieben ich und ein guter Freund in der darauf folgenden Nacht ganz lange wach, um uns alle möglichen Telefonsexnummern aufzuschreiben, am nächsten Morgen haben wir wieder das Schwimmbad besucht und den ganzen lieben langen Tag nichts anderes getan, als die Telefonzelle zu belagern.

Beichthaus.com Beichte #00025610 vom 20.01.2009 um 15:55:44 Uhr in Denkendorf (17 Kommentare).

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Hundekot für die Nörglerin

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Rache Unreinlichkeit Zorn Tiere

Hundekot für die Nörglerin
Ich habe einmal einen Ausflug mit meinem Hund gemacht. Wir sind ein längeres Stück mit der Bahn gefahren. Mir ist irgendwann aufgefallen, dass mein Hund wohl groß musste, er wurde unruhig und schaute mich traurig an. Als wir dann angekommen waren, wollte ich so schnell wie möglich mit ihm von den Gleisen zu einer Wiese, jedoch war es zu spät. Er konnte es leider nicht mehr anhalten und ein paar Brocken fielen auf die Treppe. Eine ältere Frau, die gerade ihr Fahrrad abschloss, fing sofort an zu schreien, als hätte ich gerade 50 Leute umgebracht. Sofort schauten mich alle Leute in der Umgebung an und zwei Sekunden später stand einer dieser Bahnsheriffs hinter mir und behandelte mich wie einen Schwerverbrecher. Er brüllte mich, dass ich das augenblicklich weg machen sollte. Anmerkung: Seitdem der erste Brocken auf dem Boden gefallen war, und der Bahnsheriff auftauchte, hatte ich keine Möglichkeit, auch nur auszuatmen. Ich hatte auch nicht vor, einfach weg zu gehen.

Als ich dann unter den Augen aller Leuten eine Tüte, die ich extra für solche Sachen dabei hatte, aus meinem Rucksack holte und den Hundekot aufsammelte. Hatte diese behinderte Frau, die mich verpetzen wollte, nichts Besseres zu tun, als mich für alle Schandtaten der Hundebesitzer verantwortlich zu machen. Sie bezog sogar andere Leute mit ein. Während ich auf dem Boden rumkriechen musste. Als ich dann fertig war, und alle wieder ihres Weges gingen, schaute ich mich noch mal kurz um, dass mich auch keiner sieht. Als ich sicher war, dass es so ist, drehte ich vorsichtig die Tüte auf links und zerdrückte die Sch***e auf dem Fahrradsattel der netten alten Dame. Ich fühlte dadurch etwas besser und ich hoffe bis heute, dass sie, als sie zurück kam, keine Taschentücher dabei hatte.

Beichthaus.com Beichte #00025609 vom 20.01.2009 um 15:27:47 Uhr (54 Kommentare).

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