Ich will nicht mit meiner Freundin zusammenwohnen!

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Verzweiflung Falschheit Partnerschaft

Ich (m) führe seit etwa einem Jahr berufsbedingt eine Fernbeziehung. Ich habe eine eigene Wohnung und führe seitdem ein selbstbestimmtes Leben, zuvor habe ich fünf Jahre mit meiner Freundin, ihrem Kind und ihrem Köter zusammengelebt. Ich habe in dieser Zeit meine Einsamkeit richtig genossen, ja, hatte auch meine Freiheiten, die ich lieb gewonnen habe - aber das Wichtigste: Ich hatte ein geordnetes Leben, mit einer sauberen Küche, ohne Hundehaare, ohne den ganzen Kram, den meine Freundin in der ganzen Wohnung rumliegen lässt, alles ordentlich und sauber. Sie ist nämlich alles andere als der Prototyp einer Hausfrau und der Köter ist nur nervig. Jetzt ist mein Job hier abgeschlossen und ich werde zurückkehren, habe aber richtigen Horror davor. Am liebsten würde ich die Beziehung beenden und mein eigenes Leben leben. Aber wir haben viel zusammen durchgemacht und das wäre wohl sehr egoistisch.

Ob ich sie liebe? Ich liebte sie mal wirklich, aber es gab zwei Ereignisse, wo ich sogar kurzzeitig ausgezogen bin, bei denen sie mich so verletzt hat, dass auch meine Gefühle für sie Schaden genommen haben. Ich bin todunglücklich, dass ich jetzt wieder in diese Wohnung soll, wo ich es an den Wochenenden maximal 1,5 Tage aushalte. Ich träume davon, einfach in den Süden abzuhauen und dort einen Neuanfang zu starten, ohne Verpflichtungen für irgendjemand anderen außer mir. Beruflich wäre das gar kein Problem für mich, da ich international tätig bin. Ich spiele mit dem Gedanken, ein paar Monate Geld anzusparen, ihr das zu geben und mich dann in mein Auto zu setzen, um abzuhauen. Meine Beichte? Ich bin zu feige, ihr das zu sagen, weil ich glaube, dass sie und ihr Kind, das ich wie ein Vater lieb habe, sehr unglücklich machen würde.

Beichthaus.com Beichte #00039433 vom 05.03.2017 um 22:55:58 Uhr (14 Kommentare).

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Scheinheilige Eltern mit Knautschkindern

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Aggression Falschheit Kinder Vorurteile

Ich habe nun schon in einigen Unternehmen gearbeitet, groß wie klein. Und in beständiger Regelmäßigkeit gibt es immer wieder diese scheinheiligen Eltern, die einem tierisch auf den Sack gehen mit ihren frisch rausgeflutschten Knautschkindern, die eh alle gleichhässlich aussehen. Da kündigen sie schon mindestens eine Woche vor dem ach so besonderen Tag an, dass sie dann mit ihrem Geworfenen auftauchen werden und man sich dann gnädigerweise diesen Biomasseklumpen aus der Nähe ansehen darf. Ich wette, dass mindestens die Hälfte der Rezipienten solch einer Hiobsbotschaft das Interesse an einem in solch einer Art bekannt gemachten Nachwuchs heuchelt.

Am besten sind ja noch die Eltern, die nichts weiter zu tun zu haben, als am Tag X auch noch zusammen als ach so glückliches Paar ihre optische Missinterpretation Gottes vorzustellen, nur damit das versammelte Klatschvieh einen Beifall spenden kann, dass Mutter und Vater ihren Wurf heil auf diese Welt gebracht haben. Als gehöre so viel dazu, männlicherseits seinen Saft in die Frau zu spritzen und weiblicherseits neun Monate zu warten und während der Zeit nur etwas mehr zu essen. Jeder verdammte Assi hat es doch bisher geschafft, seinen Zweitentwurf in die Kenntnis dieser Welt zu pflanzen! Dabei geht es den Eltern nur um Aufmerksamkeit in ihrem kläglichen Leben, einmal der König unter vielen sein, einmal die warme Zuneigung der Nächstenliebe spüren, die sonst in ihrem sinnbefreiten Schattendasein durch den alltäglichen Stress des Lebens ersetzt wurde.

Beichthaus.com Beichte #00039389 vom 23.02.2017 um 15:28:53 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mama, ich bin bisexuell!

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Feigheit Verzweiflung Falschheit

Ich (w) beichte, dass ich vor knapp zwei Jahren realisiert habe, dass ich bisexuell bin. Allerdings traue ich mich nicht, mich vor meiner Familie zu outen, da ich ihre Meinung zu der Thematik eindeutig kenne. Ich bin seit über vier Monaten mit meiner Freundin zusammen und trotz meines jungen Alters bin ich mir ziemlich sicher, dass ich sie niemals verlieren möchte.

Beichthaus.com Beichte #00039386 vom 22.02.2017 um 17:51:43 Uhr (9 Kommentare).

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Eifersüchtig auf Ex-Freundin vom Freund

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Eifersucht Falschheit Partnerschaft Salzburg

Ich (w/21) habe seit vier Monaten einen neuen Freund. Es lief eigentlich super - bis wir vor zwei Wochen in einem Café saßen und plötzlich eine Frau aufgetaucht ist. Sie umarmten sich herzlich und er stellte sie mir als seine Ex vor. Sie war wohl vor Kurzem wieder in die Stadt gezogen. Er hatte sich die ganze Zeit lang mit ihr unterhalten, während ich blöd da saß. Ich war ziemlich verärgert, habe aber meinen Ärger heruntergeschluckt.

Nach diesem Treffen hat er die ganze Zeit von seiner Ex gesprochen. "Sie beherrscht vier Fremdsprachen", "Sie spielt Klavier", "Ist sie nicht nett?" Das ging mehrere Tage lang so. Und obwohl er sich nicht noch einmal mit ihr getroffen hatte, war ich wütend und wollte es ihm heimzahlen. Eine Woche später waren wir in einem Restaurant, welches ich ihm empfohlen hatte. Nach einer Weile tauchte "zufällig" ein guter Freund von mir auf, den ich darum gebeten hatte, meinen Ex zu spielen. Wir umarmten uns, mein Kumpel setzte sich zu uns und stellte sich als mein Ex vor. Mein Freund war nicht begeistert, blieb aber still. Während wir auf das Essen warteten, unterhielt ich mich mit meinem Kumpel über die alten Zeiten, in denen wir in diesem Restaurant gesessen hatten und schöne Stunden verbracht hatten.

Nach dem Essen gingen wir nach Hause, ich nutzte die Gelegenheit, um von meinem Ex zu schwärmen. "Er ist wirklich schlau", "Ich liebe seinen Humor", "Ist er nicht charmant?" Mein Freund war wirklich angefressen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039378 vom 21.02.2017 um 17:21:44 Uhr in Salzburg (14 Kommentare).

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Ich bin wie ein Chamäleon!

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Falschheit Zwietracht

Meine Persönlichkeit ist ein echtes Chamäleon! Sie passt sich perfekt an die Menschen an, mit denen ich zu tun habe. Ich weiß nicht mal, wie meine eigentliche, echte Persönlichkeit ist. Ich glaube, ich habe gar keinen eigenen Charakter. Stattdessen bin ich immer genau so, wie die Menschen in meiner Umgebung mich haben wollen. Liegt wohl daran, dass ich nur sehr schwer mit Ablehnung leben kann und wenn ich mitbekomme, dass mich jemand nicht mag oder einer Person etwas an mir nicht passt, macht mich das so fertig, dass ich an Ort und Stelle in Tränen ausbrechen könnte. Zum Glück ist es aber so, dass ich inzwischen mit den meisten Menschen gut klarkomme und sie relativ schnell mit meiner Art verzaubern kann, wenn ich erst mal herausgefunden habe, wie sie mich akzeptieren und annehmen. Ich mache das aber nicht mal bewusst, sondern einfach automatisch, weil ich eben keine eigene Persönlichkeit habe und dann die meiner momentanen Mitmenschen annehme.

Beichthaus.com Beichte #00039367 vom 17.02.2017 um 17:22:57 Uhr (11 Kommentare).

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