Behandelt gefälligst alle Mitarbeiter gleich!

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Vandalismus Ungerechtigkeit Hass Arbeit

Ich arbeite seit mittlerweile über zwei Jahren als Leiharbeiter bei einem großen Autozulieferer. Aufgrund des guten Geschäftsjahres haben alle Festangestellten eine 1.000 Euro Prämie bekommen. Für die "gute" Arbeit. Und die Leiharbeiter, die die gleiche Arbeit gemacht haben und auch ihr Bestes geben? Wir haben gar nichts bekommen. Das hat mich so wütend gemacht, dass ich in der Nachtschicht in die Versandabteilung bin und dort von der gesamten Tour des nächsten Tages die Versandetiketten kreuz und quer vertauscht habe. Am nächsten Tag habe ich mich so lange krankschreiben lassen, bis mir gekündigt wurde. Ich habe dann später von einem Kollegen erfahren, das der Schaden wohl in die Hunderttausende gegangen ist. Gut, ich war in Rage, aber ich glaube mittlerweile, das war wohl doch etwas heftig. Aber dann sollen die doch ihre Arbeiter bitte fair behandeln, oder?

Beichthaus.com Beichte #00037472 vom 26.01.2016 um 00:26:51 Uhr (19 Kommentare).

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Meine schwarze Schönheit

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Begehrlichkeit Verzweiflung Lügen Falschheit

Ich (m/20) stehe auf schwarze Frauen, leider habe ich bisher keine kennengelernt, die Interesse an mir hatte. Es sind immer nur hellhäutige Frauen, doch die finde ich einfach nicht attraktiv. Daher beichte ich, dass ich seit drei Jahren eine Beziehung mit einer fiktiven "Naya Ugugugu" aus dem Kongo führe. Kongo deshalb, weil die Frau, die ich von allen am attraktivsten fand, Kongolesin ist. Naya ist RnB-Sängerin - für mich sind diese Sängerinnen der Inbegriff der sinnlichen Weiblichkeit - schlank und trotzdem kurvig, hat pechschwarze, bis zum Gesäß reichende Rastazöpfe, hat eine unfassbar angenehme Art und ist immer fröhlich. Wenn mir nach Sex mit ihr ist, besorge ich es mir und denke, Naya wäre es gewesen. Ich hoffe, dass irgendwann endlich mal eine echte Naya auftaucht und ich eine Beziehung mit ihr führen kann. Ich finde einfach nur schwarze Frauen sexy und verliebe mich auch nur in schwarze Frauen.

Beichthaus.com Beichte #00037467 vom 24.01.2016 um 17:27:37 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich shoppe gegen den Stress!

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Sucht Habgier Dummheit Studentenleben

Ich (w) beichte, dass ich vermutlich so eine Art Kaufrausch oder Kaufsucht als Kompensation für nicht bestandene Klausuren an der Uni entwickelt habe. Ich studiere Jura und da liegen die Durchfallquoten teils bei 60 Prozent, und sogar wenn man sehr fleißig und viel lernt, kann es passieren, dass man den Fall in der Klausur dann einfach verhaut, weil man in der Aufregung einen Schwerpunkt zu kurz anspricht oder Ähnliches. Im ersten Semester sah es für mich echt finster aus, und ich begann, zur Ablenkung einfach immer etwas zu kaufen. Schuhe, einen Mantel, eine Uhr. Jetzt nicht so, wie man das von den kaufsüchtigen Omas kennt, die beim Teleshopping anrufen, sondern halt so ein, zwei Mal im Monat. Nur mag ich es qualitativ hochwertig und die Sachen haben meistens ihren Preis. Wenn ich das Teil der Begierde im Netz gesichtet habe, kreisen alle Gedanken nur noch darum - nicht um die schreckliche Wahrheit, dass ich ja noch so und so viele Klausuren bestehen muss. Ich weiß nicht, wie ich da wieder rauskommen soll.

Beichthaus.com Beichte #00037465 vom 24.01.2016 um 11:43:38 Uhr (12 Kommentare).

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Fauxpas auf der Karriereleiter

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Peinlichkeit Dummheit Studentenleben Berlin

Ich (w/23) habe vor einiger Zeit einen studentischen Job im Organisationsteam eines großen mehrtägigen Kongresses ergattert. Der Deal war, dass wir ungefähr drei Stunden am Tag arbeiteten. Ich habe beispielsweise Aufgaben bekommen wie Evaluationsbögen auszuteilen, die Manager auf den nächsten Vortrag hinzuweisen oder allgemein am Empfang für Fragen zur Verfügung zu stehen. Im Gegenzug konnten wir kostenlos in einem Standardhotel schlafen, die Vorträge anhören und in einem 5-Sterne-Hotel essen. Ich habe noch nie so gutes Essen gegessen, obwohl es "nur" ein Buffet gab und alles Drumherum ist einfach der Wahnsinn gewesen. Alles in allem waren diese vier Tage beinahe die besten meines Lebens.


Diese Vorgeschichte war nötig, um zu erkennen, dass ich mit Geschäftsführern oder Personen in hohen Positionen zu tun hatte. Ich hatte Pause und habe mir noch einen Nachtisch beim Buffet gegönnt. Dafür habe ich mich an einen Tisch mit Managern gesetzt, um auch Kontakte zu knüpfen, da ich kurz vor dem Ende meines Studiums stehe. Ich spreche also einen Herrn an und möchte mich mit ihm unterhalten. Er verrät mir sein Unternehmen und dass er Geschäftsführer dieser Firma sei. Mir sagte der Name des Unternehmens nichts und fragte ihn, in welcher Branche er sei. Er hat es mir leicht pikiert erzählt und nach zwei Sätzen hat er sich sofort mit jemand anderen unterhalten. Ich fand es zu dieser Zeit reichlich unhöflich. Anstandshalber hätte er sich ja noch zwei Minuten mit mir unterhalten können. Im Nachhinein war mir aber klar, dass ich ihm gehörig auf den Schlips getreten bin.


Wie jeder Teilnehmer hatte auch er ein "Namensschild" am Revers und ich habe am Abend sein Unternehmen gegoogelt. Dabei kam heraus, dass das Unternehmen eines der Top 100 Unternehmen Deutschlands ist und das diese Person selbst auch recht bekannt war. Ich hätte im Erdboden versinken können. Nachdem ich andere Studenten gefragt hatte, ob sie das Unternehmen kennen, konnten mir die meisten genau erzählen, was dieses Unternehmen herstellt und so weiter. Meine Beichte? Ich habe aus Unwissenheit einen Geschäftsführer mehr oder weniger beleidigt, weil ich dieses Unternehmen nicht kannte. Normalerweise bin ich recht aufmerksam, habe sehr gute Noten im Studium und hätte gedacht, dass ich gut informiert wäre. Wenn ich mich bei diesem Unternehmen bewerben sollte, werde ich mich wohl nicht auf dieses Gespräch berufen. Nichtsdestotrotz war es, bis auf diesen Fauxpas, ein voller Erfolg, und ich habe gute Kontakte geknüpft. Mit einem anderen hohen Tier habe ich mich zum Beispiel gut 20 Minuten bei einem Kaffee locker unterhalten.

Beichthaus.com Beichte #00037460 vom 23.01.2016 um 12:50:12 Uhr in 10787 Berlin (Budapester Straße) (14 Kommentare).

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Der Vater meines Sohnes ist ein Psycho!

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Engherzigkeit Familie

Ich (w/27) habe einen achtjährigen Sohn. Mein Ex-Freund (28) hat mir während der Schwangerschaft damit gedroht, Schluss zu machen, wenn sein Kind kein Junge wird. Man muss dazu sagen, dass er die Förderschule besucht hat, geistig zurückgeblieben ist und auch verhaltensauffällig ist. Ich hätte damals nie gedacht, dass er so weit gehen würde. Ich hatte ihn sehr gern. Nach dieser Ansage hatte ich nur noch Zorn und Verachtung übrig. Ich habe mich getrennt. Als eine Freundin, die ihn auch kennt, vor ihm ausgeplaudert hat, dass ich einen Sohn erwarte, war er plötzlich wieder Feuer und Flamme - vor dem Outing nicht. Ich wusste, dass ich alles dafür tun werde, dass kein Kontakt zwischen den beiden besteht. Ich bin die Allerletzte, die einen Vater sein Kind nicht sehen lässt, da Vater und Kind sich brauchen, aber einen Psycho braucht kein Kind als Vater - dann lieber keinen. Und wer schon so extrem auf einen Sohn pocht, der will sicherlich auch einen kleinen Macho haben und erzieht das Kind bestimmt sehr fragwürdig.


Er durfte das Kind dann einmal im Beisein des Jugendamtes sehen und nach diesem Besuch war auch den Sachbearbeitern klar, dass er kein guter Umgang ist. Heute bin ich seit drei Jahren in einer glücklichen Beziehung und mein Sohn und mein Freund verstehen sich prima. Mein Ex-Freund hat mittlerweile mit einer anderen Frau einen Sohn. Vor etwa einem Jahr habe ich die Drei gesehen - der Kleine hat geweint und mein Ex hat ihn angebrüllt, dass Jungs nicht weinen, nur "Schwuchtel". Und ich war in diesem Augenblick so froh, dass er meinen Sohn nicht sehen darf.

Beichthaus.com Beichte #00037459 vom 23.01.2016 um 01:26:09 Uhr (11 Kommentare).

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