Der Beziehungsstatus im Internet

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Zorn Ignoranz Verzweiflung Internet Ex Kissenbrück

Ich beichte hier für meinen Ex-Freund, der gestern ohne Grund mit mir Schluss gemacht hat - aber nicht persönlich, nicht am Telefon, nicht einmal per SMS, nein er hat einfach seinen Beziehungsstatus bei allen Communitys geändert. Er geht nicht ans Telefon, das Einzige, was er fertigbringt, ist, dumme E-Mails zu schrieben. Das finde ich ganz schön arm und ich wette, dass es ihm irgendwann richtig leidtut! Ich persönlich kann nur beichten, dass ich ihm tierisch gerne mal in die Eier treten würde!

Beichthaus.com Beichte #00024593 vom 27.08.2008 um 14:44:59 Uhr in Kissenbrück (14 Kommentare).

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Unser Kinderwunsch zerstörte die Beziehung

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Fremdgehen Lügen Verzweiflung Ex Schwangerschaft

Ich bin lesbisch und lebte in einer glücklichen Beziehung mit einer wundervollen Frau. Da bei uns der Wunsch nach Kindern sehr groß war, haben wir beide uns entschlossen, dass meine Partnerin schwanger werden soll. Ich bin selber nicht in der Lage schwanger zu werden. Also schlief sie mit einem befreundeten Mann (guter Freund von uns) und wollte nur dessen Samen. Wir hatten ihn vorher eingeweiht. Er sollte Patenonkel werden, aber ansonsten keinerlei finanzielle Verpflichtungen für das Kind haben. Nach einiger Bedenkzeit stimmte er zu. Aus Gründen der Diskretion schliefen sie miteinander, wenn ich nicht zu Hause war oder sie trafen sich in seinem Wochenendhaus. So manches Mal habe ich sie auch dort hingefahren und sie einige Stunden später wieder abgeholt. Es war eine schöne, aufregende Zeit. Und sie erzählte mir immer, wie es war. Meistens schliefen wir dann auch noch miteinander. Alles war gut. Es dauerte ungefähr fünf Monate, dann wurde sie auch tatsächlich schwanger von ihm. Zuerst haben wir beide uns richtig gefreut und Pläne geschmiedet.

Vor einigen Wochen habe ich jedoch von einer Freundin erfahren, dass sich meine Partnerin immer noch mit diesem Mann, unserem gemeinsamen Freund, trifft. Darauf angesprochen sagte sie, dass die Schwangerschaft eine große emotionale Veränderung in ihr hervorgerufen habe und sie das alles am Besten mit dem Mann besprechen könne. Schließlich sei er ja auch der Vater des Kindes. Das konnte ich noch grade so verkraften. Aber als ich sie eines Nachmittags überraschen wollte, war sie nicht in unserer Wohnung. Ich folgte meinem Gefühl und fuhr zum Wochenendhaus unseres Freundes. Beide Autos standen davor. Ich war geschockt und hatte eine böse Vorahnung. Voller Wut schlich ich ums Haus und sah durch das Wohnzimmerfenster, wie die beiden sich liebten. Ja, meine Freundin schlief mit diesem Mann. Ich wurde grade vor meinen Augen betrogen und war live dabei. Aber, es war ein gänzlich anderer Sex als den, den wir beide sonst hatten. Ihre Bewegungen waren viel weicher und liebevoller. Sie versprühten Lust und Genuss.

Ich war kurz davor, wütend gegen die Scheibe zu klopfen. Aber je länger ich zuschaute, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass die beiden sich wirklich begehren, sich lieben. Es war mehr als purer Sex. Ich war sehr gekränkt. Am Abend haben wir darüber gesprochen. Sie sagte, dass sie beide sich sehr lieben würden und durch die Schwangerschaft eine tiefe Verbindung zueinander gewonnen hätten. Er sei der Partner ihrer Träume und sie würden auch zukünftig gemeinsam durch das Leben gehen müssen. Einfach deshalb, weil es sich für beide richtig anfühlen würde. Sie hätten beide das Gefühl, das Richtige zu tun. Mein Platz könne an ihrer Seite sein, aber sie möchte nicht ohne diesen Mann in Zukunft leben. Ich habe natürlich abgelehnt. Am Wochenende ist meine Partnerin zu ihm gezogen. Sie hat sich von mir getrennt.

In einem sehr langen Abschiedsbrief hat sie mir die Verwandlung erklärt, ich konnte das auch alles nachempfinden. Dennoch bin ich unsagbar gekränkt und habe keinen Boden mehr unter meinen Füßen. Ihren Wunsch, dass ich die Patenschaft für das Kind übernehmen solle, empfinde ich zynisch und als blanken Hohn. Der Mann könne ihr all das geben, was sie sich unter einer Familie und unter einer Partnerschaft vorgestellt habe. Ja, das sehe ich ein. Ich fühle mich wie ausgenutzt und weggeworfen. Ich beichte, dass ich ihr eine Fehlgeburt wünsche, damit sie wieder zu mir zurückkommt. Denn ich liebe sie sehr und wünsche mir nichts sehnlicher, als von ihr geliebt zu werden und mein Leben mit ihr zu teilen. Um allen Pseudo-Therapeuten zuvor zu kommen: Ja, ich bin deswegen schon in therapeutischer Behandlung.

Beichthaus.com Beichte #00024590 vom 27.08.2008 um 14:20:22 Uhr (50 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Architekt und die Packungsbeilage

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Dummheit Verzweiflung

Ich habe Architektur studiert und schaffe es nicht, Packungsbeilagen von Medikamenten wieder so zu falten, wie ich sie ursprünglich in der Verpackung vorgefunden habe.

Beichthaus.com Beichte #00024558 vom 21.08.2008 um 07:38:26 Uhr (51 Kommentare).

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Was der Tod mit Menschen macht...

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Gewalt Verzweiflung

Mein Vater ist vor sechs Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Von da an habe ich mich verändert. Ich wurde sehr still und habe mit exzessivem Alkoholkonsum begonnen. Mein einziger Halt war meine Mutter, die mir Kraft gegeben hat und mich vom Totalabsturz bewahrt […]
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Beichthaus.com Beichte #00024554 vom 21.08.2008 um 00:01:20 Uhr (29 Kommentare).

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ADHS in der Schule

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Verzweiflung

Ich möchte beichten, wie sehr ich einen meiner Lehrer hasse. Vor Jahren wurde an mir ADHS diagnostiziert, und seitdem das in meiner Schule rausgekommen ist, möchte er, dass ich Medikamente nehme, in psychologische Behandlung komme oder von der Schule gehe. Dabei weicht mein Verhalten nicht sehr von dem anderer Jungen meiner Klasse ab, bzw die meiste Zeit bin ich sogar ruhiger als diese. Daraus wird mir übrigens auch ein Strick gedreht. Ich wurde jahrelang "gemobbt", auch wenn ich dieses Wort nicht ausstehen kann. Das ist inzwischen nicht mehr so und ich habe auch Freunde in meiner Klasse gefunden, aber zwei Dinge sind noch geblieben: Man kann mich wahnsinnig schnell reizen und ich habe kaum Selbstvertrauen. Das bedeutet, dass ich mich meistens zurückhalte, einerseits da ich niemandem etwas tun möchte, obwohl es viele darauf anlegen, so wie sie sich über mich lustig machen, und weil ich einfach nicht gerne rede, ich bin viel lieber einfach nur da.

Wenn man mich nun reizt, kann es irgendwann passieren, dass mir der Kragen platzt, ich die Person anbrülle und weggehe. Da sich dieses Brüllen etwas schrill anhört, da ich zurzeit im Stimmbruch bin, legen es die Leute manchmal noch drauf an und ärgern mich weiter. Jemanden geschlagen habe ich noch nie deshalb, nur einmal gegen eine Wand, woraufhin meine Finger stark zu bluten begannen. Darauf wurde der Lehrer auf mich aufmerksam. Er hält mich für aggressiv und deutet mein ruhiges Verhalten als Anzeichen für psychische Störungen. Da nun noch das ADHS hinzukommt, hält er mich für einen potenziellen Amokläufer, obwohl ich wirklich niemandem wehtun möchte und ich mir nicht einmal vorstellen könnte, jemanden umzubringen. Außerdem hasse ich all die Leute, die die letzten drei Jahre für mich so schrecklich wie möglich gestaltet haben und meine Persönlichkeit dadurch so verändert haben, dass diese beschissene Situation entstehen konnte.

Beichthaus.com Beichte #00024550 vom 20.08.2008 um 22:21:13 Uhr (25 Kommentare).

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