Mordlust im Krankenhaus

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Zorn Aggression Boshaftigkeit Gesundheit

Ich hatte vor ein paar Monaten einen Motorradunfall, lag fast ein Monat im Krankenhaus und es ist so weit alles super verheilt. Ich war im Krankenhaus auf mehreren Stationen und hatte auch mehrere Zimmergenossen. Jetzt kommt es - ich wollte alle, bis auf einen, mit einem Kissen ersticken, da sie alle unerträglich waren. Mal davon abgesehen, dass ich das Pech hatte, dass alle Fünf geschnarcht haben. Angefangen von einer alten Oma, die einer Krankenschwester pampig und frech ins Gesicht sagt, dass sie einfach ins Bett kackt, wenn sie ihr nicht sofort hilft, weil sie sich keine fünf Minuten wegen des Schichtwechsels gedulden konnte. Bis hin zu einem Vollpfosten der meinte, die ganze Nacht in die Glotze gucken zu müssen und wenn er endlich schlafen ging, mich mit seiner Schnarchoper quälte. Ich habe mir bei drei von denen gewünscht, dass sie endlich ins Gras beißen sollen, oder ich würde das für sie machen. Ist es zu viel verlangt, dass sich Menschen zusammenreißen und höflich benehmen?! Dabei spielt es für mich keine Rolle, dass manche schwer krank sind. Sonst bin ich ziemlich ausgeglichen, aber diese Sorte Mensch weckt einfach meine Mordlust!

Beichthaus.com Beichte #00036989 vom 07.11.2015 um 04:31:53 Uhr (16 Kommentare).

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Verbrecher des Zweiten Weltkriegs

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Neugier Familie

Meine (m/34) Großmutter ist vor Kurzem mit beinahe 100 Jahren gestorben. Da nun ihre ehemalige Wohnung geräumt werden muss, habe ich auch mitgeholfen, ihre ganzen Sachen bei meinen Eltern unterzustellen und dann zu schauen, was damit passiert. Dabei ist mir eine Kiste in die Hände gefallen, die mich neugierig gemacht hat. Ich öffnete sie und fand einige alte Notizbücher, wie sich beim Hineinsehen herausstellte, wohl alte Tagebücher meines Großvaters, der vor mittlerweile 15 Jahren verstorben ist. Ich habe ein paar davon eingesteckt und mir später daheim genauer angesehen. Sie waren wirklich schon sehr alt, ab dem Ende der Dreißiger Jahre, also noch während der Zeit des Dritten Reiches. Nun zum schwierigen Teil der Sache: Ich habe herausgefunden, was mein Großvater tatsächlich während des Zweiten Weltkrieges angestellt hat. Was ich bisher wusste, war, dass er gedient hatte, in Gefangenschaft geriet und bereits kurz nach Kriegsende zurückkehrte. Also eigentlich nichts Besonderes für jemanden seines Jahrganges. Jedoch hat er in den (zeitgenössischen) Tagebüchern detailliert beschrieben, was tatsächlich geschehen ist, und anscheinend hat er nicht in der Wehrmacht, sondern der SS gedient und gehörte zum engeren Kreis um Reinhard H., einem der Hauptorganisatoren des Holocausts.


Er schreibt in den Büchern über seine Zeit in Prag während der Besetzung Anfang der 40er Jahre, wie er hochrangige Nationalsozialisten wie Heinrich H. begegnet ist und ich lese seine tatsächliche Begeisterung für den Nationalsozialismus heraus. Ich erkenne auch seinen scheinbaren Abscheu den Juden gegenüber. Er beschreibt zum Beispiel eine Szene, in der er einer Jüdin ihre Einkäufe aus der Hand gerissen und in die Gosse geworfen hat, weil sie den Gruß nicht gemacht hatte, als er an ihr vorbeilief. Was noch viel schlimmer ist, er scheint außerdem an der Deportation der Prager Juden maßgeblich mit beteiligt gewesen zu sein, hat Konzentrationslager wie Theresienstadt persönlich besucht und war von der Notwendigkeit des Holocausts überzeugt. Das alles hat mich verständlicherweise ziemlich aus den Wolken fallen lassen, in meiner Erinnerung kenne ich ihn nur als liebevollen Großvater, der keiner Fliege etwas zuleide getan hätte. Dieses Bild in mir hat, je weiter ich mit meiner Lektüre vorangekommen bin, sehr zu wackeln begonnen, und ich beginne zu erkennen, dass er ein Kriegsverbrecher und Nationalsozialist ersten Ranges war. Und ich bin gleichzeitig neugierig und ängstlich, weiterzulesen, denn bisher habe ich noch nicht mal das erste Buch durch und keine Ahnung, wie er es scheinbar geschafft hat, straffrei auszugehen.


Meine Großeltern und Eltern haben nie etwas davon erwähnt, und ich habe keine Ahnung, ob mein Vater (ihr Sohn) überhaupt von den Machenschaften seines Vaters weiß. Meine Erziehung war ausgesprochen liberal und ich habe nie etwas von derartigem Gedankengut bei meinen Großeltern bemerkt. Nun zu meiner Beichte: Ich werde all dieses Wissen für mich behalten und weder meinen Eltern noch meinen Geschwistern oder sonst wem erzählen, was ich herausgefunden habe. Außerdem werde ich demnächst meine Eltern besuchen fahren und versuchen, auch den Rest seiner Tagebücher an mich zu nehmen. Unsere Familie hatte immer ein sehr gutes Verhältnis, das ich jetzt nicht gefährden will. Niemand hätte etwas davon, bestrafen kann man meinen Großvater jetzt nicht mehr. Es tut mir leid, aber ich bin echt fertig und das will ich meiner Familie nicht auch noch antun. Sie sollen unsere Eltern bzw. Großeltern als das in Erinnerung behalten, das sie in unseren Augen bisher waren. Außerdem weiß ich nicht, was so eine Offenbarung in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge, wo jeder gleich rechts ist, der sich kritisch äußert, für persönliche Konsequenzen haben kann. Diese Verschleierung tut mir leid, im Grunde macht mich das nicht besser als meine Großmutter und alle sonstigen Mitwisser.

Beichthaus.com Beichte #00036979 vom 05.11.2015 um 20:23:14 Uhr (22 Kommentare).

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Die Pfote meiner Katze

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Dummheit Feigheit Gesundheit Tiere

Ich (m/19) beichte, dass ich unter Umständen meine Katze gehandicapt habe. Dazu hole ich mal weiter aus: Meine Katze hatte starken Juckreiz und hat sich die Haut aufgekratzt - allerdings war es meine finanzielle Lage, die einen Arztbesuch verzögerte. Um ihr die Zeit bis dahin zu erleichtern und zu verhindern, dass der Ausschlag schlimmer wird, habe ich ihr "Schühchen" an den Pfoten befestigt - mit Haargummis. Was ich nicht bemerkte, war, dass ich das Haargummi zu fest an der rechten Hinterpfote festgemacht hatte. Am nächsten Morgen habe ich es dann bemerkt, weil sie gezittert hat wie Espenlaub. Ich habe alle Schühchen sofort entfernt, doch die Pfote war geschwollen. Die Schwellung ging am selben Tag auch zurück. Als ich mit ihr beim Tierarzt war, hatte ich jedoch zu viel Angst davor, ihm das zu sagen. Jetzt läuft und springt sie ganz normal wie andere Katzen auch herum. Allerdings habe ich trotzdem die Sorge, dass sie vielleicht ihren Fuß verlieren könnte. Ich bitte um Absolution für meine Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00036976 vom 05.11.2015 um 10:16:03 Uhr (10 Kommentare).

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Überraschung im Briefschlitz

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Schamlosigkeit Waghalsigkeit Dummheit Peinlichkeit

Ich (m/30) habe etwas aus meiner Jugend zu beichten. Vor etwa zehn Jahren lebte ich noch bei meinen Eltern, zusammen mit meiner ein Jahr jüngeren Schwester. Eines Tages klingelte es an der Tür, es war die Schulfreundin meiner Schwester. Sie wollte scheinbar ein Referat mit meiner Schwester vorbereiten. Ich wollte ihr eigentlich Zugang zu unserem Haus gewähren, doch ich tat etwas sehr Unüberlegtes. Aus meiner pubertären Geilheit heraus, steckte ich meinen Penis durch den Briefschlitz, der sich etwa in Hüfthöhe in der Tür befand. Prompt sagte ich: "Wenn du reinkommen willst, muss du mir schon einen Handjob machen". Solch eine Szene fand ich mal in einem Porno, welchen ich total erregend fand. Da ich sowieso sturmfrei hatte, und die Freundin meiner Schwester heiß war, bot sich das an. Sie beschimpfte mich daraufhin als Perversling und rannte von dannen. Nun, jetzt wo ich deutlich reifer bin, finde ich diese Aktion einfach nur geschmacklos. Es war schlicht und ergreifend Nötigung an einer Minderjährigen. Wie dumm kann ich nur gewesen sein? Zum Glück behielt sie es für sich, sonst hätte es eventuell Ärger von allen Seiten gegeben. Bis heute habe ich mich nicht entschuldigt, auch wenn es höchste Eisenbahn ist. Leider kann ich mich dazu nicht überwinden, da die ganze Geschichte womöglich neu aufgerollt wird. Wer weiß, vielleicht würde sie es allen erzählen, wenn sie daran erinnert wird? Wie dem auch sei, ich bitte aus tiefstem Herzen um Absolution. Eine Jugendsünde ist eine Jugenddummheit. Wir waren alle doch in dem Alter.

Beichthaus.com Beichte #00036963 vom 02.11.2015 um 19:24:33 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Meine Schwiegermutter ist richtig boshaft!

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Zorn Hass Dummheit Vorurteile Familie

Ich hasse meine Schwiegermutter! Sie ist ein richtiges Biest und macht mir oft deutlich, dass ich für ihren Sohn zu dumm bin. Er ist Informatiker und ich habe vier Semester Mathematik studiert, das dann abgebrochen und jetzt mein Studium der sozialen Arbeit erfolgreich […]
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Beichthaus.com Beichte #00036960 vom 02.11.2015 um 13:37:11 Uhr (26 Kommentare).

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